Beiträge von Sequal

    Hallo zusammen,


    vor kurzem haben wir uns ein Einfamilienhaus zugelegt, bei dem eine 2006 installierte Photovoltaikanlage Bestandteil ist. Nach problemlosen Betrieb die ersten 8 Monate folgt nun im Sommer auch die Dachsanierung, bei der die Anlage logischerweise demontiert und wieder montiert werden muss. Das Dach ist mit einer Frankfurter Pfanne gedeckt bei 49° Dachneigung und als jetziges Montagesystem sind Stockschrauben verwendet worden :shock: Mal abgesehen davon, dass ich keinerlei Infos finden kann, dass dieses System überhaupt für ein Pfannendach geeignet sein könnte, sollen diese Schrauben rausfliegen. Wer kommt auf die Idee Betonpfannen durchzubohren und die Schrauben mit Silikon "abzudichten"??
    Die Dachdecker kümmern sich im Grunde genommen um alles, jedoch wüssten wir gerne, welche neuen Dachhaken wir nun verwenden könnten. Die Auswahl ist ja immens und das eigentliche Montagesystem auf dem Dach haben wir noch nicht identifizieren können.
    Hat jemand sachdienliche Hinweise ? :)


    Vielen Dank schon jetzt

    Danke für die Willkommensgrüße! Ich musste jetzt mal schnell ohne große Vorstellung meinerseits in einen Thread hineinplatzen, da sich (auch) aufgrund der bevorstehenden Grunderwerbssteruerhöhung um 1,5% in Schleswig-Holstein der Hauskauf bei uns regelrecht überschlagen hat. Eine PV-Anlage und die damit verbundenen bürokratischen Schritte hatte ich beim "Nestbau" nicht auf dem Schirm, freue mich aber nun auf die zusätzlichen 52ct/kwh und das noch bis 2027 ;)
    Nun muss ich noch "einkommenssteuerlich" durch die Konsequenzen des Kaufs steigen, aber das hat etwas mehr Zeit als die Grunderwerbssteuer.


    Danke und Gruß
    Sequal

    Moin,


    ich muss diesen älteren Thread wieder hervorkramen - gibt es mittlerweile schon ein Ergebnis bzgl. Einspruch zum Grunderwerbssteuerbescheid?


    Wir haben ein ähnliches Konstrukt vor uns. Die Photovoltaikanlage wird zwar im Kaufvertrag erwähnt, aber nicht gesondert ausgewiesen. Das hat Finanzierungsgründe, da ein gesondert ausgewiesener Wert der Anlage nicht in die eigentliche Sicherheit, also in den Wert des Objektes eingerechnet wird. Das wiederum führt zu einem schlechteren Zinssatz der über 25 Jahre gerechnet, die eigentlich zuviel bezahlte Grunderwerbssteuer von 945 Euro keinesfalls aufwiegt. Warum ein finanzierendes Institut nicht nachfragt, wenn generell eine Photovoltaikanlage im Kaufvertrag erwähnt wird, sondern nur dann, wenn ein gesonderter Wert aufgeführt ist, erschließt sich mir zwar nicht, ist aber gängige Praxis.


    Nun gibt es ja aber den Weg des Einspruchs, bei dessen positiven Ausgang alle zufrieden wären. Gibt es da besondere Erfahrungen oder hat jemand Tips in welcher Form dieser Einspruch, besonders hinsichtlich des nachweisbaren Wertes der Anlage, gestaltet werden sollte?


    Gruß
    Sequal