Beiträge von dalifips

    Vielen Dank für die superschnelle Antwort! Habe meine Bemerkungen unter die einzelnen Sätze hinter den *** geschrieben


    - Die Ladung der Batterie über das Netz kannst Du einstellen, aber nicht so abgestuft wie Due es wünschst. Ich glaube, es geht nur an oder aus. Alles weitere müsste man über Intelligenz ausserhalb der Wechselrichter machen, bspw. über einen RaspberryPi oder Arduino.
    *** Hab die beiden Begriffe mal gegoogelt. Sieht aber alles andere als einfach aus.


    - PowerWatch ist großer Mist, es gibt andere Software, auch mit Cloud-Anbindung. Steht im PIP-Thread.
    *** Auf den ersten Blick habe ich leider nichts gefunden, aber ich schau mir das natürlich auch noch mal genauer an. Hatte allerdings schon hier im Forum und auch über Tante Google eine halbe Ewigkeit nach Lösungen gesucht und nicht wirklich etwas gefunden. Daher habe ich auch hier dieses Thema erstellt.


    - Nach zweieinhalb Jahren Erfahrungen mit meiner Insel rate ich: Nicht so viel monitoren, dadurch steigt die Effizienz des Systems eher nicht. In Andalusien sollte die Batterie über den Tag stets voll werden, wenn nicht, falsch ausgelegt.
    *** ;-) schon klar, aber am Anfang macht das sicher jede Menge Spass und hilft mir, die Sache nach und nach besser zu verstehen.


    - Wenn die Batterie irgendwann in der Nacht leer ist, sollte der WR auf Netz umschalten. Das ist einstellbar "Return to grid".
    *** Ahh, das hat mir schon mal geholfen. Ich nehme an, dass die Angaben da in % Ladung sind.


    - Wenn die Batterie einen bestimmte Spannung (nicht Ladestand, sondern Spannung, durchaus abhängig vom Ladestrom) erreicht hat, schaltet der WR wieder vom Netz runter (einstellbar).
    *** wo kann man das denn einstellen?


    - Der Charme einer Lösung mit dem PIP bzw. Effekta liegt in der Einfachheit, robustheit und im günstigen Preis. Übermäßiger Comfort bzw. supergenaue Regelungen...:Dafür gibt es andere Systeme.
    *** ok, im Prinzip war es ja auch genau das, was ich wollte. Aber natürlich möchte ich das Optimum der Sonnenkraft nutzen vor allem weil wir in Andalusien genug Sonne haben.


    - Viel Potential hat die Verbindung der PIPs mit Microcomputern wie Arduinos und externen Schützen zur Lasttrennung/Netzumschaltung. Dann kann über sekundäre Leistungsmessung an verschiedenen Stellen im Prinzip alles intelligent abhängig vom Solarangebot geschaltet werden. Aber das ist Hobby, welches viel Zeit benötigt.....
    *** Das sieht wirklich nach viel Arbeit aus.

    Ich habe mir über einen Händler den im Betreff genannten WR gekauft und eingebaut. Nun hatte ich ein paar Fragen zum WR bzw. der mitgelieferten Software PowerWatch gehabt, die mir der Händler nicht beantworten konnte. Daraufhin habe ich den Hersteller angerufen, dort aber nur die (meines Erachtens arrogante) Antwort erhalten, dass man keine Auskunft geben würde, wenn man über einen Händler gekauft hat und ich eben Pech haben würde, wenn der Händler keine ausreichende Auskunft geben kann. Die Dame von Effekta sollte sich über den Begriff Service mal Gedanken machen, aber das nur als Einleitung.


    Vielleicht kann mir hier jemand helfen?


    Unser WR lädt immer dann die Batterien über den Netzstrom, wenn die Batterien eine gewisse Kapazität unterschritten haben. Leider können wir über PowerWatch nicht feststellen, ab wann das genau geschieht. Außerdem nutzen wir aus diesem Grund nicht das Optimum der Sonnenenergie aus. Ideal wäre es, wenn wir Abends die Kapazität der Batterien aufbrauchen würden und am nächsten Tag wieder die Batterien durch die Sonnenernergie aufgeladen werden. Eine Aufladung der Batterien sollte nur dann stattfinden, wenn die Batterien kurz vor der Tiefentladung wären und dann auch nur ein "bißchen". Derzeit werden Abends bzw. in der Nacht die Batterien über Netz geladen und sind auch dann noch voll, wenn die Sonne die Energie erzeugt, so dass wir so gut wie nie die Batterien durch die Sonne laden können.


    Hier hat mir der Elektriker, der mir die Anlage installiert hat, folgenden Vorschlag gemacht:


    http://www.competa-online.de/wr.pdf


    Was haltet ihr davon?


    Auch wüsste ich gerne, ob es bessere Software als die mitgelieferte PowerWatch gibt. Diese gibt z.B. keine Möglichkeit her, den über Solar erzielten Strom zu messen.
    Und weiterhin interessiert mich auch, ob es Möglichkeiten gibt, die Ergebnisse über das Internet live zu sehen (ohne permanent einen PC anzuschließen und diesen z.B. über den team viewer zu überwachen). Die Anlage steht in Andalusien, daher haben wir natürlich wesentlich mehr Sonne als in Deutschland, aber es wäre schön, wenn man das auch aus Deutschland überwachen könnte


    Ich selbst bin hier nur Laie bzw. derjaneige, der die Sache nutzt, aber auch der Elektriker kennt sich nicht so gut mit Soalr aus, daher wäre es schön, wenn mir die Profis hier weiterhelfen könnten.

    Erste einmal vielen Dank für die Antworten. Da ich ein absoluter Laie bin, musste ich all eure Abkürzungen googeln und verstehe daher leider nicht all eure Antworten.


    Wenn ich die Antworten aber richtig verstanden habe, seid ihr alle der Meinung, dass die Sonne alleine nicht ausreicht, um den Fußboden ausreichend zu wärmen, da alle eine zusätzliche Heizquelle vorschlagen.


    Ich habe mich aber offensichtlich völlig falsch ausgedrückt - sorry dafür. Mir geht es primär darum, was ich für mein Projekt an Materialien verwenden soll, denn ich bin fest davon überzeugt, dass da jede Menge Temperatur an sonnigen Tagen in das Haus geleitet werden kann. Oder ist bei meinem Plan ein Gedankenfehler drin, den ich nicht sehe?


    Dass die Sonne in Andalusien eine gewaltige Kraft entwickelt, haben wir schon getestet. Wir haben z.B. schon eine Art Vorheizung eingebaut, in dem eine Solarthermie Wasser in einem 100 Liter Boiler erhitzt. Dieses auch im Winter mehr als 80 Grad heiße Wasser wird mittels einer Zeitschaltuhr in den Heizkreislauf der Zeztalheizung über eine Pumpe (solargesteuert) eingespeist. Wenn nur ein Heizkörper aufgedreht wird, so steigt die Temperatur an diesem Heizkörper bis zu 2 1/2 Stunden lang um ca. 15 Grad. Der Unterschied ist deutlich zu spüren. Zusätzlich werden die Wände geheitzt, da die Leitungen natürlich das heiße Wasser durchs ganze Haus transportieren. Das Ganze kostet während des Betriebes keinen Cent.


    Und so etwas ähnliches habe ich auch vor, zumal der Boden im Untergeschoß eh erneuert werden soll.


    Die Warmwasseraufbereitung erfolgt ebenfalls über eine Solarthermie und eine kleine Inselanlage mit einigen LKW-Batterien sorgt für zumindest teilweise kostenlosen Strom (derzeit aber nur ca. 500 kw/h im Jahr).



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    Man sollte zu erst den tatsächlichen Wärmebedarf bzw. Heizlast feststellen.

    - Jede positive Veränderung ist schon ein großer Gewinn, aber wie stelle ich den Wärmebedarf am sinnvollsten fest?


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    Im Sommer musst du dann aber auf dem schönen Marmor rennen.

    - Deswegen sperre ich den Zulauf und den Rüklauf im Sommer ;-)

    Hallo Allerseits,


    wir haben in Andalusien eine kleine, von den Grundmauern her über 300 Jahre alte Finca und planen im nächsten Jahr die alten, ziemlich geschmacklosen Fliesen durch einen hellen Marmorfußboden zu ersetzen. Dabei kam uns die Idee, möglicherweise eine Fußbodenheizung vorher zu installieren.


    In Andalusien scheint die Sonne ohne Ende und auch im Winter haben wir dort bis zu 8 Stunden Sonnenschein und das obwohl es draußen nur 10 - 14 Grad hat. Innen hat es im Winter höchstens 14 Grad, es ist also derzeit eher kühl innen. Die Wände im Untergeschoß (ca. 40 - 45 qm) sind teilweise 80 cm dick und größtenteils aus Natursteinen. Es gibt keinen Keller und was unter den zwei Fließenschichten zu finden ist, weiß nur der Herrgott.


    Folgendes habe ich mir dabei gedacht: Ich hau die beiden Fließenschichten vom Boden im Untergeschoß raus und schau, was darunter liegt. Dann isoliere ich den Boden und verlege die Schläuche (vielleicht ist ein anderes System besser geeignet?). Danach den Marmorboden drauf. Außen, etwas unterhalb des Untergeschosses stelle ich 1 oder 2 Flachbettsonnenkollektoren in den Garten und verbinde diese mittels isolierter und in der Erde laufender Schläuche mit den Schläuchen im Untergeschoß. Die Sonne heitzt das Wasser in den Kollektoren auf, das Wasser steigt automatisch nach oben in das Untergschoß und erhitzt die Schläuche im Boden. Im Winter würde das Untergeschoß den ganzen Tag geheitzt werden - zumindest wenn die Sonne scheint - und jedes 1/2 Grad, welches ich tagsüber gewinnen könnte ist schon super. Tagsüber ist es wegen der dicken Natursteinmauern innen das ganze Jahr um einiges kühler als außen; im Winter manchmal auch richtig eklig kalt. Für den Sommer bzw. ab Frühjahr müsste ich die Zufuhr von den Sonnenkollektoren in den Fußboden abstellen, da sonst die Temperatur zu hoch sein würde. Vielleicht kann man das auch über ein Thermostat besser steuern?


    Unsere Finca ist zwar mit einer Zentralheizung nachgerüstet worden, allerdings funktiniert diese mit Gas und das ist richtig teuer. Im übrigen ist es wegen der offenen Bauweise sehr teuer, das Haus warm zu bekommen. Und da wir Sonne ohne Ende in Andalusien haben, kam mir der Gedanke, es über eine einfach Sache zu machen.


    Sicherlich geht das am Ende nicht so einfach, wir oben geschrieben, aber ich habe 6 Monate, das alles vorzubereiten und mir in Deutschland die notwendigen Materialien zu besorgen. Von daher fände ich es toll, wenn ihr mir meine Gedankenfehler aufzeigt und mithelft, möglichst einfach Lösungen aufzeigen könntet.


    Schon mal herzlichen Dank

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    Hmm.. Falls der WR mal abrauchen sollte (kommt immer wieder mal vor), würde das Holz direkt darüber evtl. mitrauchen, wenn nicht gar als Brandbeschleuniger fungieren.


    Ich würde es gegen Gipskarton ersetzen, und etwas mehr Luft zwischendrin lassen.


    Kann nicht schaden. Werde eine Lösung dafür finden. Danke für den Hinweis!



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    Lach ... Wenn etwas stabil ist, dann ist es dieses Gestell. Das hält auf alle Fälle länger als das Haus noch steht!
    Dann schlaf lieber im Freien :D


    Nöö, das Haus ist schon über 250 Jahre alt, das Dach frisch gedeckt. So alt kann ich gar nicht werden, dass ich im Freien schlafen muß, was aber bei unseren Temperaturen die meiste Zeit im Jahr gar kein Problem wäre.



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    Ist das ein guter Laderegler (der Siemens)???
    Nicht so gut wie die heutige PR Serie von Steca (mit Display), aber zu seiner Zeit war er ein guter Brot und Butter Regler :)


    Na dann passt es doch wunderbar.Unsere Autos sind auch alle schon älter, halten dafür länger und man kann sie noch selber reparieren - der Komfort ist nicht soo wichtig[/quote].

    Zitat

    das, was da über dem WR ist - ist das Holz? :shock:


    Ja



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    Ich würde alles abbauen und neu verkabeln mit einer Verteilerdose. Dabei kannst du auf die Typenschilder schauen und sortieren, was zusammen passt. Die Leerlaufspannung aller Module würd ich nachmessen und mir die Anschlussdosen ansehen, ob die Anschlussbändchen noch in Ordnung sind oder schon korrodiert.


    Es sind zwei verschiedene 100 Watt Module und auch 2 verschiedene 53 Watt Module. Also insgesamt 4 Typen. Aber von jedem Type gibt es immer 2. Nur die beiden alten Module sind nicht angeschlossen.
    Alle Module wurden überprüft und nachgemessen und auch die Verkabelung wurde neu gemacht, von daher sollte da alles in Ordnung sein. Dabei fiel eben auf, dass die beiden alten Module nichts mehr bringen.



    Zitat

    Das Gestell muss man sich bei der Gelegenheit auch mal anschauen, sieht nicht so stabil aus.


    Lach ... Wenn etwas stabil ist, dann ist es dieses Gestell. Das hält auf alle Fälle länger als das Haus noch steht! :lol:



    Zitat

    Nachtrag: Der Laderegler wurde von Uhlmann/Steca gebaut und mit Siemens gelabelt (legal).
    Man sieht heute noch die Ähnlichkeit mit den Steca Reglern.


    Ist das ein guter Laderegler???

    Anbei zwei Photos vom Wechselrichter, dem Solar Controller und den Modulen auf dem Dach.


    Der silberne Solar Controller ist der SCD-30 30A, dieser ist bis max. 720 Watt Solarmodule ausgerichtet. Ich habe derzeit 600 Watt drangehängt, so dass dies von dieser Seite her zumindest laut Hersteller korrekt ist. Der schwarze Solar Controller darüber ist defek - er hängt nur noch zur Zierde dat.


    Die beiden schmalen Solarzellen rechts sind nicht angeschlossen, da ist irgendein Kurzer drin. Sie sind auch schon sehr alt. Ansonsten sind es immer 2 baugleiche Module, die zusammengeschlossen sind, 4 x 100 Watt (5,56 A) und 4 x 53 Watt (3,35 A).


    Die nächst größere Stadt ist Málaga.


    Ach ja, das Kabel von den Modulen hinunter zum Controller ist ca. 9 Meter lang und hat einen Querschnitt von 6 Quadrat.


    Auf dem Gestell ist noch etwas Platz, daher will ich nächstes Jahr noch weitere 4 100 Watt Module kaufen und diese ebenfalls anschließen, wobei ich aber noch einen 2. Solar Controller benötige.

    Ich freue mich ganz besonders, dass ihr mir hier helft, Ordnung in unser Solar-Chaos zu bringen. Eure Fragen helfen mir auch sehr gut, nach und nach das System besser zu verstehen und ich hoffe, dass ich das System nach und nach auch optimieren kann. Also herzlichen Dank erst einmal.


    Zitat

    Das ist aber nicht gut, da die Kapazitaeten und das Alter (und damit die Spannungskurven) nicht zueinander passen


    Bedeutet "nicht gut" dass etwas kaputt gehen kann? Oder bedeutet es, dass nicht das Optimale an Leistung heruasgeholt werden kann?



    Zitat

    1. Versuche die Mercedesbatterien zurueck zu geben, falls es noch moeglich ist.
    Weil es wohl Starterbatterien sind und weil die Spannung in geladenem Zustand nicht passt.


    Geht leider nicht mehr, da ich diese schon vor einem 1/2 Jahr gekauft habe.
    Was heißt denn "nicht passt", iost das schlimm bzw. kann etwas dabei kaputt gehen?



    Zitat

    2. sind die Angaben immer noch nicht in Ordnung.
    Du schreibst die Mercedesbatterie habe 12,6 V, in der Auflistung ist das aber W2, was der 150 Ah Akku von Sonnenschein ist.


    Ja, da habe ich mich verschrieben, natürlich muss es heißen:
    Batterien voll aufgeladen über Module
    W1 = 13,5
    W2 = 13,47


    S1 = 13,62
    S2 = 12,62



    Zitat


    Miss mal die Spannungen ein paar Stunden nach dem Trennen vom Laderegler, da kann kein Wert > 13 V heraus kommen.


    Mach ich und ich berichte dann, wie die Werte sind.



    Zitat

    Du hast auch noch keine Angaben zu den Modulen gemacht, welche Werte diese haben und wie sie verschaltet sind.


    Das ist richtig, aber für die Schaltungen muss ich hinauf aufs Dach und dann das ganze Kabelgewirr entwirren. Aber das mache ich noch. Die Solarmodule sind teilweise älter, nur die 4 100 Watt Module sind dieses bzw. letztes Jahr angeschafft worden. Es sind immer 2 gleichwerige Module zusammen geschaltet. Die Werte der Module liefere ich noch nach.



    Zitat

    Welcher Laderegler ist eingebaut? IVT bietet alle möglichen Typen an.


    Mehr steht auf dem Solarcontroller nicht drauf, aber ich werde dort mal anrufen und fragen, ob sie mir helfen können.



    Zitat

    Sind die alten Module (10 Stck - 100 Wp und 50 Wp) und die vier neuen Module (100 Wp) in einer Anlage verschaltet?
    Oder betreibst du die Anlage jetzt nur mit de 4 x 100 Wp? Wie sind die Module aufgestellt (Ausrichtung und Anstellwinkel)?


    Alle Module sind in einer Anlage verschaltet (Paln liefere ich noch nach). Ausrichtung gen Süden und Aufstellwinkel wie Dachneigung (relativ flach). Auf dem Dach ist ein großes Gestell montiert, auf dem die Module eingesteckt wurden (ich kann ja mal ein Bild machen). So können wir die Sonne morgens, mittags und abends nutzen. Die Sonne ist hier superstark und scheint eigentlich nahezu täglich (320 Sonnentage im Jahr) ziemlich heftig. Momentan haben wir rund 27 Grad und es ist erst 8:30 Uhr.



    Zitat

    Der Solar Wechselrichter Siemens SWR 600 ist schon mal ca 15 Jahre alt, da Siemens das PV Geschäft im Jahre 2000 verkauft hat. Funktioniert er noch einwandfrei? Was ist an Verbrauchern angeschlossen?


    Ja, der Wechselrichter ist schon recht alt, aber er funktioniert noch einwandfrei.
    Wir haben zwei Stromkreise an die Solaranlage geschlossen, die per Schalter auf Stadtstrom umgestellt werden können. Im einen Stromkreis sind die Lampen der Außenbeleuchtung (Sparbirnen bis 11 Watt), ein Videorekorder und ein paar Steckdosen angeschlossen, am anderen Stromkreis hängen Router, TV, Receiver und ebenfalls ein paar Steckdosen



    Ursprünglich war die ganze Anlage von uns mal als Ersatz für die dorch recht häufigen Stromausfälle hier gedacht. Kein Strom = u.a. kein Wasser, kein Telefon, kein Internet!!! Aber nach und nach verweden wir den Solarstrom hier auch als Alternative zum Stadtstrom, um unabhängiger zu sein.

    @ kassiopeia
    Schon mal vielen Dank für deine Antwort!!!


    Ich habe von der ganzen Sache nicht sehr viel Ahnung, die Verkabelung hat mein Vater gemacht und die Solaranlage haben wir im Urzustand zusammen mit dem Haus gekauft. Da die alten Batterien kaputt waren, haben wir uns neue Batterien gekauft und 4 je 100 Watt Solarpanele.


    Hier habe ich mal alles aufgeschrieben, wobei mir besonders auffiel, dass eine der neuen 200 AH Batterien "nur" 12,62 Volt im voll aufgeladenen Zustand hat. Ich will diese Batterie noch mal mit einem Ladegerät laden, um zu sehen, ob ich mehr als 12,62 Volt rausbekomme.



    Solar Controller SC
    autom. Erkennung der Systemspannung 12/24 V
    temperaturgesteuerte Laderegelung mit Gasungssteuerung
    Tiefentladeschutz mit Vorwarnung
    Modul- und Lastenabschaltung im Pluskreis


    von IVT Innovative Versorgungs Technik GmbH
    Dienhof 14
    92242 Hirschau
    Tel.: 09622/71221
    inf@ivt-hirschau.de



    Solar Wechselrichter
    Siemens SWR 600



    Batterien
    S1 = 200 AH Batterie von Mercedes
    S2 = 200 AH Batterie von Mercedes


    W1 = 150 AH Batterie von Sonnenschein
    W2 = 150 AH Batterie von Sonnenschein



    Schaltung
    W1 (+) an W2 (-)
    W1 (-) an S1 (-)
    W2 (+) an S2 (+)
    S1 (+) an S2 (-)
    S1 (-) an Solarcontroller (-)
    S1 (-) an Wechselrichter
    S2 (+) an Wechselrichter
    S2 (+) an Solar Controller (+)



    Batterien voll aufgeladen über Module
    S1 = 13,5
    S2 = 13,47


    W1 = 13,62
    W2 = 12,62


    gemessen ohne Verkabelung untereinander bzw. mit Wechselrichter oder Solarcontroller mit Spannungsprüfer

    Ich habe hier im Süden von Andalusien eine kleine 24V Photovoltaikanlage (Insellösung) mit derzeit 10 Panele (zw. 100 und 50 Watt). Als Speicher habe ich mittlerweile 4 Autobatterien (150 bzw. 200 AH). Die beiden neuen Batterien mit 200 AH sind große, über 50 Kilogarmm schwere Original Mercedes Batterien, die beiden anderen rund 4 - 5 Jahre alten Batterien haben 150 AH.


    Nun haben wir alle Batterien in Reihe angeschlossen, der Solarregler zeigt an, dass die Batterien bei sehr guter Sonnenstrahlung bis zu 16 AH Stunden geladen werden. Die Voltzahl steigt auf rund 26,5 Volt. Wenn die Sonne dann weg ist, fällt die Voltzahl auf 25,5 Volt, ohne Stromabnehmer innerhalb kürzester Zeit - wobei der Wechselrichter auch ausgeschaltet ist, also keinen Strom zieht.


    Nun habe ich mehrfach die Batterien einzeln gemessen, nachdem sie den ganzen Tag geladen wurden. Die beiden 150 AH Batterien haben beide 12,8 Volt, die eine große Batterie hat 13,3 Volt, die andere 12,4 Volt. Die mit 12,4 Volt steigt während des Ladens auf über 13 Volt, die mit 13,3 Volt steigt während des Ladens auf ca. 13,7 Volt, die anderen beiden auf ca. 13,1 Volt.


    Ich dachte immer, dass alle Batterien immer die gleiche Voltzahl haben müssen, oder sehe ich das falsch?


    Obwohl ich nun 4 Batterien angeschlossen habe, sind diese fast gleich schnell leer wie vorher die beiden nur mit den beiden "alten" 150 AH Batterien. Kann es sein, dass eine der 4 Batterien einen Schaden hat? Wie kann ich prüfen, was da schief läuft?


    Vielleicht kann mir einer der Profis hier weiterhelfen??? Wäre klasse.