Beiträge von iron-age

    Der Wandler schafft die Waschmaschine anzutreiben. Die Spülmaschine hat zuerst so 2100W Leistungsaufmahme, sinkt dann auf 1900W. Liegt daran, dass die Heizung, warm, einen höheren Widerstand hat. Bei der Waschmaschine dürfte das ähnlich sein.
    Weil das 230V- Kabel sehr lang ist, sinkt die Spannung auf 180 Volt.
    Zusätzlich zur Spülmaschine gehen Kühlschrank, Fernsehn, Computer, Musikverstärker.
    Wenn man dann die Musik laut dreht, schaltet der Wandler ab.
    Das war ein Belastungstest, hab auch geschaut ob Kabel oder Schraubverbindungen heiß werden. Mit ner Stromzange mal gemessen wieviel Strom von welcher Batterie kommt.
    Normalerweise hab ich einen Verbrauch von 15W bis 250Watt.
    Die Spülmaschine schließe ich an den Solarstrom, wenn um elf Uhr mittags die Batterien schon voll sind.
    Also meistens arbeitet die Anlage mit 12V noch im günstigen Bereich. Erstmal wollte ich die Anlage auf 12V lassen.


    Der Wandler hat aber einen Nachteil, kann auch an der Kapazität (Kondensatorwirkung) des großen Netzes liegen.
    Der Wandler selbst steht unter Spannung, wenn man ihn erdet, brennt er durch.
    Das Netz hat keinen Erdschluß.
    Zusätzlich stehen die Batteriepole und alle Solarmodule (Anschußleitungen) unter Spannung ca. 80V. Kribbelt etwas, ist aber keine Leistung hinter.
    Hab den Wandler auf Gummipuffer aus dem Motorradzubehör montiert. Funktioniert soweit.
    Das Windrad hat aber die Minusleitung über den Mast laufen, welcher mit der Erde verbunden ist. Das könnte der Wandler übel nehmen. Deswegen hab ich das Windrad nicht angeschlossen.
    Meine Befürchtung ist: Wenn mal eine Leitung am Dach durchscheuert, dass dann der Wandler beschädigt wird.
    Ich hab den Wandler nie aufgeschraubt, nur eingeschickt, weil Garantie drauf ist. Ne ganze Hand voll 30A Sicherungen wurde aber am Anfang mitgeliefert. Vielleicht kennt das Jemand hier.


    mfG


    Georg

    Hi,


    ich bin der Georg 47 Jahre alt, gelernter KFZ- Mechaniker und gelernter Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Wohne im Ruhrgebiet bei Recklinghausen.


    Ich wollte euch mal meine Solaranlage vorstellen. Die Anlage ist nicht in einen Stück geplant und gebaut worden, sondern über längere Zeit ergänzt und geändert.
    Angefangen hat alles mit einem ca.7 Meter hohem, selbst gebautem Westernwindrad, damit habe ich eine Autobatterie geladen oder Gartenbeleuchtung betrieben ohne Speicher.
    Laderegler für die Batterie war ein 20A Regler von Conrad. Am Windrad ist als Generator ein 120V Gleichtrommotor mit 4A. Wegen der geringen Drehzahl, bringt er aber nur 12V.
    Danach kamen zwei 50Wp Module von Conrad. Superteuer ich ärger mich jetzt noch.
    Dann nach und nach 2x50Wp und 2x80Wp und 1x130Wp von günstigeren Lieferanten.
    Inzwischen hatte ich mir einen 300W und einen 1500W Spannungswandler gekauft, letzteren für 90€.
    Da nebenan eine kleine Staplerfirma (Ein Mann Betrieb) ist, hab ich mir 6 Zellen einer Hubwagenbatterie gekauft.
    Die Batterien waren bis dahin in meiner Gartenhütte untergebracht, welche nur Schatten hat.
    Und die Module auf einem Flachdach (Gaube) vom Glasgewächshaus, wo ich meine private Werkstatt drin habe.
    Die 6² Leitung, 50Meter lang hat, aber einen zu großen Widerstand
    Anfang 2013 hab ich deswegen einen Schaltschrank, aus den Blechen alter Öltanks, gebaut und mit den Batterien zusammen in die Werkstatt gestellt.
    Dazu noch 3x90wp und 3x100wp alles Monozellenmodule mit 36 Zellen, aufgeständert auf dem Glasdach. Halterungen aus Stahl selber gebaut und auf dem Dach angeschweißt.
    Es kam die Überlegung auf, auf 24Volt zu wechseln. Vorteile wären weniger Verluste.
    Bin aber bei 12V geblieben, damit ich das Windrad weiterlaufen lassen kann, die alte Batterie verwenden kann, und Autos Starthilfe geben kann, sowie die Batterien vom Auto aus laden kann. Als Notstromversorgung.
    Als nächstes hab ich einen Sinuswandler mit 2500Watt von Solartronics gekauft einen 50A PWM Laderegler von Enjoy Solar und eine weitere Hubwagenbatterie mit Wasserfüllsystem und Belüftung (12 Zellen 3Epzs420). Jetzt hab ich ungefähr 1000Ah an 12V.
    Zu meiner Wohnung hab ich inzwischen eine Stromleitung gelegt. Im Wohnzimmer und in der Küche kann ich alle Geräte an den Solarstrom anschließen. Auch Spülmaschine und Waschmaschine.
    Jetzt im Herbst hab ich noch 4x60Wp Module auf dem Flachdach montiert und ohne Regler an die Batterien angeschlossen. Die Dioden in den Modulen hab ich entsprechen um gelötet.
    Aus Spaß hab ich noch einen alten Stromzähler von 1949 aus nem Abbruchhaus eingebaut.
    Als nächstes werden eingebaut, die Teile liegen schon hier: 3x 100Wp Module und ein 60ALaderegler beides von Enjoy Solar, sowie ein Batterietrennschalter. Die Batterien haben stark unterschiedliche Gasungsspannungen, die Alte bei 13,2V.
    Die Anlage läuft soweit hervorragend, macht Spaß sich damit zu beschäftigen. Das Windrad macht zwar Probleme. Ist zur Zeit nur ein weithin sichtbares Kunstwerk.
    Ich hab soweit alles selber gebaut, keine Aufträge vergeben und viel Altmaterial verbaut. Ich würde sagen deswegen rechnet sich die Anlage auch.


    Danke fürs Lesen. Wenn Fragen sind, fragen. :P


    Georg

    Zitat von el vagabundo

    und was macht der laderegler, wenn man den auf 24 v schaltet? ganz auf bedeutet dann, dass das panel quasi "ungebremst" die batterie lädt?


    :danke:


    Genau.
    Das ist ein 20A Regler von Conrad mit einem Umschalter. Der regelt wahlweise bei 13,8V oder bei 27.6V ab.
    Die Module haben eine Leerlaufspannung von 21V und bringen jetzt so 10A max.
    PS: Beim anderen Regler kann die Ladeschlusspannung von 12V bis 15V eingestellt werden. Da kommen so 25A zur Zeit wenn die Sonne scheint.
    mfG
    Georg

    Ich hab ne ähnliche Anlage, da hab ich letztens auch einen 50A Regler auf 15V programmiert. Ein zweiter Regler lässt sich auf 24V schalten, der ist dann ganz auf. 4x60wp Module sind ohne Regler an die Batterie angeschlossen. Dann noch ein C-tek Autobatterieladegerät für nachts angeschlossen und zwei Tage a 4 Stunden gasen lassen. Zwischendurch etwas Luft in die Batterie geblasen, dass sich die Säure mischt. Jetzt hat die Batterie eine Leerlaufspannung von 13,2V.
    Die Batterie kann man lange gasen lassen. 16Volt 5-6 Stunden lang, ist zwischendurch ganz hilfreich.
    mfG
    Georg

    Hallo,


    ich hab mal mit Windrad 3 Meter Durchmesser 16 Bätter und Lichtmaschine experimentiert. Erstmal ist der Wind hier schlecht. Die Lichtmaschine braucht schon 25 Watt für ihre einene Erregerwicklung. Hat nicht gepasst. Jetzt hab ich einen Gleichstrommotor 120 Volt 4 Ampere. Wenn der langsam läuft, läd er 12V Batterien, aber auch schlecht wegen des Windes.
    Inzwischen hab ich eine 12V Solaranlage (Stell ich soäter mal vor), mit Staplerbatterie.
    Die Batterie wollte ich mal von Auto aus über Starthilfekabel laden, geht auch, mit Zange 70 Ampere gemessen, nur die Lichtmaschine riecht leicht verbrannt.
    Es besteht, zumindest bei mir, noch etwas Forschungsbedarf.


    Das ist mein erster Beitrag, hab mich etwas eingelesen, cooles Forum


    Georg