Beiträge von Litholas

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    Aber eins dazu: Aus 1000GWp PV werden im Sommer je nach Wetter täglich 3-6TWh erzeugt, der Bedarf in D ist aber nur ca. 1,5TWh/Tag.

    Reicht also leicht zusätzlich für Speicherverluste, 100% E-Mobilität (0,3TWh/d) und Warmwasser (0,02TWh/d) aus


    Es sind nur wenige Tage, an denen so viel Solarstrom erzeugt wird. Macht dann vielleicht 10% vom Jahresertrag aus, die trotz Speichern nicht nutzbar sind. Und Photovoltaik wird absehbar sehr sehr billig.


    Dafür haben wir dann von März bis Oktober Solarstrom satt.

    Wie kommst auf 7000...? 2800 geben bei mir schon sowas wie 500GWp und das brauchen wir definitiv nicht (ganz). Ist eher von max. 400GWp die Rede...


    Und sind das jetzt nur EFH (kommt mir fast so vor), oder sind da gewerbliche Gebäude / Industriehallen mit bei?


    Freifläche ginge wohl schneller & billiger... aber hässlicher finde ich nun Dächer nicht gerade, im Gegenteil.


    Ich hab 2 Eigentümergemeinschaften und einen Häuslebauer erlebt - glaub mir, die Ignoranz mancher Leute ist einfach nur zum schreien.


    7000km² sind etwa 1000GWp. So viel, plus Akkumulatoren für den Bedarf einer Spätsommernacht, bräuchte man, um 70% des deutschen Strombedarfs zu decken. Und da wäre der Bedarf für Elektromobilität und Warmwasser noch nicht mit drin.

    Wir haben noch genügend Dachflächen zur Verfügung und auch Platz für jede Menge Freiflächen-Anlagen. Vor allem kann man die auch z.b. mit Blühwiesen kombinieren und sowohl Installations- als auch Betriebskosten sind hier deutlich geringer.


    Freiflächenanlagen scheinen wirklich sehr günstig zu laufen.


    https://www.pv-magazine.de/202…ndkraft-oder-kwk-anlagen/


    Erstens sind es insgesamt nur 2800km² Dachflächen, es werden aber etwa 7000km² PV-Fläche benötigt.


    Ausserdem sind PV-Anlagen auf Dächern hässlich und kompliziert. Nicht meine Meinung, aber die Meinung vieler Leute.

    Die Bäume schützen die Ackerfrüchte und holen das Wasser aus grosser Tiefe und machen Regen draus - das passt schon. Und Bäume sind auch selber produktiv.


    Aber wir werden sehr viel PV benötigen. Und auch wenn die Zellen nur 30 Jahre halten - die Aufständerungen und Leitungen können Jahrhunderte halten.

    In der Natur funktioniert es schon. Der Prozess wird technisch beherrschbar sein, aber wann, das ist noch nicht absehbar. Und vor allem wäre es innerhalb der Marsbahn Verschwendung. Es ist absehbar ausreichend Platz für Photovoltaik vorhanden, und die Module können als Überdachungen ausgeführt werden. In der freien Natur können sie Erosion vermindern. Die Baukosten und Lebensdauern sind noch genauso entwicklungsfähig wie die Fähigkeit, Kernfusion zu betreiben.

    der Vergleich hinkt doch völlig. Mais und PV verbraucht massenhaft Fläche während WKA eine relativ kleine Fläche verbrauchen und der Rest trotzdem noch genutzt werden kann.

    Bei PV würde ich sagen...,auf den Dächern ist die Fläche doch geschenkt,bei Freiflächenanlagen,noch dazu auf gutem

    Ackerboden würde ich auch von Flächenverbrauch reden.


    Viele Grüsse


    Hoch aufgeständerte Agrophotovoltaik verringert den Ertrag nicht, verringert sogar die Ernteverluste in Dürrejahren. Und sollte die Erosion verringern.

    Es ist ja nicht zu verstehen, warum fossile Energien in D mit €40-50Mrd jährlich subventioniert wird und darüber hinaus sogar der Import von Erdgas und Rohöl. Dabei wird die mittlerweile günstigere Energie aus Sonne und Wind massiv behindert.


    Die Besitzstruktur der Weltwirtschaft ist nicht von gestern auf heute vom Himmel gefallen. Bestimmte... Kräfte... Player... haben enorme Mittel investiert, und Millionen Menschenleben opfern lassen, um die Kontrolle über (unter Anderem) Lagerstätten fossiler Energieträger zu erlangen und zu behalten. Diese Stoffe bedeuten nicht nur Geld, sondern sind vor allem eine mächtige Trumpfkarte bei der Einflussnahme auf ganze Völker und Kontinente - so lange diese davon abhängig sind.


    Wenn nun Windkraft und Solarstrom stark ausgebaut werden, dann werden die Karten global neu gemischt, und die ehemaligen Trumpfkarten, um die man so aufwändig gekämpft hat, sind so gut wie nichts mehr wert. Deswegen macht "man" diesen Einfluss so lange und so intensiv geltend wie möglich, unter anderem um bei der irgendwann unvermeidlichen, ohnehin kontinuierlichen Neuverteilung der Karten wieder ein gutes Blatt haben zu können.

    Neubaukapazitäten im fossilen Bereich die wir bei einer zügigen Energiewende brauchen würden wären meiner Ansicht nach nur noch Erdgaskraftwerke.

    Brauchen wir denn Neubauten von Gaskraftwerken?

    Es stehen noch 30 GW davon herum.


    Sollte das nicht reichen wenn ordentlich Wind und PV zugebaut wird und endlich auch mal der Leitungsbau angegangen wird, anstatt immer von Speichern zu reden?


    Nein das reicht nicht. Benötigt werden kurz- und mittelfristig etwa 100GW. Das ist aber kein Problem, weil es sehr billig ist Gaskraftwerke vorzuhalten.


    Laut Forum sind allerdings grosse Kolbenmotor-Generatoren noch billiger vorzuhalten. Stichwort Notstromaggregat. Der Dieselkraftstoff dafür liesse sich sogar noch gut lagern.