Beiträge von Boelckmoeller3

    Zu differenzieren ist wohl zwischen einem direkten Treffer ins Anlagengestell, da hilft auch kein montierter Überspannungsschutz dann mehr, außerdem haben die Wechselrichter auch noch eigene Varistoren, und andererseits einem Einschlag in der direkten Nachbarschaft oder in eventuell montierte Fangstangen. Da gibt es dann durchaus noch Überlebenschancen für die Elektronik.Bei Fangstangen ist es so dass die über unabhängige Tiefenerder ableiten sollten und das nicht mit der anderen Erdung im Haus verbunden werden sollte.

    Man sollte vorher eben doch mal noch auch einige Jahre in die Zukunft bei der Abschreibung weiterdenken. Ich bestreite auch nicht dass die Methode, so schnell wie möglich soviel abschreiben wie geht, in den meisten Fällen gut ist, aber eben nicht in allen Fällen. Wenn man aber früh schon in den letzten Jahren viel abgeschrieben hat, dann sollte man erstmal eine Zeit lang warten bevor man in die Liebhaberei will. In meinem Fall haben die jetzt bis zum Steuerjahr 2016 das neu zurück berechnet. Das war aber zu erwarten und sogar positiv, ich hatte generell nur die 5% Afa pro Jahr gemacht. Es kam deswegen noch eine ordentliche Steuerrückerstattung dabei heraus.

    Ich verstehe nicht, warum so viele auf Möglichkeit der Sonderabschreibung verzichten möchten. Bei mir sind das über 2000 Euro Unterschied. Deshalb hoffe ich, nicht als "Liebhaber" eingestuft zu werden.

    Vielleicht weil man sowieso nur 100% seiner Investitionskosten insgesamt abschreiben kann und was man früh abschreibt das hat man eben später nicht mehr, auch bei wahrscheinlich ansteigenden anderen Einkünften mit den Jahren und wo man das dann auch noch gut gebrauchen könnte. Viele meinen ja, man muss sich Alles was geht sofort holen, ist aber langfristig betrachtet dann oft nicht die beste Entscheidung gewesen.


    Wie kommt man denn auf solch hohe Betriebskosten bei einer Anlage die auf dem eigenen Wohnhaus läuft ? Mindestens zweimal pro Jahr von einem damit beauftragten Unternehmen reinigen lassen? Oder alle zwei jahre mal einfach den/die Wechselrichter austauschen ?

    Ja, um das aber endgültig bewerten zu können braucht es eigentlich zwei gleichwertige Sonnentage in der Woche bei denen du die Erträge mit und ohne bzw. mit langem oder kurzem Intervall vergleichst.

    So,

    wollte dann nochmal berichten, nachdem sich dann irgendwann nach zahlreichen Parameter-Einstellversuchen bezüglich Einspeisung nichts mehr tat habe ich mal einen Reset auf die Parametereinstellung ganz zu Anfang, gesichert auf der SD-Karte, durchgeführt und nochmal von Neuem versucht die Parameter einzustellen. Das Laden habe ich außer Funktion gesetzt da bei mir nur extern geladen wird, das spielt also keine Rolle bei meinen Einstellungen. Mit den Einstellungen der AUX-Schaltausgänge habe ich dann auch nichts mehr gemacht, weil das, wie es sich nachher herausstellte, nicht nötig war. Er sollte ja ab einer bestimmtem maximalen Akkuspannung einspeisen, was er jetzt auch problemlos macht und zwar nicht schlagartig mit maximalem Strom sondern er erhöht und senkt den Einspeisestrom kontinuierlich und hält damit die eingestellte maximale Akkuspannung konstant innerhalb einer frei einstellbaren Zeitspanne.

    Dazu habe ich jetzt folgende Parameter gesetzt:


    xxxx Smartboost ist deaktiviert, den benötige ich nicht

    1127 Einspeisung erlaubt

    1140 Nötig ? Sicherheitshalber auf die maximale Akkuspannung eingestellt

    1240 Lader aus, Ladung erfolgt hier ja extern

    1297 Angestrebte Akkuspannung, wohl der wichtigste Parameter, auf die maximale Akkuspannung eingestellt

    1523 Maximaler Einspeisestrom, nach Belieben einstellbar

    1524 Nötig ? Ebenfalls auf die maximale Akkuspannung eingestellt

    1525 Beginnzeit der Einspeisung

    1526 Endezeit der Einspeisung

    1540 Ladebetrieb über Fernsteuereingang ist verboten

    1542 Netzeinspeisung über Fernsteuereingang ist verboten

    Hallo Leute,

    ich habe da jetzt auch nochmal eine Frage und möchte diesen alten Thread mal dazu benutzen oder sollte ich besser ein neues Thema erstellen oder in einem anderen Thread posten ?

    Hier läuft nun schon länger ein XTM 24-3500 zur Halbinsel-Versorgung problemlos und regulär. Ca. 8kWh an NiMH-Akkus sind an ihm angeschlossen und werden unabhängig über externe PV-Laderegler geladen . Nun möchte ich temporär gerne bei Erreichen einer maximalen Akkuspannung den Überschuss automatisch ins Netz einspeisen und wenn die Akkuspannung dann wieder ein Stück abgesenkt wurde die Einspeisung beenden. Ich habe hier schon gelesen dass es wahrscheinlich über den Umweg über einen Aux-Ausgang (intern) und seinen Fernsteuereingang laufen muss ? Soweit dass er einspeist nach AR-4105 habe ich ihn schon , aber nicht dass er die Einspeisung ab einer bestimmten Akkuspannung startet und dann wieder bei Erreichen einer eingestellten Akkuspannung beendet.

    Vielleicht kann mir ja jemand hier von den (wenigen) XTM-Experten/Betreibern mit ein paar einzustellenden Parametern dazu weiterhelfen? Das würde mir vermutlich viel Einarbeitungs-und Probierzeit ersparen. Auch wäre gut wenn der XTM dazu seinen AC-Eingang aktivieren könnte solange das erforderlich ist weil er ja sonst immer etwas Leistung aus dem AC-Eingang zieht obwohl der Akku Priorität hat.


    Viele Grüße:


    bm3

    Ich weiß nicht wie das bei den Pylontech funktioniert, aber normalerweise wird das Zusammenspiel zwischen Balancern , BMS und Ladestromstärke so gesteuert ( in professionellen Systemen) dass, wenn die erste Zelle ihre zulässige Ladehöchst spannung erreicht, also "voll" ist, der Ladestrom aller Zellen dann bereits soweit zurückgefahren ist, dass der Balancer dieser Zelle mit seinem maximalen Bleeding-Strom dann ein weiteres Laden dieser einen Zelle dauerhaft verhindert. D.h. das hängt dann von den maximalen Balancerströmen ab mit wieviel Strom der Rest der Zellen noch weiter geladen wird. Wenns anders wäre könnte man sich die Vernetzung von Speicher-Wr / Ladegerät und BMS ja auch sparen.

    Das verlinkte Labormetzgerät ist doch absolut ok. Man hätte sicher auch etwas deutlich günstiger irgendwie improvisieren können aber dass kostet dann eben auch Zeit. Das wird wohl dann noch ein paar Jahre anderswo auch gute Dienste leisten können. Nur, die 2 dünnen Anschlussdrähte die bei solchen Geräten immer dabei sind kann man vergessen,die sind nur für die Show.Da gehören zwei vernünftige Verbindungskabel mit ordentlichen Krokoklemmen und mehr Querschnitt dran.