Beiträge von riogrande75

    Und du meinst nicht, das SW-technisch lösen zu können?

    Hab mal eine Lösung für 2x 10k Infini gebaut (über USR-N520 Dual RS232-ETH Converter auf einen RPi).

    2-3x am Tag kommen das schwachsinnige Werte bei ca.40.000 Abfragen, welche ich per SW ausfiltere. So eine Fehlererkennung haben übrigends fast alle Logger-Programme eingebaut.

    Vielleicht liegts aber auch am USB - versuch vielleicht mal einen RS232-USB converter anstattdessen.

    Welche FW hast du laufen? Hab da eine relativ alte auf meinen 3k+, da bekomme ich zumindest auf das Query Kommando (GNMTQ) immer was zurück.

    General Maintenance hört sich zwar gut an, passt aber wohl eher nicht zu dem Kommando.

    Welches Kommando hast du abgesetzt damit die Relais klacken?

    Ja. Die Modbus-Karte nimmt offenbar die Aufspeiseleistung auf dem Register entgegen (auf Format IEEE754 achten!) und macht zusammen mit anderen Werten die auf andere Register geschrieben werden das Kommando ^S026EMINFO.


    Habs am 10k nicht getestet, ABER: Das Infini Modbus-Protokoll ist unabhängig vom verbauten Wechselrichter (3/4/5/10k).

    Die Modbus-Karte checkt beim Start in welchem WR-Typ sie steckt (PI16=3k,PI17=10k) und sendet dann per serial die Kommandos LDPR,FDGL,... (PI16) oder ^S026EMINFO (PI17) Richtung Gerät.

    Programmiertechnisch würde ich dir die Kommando-Geschichte über RS232/USB raten. Die Modbus-Karte (=Protokollconverter RS485/Modbus<->RS232) macht ja auch nix anderes.


    Wenn du aber auf Modbus "stehst", dann schau dir meine Forschungsergebnisse von Post #304 weiter oben in diesem Thread an.

    Um die aktuelle Aufspeiseleistung einzustellen, müsste für WR mit ID2 das z.b. so ausschauen:

    Das Ganze ist zwar nicht ganz so banal nur doof einen Wert in ein Register zu schreiben, aber recht viel mehr ist es auch nicht.


    Meiner Meinung nach brauchst du genau das, was ich schon länger verfolge: Den Modbus-Server in Software zu realisieren, mit der Möglichkeit:

    1. viel mehr WR/Geräte anzuhängen
    2. die Aufspeisewerte je Gerät nach eigenem beliben zu beeinflussen
    3. viel mehr Infos/Statistiken dazu zu bekommen
    4. Timings selbst zu einzustellen
    5. Backup Szenarios für den Fall eines Modbus-Server crash's zu haben

    Sollte ja relativ einfach zu programmieren sein und auch die Timings würdest du dann in der Hand haben.

    Moin!
    Was ist der 10k-Powermanager? Ist das der Modbus-Server?


    Die Kommandos hab ich mal unter der Hand bekommen, ist aber denen vom 3k prinzipiell sehr ähnich (auf Modbus-Ebene macht der Server ja auch keinen Unterschied zwischen 3/4/5/10k):

    Habs mangels eines 10k bei mir Daheim noch nicht austesten können, bin aber überzeugt, dass das so funktioniert.

    Hier übrigens noch die Modbus-Registerbeschreibung für PI17, denke aber nicht, dass dir die viel bringt: 101-3-Modbus Protocol For P17.pdf