Beiträge von Mege66

    ich habe jetzt seit ein paar Tagen einen günstig erstandenen gebrauchten alten Piko 5.5 (mit dem kleinem Display ohne Taster) parallel zum Symo 7.0-3-M im Einsatz und kann nur marginalste Unterschiede feststellen. Heute waren es gerade mal 1.6% Unterschied bei der Ausbeute. Gleiche Strings, gleiche Ausrichtung und derzeit gleiche Verschattung. Als schlecht würde ich das Gerät bislang sicher nicht bezeichnen.


    Technisch / konzeptionell liegen Welten zwischen einem alten Piko ("Die bewährte Generation") und dem Fronius. Ob "Die neue Piko Generation" nun technisch ebenbürtig ist kann ich aber nicht beurteilen.

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    Wir hatten beim Nachbarn freundlich darum gebeten, dass er seine Bäume stutzen soll. Als Antwort kam die Drohung einer Klage wegen Belendung durch die PV-Anlage


    Meine Bäume stören glücklicherweise nur meine eigene Anlage...
    Bei aller PV-Sympathie: Wenn mein Nachbar eine Anlage bauen würde und nachträglich das Stutzen meiner Bäumen verlangte, dann würde ich wohl auch recht schnell auf taub schalten. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass solche Details zwingend vor dem Bau einer Anlage überlegt und gegebenenalls mit dem Nachbarn geklärt werden.

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    Werde heuer mal keinen Symo Hybrid mehr verbauen, die Softwareprobleme deuten auf schlechtes Freigabemanagement hin und da waren die jetztigen Probleme vielleicht erst der Anfang. Da wurde zuviel in Marketing und zuwening in Qualitätssicherung investiert.


    Das sehe ich auch so. Deswegen schiebe ich nun schon seit 18 Monaten eine Speicherinstallation mit dem Symo Hybrid vor mich her. Heuer wird erst mal ein naher Vewandter einen Symo Hybrid samt Akku verbauen, damit kann ich dann die "Leidensgeschichte" aus nächster Nähe mitverfolgen. Angesichts dieses Threads habe ich ihm davon abgeraten, aber der Installateur meint das kriegen sie schon hin.

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    ich bin jetzt erst auf deinen interessanten Beitrag gestoßen - kanunst du die restlichen Daten zufällig noch nachfüttern?


    Der Rest liegt ausserhalb der Heizperiode, es folgen darum keine weiteren Daten. Die Werte für Winter 16/17sind bislang bis auf Januar 2017 vergleichbar. Januar 17 ist aber ein himmeltrauiger Monat: Dank Dauerfrost und Schnee auf dem Dach in Kombination mit watteähnlichem Hochnebel wird das gar nichts. Ich freue mich aber bereits auf Februar wenn es umschlägt...



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    Weil darüber das Material stärker leidet. Das ist so ähnlich wie wenn Elkos im Grenzbereich betrieben werden, die altern dann ja auch schneller.


    Ja so ist es. Wer mal neben 800 Litern 65°C heissem Wasser stand weiss wie seltsam sich dies anfühlt: wie ein alter gusseiserner Heizkörper. Die Ölfeuerungen aus den 60'igern waren auf 65°C Vorlauf ausgelegt, daher sollten die eingesetzten Komponenten (Ventile, Pumpen etc) dies aushalten. Höher gehen möchte ich nicht. Ausserdem verhindert dies auch der Sicherheitsthermostat (Kapillarrohr) im Heizstab drin. Den müsste ich ausser Betrieb setzen um noch höher aufheizen zu können und das ist mir dann sprichwörtlich deutlich zu heiss. Bei "Myth Busters" haben sie mal spasshalber einen Boiler hochgejagt: https://www.youtube.com/watch?v=0rXwcDkobUY Recht eindrücklich wie hoch das Ding stieg :mrgreen:

    Ich möchte mich Leo's Aussage vollumfänglich anschliessen. Die Firma ecodata ist tatsächlich sehr hilfsbereit und reagiert schnell auf Fehlermeldungen. Wenn man einen Fehler etwas umschreiben kann oder sogar beschreibt wie ein Fehler reproduziert werden kann, dann erhält man schnell ein Update.


    Derzeit muss der PowerDog leider nur Verbrauchs- und Sensorenwerte aufzeichnen. Schnee auf dem Dach seit Anfang Jahr, ganztägig Minustemperaturen und kaum mal Sonnenschein...


    Gruss, Mege

    Danke für den Anstoss Brzi,


    mein Symo 7.0 läuft 'sogar' seit September 2014 fehlerfrei (was heutzutage ja eher ein Qualitätsmerkmal ist) und ich stellte mir Ende letztes Jahr genau gleiche Frage wie du. Denn wie richtig gesagt "never touch a running system" ausser es gibt triftige Gründe dafür.


    Leider ist das Changelog nicht sehr übersichtlich gestaltet http://www.fronius.com/cps/rde…DE_EN_330337_snapshot.pdf. Es sind keinerlei Empfehlungen drin und auch keine Daten wann was releast wurde.


    Gruss, Mege

    Bei uns Zuhause bin ich im Winter 2015/2016 auf rund 24% gekommen. Das Haus ist mässig gedämmt (BJ 1978), wir haben das Geld in eine WP und PV Anlage investiert anstelle in neue Dämmung gesteckt. Der Stromverbrauch für die WP (Heizen und einige wenige Boilerladungen) lag bei rund 2430 kWh:
    http://www.photovoltaikforum.c…mpenverbrauc-t109759.html


    Bei 5.6kWp und einer zeitgemässen Dämmung würde ich je nach Höhenlage (Lufttemperatur im Winter) von etwa 25% ausgehen.


    P.S. unser Boiler hat 600 Liter. Das war der Kleinste welcher die benötigte Wärmetauscheroberfläche aufwies. Mittlerweile bin ich froh dass wir einen überdimensionierten Boiler haben, da damit im Sommer und Winter Energie in Form von Komfortwärme von sonnigen Tagen in wolkenverhangene Tage hinüber gerettet werden kann. Billigere Speicher gibt es derzeit nicht.

    Und ausgehend von einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung könnte man zudem bestimmen, wieviele kWh Speicherdurchsatz für netzdienliche Zwecke und als stationärer Speicher möglich sind, damit der Akku bis zum kalendarischen Ableben optimal genutzt werden kann.

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    Die Frage wäre doch eher, wer will seinen Autoakku durch weitere Zyklen belasten wenn er nur ca. 500hält!


    Berechtigte Frage, ich würde dies bei einem eigenen Fahrzeug nur bei gemietetem Akku zulassen.


    Aber sind die Fahrzeugakkus wirklich derart mies? Das wären ja bei täglichem Nachladen ja keine zwei Jahre Nutzungsdauer. Oder zählen Teilzyklen bei Autoakkus nur teilweise?
    Ideal wäre es, wenn die Akkus soweit verbessert würden, dass sie 10 Jahre durchhalten. Das wären dann ja 'bloss' 3650 Zyklen. Einige Anbieter von stationären Speichern gehen ja bereits heute weit darüber hinaus.