Beiträge von bauer35

    Moin


    Windwärts hat zuviel Personal gehabt, bei null neuen Projekten in 2013. Mit der Betriebsführung der vorhandenden Fonds können Sie aber locker überleben, das Nachsehen werden hoffentlich nicht die Genußrechtsinhaber haben, was ich aber befürchte.
    Im Frühjahr hat der bisherige Finanzchef das Unternehmen verlassen, im Herbst wurde noch Genußkapital eingeworben, im Dezember wurde die Endfälligkeit eines Scheins verschoben, im Januar die Zinszahlung für alle Fonds ausgesetzt, im Februar die Insolvenz angemeldet. Aus meiner Sicht war es nicht ganz sauber, noch im Herbst Geld einzuwerben.
    Laufende Liquditätsplanungen hätten das Drama schon im Herbst offen legen müssen.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Moin


    Es gehört hier vielleicht nicht her, paßt aber zum Thema Gebrauchtanlagen.


    Ein Projektierer hat Ende 2005 fünf WKA ans Netz gebracht, Sie 5,5 Jahre selber betrieben, Sie dann Mitte 2011 für 3,02 Mio. € je Anlage an ein Verbund von Stadtwerken verkauft. Das dürfte dem Projektierer einen Gewinn von ca. 2,5 bis 3 Mio. € pro Anlage gebracht haben. Also grob 500.000 € pro Jahr und Anlage, bei ca. 500.000 € Eigenkapital, also eine Rendite von nach Abzug der Rückführung des Eigenkapitals, von grob 80% . Für die örtliche Standortgemeinde verschiebt sich die Gewerbesteuer.
    Nur die Gemeinde des Projektierers freut sich.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Moin


    Du hast Recht, das google Ergebnis war mir so noch nicht bekannt, nur die Aussage eines Anlegers, deswegen meine Zurückhaltung.
    Aber ist es so falsch darauf hinzuweisen, weil ich fand nur deren Hinweis auf die Umstrukturierung.
    Ich finde es schon einen Hammer im Sommer noch ein neues Genussrecht rauszugeben, heute nicht auszuzahlen.
    Gibt es einen Zusammenhang mit dem , schon im Frühjahr, Ausscheiden von Geschäftsführern?


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Moin


    Ein anderer, bisher als seriös geltender Projektierer hat die Bedienung des 2013 endfälligen Genussrechtes ausgesetzt.
    Was mich wundert, daß darüber noch nichts in der Presse gestanden hat, nur das die betreffende Firma die Solarsparte wegen den politischen Rahmenbedingungen runterfährt.
    Namen nenne ich nicht, bin selbst nicht betroffen, weiß es von einem Betroffenen.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

    Zitat von HaMai

    Hier gehst du anscheinend davon aus, dass du nach Ablauf des EEG-Zeitraums gar nichts mehr für eingespeisten Strom erhältst ... wie das in 20 Jahren aussehen wird, kann natürlich niemand mit Sicherheit sagen, ich würde jedoch vermuten, dass man zumindest so was wie den durchschnittlichen Börsenpreis oder ein paar Cent/kWh noch ansetzen kann. Damit fiele die Preisdifferenz für das Jahr 2034 geringer aus, sie läge vielleicht nur bei 10 Cent/kWh. Wenn die Energiepreise weiter anziehen und der Euro stark an Wert verliert, könnte es aber auch sein, dass man im Jahr 2034 ohne EEG mehr als 13,68 Cent/kWh erhält.


    Außerdem hast du in 20 Jahren vielleicht längst einen Speicher und eine deutlich höhere Eigenverbrauchsquote. Je früher du dir einen Speicher (oder ein Elektroauto) anschaffst, desto mehr lohnt sich die Inbetriebnahme im November gegenüber der Inbetriebnahme im Januar. Ich würde die Anlage auf jeden Fall noch im November in Betrieb nehmen.


    Moin


    Sehe ich genauso, ich gehe auch davon aus, daß in 20 Jahren der Marktpreis mindestens bei 13 Cent liegt.


    Sonnige Grüße


    Jürgen