Beiträge von jdhenning

    Ich hatte vor einiger Zeit mal vorgeschlagen, dass die VNBs doch virtuelle Batterien anbieten sollten (die man natürlich auch ´Cloud´ nennen kann). Eine kWh in einer Batterie zu speichern kostet, auch wenn man es im großen Stil macht, 10-15 Cent pro kWh. Jede kWh, die man selber erzeugt, kostet einen rund 10 Cent und wenn man sie in Netz einspeist, bekommt man etwa 12 Cent dafür.


    Tagsüber produziert die PV zu viel Strom, den man jetzt an den VNB für 12 Cent abgibt. Der verkauft sie direkt als Ökostrom an jemand anderen und verdient mindestens 12 Cent an jeder kWh. Wenn man nachts seinen Strom wieder haben will, dann wird halt ein Gaskraftwerk angeworfen (8 Cent pro kWh) oder man kauft auf dem Markt Braunkohlestrom für 6 Cent. Zeitgleich fordert der VNB natürlich die Vergütung zurück, er verdient also noch einmal 4-6 Cent. Der VNB hat also einen Verdienst von 12 + 5 = 27 Cent an jeder kWh.


    Was Eon macht ist prinzipiell dieses Geschäftsmodell, nur dass man noch zusätzlich ausgenommen und belogen wird!

    Speicher lohnt sich nur für die Leute, die sich eine (Halb-)Insel selber zusammen stellen und selber installieren (ev. Abnahme durch Elektriker). Für alle anderen lohnt sich ein Speicher nicht, denn der wird von der PV im Sommer quersubventioniert. Es gab hier schon einige Threads, die um die Frage kreisten, ob sich PV aktuell noch lohnt.; mal nach suchen.

    Zitat von Mattn

    Ich der Sohn WILL aber die PV Anlage.


    Ach, wenn das so ist, dann willst du also keine glatte und faire Lösung. Mir ist meine Freizeit zu schade, um in ihr jemanden zu unterstützen, der seine Interessen austoben will. Und Tschüss!

    Sorry, @helmut2017, aber eine Überspannung nutzt einem beim Desulfatieren praktisch nichts. Der Grund ist, dass Moleküle von den großen Sulfatkristallen in Lösung gehen müssen und das ist im Wesentlichen von den Konzentrationen aller Stoffe im Elektrolyt und von der Temperatur abhängig. Da Bleisulfat, wie schon geschrieben, ein hervorragender Isolator ist, hilft eine höhere Spannung bestenfalls im homeopatischen Bereich. Der einzige Mechanismus, der wirklich hilft, ist eine Langzeitpflegebehandlung, bei der die Batterie mit einer Spannung beaufschlagt wird, die unterhalb der Gasungsspannung liegt, wobei es nicht schadet, die Batterie ab und zu auch mal etwas gasen zu lassen, damit man eine bessere Durchmischung des Elektrolyts erhält.

    Warum die Sache nicht ganz einfach machen? Es gibt eine Bewertung der Häuser sowie den PV-Anlagen, woraus sich die Gesamtsumme der Schenkung ergibt. Der Betrag durch 2 ist das, was jedem einzelnen zusteht. Von der Mutter aus gesehen ist das eine Schenkung zu gleichen Teilen. Da die Bewertungen dem aktuellen Marktwert entsprechen, lässt sich das betrachten wie eine Schenkung in Form von Bargeld. Derjenige, der zunächst einen größeren Betrag bekommen hat, nimmt einen Kredit auf und zahlt die Ausgleichssumme direkt an Schwester/Bruder. Damit wäre die Schenkung schon mal in trockenen Tüchern. Ob jetzt tatsächlich ein Kredit aufgenommen wird oder ob die Ausgleichszahlung aus den Einnahmen abgestottert wird, wäre in einem privatrechtlichen Vertrag über eine Schuldenabtragung zu klären.


    Wenn man es so macht, dann handelt es sich um eine normale Schenkung und alle juristischen Schwierigkeiten bleiben außen vor und somit auch jeglicher mögliche Stress. Wer sich später tatsächlich um die Anlage kümmert oder den Papierkram macht, ist ja Privatsache.

    In der Auseinandersetzung mit einer größeren deutschen Mobiltelefon-Gesellschaft habe ich mal einen Fehler der Gegenseite ausgenutzt und zwar in der Phase, als alle Schreiben und Telefonate einfach ignoriert wurden. Der Fehler war, dass die Gegenseite eine Leistungsreduzierung vollzogen hatte, ohne eine entsprechende Reduzierung des Rechnungsbetrages. Daraufhin schrieb ich eine fristlose Kündigung, die natürlich auch ignoriert wurde. Als Moppel-Komm (oder war es Debil-Tel?) dann einen Rechtsanwalt einschaltete, machte ich darauf aufmerksam, dass überhaupt kein Vertrag mehr bestehen würde, denn der fristlosen Kündigung war nicht widersprochen worden. Ende der Geschichte.


    Auch dieser Post stellt keine Rechtsberatung dar, sondern es handelt sich um einen Erlebnisbericht.

    AGMs sind extrem rüttel- und schüttelfest und das ist genau das, was man in einer PVA benötigt! Die meisten Besitzer von Photovoltaikanlagen machen sich überhaupt keine Vorstellung davon, wie wichtig es ist, die Batterien zwischenzeitlich auch eine Weile überkopf betreiben zu können [/Ironie].


    Das, worauf es letztlich ankommt, sind die Kosten für das Speichern und wieder Entnehmen einer kWh, wobei alle Nebenkosten eingerechnet werden müssen (gilt natürlich nicht für Speicher, die letztlich nur dem Spieltrieb dienen). Und da hat man in aufsteigender Reihenfolge: Flüssigsäure, AGM, Gel und Li-Ionen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Gewinnmarge des Verkäufers sich genau anders herum verhält.

    Zitat von guenter_s

    Das Prinzip soll in etwa sein, durch vergleichsweise viele Stromstösse pro Zeiteinheit eine bestimmte Art (Alter, Grösse und Festigkeit) von Sulfatkristallen in kleinere Teile zu zertrümmern und sie dadurch auf eine kleinere, wieder in den Ladezyklus integrierbare Form zu bringen.


    Diese Erklärung kenne ich auch, nur kann die nicht wirklich die technische Grundlage sein. Bei einer Bleibatterie haben wird ja eine Elektrode aus Blei sowie eine aus Bleidioxid. Wenn die Batterie entladen wird, dann reagieren diese Materialien mit der Schwefelsäure und auf beiden Elektroden wird Bleisulfat gebildet. Die Bildung von Bleisulfat ist also das Wirkprinzip dieser Batterien.


    Als Sulfatierung bezeichnet man es, wenn die Batterie längere Zeit teilentladen herum steht (dann wachsen die größeren Sulfatkristalle auf Kosten der kleineren; hat was mit Oberfläche und Löslichkeit zu tun) und sich so große Kristalle bilden, dass sie bei einer normalen Ladung nicht mehr komplett abgebaut werden können (mit einer hinreichend langen Ladezeit hingegen schon).


    Das Problem ist jetzt, dass Bleisulfat ein ziemlich guter Isolator ist. Egal, was man an Strom durch die Batterie jagt (ob hochfrequent oder nicht, der Strom wird immer durch die Bauteile fließen, die elektrisch gut leitfähig sind), die Sulfatkristalle sind davon also überhaupt nicht betroffen, denn sie sind Isolatoren! Wie will man etwas aufbrechen oder gar zertrümmern, das man gar nicht erreichen kann?

    Moin bonsai58 und willkommen im Forum. Laderegler haben im Allgemeinen keinen Steckanschluss, also das Teil einfach abschneiden und dir dann ein Multimeter ausleihen. Das Panel an ein sonnenbeschienenes Plätzchen legen und die Spannung zwischen den beiden Litzen messen. Wenn +16,x Volt angezeigt werden, dann ist die rote Prüfspitze mit dem Pluspol des Panel verbunden (rotes und schwarzes Klebeband bereit halten). Bei der Gelegenheit kannst du auch mal den Kurzschlussstrom des Panel messen (hört sich schlimmer an, als es ist), indem das Multimeter etwa auf 10 Ampere eingestellt wird (Prüfspitze beim Bereichswechsel nicht mit dem Panel verbunden!). Wenn du bei guter Sonneneinstrahlung weniger als 400 mA misst, dann kannst du das Panel an jemanden weiter verschenken, den du nicht besonders magst.

    Bisher ist noch kein einziger Hersteller von einem Megapulser (oder wie sie auch alle heißen) mit einer Theorie aufgekreuzt, die auch nur halbwegs nachvollziehbar wäre. Der Effekt dieser Geräte liegt aller Voraussicht nach darin, dass die Leute sich zuvor nie um Batteriepflege gekümmert haben und die Batterie jetzt endlich mal über längere Zeit eine Pflegeladung bekommt. Wenn man ein ganz normales kleines Ladegerät mit der Batterie verbindet und dann eine Wünschelrute am Pluskabel festbindet, dann sollte das Ergebnis sehr ähnlich sein!