Beiträge von iron-age

    Ich lese immer wieder das PWM bei erreichen der Batteriespannung das Modul kurzschliessen und deswegen die A des Reglers auf das Modul abgestimmt sein muss. Warum sollte man das Modul kurzschliessen und dadurch die Bauteile thermisch belasten?

    Es gibt Regler die schließen die Module kurz. Andere trennen die Verbindung zu den Modulen, was ich für die bessere Lösung halte.
    Ich hab ein 20 Wp Modul mit einer Diode, und Batterieklemmen, um Autobatterien am Leben zu erhalten.
    Bei dem großen Modul brauchst du keine Rückstromdiode, aber einen Widerstand, um den Strom zu begrenzen.

    MfG Georg

    Über die Frage wurde schon in mehreren Threads stundenlang gestritten.

    Einige sagen man muss.

    Andere haben es versucht und es war gar nicht möglich.

    Nun such dir was aus ^^

    Genau. Ich hab meine Inselanlage nicht angemeldet, die Stadtwerke waren hier, und haben sich das Ganze angesehen. Ich hab nichts mehr von denen gehört.
    "Halbinsel" ist eine merkwürdige Wortschöpfung hier aus dem Forum. Wenn der Wechselrichter nicht einspeisen kann, ist das eine Inselanlage.

    MfG Georg

    iron-age Der Ladestrom für die Batterien sollte doch ca. 1/10 der Kapazität sein. Bei 180A und 12V bräuchte ich eine 1800Ah große Batterie, sprich 21600 Wh. Oder würdest du sonst den Ladestrom einfach begrenzen?

    Das mit den 1/10 ist nicht verbindlich, 2/10 gehen auch. Aber im Prinzip hab ich das hier so 180 A Ladestrom, und 1700 Ah.
    Wenn der Strom zu hoch werden sollte, steigt die Spannung, und die Laderegler regeln ab. Der hohe Ladestrom kommt aber nur im April vor, bei Wind, wenn Wolken durchziehen.
    Mehrere Laderegler zu verwenden, hat den Vorteil, das man sich den Batteriemonitor sparen kann.
    Die Pumpen für Pool und Bewässerung haben einen eigenen Wechselrichter. So stören die Anlaufströme der Pumpen nicht im restlichen Netz.

    MfG Georg

    Erstmal nimmt man 12 V als Systemspannung. Warum? Weil man dann immer günstig an Batterien kommt.
    Der Laderegler hat dann die halbe Leistung, gegenüber 24 V, allerdings kosten die Günstigen, nur ein Viertel davon, was Markengeräte kosten. Ich hab hier Chinaregler, die seit sieben Jahren laufen.

    Wie macht man das bei 6 x 375 Wp Modulen und 12V Batterien mit dem Laderegler? Bei 12V hätte man doch einen sehr hohen Ladenstrom. NMOT 285 Wp * 6 / 12 = 142,5A Würde man mehrere kleine Laderegler parallel schalten?

    Du hast dann 180 A, und drei Laderegler, hab ich hier auch. Der Strom macht nichts. Du musst nur sauber arbeiten, alle Ringösen gut verpressen, und verschrauben. Das musst du aber bei jeder Spannung.

    MfG Georg

    Bei den Ladereglern sind immer Ladestrom, und die max Leerlaufspannung Voc bzw. Uoc der Module angegeben.
    40 A wären dann bei 12 V , 480 Wp. Oder bei 24 V , 960 Wp.
    Die OPzS Batterien brauchen zwischendurch eine Ausgleichsladung, mit über 15 V bzw. 30 V. Genaues steht im entsprechenden Datenblatt. Du brauchst also mindestens einen Laderegler, der das kann. Der PIP macht, glaub ich, bei 30 V Schluss. Da muss man mit drauf achten.

    MfG Georg

    Allerdings würde mich dennoch interessieren, wie eine passende PV-Anlage aussieht und was es ca. kostet.

    Kommt darauf an, wen du fragst. Die Händler erstellen ein anderes Konzept, als die Bastler.
    Ich bin Bastler.
    Erstmal nimmt man 12 V als Systemspannung. Warum? Weil man dann immer günstig an Batterien kommt.
    Der Laderegler hat dann die halbe Leistung, gegenüber 24 V, allerdings kosten die Günstigen, nur ein Viertel davon, was Markengeräte kosten. Ich hab hier Chinaregler, die seit sieben Jahren laufen.
    Einfach mal im Netz gucken, was gebrauchte Batterien kosten. Hab letztens noch sechs OPzS Zellen für 150 € erworben.
    Die letzte Ausbaustufe hier, waren zwei 325 Wp Module, plus ein 60A MakeSkyBlue Laderegler, insgesamt 340 €.
    Die Konstruktion bringt knapp 400 kWh im Jahr, im Sommer so 3 kWh am Tag.
    Der Wechselrichter sollte fett sein, 3000 W oder mehr. Dann kann sich ein Kühlschrank einschalten, während ein 2000 W Gerät läuft. Im Sommer grille, und koche ich ja auch elektrisch.
    Eine Inselanlage ist immer erweiterbar: Du kannst zusätzliche Module, Laderegler, Batterien, und auch Wechselrichter hinzufügen.
    Meine Inselanlage, ist wie Strom aus dem Netz. Ich kann alles betreiben außer Durchlauferhitzer und Schweißgerät.
    Im Winter müssen die Wechselrichter zeitweise abgeschaltet werden.

    MfG Georg

    Aber jetzt zu den Akkus: Wie auf Bild 1 zu sehen ist, sind die fast alle Akkus scheinbar kurzgeschlossen. Warum wurde das wohl gemacht? Werden sie so gelagert? Oder was könnte das für einen Sinn haben? Zwei Akkus hängen zwar noch dran, aber sind per Sicherungsschalter getrennt (der ist ausgeschaltet, wie auf Bild 2 und Bild 4 zu erkennen ist.

    Die Akkus werden so, natürlich nicht gelagert. Versucht man das bei geladenen Akkus, verbrennt man sich die Finger.
    Ich würde die Akkus wieder richtig anschließen, und dann weiter schauen.
    Die Batterien auf dem Dach, bei denen das Gehäuse zerfallen ist, müsste man, umweltgerecht entsorgen, ohne sich selbst zu verletzen.

    MfG Georg

    Im großen und ganzen soll die Anlage mit den Akkus einerseits als Stromkostensenker UND Usv für meine Server dienen und (deshalb auch die Akkus) möchte ich die 24V nutzen um darüber ohne große Wandlerverluste (DC-DC Converter) zb Handy und Laptop betreiben zu können

    Es gibt ein Regel die besagt, dass der Kaufmann sein Geld beim Einkaufen verdient. Das kommt daher, weil der Verkaufspreis, vom Markt festgelegt wird.
    Wenn du dich also am Strompreis orientierst, und noch einen Gewinn machen willst, musst du die Komponenten entsprechend aussuchen.
    Das Teure sind erst mal Batterien. Gebrauchte Batterien lassen sich am besten, bei 12 V kombinieren. In den Kleinanzeigen ist zur Zeit eine OPzS 450 Ah, sechs Zellen 12 V. Die hält garantiert länger als neue AGM Batterien.
    Bei den Ladereglern ist der Preisunterschied, zwischen günstig und Markengerät, eins zu vier.
    Günstigen Module sind zur Zeit die, die etwas über 300 Wp haben, da kann man Schnäppchen machen.
    Und immer dran denken: Eine Solaranlage macht keine Verluste. Du bezahlst eine gewisse Menge an Geld, und erhältst eine gewisse Menge an Strom dafür. Das Verhältnis zwischen Geld und Strom, kannst du durch geschicktes Einkaufen beeinflussen. Ob da ein Kabel warm wird, oder der Wechselrichter brummt, ist egal.
    Verluste machst du dann, wenn du deine Geldbörse aufmachst.

    MfG Georg