Beiträge von Boelckmoeller3

    Das müsstest Du jetzt mal sachlich begründen, was jetzt daran Pfusch ein sollte.jeweils zwei Adern parallel zu nehmen.
    Ich bin jetzt schon über 25 Jahre im Elektro-Bereich und mir fällt zu dieser Bemerkung leider im Moment gar nichts mehr ein.
    Meine Mentalität wirkte bisher eher dem Pfusch stark entgegen.
    Ich bin zwar neu hier im Forum, aber bevor ich mich hier pauschal als Pfuscher bezeichnen lasse, hätte ich gerne doch mal ne Begründung.

    hallo,


    hier schon mal ein paar Gedanken dazu.
    Der maximale Einspeisestrom wird bei einem WR um die 4kw bei 18-20 A liegen. Die Verluste auf dem Kabel sollten auf maximal 1%, also 40 Watt begrenzt werden. Die Dimensionierung des Kabels ist natürlich eine Wirtschaftlichkeitsfrage.
    Der maximale ohmsche Widerstand des Kabels errechnet sich aus P=I² x R, bedeutet umgestellt nach Rmax = 40 Watt/ (20Ax20A) 400A² =0,1 Ohm.
    Jetzt musst du nur noch mit dem Leitwert Kappa (56 ?) für Kupfer und der erforderlichen Leitungslänge den minimal notwendigen Querschnitt bestimmen. Die Länge musst Du dabei natürlich zweimal nehmen (hin und zurück).
    Dann nimmst Du den nächst größeren Kupferquerschnitt, wobei Du bei einem 5-adrigen Kabel, jeweils zwei Adern parallel schalten könntest und den Querschnitt so verdoppeln.
    R = Länge(m) / 56 * Querschnitsfläche (mm2)
    Querschnittsfläche = 180m / 56 x 0,1 Ohm = 32,14 mm²
    Du brauchst also minimal ein 5-adriges Kabel mit 16mm² bei dem Du jeweils 2 Adern für Phase und N zusammenschaltest.
    Wird wohl nicht ganz billig. Frage ans Forum, habe ich richtig gerechnet ?
    Diese Berechnung ist jetzt natürlich nicht hochwissenschaftlich, aber reicht aus. Besser wären natürlich kabelverluste unter 0,5 %, aber wer will das bezahlen ?

    Der Vorschlag von lehmann28, die Wr in den Außenbereich zu verlegen ist doch nicht schlecht, außerdem die Vorschläge mit der Be-Entlüftung für die WR. Ich denke an einer Wärmepumpe extra für die Wr wirst Du keinen Spaß haben, besser die Abwärme irgendwie direkt (Abgabe der Abluft im Heizungsraum) für die Heizung nutzen. Schade dass es noch keine WR mit Wasserkühlung und Anschluss an die Heizung gibt.

    Die Gaube hat vielleicht 20 Grad Anstellwinkel ? Dann funktioniert sie auch nicht schlechter als der Rest des Daches mit 45 Grad.
    Also ausrechnen was es denn auf der Gaube mit einem kleinen WR im Verhältnis mehr kostet als der Rest der Anlage und dann entscheiden.
    Dünnschichtmodule haben bei kleinen Dächern noch den Nachteil, dass insgesamt halt weniger Power generiert wird.
    Solarteur oder auch nur Materiallieferant hätte ich vielleicht noch nen guten Tip, aber leider aus Südhessen.
    Ich habe bis jetzt 3 Anlagen (nur privat) selbst geplant und gebaut und bin vom Fach, vieleicht kann ich Dir ja etwas unter die Arme greifen ? Dann schick mir mal ne PN.
    Warum willst Du nicht selbst bauen ? Klar ist doch, dass ein Gerüst gebraucht wird, auch wenn Du nen Solarteur nimmst. Und wenn das erstmal steht (gibt doch genug Gerüstbauer), lässt sichs auch gut auf dem Dach arbeiten. erstmal das unterste Modulgestell montieren, dann gibt es doch genug Halt auf dem Dach.
    Im Übrigen, wie gesagt, Modul-Schatten im Notfall wirklich nur nach 17 oder 18 Uhr, und bedenken, dass im Winter die Schatten deutlich länger werden.



    Viele Grüße:


    Klaus

    Aber macht ja nix Tzrebi wir müssen alle viel Fragen stellen um zu lernen.
    Vielleicht bist Du ja kein Techniker und in einem sozialen Beruf tätig ?
    Soll ja auch Krankenpfleger geben die eine PV-Anlage kaufen ?
    Oder vielleicht sogar ein Vertriebsmann der nur Profitmaximierung und große Worte kennt ?
    Also, das ist natürlich eine große Spekulation, wie lange ein Gerät läuft. Fest steht, dass Kondensatoren gerne austrocknen und Halbleiter gerne bei Überspannungen sterben. Auch das mit steigender Gerätetemperatur das ganze eher deutlich schlechter als besser wird.
    Z.B.: SMA sagt ja, sie legen ihre Geräte auf mindestens 20 Jahre aus, aber natürlich hatten sie nie 20 Jahre Zeit zu testen. Da hilft nur das aus der Industrie bekannte Zeitraffer-Programm, mit Klimaschrank undsoweiter.
    Ob das natürlich der Realität sehr nahe kommt, ist die nächste Frage.
    Am besten man hat eine Lösung des Herstellers mit schneller Lieferung eines Austauschgerätes und Abholung des defekten etwas später gegen Kostenpauschele von z.B.: 200 Euro, dann kann nicht viel passieren.


    Ist ja geil mit deinen Umrichtern, Verona, dann hast Du ja schon das Know-how für das Auto der Zukunft, welches rein elektrisch oder als Hybrid fährt.



    Viele Grüße:


    Klaus

    Wichtig bei der Auslegung der Modul-Stränge ist auch , dass die trafolosen Geräte möglichst hohe Eingangsspannung angeboten bekommen, die Trafogeräte hingegen möglichst niedrige. Das verbessert auch nicht unerheblich den durchschnittlichen Jahreswirkungsgrad (siehe obige Kennlinien)

    Es lasst sich software direkt von SMA downloaden, mit der auch der Jahres-Nutzungsgrad des eingesetzten WR bei vorgegebenen Modulen ermittelt werden kann.


    http://www2.sma.de/de/solartechnik/downloads/index.html


    Ich denke es war bei meinen Anlagen entweder "sunny design" oder "Genau"


    Hier kann man dann recht genau bewerten wieviel mehr ein TL5000 gegenüber einem TL4200 bringen würde.


    Ich habe es jetzt nicht für dich berechnet, kannst Du ja mal selber machen, aber ich vermute mal vom Jahresnutzungsgrad her gäbe sich das nicht viel. (schätze so 0,2-0,3% Differenz)


    Interessant ist, wenn man per Schnittstelle die Gleichstromparameter der TL Serie auswertet, also Eingangsstrom x Eingangsspannung nimmt und daraus den Wirkungsgrad im Verhältnis Ausgangsleistung / Eingangsleistung errechnet, liegt man bei der TL Serie unterhalb der angegebenen Wirkungsgradkurve und zwar bei mittleren bis hohen Leistungen deutlich. Bei den Trafo-Geräten (besitze ich auch eines) hingegen stimmt bei mir die Kurve genau. SMA konnte mir bis heute dafür keine plausible Begründung liefern. Ich habe deshalb sogar mit einem zweiten TL-Gerät getestet aber leider mit identischem Ergebnis.
    Ich habe mich daher entschieden, lieber wieder in Zukunft Trafogeräte von SMA einzusetzen.
    z.B.: Die SB3300/3800 Serie bringt gute Wirkungsgrade.
    Bei den Zentral-WR liefert SMA ja bereits die neue Technik mit fünftem zusätzlichem Mosfet und Wirkungsraden um die 98% aus. Ob diese Technik bald auch in den Kleinen WR kommt ?



    Viele Grüße:


    Klaus



    Viele Grüße:


    Klaus

    Hallo Luke Short,


    deine Ausführungen sind sicher richtig und für mich als alten Elektroniker auch noch sehr interessant, aber was ist denn mit dem Arbeitspunkt jeder Zelle und dem Gesamtarbeitspunkt, geregelt durch den zuständigen WR möglichst auf den MPP ?
    Hast Du da nicht noch was vergessen ?
    Wenn ein oder mehrere Zellen in einem String abgeschattet werden, bremsen Sie und verringert sich naturgemäß der Strom durch den String. Das "Bremsen" funktioniert zunächst nur durch Verringerung der eigenen zellenspannung und dann eventuell durch die Bildung einer Spannung in entgegengesetzer Polarität, aber durch die Schutzdiode limitiert auf etwa 03-07 V, je nach verwendeter Diode. wödurch sich aber der Arbeitspunkt aller nicht beschatteten Zellen in dem String verschiebt, und zwar so, dass sie nun mehr Spannung, weniger Strom, produzieren müssen als im MPP.
    Die Summe aller Spannungen muss sicher so hoch sein wie die Spannung an den mit diesem String verbundenen anderen Strings.
    Im Übrigen gibt es noch sogenante String-Entkopplungsdioden, die sich auch sehr vorteilhaft auswirken können. Der Wechselrichter akzeptiert letztendlich jedenfalls nur Gleichstrom in einer Richtung.
    :-?:-?

    Hallo Skydive,


    habe eine Anlage mit 22 dieser Module in Betrieb, also 3,3kwP. Zusammen mit SMA SB3000 Wechselrichter.
    Diese monokristellienen Module werden in der italienischen Schweiz gefertigt und sind im Verhältnis zur gebotenen Leistung preiswert.
    Meine Erfahrungen sind positiv: Bei bedecktem Himmel oder abwechslungsreichem Himmel(mal Sonne mal nicht) sind diese Module sehr gut. In der Spitzenleistung bei konstanter Sonne nur durchschnittlich.
    In Zahlen: Mit nur 10 Grad Modulneigung und im Alter von 4 Jahren in 2005 920 kwh/kwP in Hessen / Rheinlandpfalz,


    Wenn Du noch mehr Infos brauchst, gerne.