Beiträge von towe

    Ich bin schon am überlegen, ganz offiziell eine Kleinanlage bis 600VA anzumelden - dann gibt es wenigstens keine Fragen, woher der Wirkenergie-Export stammt :/

    das ist jetzt tatsächlich auch der Weg, den ich gehen werde - ich bin eher zufällig bei YouTube über einen Beitrag des VNB gestolpert, in dem die Kleinanlagen bis 600VA explizit als erwünscht beworben und sogar als Grund für die unerwartete "Beglückung" mit dem Zweirichtungszähler angegeben werden... dann schauen wir Mal, ob die IBN auch so einfach wird 8o

    Da passiert das Gleiche wie bei deiner Anlage seit 3 Jahren :

    NICHTS :mrgreen:

    Autsch... der sass :) dass es auf der Baustelle zu 3 Jahren Stillstand gekommen ist, hat aber leider andere Gründe;(

    Du solltest dir endlich einen Elektriker suchen "der unterschreibt was er nicht gebaut hat" ?

    Dann klappt es vlt auch noch mit der EEG Vergütung, nächstes Jahr fällt die voraussichtlich weg.

    mir geht es doch gar nicht um die EEG Vergütung! Ja, ich habe die FAQ von pflanze gelesen, dennoch reicht mir eine PV-Anlage ohne EEG, nur zur Abdeckung des Eigenverbrauchs... mit Familie und Büro zu Hause, viel IT-Gerätschaften und demnächst auch noch BEV (kann hier tagsüber am go-eCharger geladen werden, gesteuert via OpenWB) haben wir die optimalen Voraussetzungen für eine hohe Eigenverbrauchsquote - ich möchte lokal erzeugen und lokal verbrauchen, lediglich nachts (so wenig wie möglich) und im Winter Strom von extern beziehen, wenn die eigene PV-Anlage nicht reicht. Ich habe das (Stall-)Dach bereits voll, mehr als die 18 Module gehen dort einfach nicht, ich rechne dort aber auch nicht wirklich mit einem nennenswerten Überschuss, den ich einspeisen könnte... meine Rechnung ist auch eine ganz andere: für das Laden des BEV bekomme ich eine Monatspauschale vom Arbeitgeber (diese ist hoch offiziell vom Finanzamt auf 50 EUR festgelegt), diese finanziert mir in 7 Jahren die Selbstbau-PV-Anlage ;)


    Die Elektriker haben hier alle abgewunken, wollten mir gleich einen neuen Zählerschrank installieren oder nur eine Komplettanlage verkaufen. Der vorhandene (Hager) Zählerschrank ist von 1996, mit FI-Schutzschalter und vernünftiger Auslegung, auch die Elektriker des VNB haben beim Zählertausch keinen Grund für einen neuen Schrank gesehen.


    Die Anlage war von vornherein als Guerilla geplant, ein SDM630 direkt hinter der Hauptsicherung sollte per Modbus am StecaGrid 3600 quasi eine Nulleinspeisung sicherstellen (wenn punktuell wirklich Mal mehr produziert werden sollte, als gerade verbraucht)... der unerwartet installierte Zweirichtungszähler beunruhigt mich nun aber etwas: beim vorherigen Ferraris-Zähler wäre dieser halt ggf. Mal kurzzeitig rückwärts gelaufen, bis der WR bei einem Bezugsabfall nachgeregelt worden wäre (z.B. Ladeende BEV), nun habe ich da aber sofort einen Wirkenergie-Export im Zähler stehen, der bei der jährlichen Ablesung sofort auffällt und zu Fragen führen dürfte!?


    Ich bin schon am überlegen, ganz offiziell eine Kleinanlage bis 600VA anzumelden - dann gibt es wenigstens keine Fragen, woher der Wirkenergie-Export stammt:/

    brauche ich dann überhaupt noch den konzessionierten Elektriker, um meine Anlage (selbst) legal auf der AC-Seite anschliessen und EEG-konform einspeisen zu können - die Messeinrichtung ist so ja nun vorhanden und schon eingebaut?

    die EWE NETZ stellt ja sehr schön alle Infos zum Herunterladen bereit; hat jemand Erfahrung mit dem "Anhang E.1 (Antragstellung)" der VDE-AR-N 4105:2018-11 beim Selbstbau einer PV-Anlage und der EWE NETZ als VNB? Das Feld "Anlagenerrichter (Elektrofachbetrieb)" verlangt ja nach einer "Eintragungsnummer bei Netzbetreiber"... was passiert, wenn man das leer lässt?

    den konzessionierten Elektriker brauchst du theoretisch nur zur Beantragung der neuen Messeinrichtung.


    Je nach VNB noch zum Einbau der selbigen.

    Moin,


    nach 3 Jahren Stillstand auf meiner Baustelle (inzwischen auf 18 Module und einen StecaGrid 3600 "angewachsen", aber noch nicht angeschlossen) klinke ich mich an dieser Stelle Mal kurz fragend ein:


    Ich bin gerade von meinem VNB (EWE NETZ) etwas unfreiwillig mit einem digitalen Stromzähler "beglückt" worden - wie sich herausstellt, ein Zweirichtungszähler (DWS7412.2.G2)... brauche ich dann überhaupt noch den konzessionierten Elektriker, um meine Anlage (selbst) legal auf der AC-Seite anschliessen und EEG-konform einspeisen zu können - die Messeinrichtung ist so ja nun vorhanden und schon eingebaut?

    Zitat von einstein0

    Schade! Dann hoffe ich nur, dass dein "Europa-Chracher" nicht beim ersten Gewitter abraucht, wo du für sein Geld den Infini gleich im Doppelpack kriegst. 2011 hatte ich für den rudimentären SMA bereits das Anderthalbfache bezahlt. :idea:
    Und überhaupt: Wo du ja noch Bleiklötze planst gibt es doch für den Infini gar keine Alternative mehr... :wink:
    einstein0


    hmm, irgendwie scheinst Du von anderen Preisen auszugehen - der ABB UNO 3.6-TL-OUTD-S, um den es in diesem Thread ja eigentlich geht, kostet mich (brutto, da kein Vorsteuer-Abzug) mit der WIFI-Logger-Karte keine 1.000 EUR; da lag der Infini aber (zusammen mit der notwendigen Modbus-Karte) deutlich drüber... klar, dafür bräuchte ich später keinen zusätzlichen Insel-WR (wie den Xtender o.ä.) - aber von Blei habe ich doch gar nichts geschrieben? Ich bin kein Freund von "All-in-One" Geräten und setze lieber auf maximale Flexibilität... deswegen frage ich ja gerade nach Erfahrungen zum ABB UNO 3.6-TL-OUTD-S in Bezug auf dessen Schnittstellen und Anbindung :)
    towe

    Moin & Danke Euch beiden für das erste Feedback! :danke:


    einstein0: ja, den Infini-Hybrid hatte ich ursprünglich auch auf dem Zettel und Deinen Kontakt schon mal zwecks Preisanfrage angeschrieben - ich traue dem "China-Kracher" aber schlicht nicht, deswegen wieder verworfen :|


    seppelpeter: am Dachmaß kann ich leider nicht mehr viel ändern - geplant sind 3 Reihen mit etwas Abstand als Wartungsgang dazwischen, um bei Bedarf (auf Grund der geringen DN) auch mal reinigen zu können... der ursprüngliche Plan war, das Tric-F von WagnerSolar zur flexiblen Aufständerung zu verwenden und (mind.) 2x jährlich an die Winter- und Sommer-Sonne anzupassen; der (saftige) Aufpreis und der (geringe) potentielle Mehrertrag stehen für mich aber in keinem Verhältnis :shock:


    Die Schattensituation ist eher unglücklich, da auf der Ostseite ein kleines "Wäldchen" mit recht hohen Bäumen steht, so dass ich erst ab ca. 10/11 Uhr richtig Sonne auf den Modulen haben werde (dafür ist dann bis ca. 19 Uhr kein Schatten mehr zu erwarten). Ein paar der höchsten Bäume werde ich ggf. noch etwas "stutzen" und vereinzelt sogar komplett fällen können, aber halt nicht alle. Daher ist das Dach vom Offenstall in der Breite auch auf die 6,5m beschränkt, obwohl das Fundament darunter 10m Breite hat - die restlichen 4m sehen erst ab ca. 14/15 Uhr Sonne :(


    SMA SB2.5 hatte ich mir auch angeschaut und überlegt, ggf. mit einem SB 1.5 zu kombinieren (damit zumindest einer von beiden "loslegen" kann, während die Module des anderen noch teils im Schatten sind), die Idee aus Kostengründen aber wieder verworfen - hier hoffe ich einfach auf ein brauchbares Schattenmanagement des ABB UNO bei 15-18 Modulen... und beim "nix einspeisen" geht es einfach nur ums Prinzip :mrgreen:

    Moin,


    nachdem mein Offenstall (6,5 x 6,5 m Dach, 10 Grad Neigung, Ausrichtung SSW = ca. 205 Grad) für die neue PV in Eigenmontage die nächsten Tage endlich fertig wird und ich dringend zum Herbst den Platz in der Garage brauche, wo die 16x 250W Module (ZNSHINESOLAR ZXP6-60-250/P) derzeit ungenutzt schlummern, stellt sich die Frage nach dem "richtigen" Wechselrichter... nach nächtelangen Recherchen und div. Berechnungen würde ich ja am liebsten einen StecaGrid 3600 nehmen, zumal dieser seit einem der letzten Firmware-Updates auch den bereits vorhandenen SDM-630 am Modbus-RTU von Haus aus unterstützt (geplant ist eine Eigenverbrauchsanlage ohne Einspeisung, d.h. der Zweirichtungszähler soll den WR so ausregeln, dass keine Einspeisung erfolgt); leider ist der einzig möglich Installationsort (25 m entfernt, 2x 6mm Solarkabel liegen schon) m.E. nicht gerade IP21 konform, da mehr oder weniger offen in einem Nebengebäude/Stall und die diesbzgl. besser passende Outdoor Variante StecaGrid 3600x hat leider keine Modbus-Schnittstelle :(


    Die Fronius-Lösung mit einem Primo 3.6-1 ist gleich deutlich teurer (+ schwerer!) und setzt zudem für die gleiche Funktionalität das spezielle Fronius Smart Meter mit Modbus RTU voraus, wodurch es nochmal 250 € teurer wird...


    Nun bin ich bei meinen Recherchen über den ABB UNO 3.6-TL-OUTD-S gestolpert, der mir zusammen mit der VSN300 Wifi Logger Card zumindest theoretisch die gewünschte Funktionalität bieten sollte und preislich passt - hat hier schon jemand Erfahrung mit diesem WR, insbesondere an einem SDM-630-Modbus als Zweirichtungszähler?


    Spannend fand ich im Handbuch (ja, das lese ich tatsächlich vor dem Kauf) den Hinweis auf ein "Stand Alone accessory
    board", welches theoretisch bei Netzausfall (nach manueller Aktivierung) weiterhin für die notwendige Netzfrequenz sorgen soll, damit man auch ohne Speicher zumindest den gerade selbst produzierten Strom der PV direkt nutzen kann... leider habe ich außer diesem Hinweis im Handbuch keinen weiteren Hinweis auf Verfügbarkeit, Preis o.ä. dazu gefunden.


    Noch kurz eine Anmerkung/Frage zur Auslegung: geplant ist in einem späteren Schritt auf AC-Coupling (mit einem Studer Xtender XTM4000-48) zu erweitern, daher nur 1-phasig und nur ein 3.6 kW WR; es gibt im Haus auch keine 3-phasigen Verbraucher! Das Dach hätte jedoch Platz für 18 Module (3 Reihen je 6 Standard 60er Module hochkant) und ich bin am überlegen, entsprechend noch um 2 Module aufzustocken - verkraftet der WR eine solche Überbelegung (wären 125% bei 18x 250W = 4.5 kW) oder sollte ich lieber das 4.2er Modell nehmen und diesen später einfach auf 3.6 kW ausgangsseitig beschränken, um den Xtender nicht zu überlasten?


    Danke für Tipps jeglicher Art, damit die Module dieses Jahr noch Sonne sehen :)

    Moin einstein0,


    in Deinem Thread Stoxnet -meine Notstromversorgung im MFH schreibst Du zur Inbetriebnahme Deines Infini:

    Zitat von einstein0

    Die nächste "Sitzung" hatte ich auf dem Dach; Stringbox verkabeln. Die Quad-Klemmen eignen sich bestens bis 6 mm2. Es folgten ein paar Messungen, 300 V Leerlaufspannung scheint ok, der WR ist polrichtig angeschlossen.


    magst Du ein paar Details zu Deinem Modulfeld am Infini verraten?


    Ich habe hier 16x 250 Wp 60-Zeller (Details in der Moduldatenbank) günstig geschossen, diese aber derzeit leider noch ungenutzt "herumliegen", weil ich mich für keinen LR/WR entscheiden mag - mit dem Infini als Kombigerät zum Aufspeisen auf das Hausnetz (inkl. Ausregelung via SDM630-ModBus) spiele ich gedanklich schon länger, ich mag so ein China-Gerät aber auch nicht überlasten, weil dann vermeintlich "günstig" doch schnell teuer wird...


    "Stringbox" und 300 V Leerlaufspannung klingt für mich ja danach, als hättest Du zwei Strings parallel, korrekt? Das heisst Du reizt die 18A "max. PV Input current" voll aus (beim 3kW-Plus Modell des Infini-Hybrid, sonst sind es ja nur 13A), bleibst mit der Spannung aber deutlich unter den max. 500 VDC?


    Die Module sollen bei mir auf einen kleinen Stall in SW-Ausrichtung mit rund 30°DN (Standort Nordwestdeutschland), wo sich 4x3 senkrecht (und die restlichen 4 Module woanders) oder maximal 5x3 senkrecht (+1 Reserve) von der Anordnung her am besten anbieten würden; also dachte ich an nur 1 langen String mit möglichst hoher Spannung wg. Verlusten auf dem Weg zum Infini-Standort (ca. 30 m)... hättest Du ggf. eine Empfehlung für mich?


    Vorab schon mal :danke:
    towe

    :danke: für die Aufklärung - von dem Gesichtspunkt "isolierte Anschlußsicherung" aus hatte ich es nicht gesehen! Ich bin da eher ein Freund von "so wenig Übergangsstellen wie möglich" (reduziert den Widerstand) und dass ich einen solchen Anschluss spannungsfrei setzen und erden muss, bevor ich da irgendwo herum schraube, sollte eigentlich selbstverständlich sein :wink:

    Zitat von blacki


    http://www.photovoltaik4all.de…K6X0JD-qcgCFeoBwwodbNYLvQ


    Ist ganz neu am Markt ich hab den kleinen 12volt von der Serie


    Ich denk damit hast du kein Stress, Ultra leicht zu verkabeln und alles ist schon drin, Preis Leistung ist auch top :-)


    Moin blacki, Danke für den Hinweis; den hatte ich mir schon angesehen - ist ja eigentlich nicht wirklich neu, weil lediglich 2x der bekannte BlueSolar MPPT 150/30 zusammen mit einem bekannten MultiPlus 48/3000/35-50 fertig verkabelt in einem Gehäuse (und günstiger als die Summe seiner Einzelteile, dafür mit dem Nachteil: ist eines kaputt, muss alles eingeschickt werden)... leider bekomme ich jedoch zum einen keine sinnvolle Verstringung an die beiden BlueSolar MPPT 150/30 (es sei denn, ich gehe auf 12 Module mit nur 3 kWp runter und dann jeweils 3x2), zum anderen bleibt die Standortfrage mit dem potentiellen Hitzeproblem sowie den langen (und teuren) Kabelwegen :(


    alle:
    Grundsätzlich finde ich den alternativen Ansatz mit einem 600V Laderegler unter meinen räumlichen Bedingungen gar nicht uninteressant; mich beunruhigt dabei lediglich folgendes: 600V ist schon etwas anderes als die sonst üblichen 150V (wobei Einspeisewechselrichter gerne auch mal bis 1.000V gehen und es auch da genügend DIY-Angebote gibt)... als der VS-120 auf den Markt kam, war die Resonanz im entsprechenden Thread ja eher "da sollte nicht unbedingt jeder bei" und "das sollte professionell gemacht und hinterher entsprechend abgenommen werden".


    Neben dem Studer VS-70 hätte MorningStar ja auch eine 600V-Version seines TS-MPPT-60... unverständlicherweise ist der deutlich teurer als der Studer VS-70, ohne einen erkennbaren echten Mehrwert - außer der etwas offeneren Kommunikation und der optionalen Ausführungen mit den bereits fertig vorbereiteten Trennschaltern für PV und Batterie in einer erweiterten Anschlussbox (schön mit Sammelschiene usw.). Qualitativ traue ich den Schweizern allerdings mehr als "Made in USA" :wink:


    Nicht ganz verstehe ich beim Studer aber die Wahl der Anschlüsse - SUNCLIX vermittelt den Eindruck "einfach alle Module zu einem langen String und dann direkt an den VS-70 anschließen, fertig!", während ich es bisher so verstanden habe, dass da auf jeden Fall ein Trennschalter dazwischen sollte (wie es der TS-MPPT-60-600 mit seiner "Disconnect Box" auch vor macht)... nur wozu dann die SUNCLIX-Anschlüsse am Laderegler? Victron hat seine neuen BlueSolar ja auch wahlweise als -Tr (zum Verschrauben) und als -MC4 Variante herausgebracht; letzteres kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, weil es den gleichen (meiner Meinung nach falschen) Eindruck erweckt :?
    towe