Beiträge von doppeldecker1678

    In Anbetracht der verbliebenen Dachflächen finde ich „massive Einsparungen“ für fragwürdig. Sowas regelt tatsächlich der Markt.

    Allein eine Elektrifizierung der Automobilmobilität spart dort 3/4 der Energie, wird den Stromverbrauch aber immerhin zu rund 14% erhöhen...

    Hat aber alles wenig mit dem Deckel zu tun. Der muss weg, damit das politisch wieder zu den Fakten passt.

    Danke

    Im Prinzip ja, aber irgendwann hat eine Klausel ins EEG gefunden, daß es durchaus möglich ist den Einspeisevorrang zu verlieren, wenn man keinen Anspruch auf Einspeisevergütung oder Marktprämie (mehr) hat.

    Imo ist das aber noch nicht wirklich konsequent durchdacht, und dürfte gegen EU-Recht verstoßen (das aber erst bis Mitte 21 umzusetzen ist, dazwischen hängt man möglicherweise in der Luft).

    Danke Dir, kannst du die Klausel näher referenziertem? Paragraph?


    Gruß

    DD

    Mal was technisches zu dem Thema:

    Wenn der Deckel erreicht ist, sinkt die Vergütung auf Null. Ok. Die sonstigen Regelungen des EEG für PV-Anlagen bleiben doch aber erhalten, oder? Sprich, der Netzbetreiber muss einen weiterhin anschließen und man darf einspeisen. Oder?

    ohne zu wissen, wie sich das mit der Direktvermarktung auswirkt, denke ich schon (bzw. habe überschlagen), dass 8% Rendite vor Instandhaltung bzw. neuen WR drin sein sollten.

    Gebaut müsste für rund 150.000 Euro werden. Materialanteil dabei rund 120.000 Euro, bleibt also Lohn und Marge für den Solarteur.

    Rhein Main gibt ca. 1.000 kWh/kWp, also 22.250 Euro p.a. vor Kosten.

    Davon müssen wohl 2.000 Euro als Pacht abgegeben werden für die rund 1.000 qm Dachfläche, macht immerhin 2 Euro /qm/a.
    Den 400.000 Euro Ertrag nach Pacht stehen 150.000 Euro Invest gegenüber, es bleiben 250.000 Euro. Diese auf das eingesetzte Kapital von 150.000 Euro über 20 Jahre wären etwas über 8% Rendite.

    Alles nominal, also ohne Diskontierung und vor allem vor den laufenden Kosten wie Versicherung etc.


    Finde die Fragestellung Interessant und fände Ergänzungen bzw. Korrektur obiger Rechnung mit Bezug auf Praxiswerte interessant.


    Die neuen WR müsste man mit rund 15.000 Euro einplanen. Sonstige Instandhaltung doch eher "0" und es bleiben ja nach 20 Jahren noch Werte übrig.

    Obwohl das System gut läuft, möchte ich mich von meinem kürzlich erworbenem Victron Speichersystem trennen. Alle Komponenten aus Dezember 2018.

    - Victron 48/3000

    - Venus GX

    - RS485 Adapter zur Verbindung Venus GX <> ET 340

    - ET340 Gridmeter

    - Interface MK3-USB (VE.Bus zu USB), Programmierkabel für den Victron VE.BUS (braucht man für Firmwareupdates auf dem Multigrid bzw. anderen VE.BUS Geräten)

    - DC-Kabel 25qmm, DC Sicherung 150A (kann man auch leinere einsetzen)


    Realisiert war ein "ESS" mit Bleibatterie.

    Für den Multigrid und die Venus GX habe ich noch die originale Verpackung.


    Preisvorstellung komplett: 1.250 Euro


    Verkauf wegen Umbau.

    Die Auswahl der Wechselrichter macht mich etwas stuzig. Soll das eine Insel werden?

    Die hinreichende Wirtschaftlichkeit der Nordseite entsteht dann, wenn die restlichen Systemkoponenten (also der WR) lediglich hochskaliert, aber nicht zusätzlich angeschafft werden müssen.


    Ohne nochmal genauer die Belegung studiert zu haben sollte das ein Fall für einen rund 20 kWp-WR (max 30 kWp laut specs) sein mit zwei MPP-Trackern: Einer für Süd, einer für Nord. Beide Seiten sind niemals gleichzeitig beschienen und Nord liefert eben nur rund die Hälfte, insofern kann die Nennleistung des WR niedriger ausfallen.

    Tatsächlich ist bei diesem großen Eigenverbrauch die EEG-Umlage nicht das große Problem.

    Unter 30 kWp entfallen auch leidige Zusatzpflichten am Netzeinspeisepunkt (NA-Schutz etc.).


    Kann der Verbrauch in den Tag verschoben werden? Speichern wird sich auch in diesem Fall kaum lohnen.