Beiträge von Litholas

    Neubaukapazitäten im fossilen Bereich die wir bei einer zügigen Energiewende brauchen würden wären meiner Ansicht nach nur noch Erdgaskraftwerke.

    Brauchen wir denn Neubauten von Gaskraftwerken?

    Es stehen noch 30 GW davon herum.


    Sollte das nicht reichen wenn ordentlich Wind und PV zugebaut wird und endlich auch mal der Leitungsbau angegangen wird, anstatt immer von Speichern zu reden?


    Nein das reicht nicht. Benötigt werden kurz- und mittelfristig etwa 100GW. Das ist aber kein Problem, weil es sehr billig ist Gaskraftwerke vorzuhalten.


    Laut Forum sind allerdings grosse Kolbenmotor-Generatoren noch billiger vorzuhalten. Stichwort Notstromaggregat. Der Dieselkraftstoff dafür liesse sich sogar noch gut lagern.

    ... wenn Gas-KW fleißig losballern dürfen/müssen, sehe ich persönlich keine Notwendigkeit das funktionierende Brennwertgerät gegen eine LWWP auszutauschen! Die Heiz-Wärme wird über den verlustbehafteten Umweg Gas-Elt-WP erzeugt. Bitte den Wirkungsgrad der Gasturbine (Gas zu Elt) in die Kalkulation einbeziehen! Der liegt halt nur bei 40% für die großen Anlagen! (30% für < 200kW) Da kann auch die (beworbene) Arbeitszahl von 3....3,5 der LWWP gegenüber 98,5% Eta des Brennwertgerätes nicht gegen an.



    Die Wärmepumpe kann aber auch mit Solarstrom und Windkraft betrieben werden. Und 3 mal 40% sind 120%, selbst im allerschlechtesten Fall ist man also immer noch leicht besser als die Gastherme. Ja, selbst dann wenn man die Übertragungsverluste in die Rechnung einbezieht.

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    Bezüglich D und Dächer und Solar - da gibt es sicher 100m² je Einwohner wenn mangenau hinsieht - mit bei 25% Wirkungsgrad etwa 1000kWh/m² Jahr. Das wären dann alleine schon 8300TWh spuckt mein Taschenrechner aus. (83*10E6*100*1E6Wh=83*10E14Wh =8300*10E12Wh=8300TWh. Noch Fragen Kienzle?


    Es sind insgesamt etwa 2800km² Dächer, und bei 25% Wirkungsgrad eher so bei 230kWh/m²/a.


    Nichtsdestotrotz ist ausreichend Platz vorhanden, Stichwort Agro-PV.

    Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ich habe nicht das Gefühl, dass die Regierung jemals ernsthaft vorgehabt hat, auf den Klimazug aufzuspringen. Man wollte es wohl aussitzen.


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    Ganz im Gegenteil - man hat doch seit 2009 den EE-Ausbau in Salamitaktik abgewürgt. Inklusive Anti-EE-Agitation.

    Was immer alle vergessen, PV arbeitet nur am Tag. Nur so als Tipp und wo genau nehmen wir nachts unseren Strom her?


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    In einem Stromnetz von Westeuropa bis Ostchina gibt es im Winter für 16 Stunden am Tag Solarstrom - und im Sommer rund um die Uhr.

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    Was nun, Klima retten oder mit bürokratischen Hürden alles "abwürgen"?


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    Unterscheide zwischen Worten und Taten (bürokratische Hürden, Deckel etc), und Du hast die Antwort.


    Ich nehme an, Kleinanlagen sollen behindert werden bis die grossen Akteure die Mittel beschafft haben, selber gross in EE einzusteigen.

    Ich bin mir sicher Brazilien wird seinen Regenwald genau so abholzen wie England, Spanien und viele andere Länder ihre Wälder auch abgeholzt haben. Ich sehe überhaupt Grund warum die schlauer als wir sein sollten, klingt hart ist aber so.

    Nur mit einem Unterschied, wir wussten damals noch nicht was es bedeutet wenn man so großflächig Wald vernichtet und das bei uns der Boden nicht nach 2-3 Jahren nicht so ausgelaugt und weggeschwemmt war.


    Nicht nur das. Der Regenwald MACHT den Regen. Wenn der Regenwald weg ist, dann wird das ne Trockensteppe. Oder Halbwüste.


    Da hast Du Dich vertan. Um 1kg Eis zu schmelzen brauchst Du nicht 2Kj, sondern über 330Kj.


    Mit der Energie, die Du zum Schmelzen benötigst, könntest Du das Wasser über 80 Grad erwärmen.


    Mit der Energie, die Du zum Verdampfen benötigst, könntest Du das Wasser über 500 Grad erwärmen.