Beiträge von mreindl

    Nun, das eine sind Vorgaben des Netzbetreibers die zwingend für die Sicherheit des Netzes einzuhalten sind, das andere ist meine freiwilliges (aus welchen eheren Gründen auch immer) Verhalten wie ich mit der Ressource Netz umgehe.


    Solange ich nicht weiß was netzdienlich ist, kann ich bin nicht behaupten mein Verhalten wäre genau das. Auch wenn ich meinte ich wüsste das ganz genau oder auch nur pauschal.


    Einspeiselimits, was ist das, kriegen doch eh nur mal alle 0 kW oder mit Glück 4 kW automatisiert vor den Latz geknallt. :)


    Ansonsten ist mir kein Paragraph bekannt der die Rund-um-die Uhr Einspeisung in AT verbietet. Und wir wissen, ja, was nicht verboten ist, das ist ...

    Wie allerdings die Spannungslage am Trafo ist, kannst du auch nicht sagen. Das Netz ist dynamischer denn je - die qualitativen Parameter an deinem Hausanschluss beobachtest du genau, aber nicht Otto-Normalverbraucher. Und beide wisst ihr nicht genau wie es am Trafo und nichtmal auf der Leitung dorthin wirklich aussieht.


    Zudem haben Speicher das "Problem" dass sie die Energie nur verlustbehaftet einspeisen. Verluste aus erneuerbaren Energien die derzeit (!) noch zu jeder Tages- und Nachtzeit im Netz fehlen.


    Dass unsere Netzbetreiber die letzten Jahre lieber in die Dividenden der Aktionäre investiert haben statt in den Netzausbau steht auf einem anderen Blatt.

    Das ist ein Irrglaube. Du weißt nämlich nicht wann bei dir "um die Ecke" die erzeugte Energie gebraucht wird oder nicht. Das weiß nur der Netzbetreiber. Du hast schlichtweg keine Information ob die Einspeisung derzeit netzdienlich oder sogar netzschädlich ist. Die Einspeisung wird durch Heimspeicher nämlich nicht geglättet sondern unterliegt mindestens den gleichen Schwankungen wie ohne Speicher.

    Was netzdienlich ist wissen wir nicht. In der Regelzone AT kann man das annähernd aus flexiblen Tarifen ableiten, aber was im lokalen Nieder- oder Mittelspannungsnetz netzdienlich ist teilt uns der Netzbetreiber nicht mit (er hat auch keine Möglichkeit dazu bzw. wenn, dann hätte das andere Implikationen).


    Verabschiede dich also von der Vorstellung einen Speicher netzdienlich betreiben zu können, so einfach ist das nicht.


    Technisch ist das nächtliche Einspeisen wie bereits ausgeführt kein Problem, zumindest bei Systemen die eine direkte oder indirekte Regelung des Entladestroms erlauben. Ob sinnvoll oder nicht kann sich jeder selbst ausrechnen.

    Die Modulrahmen müssen an den PA deines Hauses angebunden werden. Das kann auch der HAK sein, aber das weiß der Elektriker auf jeden Fall, er muss das prüfen und abnehmen. 16 mm² Cu wäre dann mitzuziehen, ja. Kein gesonderter Erder.


    Aufgrund der Leitungslängen brauchst du vermutlich auch einen GAK beim Generatorfeld: https://www.schrack.at/know-ho…e/photovoltaik/oeveoenorm


    Das mit dem äußeren Blitzschutz ist etwas schwammig in AUT. Gut wenn vorhanden, ja, aber lies selbst in der Kärntner Bauvorschrift § 38.


    Zur Dachbelegung:

    - Hochkant und Quer in einem Modulfeld mischen geht schlecht, bzw. benötigt Kreuzverbund. Ohne Kreuzverbund muss man eine sehr günstige Sparrenlage haben bzw. an der kurzen Seite der Module klemmen was die Schneelast deutlich reduziert!

    - Strangentlüftungen können gekürzt und mit einem Durgo-Ventil ausgestattet mit Modulen überbaut werden. Oder sind das Dachfenster?


    Der Förderdschungel ist etwas mühsam, aber bei einem derzeitigen Ömag-Tarif von knapp 31 Cent/kWh kann man notfalls im Eigenbau auch ohne Förderung bauen.

    Dann brauchst du nach ÖVE R6-2-2:


    - DC-SPD beim Generator (GAK)

    - DC-SPD beim WR (integriert)

    - AC-SPD in der Hauptverteilung

    - AC-SPD beim WR wenn Leitungslänge auch > 10 m (WR-integriert)


    Ich würde mir trotzdem ein Angebot mit SE25k mit Doppeloptimierern machen lassen. Die zwei SG33CX sind Overkill. Wenn du O und W auf eine gerade Modulzahl bringst (durch weglassen oder eventuell hat doch noch eins mehr Platz), dann kannst du die beiden Strings auf O bzw. W auch parallel schalten. Das geht dann an einem SG33CX:


    O: 18+18 / W: 14+14 / S: 20

    Hm. Dabei wäre das in diesem Fall mit einem einzelnen SE-Wechselrichter sogar eine rundere Sache. Die SG33CX sind natürlich komplett überdimensioniert und nur aus der Not heraus geboren weil man mehr MPPTs braucht.


    Um einen SG33CX kann man auch schon etliche Optimierer kaufen.


    Die Strings kannst du besser aufteilen, so dass jeder möglichst lang ist, ja. z.B.: O1: 19 / O2: 18 / W1: 15 / W2: 14

    S1+S2 an einen String mit 20 Modulen.


    Das geht natürlich bei den SH10RT mit 2 MPPTs nicht mehr oder bekommst du da drei Stück!?


    Wie lange sind die DC-Leitungen im Gebäude? GAK notwendig? (Wenn man schon aufs Geld schauen muss)

    Minimum Input Voltage ist beim SG33CX 200 V. Für Nennleistung hätte er gerne 500 V. Relevant ist in diesem Fall auch nicht die Uoc (Leerlaufspannung) sondern die Spannung im Betrieb. Hier die NOCT-Ump mit 29,08 V. Die 9 Module dürften dabei auf ca. 261 V kommen. Das wird meist noch OK funktionieren, allerdings fast ohne Spielraum für Verschattungen.


    Für die maximale Stringlänge ist hingegen tatsächlich die Leerlaufspannung relevant. Diese darf auch bei Stromausfall (=WR ist aus) und der minimalsten je aufgetreten Temperatur nicht überschritten werden:


    In der Moduldatenbank ist die Uoc bei -10°C (passend zur NAT von -10,8°C in IBK) 40,54 V. Der WR hat eine zulässige Eingangsspannung von 1000 V. Der String mit 28 Modulen ist damit zu lang. Maximal gehen 24 Module!


    Du hast SE erwogen, was wurde daraus?

    Man SOLLTe es melden, aber in der Realität macht das kaum jemand. Die Faktoren:


    - Ausrichtung

    - Dachneigung

    - Eigenverbrauch


    lassen keinen Rückschluss von der Einspeisemenge auf die installierten Modulspitzenleistung zu.


    Naja, wenn wer deutlich mehr einspeist als Modulspitzenleistung gemeldet ist dann kann man schon erwarten dass mal wer nachfragt. Blöd sind die bei der Ömag ja auch nicht.


    Bei Erweiterung mit EAG-Förderung kommt ja sowieso automatisch die Aufforderung zur Meldung der Leistungsdifferenz.

    Eine Erweiterung von 1 bis 2 kWp ohne Föderung geht im Rauschen unter.