Beiträge von Energiesparer51

    Der BDEW schreibt in seinen


    Fragen und Antworten zum EEG 2012 Ausgabe „Solarstrom“ Berlin, 7. November 2012



    Die Formulierung legt doch sehr nahe, dass der Betreiber die erzeugteMenge selbst messen darf, da nur die nur die Nachweispflicht gegenüber dem Netzbetreiber erwähnt wird.

    a) Ich habe nicht behauptet, dass die EEG-Einspeisung etwas mit Stromlieferungen an Letztverbraucher zu tun hat.
    b) Bei aller Widersprüchlichkeit verweist zumindest das EEG 2012 in Bezug auf die Messung auf das EnWG und das EnWG wiederum auf EEG-Anlagen.
    c) "Schwierig" wird die Messung dann auch nicht, das war vielleicht ungeschickt formuliert. Nur kann sie dann nicht mehr mit einem Ferrariszähler ohne Rücklaufsperre erfolgen.


    Im Fachgespräch der Clearingstelle wurde das Zusammenspeil von EnWG und EEg auch thematisiert.
    http://<br>http://www.clearingstelle-eeg.…raeche/14#attachments</a>



    Zitat

    Zudem wurde diskutiert, ob im Falle einer Volleinspeisung ein Zweirichtungszähler notwendig sei
    oder ob ein Ferrariszähler mit Rücklaufsperre ausreiche, um höhere Kosten für Anlagenbetreiber zu
    vermeiden. Hierbei könne die Clearingstelle EEG keine grundsätzliche Klärung leisten, da es hier
    um das Strombezugsverhältnis ginge und somit die Schlichtungsstelle Energie zuständig sei.

    In Verbindung mit PV könnte sich der eigentlich eher konraproduktive Speicher und die Überdimensionierung ja noch als vorteilhaft erweisen, da bei ausreichender PV-Leistung , wenn auch zu Lasten der Effizienz ja Wärme auf Vorrat gespeichert werden kann.

    Die Wärmepumpe scheint bei 1500 kWh Jahresverbrauch und einer Leistungsaufnahme von 1,8 kW wie die meisten Heizkessel stark überdimensioniert zu sein. Sie kommt ja nur auf 833 Vollbenutzungstunden. Heizungsbauer haben von Wärmepumpen meist Null Ahnung. Die Vollbenutzungstunden sollten bei passender Dimensionierung einer Heizung eigentlich eher bei 2000 liegen. Hier wurde wohl auch nach der bei Heizungsbauern bewähren Devise viel hilft viel dimensioniert. Aber zurück zur PV: Damit die WP zu einem großen Anteil von der WP versorgt werden kann, müsste die PV auch schon bei Bewölkung die von der WP benötigte Leitung bereitstellen können. Das sähe bei fast 10 kWp ja nicht so schlecht aus.

    Was für eine Experte hat denn zu 'ner Wärmpumpe mit Wandheizung denn einen Pufferspeicher empfohlen und 'nen großen noch dazu? Welche Leistung hat denn das Gerät? (Für die Frage, ob das zur PV passt insbesondwere auch die Leistungsaufnahme.)

    Dass die Messung Sache des Lieferanten sei, mag ja allgemein im Warenverkehr üblich sein, jedoch wird bei der Stromlieferung an Letztverbraucher auch anders verfahren. Da misst nicht der Liefernant, sonderen ein Messstellenbetreiber, der, wenn kein anderer beauftagt wird, der Netzbetreiber ist. Und wenn ein anderer Messtellenbetreiber gewünscht wird, dann wird der im Allgemeinen vom Käufer des Stroms beauftragt. Schwierig wird die Messung durch den Lieferanten auf jeden Fall, wenn nach EnWG Messysteme für EEG-Einspeiser einzubauen sind. Vom Inbetriebnahmedatum und von der Leistung her müsste die Anlage unter die Pflicht zum Einbau von Messystemen fallen.