Beiträge von Lesandro

    Zitat von fantadu

    du hast einen defekten Logger gekauft... Das ist ein Speicherkartenfehler.


    Danke für die Antwort. Hab ich mir fast gedacht.
    Da lässt sich auch nichts mehr machen?

    Moin,


    wir haben uns einen gebrauchten Solar-Log 1.000 gekauft, den der Verkäufer nach eigenen Angaben vor Versendung auf Werkzustand gesetzt hat.


    So, bei uns angekommen, will er nicht mehr. Folgende Fehlermeldung erscheint im Display:
    boot error - system stopped
    E1: CHIP.INI wrong


    Hat jemand eine Idee? Vielen Dank im Voraus.


    Grüße
    Lesandro

    Braun1: 1,680 GWp
    Dringi: 1,950 GWp
    shot: 2,135 GWp
    Elektron2000: 2,2 GWp
    bauerkiel: 2,39 MWp (das ist aber schon sehr pessimistisch :wink: )
    Lesandro: 2,45 GWp

    Zitat von RegstrFL


    @ Lessandro:
    Wo steht denn, dass bei Neuanlagen, die nicht in die Direktvermarktung gehen, es aber müssten, die Einspeisevergütung um 0,4 ct/kWh reduziert wird?


    Es geht nur um (neue) PV-Anlagen bis 100 kWp. Bei Neuanlagen größer 100 kWp ist die Direktvermarktung verpflichtend. Falls warum auch immer, diese nicht erfolgt, ist die Strafe nach EEG um einiges höher. Den Wert kannst du im EEG nachlesen.

    Hallo,


    nur um Missverständnisse zu vermeiden.


    Richtig ist, ab 100 kWp ist die Direktvermarktung (DV) verpflichtend.


    Entscheidet man sich für die DV, bekommt man als festen Vergütungssatz den anzulegenden Wert.
    Davon gehen dann die Kosten für die DV ab. Bei wie oben genannte enbw (übrigens deutschlandweit) bei Kleinanlagen 229 € pro Jahr.


    Entscheidet man sich dagegen, man man nur die feste Vergütung. Diese ist 0,4 €ct geringer.
    https://www.bundesnetzagentur.…e.html#doc732052bodyText8


    Einfaches Rechenbeispiel:
    99,90 kWp x 950 kWh pro kWp x 0,40 €ct = 379,62 € Mehrerlös pro Jahr.


    Insofern macht auch bei Anlagen kleiner 100 kWp die DV bei in meinem Beispiel genannter EnBW Sinn. Bei den genannten Kosten von NEXT natürlich nicht.


    Grüße


    Lesandro

    Hallo,


    hierzu gibt es das Vermieterpfandrecht (oder gleichbedeutend Verpächterpfandrecht). Das sollte dem Verpächter doch reichen.


    Allerdings will normalerweise jede PV-Bank einen Verzicht durch den Standorteigentümer auf das Pfandrecht. Nach meiner Erfahrung lässt sich mit der Bank aber oft eine Regel finden, dass der Verzicht durch den Standoreigentümer nur gilt, solange kein Pachtrückstand vorhanden ist.


    Grüße
    Lesandro

    Zitat von binepeter


    1. Es soll ein Höchstwert für einen Ersatz gegenüber dem Anlagenbetreiber nach § 882 BGB aufgenommen werden. Im Idealfall in Höhe der Kompletten Pachtvorauszahlung.


    Aus meiner Sicht kein Problem, da deine Dienstbarkeit erstrangig werden wird. Du also im Zwangsversteigerungsfall aus nachgehenden Lasten nicht beitreten muss. Deine DiBa bleibt bestehen. Bleibt noch der Fall aus vorgehenden Lasten. Dies kann passieren, wenn z.b. die öffentliche Hand versteigert (http://www.wirtschaftslexikon.…e-zwangsversteigerung.htm. Kenne keinen einzigen Fall, wo das passiert ist. Zur Not, bezahlen und Zwangsversteigerung abwenden.


    Zitat


    2. Es muss eine eindeutige Klärung zum Thema Rückbau und Entsorgungskosten der Anlage nach 25 Jahren getroffen werden. Diesbezüglich sind die Vertragswerke widersprüchlich (Dachnutzungsvertrag und GLS Ergänzung)! Weiterhin sollte ein Passus aufgenommen werden. Das nach Rückbau der Anlage das Dach in den Ursprungszustand zurückversetzt werden muss. D.h. etwaige Schäden wären durch den Anlagenbetreiber zu beseitigen


    Problem für die GLS ist der sogenannte Scheinbestandteil. Wenn die Endschaftsklausel (unbedingter Abbau) fehlt, könnte :!: im Falle der Insolvenz des Eigentümers jmd. argumentieren, die Anlage gehört als Bestandteil zum Gebäude und wird bei einer Zwangsversteigerung mit versteigert. Siehe auch BGH Urteil: https://www.jurion.de/urteile/bgh/2017-04-07/v-zr-52_16/


    Fazit: Der unbedingte Abbau muss in den Pachtverträgen bleieb. Wird wohl (zumindest) derzeit keine Bank ohne finanzieren. Thema Haftung für Ursprungszustand. Das muss jeder für sich entscheiden, wie er das Risiko einschätzt. Ich als Verpächter, würde darauf bestehen.


    Grüße
    Lesandro