Beiträge von Litholas

    Nun sind es 415 ppm. Eine "ordentliche Steigerung" in nichteinmal 2 Jahren ! Wie viele Gt CO2 das wohl sein mögen ?



    500 Mio km² a 1kg/cm² ergibt eine Gesamtmasse von 5 Brd t.


    1ppmv entspricht also 5 Mrd t, bei einer Dichte von 1,293.


    CO2 hat aber eine Dichte von 1,98, also hat 1ppmv CO2 etwa 7,7 Mrd t.


    Genau genommen sind es etwas mehr als 500 Mio km², aber der Luftdruck am Boden liegt auch oft unter 1bar, also liegt der tatsächliche Wert wohl zwischen 7 und 8.

    ... Das quantitative Wachstum (Tonnen, Terrrawattstunden, hier biomasse) ist dort ebenso wie in der industriegesellschft seit längerem verschwunden, das qualitative Wachstum hat noch keinerlei Ende gefunden.


    Tera... das sind Terawattstunden :rolleyes:


    Hört sich kleinlich an, aber Terra ist einfach was völlig Anderes.

    Langfristig scheinen mir Ferntemperaturnetze sinnvoll. Wer Wärme braucht, der pumpt sie aus dem Netz, wer Kälte braucht, der pumpt Wärme in das Netz. Die Netztemperatur könnte dann auf dem Niveau sein, das für Heizkraftwerke am günstigsten ist, siehe Wikipedia: Kalte Fernwärme:


    "Eine Sonderbauform von Fernwärmenetzen stellt die sog. "Kalte Fernwärme" dar, die erstmals im Kraftwerk Arzberg eingesetzt wurde. Hierbei wird kein heißer Dampf in der Turbine eines Kraftwerkes abgezweigt, was einen leichten Effizienzverlust bei der Stromerzeugung verursacht, sondern stattdessen das ungekühlte Kühlwasser nach dem Turbinenkondensator entnommen. Da die Temperaturen im Fernwärmenetz dadurch niedriger sind als bei herkömmlichen Wärmenetzen wird die Vorlauftemperatur stattdessen mittels Wärmepumpe auf das jeweils nötige Niveau angehoben. Diese Bauform hat mehrere Vorteile gegenüber klassischen Systemen: Ein solches System ist ohne großen baulichen Aufwand in jedem bestehenden Kraftwerk nachrüstbar, zudem kann das Wärmenetz preisgünstig mit einfachen, unisolierten Plastikrohren gebaut werden, da einfaches Flusswasser verwendet wird, das nicht unter Druck steht. Unter Umständen kann auch auf einen Rücklauf zum Kraftwerk verzichtet werden, wenn das Wasser nach Wärmeabgabe in einen Fluss geleitet werden kann. Die Wärmepumpen arbeiten zudem sehr effizient, da die zu überbrückende Temperaturdifferenz zwischen Kühlwassertemperatur (25–35 °C) und Heizungsvorlauftemperatur gering ist. Auf diese Weise kann dieses System eine wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Fernwärmesystemen sein. Voraussetzung hierfür sind nicht allzu große Transportentfernungen sowie wenig Steigung, da sonst der Pumpaufwand zu groß wird."


    Das Heizkraftwerk wird dann abgeschaltet, wenn viel Windkraft erzeugt wird, und die Wärme wird dann per Wärmepumpe aus stark überdimensionierten Kristallisationsspeichern entnommen. Wenn im Frühjahr oder Herbst viel Windkraft oder Solarstrom erzeugt werden, dann können auch die Kristallisationsspeicher geladen oder entladen werden, entweder per Erdwärmesonde, oder per Luftwärmetauscher.


    Das ist natürlich nur sinnvoll für dicht besiedelte Gebiete, in dünn besiedelten Gebieten kann jedes Gebäude ja seine eigene Wärmepumpe mit Kristallisationsspeicher und Luftwärmetauscher bekommen.


    Tatsächlich ist die Wissenschaft ein Denksystem. Realität oder Existenz sind nicht beweisbar, sondern reine Definition. Schon der Beweis an sich ist reine Kopfsache, Logik ist keine Naturwissenschaft. Die einzige sicher existierende Realität ist das subjektive Erleben des Individuums. Dazu gehört auch das Erleben von Gedanken.

    Sry for offtopic, aber Nachtrag zum Thema Glyphosat:


    "Neben der Frage, ob Glyphosat Krebs erzeugt, listen van Bruggen et al. (2018) eine Reihe weiterer Wirkungen auf, die Selektion von Glyphosat- resistenten Pflanzen und Mikroorganismen, wobei Glyphosat auch die Ausbildung von Antibiotika resistenten Keimen fördert, Nieren- und Leberschäden, eine Verbindung von Glyphosat mit Parkinson und Alzheimer wird auch diskutiert. Und schließlich ist Glyphosat ein Komplexbildner, der Schwermetalle in Lösung bringen kann (Mertens et al., 2018), die wiederum toxisch für Mensch und Tier sein können."


    Danke für den Link.


    Mit Humusabbau ist nicht zu spassen. Angeblich soll terra preta oder sogar nur Aktivkohle die Speicherfähigkeit des Bodens stark erhöhen. So deponiert man auch eine Menge CO2.


    Oder man könnte vielleicht den Humus an anderer Stelle herstellen und dann auf die Felder bringen um Verluste zu kompensieren!?


    Wenn man nicht verhindern kann, dass signifikante Mengen Stickstoff ausgewaschen werden, dann könnte man vielleicht dafür sorgen dass das Wasser daran gehindert wird ins Grundwasser zu kommen. Könnte man sehr tief wurzelnde Pflanzen zwischen den Feldfrüchten haben? Oder vielleicht drainieren und das Wasser zum Bewässern verwenden!?

    ... Dass aber Wirtschaftsdünger (= GÜLLE!!) der einzige Dünger ist den man im Biolandbau ausbringen darf wissen viele gar nicht...


    Dies ist keine rhetorische Frage, ich weiss es wirklich nicht: Dürfte auch kein auf natürliche Weise aus Meerestang gewonnener Dünger eingesetzt werden? (Den wird man homogenisieren müssen um Schadstoffgehalte zu testen, und evtl um den Salzgehalt zu verringern).