Beiträge von Energiesparer51

    Das ist korrekt. Ja, der Stromverkäufer verkauft und verdient weniger. Das stimmt, aber er muss das was er weniger verkauft auch nicht liefern. Der Netzbetreiber hat während der Entnahme dann scheinbar höhere Netzverluste.

    Bei Anwendung des Standardlastprofils auf PV-Eigenverbraucher wird das Profil aber immer relativ stark von der Realität abweichen. Gibt es irgendwo Infos dazu, was das bei einem Netzbetreiber ausmacht?

    wir dir aber auf keinen Fall eine "rückgelaufene" Wattstunde schenken möchte.

    Der Netzbetreiber kann gar keine Wattstunde schenken, er ist nicht der Energieversorger.

    Trotzdem fehlt die Energie zu dem Zeitpunkt der Entnahme dem Netzbetreiber und nicht dem Lieferanten. Letzterer erfährt davon ja überhaupt nichts und liefert bilanziell, was (falsch) gemessen wurde nach Standardlastprofil verteilt.

    Nach EEG 2017:

    § 10a Messstellenbetrieb


    1Für den Messstellenbetrieb sind die Vorschriften des Messstellenbetriebsgesetzes anzuwenden.


    2Abweichend von Satz 1 kann anstelle der Beauftragung eines Dritten


    nach § 5 Absatz 1 des Messstellenbetriebsgesetzes der Anlagenbetreiber den Messstellenbetrieb


    auch selbst übernehmen. 3Für den Anlagenbetreiber gelten dann alle


    gesetzlichen Anforderungen, die das Messstellenbetriebsgesetz an einen Dritten als


    Messstellenbetreiber stellt.


    Messstellenbetriebsgesetz


    § 5 Auswahlrecht des Anschlussnutzers(1) Auf Wunsch des betroffenen Anschlussnutzers kann der Messstellenbetrieb anstelle des nach § 3Absatz 1 Verpflichteten von einem Dritten durchgeführt werden, wenn durch den Dritten ein einwandfreier Messstellenbetrieb im Sinne des § 3 Absatz 2 gewährleistet ist.


    (2) Der neue und der bisherige Messstellenbetreiber sind verpflichtet, die für die Durchführung desWechselprozesses erforderlichen Verträge abzuschließen und einander die dafür erforderlichen Datenunverzüglich zu übermitteln. Der bisherige Messstellenbetreiber hat personenbezogene Daten unverzüglich zulöschen, es sei denn, Aufbewahrungsvorschriften bestimmen etwas anderes.


    § 8 Messstelle


    (1) Der Messstellenbetreiber bestimmt im Rahmen der Anforderungen dieses Gesetzes Art, Zahl und Größe von


    Mess- und Steuereinrichtungen. In den Fällen des § 14 Absatz 3 der Stromgrundversorgungsverordnung vom 26.


    Oktober 2006 (BGBl. I S. 2391) und des § 14 Absatz 3 der Gasgrundversorgungsverordnung vom 26. Oktober


    2006 (BGBl. I S. 2391, 2396) hat der Messstellenbetreiber die Belange des Grundversorgers angemessen zu


    berücksichtigen, soweit dies technisch möglich ist.


    (2) Mess- und Steuereinrichtungen müssen den mess- und eichrechtlichen Vorschriften, den Anforderungen


    dieses Gesetzes, den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen sowie den von dem


    Netzbetreiber nach der Stromnetzzugangsverordnung und der Gasnetzzugangsverordnung einheitlich für


    sein Netzgebiet vorgesehenen technischen Mindestanforderungen genügen. Die Mindestanforderungen des


    Netzbetreibers müssen sachlich gerechtfertigt und diskriminierungsfrei sein. Die Möglichkeit, zusätzliche


    Messfunktionen vorzusehen, bleibt unberührt.


    Wird hier über das Messstellenbetriebsgesetz etwa die bisherige Festlegung des Messkonzepts durch den Anlagenbetreiber ausgehebelt?


    Ja mehr als 12 Module geht nicht mehr 32 Module sind auf den Hausdach mit 2 Strings an den SMA 10000. Und auf den garten Häuschen würde ich noch max 12 montieren.


    Könnte ich die 12 nicht einfach mit ranhängen an den WR und gut ist ?


    Freundlicher Gruß

    Meinst du das ganz allgemein, also ohne Anmelden etc. oder rein technisch bezogen auf den WR? Mir kam ja schon die Ausgangsfrage etwas merkwürdig vor.