Beiträge von alterego

    Es gibt hier shcon einige, die freiwillig bei Commetering sind. Bei unserem geringen Verbrauch würde ein IMS vom gMSB nur unwesentlich mehr (3€) kosten, so billig könnte ich das logging selbst niemals realisieren, daher denke ich ernsthaft darüber nach.


    Deshalb ist ja so lang der Stand der Technik der Maßstab, gibt es nichts neues, gilt die Übergangsregelung halt für immer. Nur hat niemand bedacht, daß das erheblich aufwändiger und teurer ist.

    Ich bezweifle immer noch, daß das wirklich so gemeint ist (und nicht der Stand vor Einführung des Gesetzes, also im Kern 70% bis 30kWp oder RSE). Aber je länger das BMWi trotz zahlreicher Hinweise darauf auch von sachkundigen Stellen (und das sind noch nicht mal alles Lobbyisten), daran festhält, desto mehr glaube ich wirklich, daß die das so meinen. Andererseits kann man in der Begründung konkretisieren was man unter "Stand der Technik" versteht, dann können beide Seiten ihr Gesicht wahren. Der Gesetzestext kann bleiben udn trotzdem braucht niemand für ein paar Jahre RLM im Privathaushalt.

    Wie groß soll die Anlage denn werden? Bis 100kWp sind die Preise ja durch das MsbG vorgegeben und die Wandler kosten auch nciht die Welt. Drüber mußt du sowieso in die Direktvermarktung, die Technik dafür ist imo wesentlich teurer als ein zusätzlicher Wandlersatz.


    Teuer wird es erst, wenn du für einen geringen Bezug in die RLM mußt, etwa, weil du auf Mittelspannung einspeist.

    Man sollte immer eine Klausel wie "zzgl. ges. MwSt" (nebst aller Angaben, die auf eine Rechung gehören) aufnehmen, die ist bei einer Betriebsveräußerung im Ganzen halt 0.

    Sollte es aus irgendwelchen Gründen doch umsatzsteuerpflichtig sein, fordert man die einfahc beim Käufer nach und führt sie ab. Sonst ist der erhaltene Betrag brutto und man bleibt als Verkäufer drauf sitzen.

    Wenn du eien steuerbare Verbruahseinrichtung hast, wirst du auch Zwangsbeglückt und, wenn der VNb meint, es wäre bei dir so weit, bekommst du das iMS auch, kostet dann aber (wahrscheinlich) "nur" 60€ brutto.


    OT:

    Ich habe eine gewisse Aversion ggü. Zwangsbeglückungen von staatlicher Seite

    Dann sollte man sich mit den Themen beschäftigen, wenn die Gesetze gemacht werden und nicht erst viele Jahre später. Hilft zwra in der Regel auch nichts, aber sich erst zu beklagen, wenn es einen betrifft, ist schon etwas spät.


    Wäre es z.B. denkbar, das Ganze zu umgehen, indem die 2. PV-Anlage quasi vom Netz entkoppelt wird und nur zum Laden des Elektroautos verwendet werden kann?

    Denkbar schon, aber das wird dich einige Tausender extra kosten, das als Insel aufzubauen. Sobald du netzparallel bist, wird die ANlage mitgerechnet.

    Das kann man erst sagen, wenn das Gesetz fertig ist, wurde hier aber schon x-mal geschrieben. Zu Preisen für Geräte, die gerade erst auf den Markt kommen, kann wohl niemand was sagen.


    OT: Wir werden die Energiewende nie schaffen, wenn wir versuchen den aktuellen (End-)Energieverbrauch 1:1 mit (in D produzierten und sei es nur per Saldo) EE decken wollen.

    , dass hier beim Mieten von "Draufzahlen" gesprochen wird, beim Kredit aber nicht.

    Weil man bei allen mir bekannten Mietmodellen etwa doppelte wie bei einem Kauf zahlt. Dafür müßte man schon den kompletten Kaufpreis über die ganzen 20 Jahre mit gut drei Prozent verzinsen, das entspricht aber nciht dem aktuellen Zinsniveau, wenn die Bonität des Kunden nicht völlig im Keller ist (und ich bezweifle, daß so ein Kunde beim Mietmodell angenommen wird, die müssen das dem dahinter stehenden Geldgeber ja auch irgendwie darstellen).

    Was hier bisher ebenfalls noch wenig bis gar nicht thematisiert wurde, sind die tatsächlich steigenden Strompreise.

    Weil das völlig unabhängig davon ist, wie man die Anlage bezahlt/finanziert.

    Nur zur Erinnerung - das EEG gilt nicht nur für PV und die 10MWh sind nicht für PV und auch nicht für das EFH da sondern für Wasserkraft oder BHKW (sofern sie noch da reinfallen, wurde ja immer wieder verschärft, was Wärmenutzung angeht) in kleinen oder mittleren Unternehmen. Die haben gerne 7-8000 Betriebsstunden im Jahr und wer sowas für den Eigenverbrauch hat, nutzt den Strom auch gerne mal zu über 50% selbst, also bei 10kW 40+MWh im Jahr.