Beiträge von Mege66

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    BTW: Aus einer KWh Strom 1KWh WW zu machen bleibt dumm, wenn man eine WP zur Verfügung hat, die das gleiche mit Faktor 3-4 kann.


    Man(n) macht einfach zuerst mal eine Vollkostenrechnung wenn er prüfen will ob dies nun 'dumm' oder 'schlau' ist. Aber immer schön Äpfel mit Äpfel vergleichen, denn auch eine WP hat eine begrenzte Lebensdauer und wird durch die Ww Produktion deutlich stärker belastet als durch den Heizbetrieb.

    Ich habe immer noch nicht verstanden wieso ein Speicher unbedingt notstromfähig sein muss. Gemäss Heise gab es 2015 im Schnitt 12.7 Minuten Stromausfall. Deswegen würde ich keinen müden Cent mehr ausgeben, das macht keinen Sinn.

    Hallo Andi,


    habe gerade bei meinem Solarteur nachgeschaut. Mittlerweile hat er 40 Speichersysteme verbaut. Anfänglich waren dies vor allem Knubix Speicher, dann E3DC und letzthin hat er auch begonnen Varta Element zu montierent. Davon hat er jetzt schon 13 Stück installiert. So schlecht sind die offenbar nicht, denn er ist was die Lösungen anbetrifft (Technik und dahintersteckende Firmen) recht kritisch eingestellt.

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    Aber ich mutmaße mal ganz mutig, dass das am Ende auf drei Monate im Jahr zutrifft.


    Das siehst Du zu pessimistisch: Bei einer 10kWp Anlage bleibt tatsächlich das ganze Jahr durch was zum speichern übrig:




    Obige Diagramme zeigen, was für Überschüsse aktuell mangels Speicher mit Heizstäben verbraten werden (was bei meinen Schweizer Tarifen billiger ist als nachts eingekauften Strom durch die WP zu jagen). Januar 2016 war deutlich besser wie Januar 2017. Dafür war März 17 sehr gut.


    Ein Akku lohnt sich auch bei mir noch nicht, aber ich werde trotzdem irgendwann mal einen installieren lassen. Den Varta Element finde ich übrigens eines der besseren Systeme.


    Der Stromverbrauch für Ww ist etwa 200 kWh PV Strom pro Monat (>97% PV Strom, Rest WP), was an Heizstabverbrauch darüber liegt (März bis Mai sowie September/Oktober) ist zusätzlich in den Heizkreispuffer geladene Wärme (mein aktueller 25kWh Speicher).

    Ja, die Realität sieht leider anders aus, aber unsere Visionen sind deswegen keine: Deutlich > 43% Einsparung ist hier gelebte Realität, kostenneutral umgesetzt und täglich in Nutzung. Auch wenn wir kein Elektroauto haben (war mir dann doch auch zu teuer angesichts unserer paar Tausend Km Verkehr pro Jahr) so braucht der neue Polo meiner Frau dennoch wieder mal 35% weniger Most als der alte Wagen und fährt dabei noch zackiger. Gottseidank haben wir kein Minderwertigkeitsgefühl wegen dem 1.2 TSi hinten drauf...


    Wir müssen auch gar nicht 100% der Energie anderweitig produzieren, weil man zuerst mal einen schönen Teil ohne jegliche Komforteinbusse einsparen kann. Deswegen werde ich im Mai einmal mehr als 'ziviilsierter' Bürger meine 'unzivilisierten' Mitmenschen im Rahmen meines Stimmrechtes zu ihrem Glück verhelfen versuchen. Oder wenigstens irgendwo einen abstimmenden Ewiggestrigen neutralisieren, davon hat es ja wahrlich genug.


    Am Interessantesten finde ich Argumente wie 'wir dürfen uns nicht vom Ausland abhängig machen'. Da frage ich mich regelmässig ob wohl das Geld für das Bildungswesen bei manchen Mitbürgern nicht doch komplett für die Katz gewesen ist. :cry: Oder habe ich etwas verpasst und wird fördern neuerdings Öl und Gas im Rheintal und Uran im Gotthard? Mit den erneuerbaren Energien reduzieren wird den Anteil importierter Energie. Punkt. Da hilft keine Faktenverdrehung und keine Lügenpresse mit Kaltduschen und ähnlichem rechtsbürgerlichen SVP, FDP und was weiss ich wer sonst noch Blödsinn.


    Was die Elektromobilität anbetrifft bin ich mir auch nicht so sicher wie gross deren Einfluss mal sein wird. Aber seien wir ehrlich: An den Ladestationen wird es nicht liegen. Wenn man Ladestationen bauen wollte, dann würde man dies in ein paar wenigen Jährchen flächendeckend hinkriegen. Schliesslich bauen wir ja auch jedes Jahr problemlos für 80'000 neue Einwanderer Wohnungen.


    Es geht einzig ums Geld, die etablierten Energieformen sind vergleichsweise viel zu günstig weil sie die Folgekosten nicht beeinhalten. Kurz mal eine Strafsteuer auf Öl, Gas und Uran erheben und schon regelt sich der Markt wie von selber. Eben weil das Hirn hinten rechts liegt. Wie wäre es mit 50 Rappen pro kWh Atomstrom? 3 für die Wirkenergie und 47 als vorgezogenen Entsorgungsgebühr (wenn dies ünberhaupt reicht)?. Das funktioniert ja in anderen Bereichen bereits seit Jahren bestens. Mal schauen wieviele Befürworter dann noch übrig bleiben. Oder soll es erst irgendwo in der Nähe als Motivationsanstoss einen Unfall geben?

    Wie 43% der Energie eingespart werden sollen?


    Das ist ehrlich gesagt im privaten Bereich ein Kinderspiel, habe ich bereits gemacht. Der gesamte Energiebezug unserer Familie für Wohnen und Verkehr wurde in den letzten 5 Jahren von rund 35'000 kWh/a auf noch etwa 12'000 kWh/a reduziert. Mit einem Elektroauto kämen wir sogar auf etwa 75% - 80% Einsparung. Wir haben also noch Potential. Und da sollen 43% nicht gehen? Blödsinn!!!


    43% Einsparung ist ein recht minimales Ziel. Ich kann das doofe Gejammer nicht mehr hören. Die heute verteilte rechtsbürgerliche Lügenschrift strotz vor so viel Schwachsinn, Lügen und Angstmacherei das ich mich wunderte wie das Papier überhaupt die Druckfarbe annehmen konnte.


    Das Hirn vieler Schweizer sitzt nach wie vor hinten rechts und man setzt sich auch noch drauf. Lieber das Geld zuerst für Ferien, Autos und ähnlichen Quatsch ausgeben und nach mir die Sintflut. Wer so denkt den sollte man zum Wohle der Nachwelt zwangssterilisieren dürfen.

    Zitat

    ... ("all others suck")


    Hab den Spruch auch mal voller Hoffnung für bare Münze genommen. Es ist mittlerweile leider nichts von diesen leeren Versprechungen übrig geblieben. Jetzt bin ich im Modus wo ich diesem Schnorrer nicht mehr das Geringste glaube.

    Aus, fertig, Geduldsfaden überdehnt, ausgespielt. Das wird hart für den Mann mich jemals wieder vom Gegenteil zu überzeugen.