Beiträge von Boelckmoeller3

    Ähm, nein, der NiMH-Akku besteht aus 400 gebrauchten NiMH-Zellen, einige davon schon "ziemlich gebraucht", mit einmal (damals) nominal 30Ah Kapazität pro Zelle angegeben, er ist nicht spannungsstabiler als ein Blei-Akku.

    Li-Zellen sind da im Allgemeinen eher als spannungsstabiler bekannt. Allerdings wird auch selten die volle Entladetiefe des Akkus ausgenutzt, er bewegt sich also eher in der oberen Hälfte der möglichen Lade-/Entladespannungen von 25,x-28,x V.

    Also hier mal an "pezi", Zitat: "...das halte ich für ein Gerücht..." bedeutet wohl du möchtest mich der Lüge bezichtigen ? Du solltest dann mal unbedingt an deinen Umgangsformen hier arbeiten !

    Natürlich hängen alle Regler bei mir am gleichen Akku, das ist allerdings ein NiMH-Akku und ich habe die Regler auf 28.3V Ladeschlussspannung eingestellt. Das passt halt gut zum durchschnittlichen MPP der REC-Module die, natürlich, alle genau gleich ausgerichtet sind.

    PWM-Regler hatte ich eigentlich vor etwa zwei Jahren gute aus CN gefunden, wobei ich zwischenzeitlich nochmal einen nachbestellt hatte und damit hereingefallen war weil selbst die Chinesen scheinbar in anderen Fabriken Fake-Nachbauten ihrer eigenen Produkte herstellen. Da ich die Original-Regler hier nicht mehr nachbestellt bekam, hier zählt scheinbar jeder Euro weniger beim Händler-Einkauf, habe ich dann die gute Reglerserie über Aliexpress direkt in CN noch nachbestellt. Der Regler mit dem ich gute Erfahrungen bisher machte hieß "Solar30" , das sollte auch genau so aufgedruckt sein und er sollte unbedingt auch noch den rot/violetten Aufdruck "SunYoba" zusätzlich haben und keine ovalen gelben Tasten sondern runde, dann handelt es sich mit hoher Sicherheit um das Original und die laufen gut, schon vielfach von mir getestet.

    PWM-Regler können natürlich nicht zaubern, aber wenn die Modulspannung im MPP recht gut zur mittleren Akku-Ladepannung passt sind sie durchaus eine Überlegung wert.Bei einem Stückpreis von um die 20€ den ich zuletzt zahlte auf jeden Fall.

    Mit einem 60 Zeller-Modul und 24V-Akkuspannung bist du schon sehr nahe am MPP. da arbeitet ein PWM-Regler dann meist genauso gut oder sogar besser weil der kaum Spannungsdifferenz braucht. Ein MPPT-Regler braucht dagegen schon Spannungsdifferenz beziehungsweise mehr.

    Ich nutze das genau so und betreibe eine 24V-Inselanlage absichtlich mit mehreren 60- Zeller-Modulen die über günstige PWM-Regler angebunden sind. Ich habe auch einen meiner MPPT-Regler mit zwei Modulen in Reihe, also 48V auf 24V und einen der günstigen PWM-Regler mit 2 Modulen parallel, also 24V auf 24V mal länger gegeneinader verglichen. Der PWM-Regler brachte sogar leicht mehr Ertrag.

    Eigentlich kann das fast jeder Einspeise-Wechselrichter heute, allerdings sind dazu immer Stromsensoren in der Hausverteilung erforderlich die den aktuellen Stromverbrauch des Gebäudes messen und das muss dann mit dem Wr kommunizieren. Viele Wr brauchen auch noch eine externe Box dazu. Im allgemeinen sind dies Art Regelungen aber recht träge, kann also noch trotzdem kurzzeitig etwas eingespeist werden. Wenn der Netzbetreiber sein "ok" dazu gibt ist ja alles in Ordnung. Es könnte noch ein bisschen etwas auf seinem Zweirichtungszähler auftauchen.

    Kannst auch mal bei Steca schauen, die hatten auch schon lange so etwas.

    Belastung der Akkus unter 0 Grad ist extrem schädlich für die Lebensdauer der Batterie (solange sie kalt ist). Dass die Kapazität sich auch noch halbiert (solange sie kalt ist) ist dagegen nur ein lästiger Nebeneffekt.

    In dem Fall des Videos mit Hyundai Kona wird ein Akku mit über 60 nutzbaren kWh , vermutlich im noch kalten Zustand (allerdings hat der Kona auch einen Akkuvorwärmung) mit einer Vorwärmleistung für den Innenraum von maximal 5 kW beaufschlagt und diese wird dabei noch von einer im Kona verbauten Wärmepumpe größtenteils bereitgestellt die die dafür abzugebende elektrische Leistung aus dem Akku nochmals deutlich reduziert. Es kommt da niemals eine Belastung > 0,1 C für den Akku zustande, normalerweise wird die Belastung < 0,05C liegen. Und diese soll jetzt "extrem schädlich" für den Akku sein ? Wie technikfremd muss man denn eigentlich sein um so etwas zu behaupten ?

    Übrigens hängt die Menge der Kapazität die ein Akku abliefern kann, auch bei niedrigen Temperaturen, immer von der Leistung im Verhältnis zu seiner Nennkapazität ab die er dabei abgeben muss.

    Die Argumentation von "Schoenberg" , naja, kein weiterer Kommentar mehr zu so etwas.

    Ich denke du bist nicht mehr zu retten, so wie du hier postet.

    Sorry dafür dass ich nur noch selten hier im Forum bin in letzter Zeit und bisher noch keine anderen Postings mit deinem unausgegorenen Quatsch bezüglich E-Autos gelesen hatte.


    Editiert:


    Na, vielleicht wäre es nicht ganz so schlimm wenn du mal ein E-Auto dauerhaft fahren würdest, das kann ich mir aber bei dem was du hier so schreibst einfach nicht vorstellen, dass du schon solche längeren Erfahrungen gemacht hast. Ich fahre schon dauerhaft welche seit dem Jahr 2005.

    Du nimmst also eine Dissertation einer einzelnen Person als Maßstab für deine unzulässigen Verallgemeinerungen hier betreffend der Lebensdauer von Li-Akkus ?

    Was du da postest kann ich nur als eine ziemliche Armut bezeichnen.

    Der Hyundai Ioniq hat andere Akkuzellen, eigentlich verwenden alle anderen E-Auto-Hersteller auch andere Zellen als Tesla. Die aktuellen Zellen die beispielsweise BMW verwendet sollen bei der Lebensdauer um Welten besser sein als die Tesla-Rundzellen. Trotzdem, auch bei Tesla ist bis jetzt nichts von Lebensdauerproblemen bei deren Akkus bekannt geworden, außerdem gibt jeder der Autohersteller Langzeitgarantien für seine Akkus ab. Bei den großen Akkukapazitäten die Tesla verbaut reichen schon wenige 100 volle Entlade-/Ladezyklen um beispielsweise 200000 km abzudecken, es gibt aber durchaus jetzt Akkuzellen die Autobauer aktuell ausliefern und die mit mehreren Tausend Zyklen vom Hersteller angegeben werden bis sie dann bei 80% ihrer Ursprungskapazität angelangt sind. Da sind natürlich auch die üblichen Betriebsbedingungen eines Autos in unserem Winter hier einkalkuliert, die sind auch extra in der nordischen Kälte damit unterwegs um sowas zu testen.

    @ Schoenberg


    i3 Fahrer berichten schon von +10,x % zum Stromzähler und das ist noch ein recht guter Wert. Die Ladegeräte alleine liegen schon bei nicht viel mehr als 90% Wirkungsgrad. Im optimalen Fall vielleicht 93%. dazu kommen dann noch die Ladeverluste des Li-Akkus im niedrigen einstelligen Prozentbereich.Die DC-Ladung direkt aus der PV-Anlage wäre sehr praktisch und auch mit deutlich höherem Wirkungsgrad zu machen, da kommt bestimmt noch in naher Zukunft etwas. Ladegeräte die das können inklusive DC/DC-Wandlung und MPPT werden schon angeboten oder gleich ein Ausgang am PV-Wechselrichter dafür.


    VG:


    Klaus