Beiträge von iron-age

    Du kannst 4² oder 6² nehmen.
    Wenn du die Module im Reihe schaltest, macht sich der Spannungsabfall nicht so bemerkbar. Das geht aber nur, wenn die Ausrichtung der Module gleich ist.
    Wenn du die Module parallel schaltest, ist die Spannung für eine 24 V Anlage zu gering.
    Aber bei 12 V ist man eh flexibler, was die Beschaffung von Batterien angeht.


    MfG Georg

    Dann gehen wir jetzt in den kaufmännischen Teil über. ;( Gibt es eine Beschränkung/ Begrenzung an Metern wie weit die Module vom Regler entfernt sein sollten/ können?


    Gruß

    Gibt es nicht. Ein Teil der Spannung fällt aber im Kabel ab.
    Der Spannungsabfall steigt mit dem Strom. Das heißt, dass die Maximalleistung der Module geringer wird.
    Die Maximalleistung hat man an guten Tagen, wenn eh genug Strom da ist.
    Jetzt kann man überlegen, ob, und was man macht:
    Den Grund für das lange Kabel ändern (zB. Baum fällen, der Schatten macht.) Oder ein dickeres Kabel kaufen. Oder mehr Module kaufen. Oder damit Leben, dass bei Spitzenwetter etwas Strom verloren geht. Das ist eine Kaufmännische Einschätzung.
    Ich hab zB. zwei 320 Wp Module parallel an ein 4,5² Kabel 25 m weit entfernt. Parallel wegen Verschattung. Dabei geht die mppt Spannung von 36 V auf 28 V runter. Die Leistung bleibt 20% bis 25 % unter dem Maximalwert.
    Ein 10² Kabel hätte 65 € gekostet, so hab ich eine 50 m Rolle aus dem Baumarkt für 20€ verbaut. Ein Modul hat ca. 100 € gekostet.

    MfG Georg

    Z.B. Absorption, Bulk, Float, schwimmen, Ladeschlussspannung, Entladeschlussspannung, Ausgleichsladung, Equalizing,

    Konstantspannungsphase Ladeerhaltungsspannungsphase Konstantstromphase und noch einige mehr, die mir im Moment gerade nicht einfallen.

    Ein Laderegler begrenzt nur die Ladespannung, sonst macht der nichts.
    Meine alten Laderegler sind auf 14,4 V eingestellt, droht die Spannung darüber zu steigen, wird die Verbindung zu den Modulen getrennt. Ich kann auch Module ohne Laderegler anschließen, und selber schalten.
    Bessere Laderegler haben zusätzliche Spannungsbegrenzungen, für Erhaltungsladung zB. 13,8 V, und Ausgleichsladung 15 V.
    Die Höhe der Spannungsbegrenzung ist einstellbar.
    Der ganze Sachverhalt ist also einfach, und wird nur kompliziert dargestellt.


    MfG Georg

    Finde mal raus, ob dein Laderegler den Plus oder den Minus, am Lastausgang, schaltet.
    Vielleicht reicht auch eine einfache Leitung.
    Bei meinen Solartronics Wechselrichtern wird er Pluspol mit dem Geräteschalter, geschaltet.
    Meine Laderegler schalten den Minus. Das sind alte PWM Regler und ein MakeSkyBlue.
    Tracer und Renogy schalten, angeblich, den Pluspol.

    MfG Georg

    Die Leitungen müssen so dimensioniert werden, dass kein Brand entstehen kann.

    https://www.sab-kabel.de/kabel…elastbarkeit-tabelle.html

    Der Spannungsabfall in der Leitung tritt, bei hohem Stromfluss auf. Bei Vollast, im Sommer, wenn eh genug Strom da ist.
    Bei schlechtem Wetter, macht sich der Spannungsabfall nicht so sehr bemerkbar.
    Eine Inselanlage wird ja nicht für gutes Wetter optimiert, sondern möglich ganzjahrestauglich.
    Das heißt, man sollte das Geld lieber in weitere Solarmodule stecken, als in superdicke Kabel.
    Da hat man, in der Summe, mehr von.

    MfG Georg

    Ich sag mal so: der Groschen ist bei dir zur Hälfte gefallen: Das Geld ist der Verlust.
    Aber nur das Geld, welches man mal gehabt hat, ist der Verlust. Du rechnest mit Geld, was du nicht hattest.
    Wir sind ja hier im Bereich, PV Inselanlagen, und da kann man gucken, wie man eine Inselanlage möglich günstig, errichten kann.
    Die Sonne schickt keine Rechnung, Solarmodule sind billig geworden. Die Laderegler gibt es mit 60 A für 100€, sind auch billig.
    Batterie ist schon da, gebraucht gekauft, gute Entscheidung.
    Der Wirkungsgrad der Anlage, zumindest bei meiner ist, dass pro 1000 Wp, können 500 kWh aus der Steckdose gezogen werden. Verbraucht wird 1/3 Tag und 2/3 Nacht. Das Ganze mit alten PWM Reglern.
    So unterirdisch ist der Wirkungsgrad gar nicht.
    Kostentreibend sind einige Tipps aus diversen Foren: Wähl eine hohe Betriebsspannung, dadurch entstehen Folgekosten, beim Beschaffen von Batterien. Oder kauf AGM Batterien, die kosten so viel wie PzS, sind aber nach drei Jahren hinüber.
    Oder kauf blaue Laderegler, die halten doppelt so lange, kosten aber das Vierfache.
    Die Kunst ist, günstig einzukaufen, ohne Schrott zu kaufen. ZB. keine Dünnschichtmodule.

    MfG Georg

    Hallo Christian,

    willkommen im Forum. Du brauchst Solarmodule, Laderegler und einen Wechselrichter. Der Wechselrichter muss das Auto laden können, der muss passen.
    Laderegler und Module kann man, durch weitere Module und Laderegler, ergänzen. Da kann man nachbessern.
    Verluste macht eine Solaranlage nie: Du investierst eine gewisse Menge an Geld, und erhältst dafür eine bestimmte Menge an Strom. Deswegen passt das schon, was du da vor hast.

    MfG Georg