Beiträge von Boelckmoeller3

    Ich weiß nicht wie das bei den Pylontech funktioniert, aber normalerweise wird das Zusammenspiel zwischen Balancern , BMS und Ladestromstärke so gesteuert ( in professionellen Systemen) dass, wenn die erste Zelle ihre zulässige Ladehöchst spannung erreicht, also "voll" ist, der Ladestrom aller Zellen dann bereits soweit zurückgefahren ist, dass der Balancer dieser Zelle mit seinem maximalen Bleeding-Strom dann ein weiteres Laden dieser einen Zelle dauerhaft verhindert. D.h. das hängt dann von den maximalen Balancerströmen ab mit wieviel Strom der Rest der Zellen noch weiter geladen wird. Wenns anders wäre könnte man sich die Vernetzung von Speicher-Wr / Ladegerät und BMS ja auch sparen.

    Das verlinkte Labormetzgerät ist doch absolut ok. Man hätte sicher auch etwas deutlich günstiger irgendwie improvisieren können aber dass kostet dann eben auch Zeit. Das wird wohl dann noch ein paar Jahre anderswo auch gute Dienste leisten können. Nur, die 2 dünnen Anschlussdrähte die bei solchen Geräten immer dabei sind kann man vergessen,die sind nur für die Show.Da gehören zwei vernünftige Verbindungskabel mit ordentlichen Krokoklemmen und mehr Querschnitt dran.

    Der Fronius kanns und zwischenzeitlich noch mindestens ein Wr eines anderen Herstellers. Leider bin ich mir da nicht mehr sicher von welchem weiteren Hersteller ich das inzwischen schon gelesen hatte.


    editiert: Sungrow SH 5.0 / 6.0 / 8.0 und 10 RT.Ob die 5.0/ 6.0 das können weiß ich nicht,aber zumindest die 8.0/10.0 können es.

    Hallo, interessantes Thema, wenn die Pylon-Akkus nicht mehr angehen dann weil es ihr BMS irgendwie verhindert, denke aber eher der Wechselrichter den er da hat läd da aus irgend einem Grund nicht genug hinein. Die 0 % SOC stimmen schon bezüglich der Alterung, nur ist das ein eher theoretischer Wert, da auch LiFePo4 Selbstentladung hat, sowie ein angeschlossenes BMS und das hängt immer fest an den Zellen und entläd ebenfalls den Akku beim Stehen.Auch wenn das Auto ganz aus ist und herumsteht. Wenn man also mit 0% abstellen würde ginge das nicht lange gut. Ich bin bei Tesla auch gespannt auf deren LiFePO4-Chemíe. So wie ich diese Chemie bisher kennengelernt habe, hatten die Standard-Zellen schon gewisse Schwächen bei hohen Strömen (außer A123) und erreichen nicht ganz das was andere Chemien schaffen. Auch der Energieinhalt der Zellen im Vergleich zu ihrem Volumen blieb bisher noch etwas zurück, aber da können ja inzwischen Fortschritte gemacht worden sein. Auch sind mir und Anderen bisher LiFePo4-Zellen dafür eher bekannt bei Kälte etwas mehr Schwächen (Innenwiderstand) zu haben als die anderen Chemien. Es müsste also im E-Auto gut klimatisiert werden. Ich hoffe dass das für Tesla alles inzwischen gelöst wurde, diese Chemie ist ja andererseits dafür bekannt dass sie sehr viele Zyklen zulässt, aber sicher muss man auch bei jeder Chemie die kalendarische Alterung immer dazu noch betrachten.LiFePO4 war und ist ja bisher eine rein chinesische Sache, der Zulieferer für Tesla wird da wohl CATL sein.

    .

    Mal ganz unabhängig davon ob das EEG für Anlagen die nicht mit dem öffentlichen Netz verbunden sind und auch keine Einspeisevergütung erhalten überhaupt angewendet werden darf/kann, finden sich auch im kompletten EEG keine Strafen die auf eine unterlassene Registrierung einer Inselanlage durch den Betreiber angewendet werden könnten. Wer hier von Strafen dafür schreibt sollte auch genau die Rechtsgrundlage dafür benennen können.