Beiträge von bauer35


    Moin


    Ja, bei mir wurden die Module getauscht, waren die UMG Module.
    Dort war der Typ aber PW 1400, meines Wissens nach gab es die 2005 noch nicht. Die PW 1650 hat Probleme mit Bruch der Lötstellen, aber auch je nach Vorlieferant des Siliziums soll es Probleme geben.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Moin


    Ich habe mal eine ganz andere Frage:


    Ich weiß von Fonds, die für die Direktvermarktungsverträge eine Vermittlungsprovision genommen haben, was ich nicht für gerechtfertigt halte, da das in der Geschäftsführung, die ja 4 bis 5 % der Einspeisevergütung beträgt, eingeschlossen sein müßte.
    Wer kann mir berichten, wie es in seinen Beteiligungen gelaufen ist.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Moin


    Beteiligungen sind mit Vorsicht zu genießen, es stimmt, die Kosten sind aufgebläht,
    Bei Windparkbeteiligungen über überhöhte Einkaufspreise durch versteckte Kosten für Projektierung, Eigenkapitalvermittlung, Prospekterstellung (kenne ein Projekt, wo für die Prospekterstellung 180000 € genommen wurden im Prospekt aber nicht direkt ausgewiesen wurden), und das bei einem trotzdem noch guten Projekt.
    Ich behaupte mal, daß Projektierer der schlechteren Art 30 % schon bei Verkauf der Anteile verdienen, dazu noch bis zu 5 % vom Ertrag für laufende Geschäftsführung , 1 % für Steuerberatung, und bis zu 10 % für Pachten.


    Wenn ein Projekt solide ist, hätte ich keine Bedenken der Hebelung, bei den heutigen niedrigen Zinsen.
    Aber leider gibt es keine guten Angebote mehr.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Zitat von christopher

    Anbei noch das dazugehörige Urteil:
    Beschluss des Oberlandesgerichtes Hamm vom 20.03.2012 - 20 U 5/12
    Mängelansprüche bei Errichtung einer Photovoltaikanlagen (Dachanlage) verjähren erst nach 5 Jahren.
    Für Freiflächenanlagen hat dies das OLG Bamberg bereits mit Urteil vom 12.01.2012 - 6 W 38/ 11 entschieden.


    Moin


    Endlich ein Nachweis! Danke


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Wie ich schon schrieb, der Bauer nimmt nur, was ihm geboten wird.
    Und geboten wird ihm nur soviel, weil sich Projektierer um Standorte reißen, also sehr gut daran verdienen.
    Nicht umsonst kann ein Projektierer, entstanden aus einer Anwaltskanzlei, Offshoreprojekte stemmen, oder ein anderer sich ganz tolle Immobilien hinstellen.
    Der Bauer, mit seinen Pachten, verdient in der gesamten Wertschöpfung, noch am wenigsten, außer bei schlechten Fonds, wo die Anleger nichts verdienen.

    So wie ich es schreibe, der Projektierer verkauft an vermögende Investoren, wenn sich ein, oder wenige Investoren zusammenschließen, können Sie für die WKA, wie wir für PV Anlagen, Sonderabschreibungen geltend machen, und so Steuern glätten, bzw. in die Zukunft schieben. Früher waren diese steuerlichen Möglichkeiten auch für Publikumsfonds möglich.

    Moin


    Die Pachten sind nur so hoch, wie die Projektierer bieten.


    Da die Projektierer sehr gut an der Geschäftsführung ( um die 5 % des Umsatzes ) für wenig Arbeit, ( Rundumsorglospaket der Hersteller ) verdienen, sich außerdem einen Einmal Bonus zwischen geschätzt 10 % und 15 % des Anlagenpreises gönnen, bei Verkauf der Anlagen an vermögende Steuersparer, geht der Kampf um Projektrechte über die Pachthöhe.


    Sonnige Grüße


    Jürgen