Beiträge von Boelckmoeller3

    Bei welchem Gerät ? Da gibt es doch mehrere ?

    Ein ordentliches Tracking kann auch durchaus mehr als nur ein paar Sekunden benötigen.

    Wie ich hier schon damals geschrieben hatte, braucht man dazu zwei ähnliche Sonnentage in geringem zeitlichen Abstand zueinander und kann sich dann die Tageserträge mit und ohne Tracking anschauen. Alles Andere ist Glaskugel-Wahrsagerei.

    Hallo,

    ich habe das hier erst spät gelesen, weiß jetzt leider auch nicht mehr wie meine Fehlermeldungen genau hießen, aber ich hatte im Frühjahr letzten Jahres und Anfang dieses Jahres jeweils einen PVI 12.5 der plötzlich nicht mehr einspeiste, die DC-Spannungen wurden aber noch angezeigt. Abhilfe war da sie an der Rückseite zu öffnen und sich die Lötstellen auf der großen Leistungs-Leiterplatte einmal näher anzuschauen. Dort sind einige chinesische Leistungsrelais eingelötet die zum Netz hin durchschalten, jeweils zwei davon hatten schon Kontakte die praktisch nicht mehr mit dem Board verlötet waren und wo man sah dass sie auch heiß geworden waren. Sie hatten sich praktisch mit den Jahren selber dort ausgelötet. Nach sorgfältigem Säubern der Lötkontakte und Leiterbahnen und neu verlöten der Lötstellen mit üppig viel und breit Lötzinn liefen die beiden Wechselrichter dann wieder problemlos. Die sind jetzt beide mehr als 12 Jahre alt.

    Ich halte das für einen vom Hersteller damals nicht absehbaren aber mit den vielen Betriebsjahren jetzt durchaus öfter auftretenden Fehler der aber mit relativ wenig Aufwand noch behoben werden kann. Neue Wechselrichter die dort so einsetzbar sind kosten aktuell ab 1900€ netto aufwärts.

    Hallo, wie hast du das denn mit keinem Strom festgestellt ? Hast du mal die Strings an den Wechselrichtereingänge getauscht und dabei jeden String einzeln an verschiedene Eingänge angeschlossen ? Vor dem Umtausch der PV-Leitungen am Wechselichter immer AC auftrennen, dann gibt es keine Lichtbögen. Oft haben die Wechselrichter auch DC-Eingangssicherungen. Bei dem String der keinen Strom bringt kannst du auch eine Kurzschlussmessung mit Stromzange machen.

    Hallo,

    der Versicherer, Name beginnt mit W, möchte jetzt nach 13 Jahren ab Anfang Dezember kündigen, sowohl die Betreiberhaftpflicht auf gepachtetem Dach als als auch die Anlagenversicherung. Aus unserer Sicht grundlos, denn wir haben bisher in fast 13 Jahren nie einen Schaden gemeldet, immer schön die Beiträge überwiesen. Meine Anfrage für einen Neuabschluss bei dem hier gut bekannten Makler Rosanovski ergab dass die maximal PV-Anlagen bis zu einem Alter von 8 Jahren versichern wollen. Ganz Toll ! X( Und was sollen jetzt die Leute mit älteren PV-Anlagen machen die einfach eine Kündigung erhalten ?

    Ich bin dankbar für brauchbare Empfehlungen von geneigten Versicherern hier. Die Anlage hat 32 kWp.


    Viele Grüße:


    bm3

    Zu differenzieren ist wohl zwischen einem direkten Treffer ins Anlagengestell, da hilft auch kein montierter Überspannungsschutz dann mehr, außerdem haben die Wechselrichter auch noch eigene Varistoren, und andererseits einem Einschlag in der direkten Nachbarschaft oder in eventuell montierte Fangstangen. Da gibt es dann durchaus noch Überlebenschancen für die Elektronik.Bei Fangstangen ist es so dass die über unabhängige Tiefenerder ableiten sollten und das nicht mit der anderen Erdung im Haus verbunden werden sollte.

    Man sollte vorher eben doch mal noch auch einige Jahre in die Zukunft bei der Abschreibung weiterdenken. Ich bestreite auch nicht dass die Methode, so schnell wie möglich soviel abschreiben wie geht, in den meisten Fällen gut ist, aber eben nicht in allen Fällen. Wenn man aber früh schon in den letzten Jahren viel abgeschrieben hat, dann sollte man erstmal eine Zeit lang warten bevor man in die Liebhaberei will. In meinem Fall haben die jetzt bis zum Steuerjahr 2016 das neu zurück berechnet. Das war aber zu erwarten und sogar positiv, ich hatte generell nur die 5% Afa pro Jahr gemacht. Es kam deswegen noch eine ordentliche Steuerrückerstattung dabei heraus.

    Ich verstehe nicht, warum so viele auf Möglichkeit der Sonderabschreibung verzichten möchten. Bei mir sind das über 2000 Euro Unterschied. Deshalb hoffe ich, nicht als "Liebhaber" eingestuft zu werden.

    Vielleicht weil man sowieso nur 100% seiner Investitionskosten insgesamt abschreiben kann und was man früh abschreibt das hat man eben später nicht mehr, auch bei wahrscheinlich ansteigenden anderen Einkünften mit den Jahren und wo man das dann auch noch gut gebrauchen könnte. Viele meinen ja, man muss sich Alles was geht sofort holen, ist aber langfristig betrachtet dann oft nicht die beste Entscheidung gewesen.


    Wie kommt man denn auf solch hohe Betriebskosten bei einer Anlage die auf dem eigenen Wohnhaus läuft ? Mindestens zweimal pro Jahr von einem damit beauftragten Unternehmen reinigen lassen? Oder alle zwei jahre mal einfach den/die Wechselrichter austauschen ?