Beiträge von Litholas

    Zitat von hofbauer51

    Wiki meint dazu
    1 Million (Weltbank) bis 1,2 Millionen (WHO 2003) Menschen an den Folgen von Verkehrsunfällen


    Die sind tragbar??? Empirisch ???
    Günther


    Was wäre denn die Alternative zum Verkehr?


    Bei Kernkraft gibt es Alternativen. EE sind inzwischen sogar billiger. Da wollen nur einige "Kinder" ihre Spielzeuge nicht verlieren. Und einige Irre ihren Goldesel.

    Zitat von PV-Berlin

    ...
    Wer 50% plus im Jahre 2050 aus den EE haben möchte, der kann die Offshore WKA in D. nicht ignorieren, weder aus Sicht der Ingenieure (VLh und Leistung) noch aus politischer Sicht (Durchsetzbarkeit)


    Das wir 300 GWp plus haben werden bei PV im Jahr 2050 in D., davon gehe ich ohnehin aus. Nur damit da keine falschen Vorstellungen rüberkommen. Aber wir benötigen für o.g. Ziel dann immer noch wie viel GWp Wind? Biogas ist ein Irrweg (Energiepflanzen) aber das wird der weltweite Agrarmarkt in Kürze schon richten. Ergo muss man da keine Energie mehr verschwenden.
    ...


    Der Strombedarf von Transport und Verkehr bei vollständiger Elektrifizierung läge in etwa bei 600TWh pro Jahr, also genausohoch wie der herkömmliche Stromverbrauch.


    Der Ausbau der onshore-Windkraft geht nur sehr schleppend voran und hat einige Nachteile gegenüber z B PV, z B Erzeugung von Infraschall und optische Beeinträchtigung des Landschaftsbildes (ist zwar im Moment noch gering, aber bei den benötigten etwa 40-fachen Kapazitäten würde auch die grösste Liebe zur Windkraft irgendwann auf harte Proben gestellt).


    Solarkraft hat den Nachteil der Stromlücke im Winter.


    Von daher fände ich es sinnvoll, offshore weiterzuentwickeln. Mit den bisherigen Kosten ist sie im Moment aber keine Lösung.


    Um Verbrennungskraftwerke werden wir trotzdem auf absehbare Zeit nicht herumkommen, denn der Energiebedarf im Winter ist höher als im Sommer, und die einzige EE die schnell ausgebaut werden kann, PV, erzeugt genau dann sehr wenig Strom.


    Allerdings können schon in Deutschland signifikante Mengen Biomassebrennstoffe nachhaltig und umweltschonend als Neben- und Abfallprodukt von Forst- und Landwirtschaft gewonnen werden. Allein das Langstroh, das jährlich bei der Getreideernte anfällt, hat einen Brennwert von etwa 150 Mrd kWh.


    Und was dann noch fehlt kann in Gegenden in der Nähe des Äquators nachhaltig und umweltschonend gewonnen werden. Dort gibt es keine Winterstagnation, so dass dort kaum Biomassekraftstoffe zur Stromerzeugung benötigt werden, und die Vegetation dort viel produktiver ist/sein kann.


    Prinzipiell ist Biomasse aber biologisch viel zu wertvoll um sie zu verbrennen.

    Zitat von open source energy

    Früher ist man von rund 2Tonnen CO2 je kWp in der Herstellung ausgegangen, heute kann man denke ich von 1,8Tonnen ausgehen.


    Wenn ein kWp in 25 Jahren rund 25.000kWh erzeugen so kommen grob 72g raus.... auf 30 Jahre 60g


    Dieser Wert sagt doch überhaupt nichts aus. Das Kohlekraftwerk stösst das CO2 aus. Der Rest ist ein agitatorischer Winkelzug der Kohlelobby.


    Wenn man so anfängt zu rechnen, dann muss man auch CO2-Einsparung für den von den PV-Modulen im Zuge der energetischen Amortisation und darüber hinaus erzeugten Strom gegenrechnen, und dann erzeugt ein kWp PV MINUS(!) 10 oder 15 Tonnen CO2.


    Nicht zu fassen dass sich selbst eingefleischte PV-ler so einwickeln lassen.

    Zitat von mcspar

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    Hä?


    Naja, um die kWh herzustellen, die zur Produktion von Solarmodulen benötigt werden, stossen die Kraftwerke CO2 aus. Auf Grundlage dieser CO2-Menge wird die CO2-Bilanz dieser Kraftwerke berechnet.


    Wenn dieses CO2 jetzt auch noch in die CO2-Bilanz der hergestellten Solarmodule eingerechnet wird, dann wird es zweimal abgerechnet.


    Die ganze Rechnung ist total schwachsinnig, PV-Strom ist prinzipiell vollkommen CO2-frei herstellbar, Kohlestrom nicht.

    Zitat von mcspar

    Was willst du uns damit sagen? Dass mit Solarzellen im Vergleich zum Strommix CO2 gespart wird? Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, oder? D.h. aber nicht, dass Solarzellen einen negativen CO2-Ausstoß haben. Kannst du ganz einfach daran sehen, dass wenn wir 100% PV-Strom hätten, das CO2 auch nicht weniger werden würde.
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    Doch doch, wenn für die Produktion von Solarzellen der Strommix herangezogen wird (was schwachsinnig ist), dann haben Solarzellen eine negative CO2-Bilanz. Solarzellen produzieren ja mehr Strom als zu ihrer Herstellung verbraucht wird.

    Zitat von eggis


    Die Glas-, Alu-, Silizum- und Kunststoffherstellung ist nun mal nicht CO2-frei, solange man den normalen Strommix verwendet.
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    Das heisst, dass dieses CO2 doppelt angerechnet wird: Einmal den fossilen Kraftwerken, die den Strom zur Herstellung der PV-Module erzeugen, und dann den daraus hergestellten PV-Modulen auch nochmal.

    Zitat von eggis


    Die Glas-, Alu-, Silizum- und Kunststoffherstellung ist nun mal nicht CO2-frei, solange man den normalen Strommix verwendet.
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    Wenn man den CO2-Ausstoss des Stromes einrechnet, der bei der Herstellung verbraucht wird, dann muss man diesen Anteil auch abziehen für den produzierten Strom. Dann wird bei der Stromproduktion mit Solarzellen weniger als Null Gramm CO2 pro erzeugter kWh ausgestossen.

    2012 wurden etwa 130 Mrd kWh vom EEG-Umlagekonto mit 20 Mrd Euro vergütet. Verkauft wurde dieser Strom für 3 Mrd Euro, also etwas über 2 Cent pro kWh. Vor dem EEG wurde Strom an dieser Börse für 5 bis 6 Cent pro kWh gehandelt, diese 130 Mrd kWh hätten also etwa 8 Mrd Euro eingebracht.


    Die Differenz zwischen insgesamt gezahlter Einspeisevergütung und Verkaufserlös wird auf die IM INLAND(!) verkauften kWh umgelegt, das waren eigentlich etwa 600 Mrd kWh, und das ist dann die EEG-Umlage.


    Würde man die gerechtfertigten 12 Mrd Euro auf die ganzen kWh umlegen, dann läge die EEG-Umlage bei 2 Cent pro kWh. Der Rest sind Subventionen, die der nicht-umlagebefreite Stromkunde an die umlagebefreiten Stromkunden und die Kohle- und Kernkraftwerke zahlt (die sind nämlich der Grund für die niedrigen Verkaufserlöse für den EE-Strom).

    Zitat von Rainbow

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    "Nur" 1.000 Garmm je KWh?
    Ich hatte 1.400 Gramm im Kopf gespeichert.
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    Braunkohle gibt es mit unterschiedlichen Brennwerten, und dann gibts auch noch Kraftwerke mit schlechten Wirkungsgraden. Und der durchschnittliche Wirkungsgrad von Kraftwerken ist auch schlechter als der bestmögliche des jeweiligen Kraftwerks: Wenn man den insgesamt verbrauchten Brennstoff durch die insgesamt eingespeiste Energie teilt, dann sind die Werte meist 10 bis 20% schlechter als der Wirkungsgrad im effizientesten Betriebszustand annehmen liesse.


    Ich nehme an das ist wie mit dem DIN-Verbrauch bei PKW: Für den Effizienztest wird besonders ausgewählter oder sogar vorbereiteter Brennstoff verwendet, das Kraftwerk ist in perfektem Zustand usw.

    Zitat von cmauch


    Na - so schlimm ist es zum Glück noch nicht :oops:
    Aber würdest Du bei einer 70-jährigen damit kalkulieren, dass sie in 15 Jahren noch selber kocht :?:
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    Ich würde damit rechnen dass da den ganzen Tag der Fernseher läuft. Und meine Oma hat bis 89 gekocht, gewaschen, Staub gesaugt - hat allerdings nicht viel ferngesehen!... Kühlschrank läuft den ganzen Tag, besonders dann wenn pro Tag viel PV-Strom anfällt...