Beiträge von alterego

    Oder ist die Qualität der Batteriespeicher insgesamt eher mäßig und die 10+ Jahre sorgenfreier Betrieb eine reine Utopie?

    Hier im Forum tauchen ja eher die auf, die Probleme haben, aber das sind imo genug, wenn man zudem davon ausgeht, daß höchstens 10% (sehr typischer Erfahrungswert, könnte in Zeiten von Facebook&Co. vielleicht sogar noch geringer sein, weil dort Hilfe/Beistand gesucht wird) den Weg in dieses Forum suchen/finden...

    Ich bin schon seit ich mich mit Batterien beschäftige der Meinung, daß man sich um die immer kümmern muß, sonst "bezahlt" man das mit frühzeitigem Ausfall (erheblichen Kapazitätsverlust rechne ich da mal dazu). Seit Li..Ion ist das "Problem" imo nicht mehr so sehr die Zelle an sich sondern die Elektronik drumrum, die dann aber die Zellen sehr schnell "mitzieht", wenn man den Defekt nicht zügig bemerkt und darauf reagiert.

    Überall wird doch damit geworben, dass E-Autos und PV+Speicherakku das Dream-Team schlechthin seien.

    Finanziell halt leider das totale Fiasko, selbst wenn die Speicher 10+ Jahre halten (und bei deiner noch recht hohen Einspeisevergütung sowieso). Das war dir aber vermutlich bewußt und du wolltest dem Speicher einfahc eine Chance geben.

    Ich glaube da gibt es eine Standardbezahlung durch den Netzbetreiber,

    Ich glaube du hast diesen (und andre) Thread nicht gelesen.


    Wenns die nicht gibt sollte man sie einführen an Hand von Durchschnittspreisen, ggf. nach eRzeugungsare gewichtet.

    Sollte man, aber es sieht nicht so aus, als wäre in Berlin schon angekommen, daß da Handlungsbedarf besteht.


    Stichtag 31.12.2020: Bis dahin müssen die zumeist kleinen Solaranlagen laut Gesetz aufwändig mit neuer Zählertechnik aufgerüstet werden, um ihren Strom selbst vermarkten und legal einspeisen zu können.

    Da kommen die, Stand EEG heute, aber auch nicht drum rum. Warum sollten die das so viel preiswerter können als andre? Und, wenn sie es können, wäre das ein super Angebot für alle, die direkt vermarkten müssen.

    und jetzt eine Rechnung für den Messstellenbetrieb erhalten (Zähler wurde getauscht).

    War die Rechung fürs wechseln des Zählers oder für den Meßstellenbetrieb? Ersteres sind typisch (steht normalerweise auf den Formularen zur Anmeldung drauf) einmalig irgendwas in der Gegend 50-150€ zweiteres 10-20€ im Jahr.

    Wäre natürlich grundsätzlich sinnvoll, wenn der Fragesteller selbst ragen würde, weil über drei Ecken geht meist Info verloren.

    1. ich dachte Papier geht (ohne Sondergenehmigung) gar nicht mehr, bei Unternehmern jedenfalls schon läger so

    2. Betriebsausgaben sind Betriebsausgaben, Vorsteuer gibt es aber nur, wenn die nötigen Angaben vorhanden sind, das muß man unterscheiden

    3. Das sind halt Ersatzteile, ist ja nicht verboten welche zu haben auch wenn (wie wir derzeit in vielen Betrieben sehen) viele nichts mehr vorhalten

    Bei EÜR kommt es in die USt-VA für den Monat in dem du bezahlt hast oder das Geld bekommen hast. Bis zur USt-Erklärung im Folgejahr ist das aber nciht so schlimm, wenn es nciht ganz stimmt. Aber gerade für die "größeren" Beträge bei Unternehmensgründungen wollen die Ämter gerne mal die Rechungen tatsächlich sehen, wegen einem Monat wird da aber höchstens ein Vermerk gemacht bei der nächsten größeren Erstattung nochmal nachzufragen als gleich die Keule zu schwingen - derzeit haben die Ämter sowieso andre Probleme als Gründern auf die Füße zu treten.

    Von wann ist die Hofstelle, darauf kommt es an. Zum Hintergrund - es geht darum Landwirte, die erst nach ...2012 ausgesiedelt haben nicht deutlich schlechter zu stellen als welche die das davor gemacht haben. Neue Hallen auf bestehenden Höfen sollen aber ganz bewußt nicht mehr "höher gefördert" werden, weil es da bekanntlich einen gewissen "Wildwuchs" gab.

    Es befinden sich in nächster Nähe:

    Auf einem zusammenhängenden Grundstück (können auch mehrere Flurstücke sein)?


    Für mich wäre dann die Frage, ob die Landmaschinenvermietung als landwirtschaftlicher Betrieb gilt oder?

    Da bin ich raus aber ohne Privilegierung hättest du im Außenbereich kaum bauen dürfen und die gibt es nur für Landwirte. Was man so an Urteilen liest, "dient" der Landwirtschft einiges, aber IANAL (ich hätte das nämlich oft strenger gesehen als die Richter und hätte gar nicht erst versucht sowas zu beantragen ;) ).

    neuen Halle (2020 errichtet)

    Innen- oder Außenbereich?

    älterer Bauernhof

    Was ist "älter" und wird der noch betrieben oder wie ist das zu verstehen?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hofstelle#Deutschland schöner kann ich das auch nicht beschreiben.


    Im Außenbereich und bei Hofstelle vor dem agegebenen Datum ganz klar Freiflächenvergütung, da braucht man nicht diskutieren. Bei 150kWp ist der Unterschied nur ca. 1,2ct/kWh, das ist jetzt acuh nicht so gigatisch.

    Bei über 100kWp wird sich wahrscheinlich auch eine Direktvermarktung rechnen, und ob es in einigen Jahren für neuanlagen noch mehr als Marktwert gibt, steht ja auch in den Sternen. Nebenbei sollte man einen normalen Haushalt (wobei da wo 100kWp Platz haben, der Stromvrbrauch auch etwas höher sein könnte... ) damit mit einem recht kleinen Speicher 100% autark (also ohne EEG-Umlage ;) ) betreiben können, zumal man ja Daten aus 20 Jahren für die Auslegung hat.

    Kann ich das selbst einbauen, oder muss das ein eingetragener Elektriker machen?

    Das wird im verplombten Bereich angeschlossen, also muß da jemand ran, der das darf.


    Weil du dir Gedanken darüber machst zu oft abgeregelt zu werden - in dem Fall steht dir Schadenersatz zu. Bei so leinen Anlagen wird der pauschal berechnet. Da du allerdings keinen SHM ö.ä. hast, kann bei dir nur der WR selbst gedrosselt werden, Eigenverbruach ist dann auch nicht möglich, was ansonsten durchaus erlaubt ist.


    je 12 zshg. Monate steht im EEG.

    Hast du mal einen Hinweis, wo das steht? In §9 EEG2017 jedenfalls nicht.