Beiträge von doppeldecker1678

    Schönes Projekt, hatte ich vor rund nem Jahr genau so gemacht. Mittels Node-Red über get http ist das ja dank der guten API-doku von Fronius sehr einfach. Wenn man dann noch ein paar Sonoffs mit Tasmota einbindet oder den Go-E Charger für das E-Auto, hat man eine sehr leistungsfähige Überschussver(sch)wendung.

    Wenn man überlegt, dass man damit Lösungen wie Nrgkick Connect, Fronius Ohm-Pilot oder andere sehr teure Produkte für deutlich kleineres Geld nachbauen kann, lohnt der bisschen Aufwand in Linux und Java-Script alle mal...

    Auch wenn der Thread schon recht alt ist, nachdem ich nun umfangreiche Erfahrungen mit der Thematik sammeln konnte, kann ich zumindest eine Lösung beitragen:


    Bei zwei Symos war nach dem Wechsel des Datanmanagers keines der Passwörter gesetzt. Auch das Service-Passwort scheint also allein im Datanmanager abgelegt zu sein und nicht im WR selbst.

    Was ja auch insofern Sinn macht, als dass ohne Datenmanger keine http-Zugriff auf den WR, auch nicht für Service, möglich ist.


    Insofern ist eine Möglichkeit offenbar immer, einen neuen (oder alten mit bekannten Passwörtern) Datenmanger einzusetzen.

    In Anbetracht der verbliebenen Dachflächen finde ich „massive Einsparungen“ für fragwürdig. Sowas regelt tatsächlich der Markt.

    Allein eine Elektrifizierung der Automobilmobilität spart dort 3/4 der Energie, wird den Stromverbrauch aber immerhin zu rund 14% erhöhen...

    Hat aber alles wenig mit dem Deckel zu tun. Der muss weg, damit das politisch wieder zu den Fakten passt.

    Danke

    Im Prinzip ja, aber irgendwann hat eine Klausel ins EEG gefunden, daß es durchaus möglich ist den Einspeisevorrang zu verlieren, wenn man keinen Anspruch auf Einspeisevergütung oder Marktprämie (mehr) hat.

    Imo ist das aber noch nicht wirklich konsequent durchdacht, und dürfte gegen EU-Recht verstoßen (das aber erst bis Mitte 21 umzusetzen ist, dazwischen hängt man möglicherweise in der Luft).

    Danke Dir, kannst du die Klausel näher referenziertem? Paragraph?


    Gruß

    DD

    Mal was technisches zu dem Thema:

    Wenn der Deckel erreicht ist, sinkt die Vergütung auf Null. Ok. Die sonstigen Regelungen des EEG für PV-Anlagen bleiben doch aber erhalten, oder? Sprich, der Netzbetreiber muss einen weiterhin anschließen und man darf einspeisen. Oder?

    ohne zu wissen, wie sich das mit der Direktvermarktung auswirkt, denke ich schon (bzw. habe überschlagen), dass 8% Rendite vor Instandhaltung bzw. neuen WR drin sein sollten.

    Gebaut müsste für rund 150.000 Euro werden. Materialanteil dabei rund 120.000 Euro, bleibt also Lohn und Marge für den Solarteur.

    Rhein Main gibt ca. 1.000 kWh/kWp, also 22.250 Euro p.a. vor Kosten.

    Davon müssen wohl 2.000 Euro als Pacht abgegeben werden für die rund 1.000 qm Dachfläche, macht immerhin 2 Euro /qm/a.
    Den 400.000 Euro Ertrag nach Pacht stehen 150.000 Euro Invest gegenüber, es bleiben 250.000 Euro. Diese auf das eingesetzte Kapital von 150.000 Euro über 20 Jahre wären etwas über 8% Rendite.

    Alles nominal, also ohne Diskontierung und vor allem vor den laufenden Kosten wie Versicherung etc.


    Finde die Fragestellung Interessant und fände Ergänzungen bzw. Korrektur obiger Rechnung mit Bezug auf Praxiswerte interessant.


    Die neuen WR müsste man mit rund 15.000 Euro einplanen. Sonstige Instandhaltung doch eher "0" und es bleiben ja nach 20 Jahren noch Werte übrig.