Beiträge von henfri

    du hast in deiner Rechnung die Akkus vergessen... :)

    Hallo,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Die die Akkus sind aber enthalten.


    Du musst oben entsprechend der Auswahl treffen aber in dem Preis den ich oben genannt habe sind sie enthalten.


    Ich nehme an ihr würdet Lithium basierte Akkus empfehlen?


    Für welchen einsatzzweck sind denn blaue basierter Akkus geeignet?


    Oder sind sie allgemein für PV nicht geeignet und das ist halsabschneiderei?


    Gruß,

    Hendrik

    Hallo,


    ich habe gestern noch ein wenig gesucht und bin fündig geworden:

    https://shop-lieckipedia.de/49…iespeicher-fuer-Flachdach

    4950 Watt Solarset Hybrid komplett Photovoltaik PV einphasig 9 KWh Solarspeicher mit Batteriespeicher für Flachdach. 5368€



    Zitat


    Diese Anlage kann OHNE Anmeldung beim Energieversorger betrieben werden!!! Der Strom wird NICHT in das Netz eingespeist sondern gespeichert und selbst verbraucht.



    Die PV Anlage ist netzunabhängig. Die Anlage bezieht seine Energie aus drei Stromerzeugungsquellen: PV-Module, Akkus und AC-Stromquellen. Die AC-Stromquelle kann sowohl ein Generator als auch das öffentliche Energieversorgungsnetz sein. Bei unzureichender Stromversorgung aus den PV-Modulen ergänzt die PV-Anlage den fehlenden Leistungsbedarf selbsttätig mit Hilfe von Batterien. Nachts oder bei unzureichender Solarleistung der PV-Module und leeren Batterien schaltet die PV-Anlage automatisch auf die AC-Stromquelle (Energieversorger oder Generator) um


    Mal ganz simple Kopfrechnung, ohne EEG (bitte gnädig sein):

    Ertrag ca. 4500kWh - 500kWh Speicherverluste = 4000kWh = 1000€ Stromkostenersparnis = 5.5 Jahre bis Armortisierung

    Gewinn nach 10 Jahren 4600€


    Was ich nicht verstehe:

    Ich habe gelesen, dass man von 20-40% Eigenverbrauch -selbst mit Speicher- ausgehen kann. Das ist natürlich eine Pauschalaussage, aber hier gehe ich von 100% aus. Habe ich hier einen groben Schnitzer drin, oder ist die Pauschalaussage einfach nur für große Anlagen und kleineren Verbrauch gültig?

    Diese Anlage ist ja recht klein (5kWp) und mein Tagesverbrauch mit 16kWp recht hoch.



    Vergleich: Plug-in 600 kWp

    Ca. 600€

    Ertrag ca. 530kWh = 130€ = 4.5 Jahre

    Gewinn nach 10 Jahren 700€



    Gruß,

    Hendrik

    Hallo,


    ich frage mich, ob folgendes möglich ist, und wie man es umsetzen würde:

    Ich habe eine Grundlast von ca 700W. Diese könnte ich mit einer 600Wp Plug-In Anlage tagsüber im Sommer ganz gut abdecken - sogar legal.


    Allerdings habe ich mehr Platz auf dem Dach und es wäre ja auch schade, wenn der WR ab 18:00 nix zu tun hat. Warum also nicht mit den Modulen Akkus laden und von dort aus in den WR gehen.


    Dann könnte ich sicher 1800Wp auf das Dach packen, beim gleichen Wechselrichter - der auch weiterhin das 600W Limit einhalten würde, wenn das Limit an dessen Ausgang zählt.


    Macht das Sinn?

    Ist es technisch so realisierbar?

    Würde man es so umsetzen, oder eher umschalten?

    Ist es legal

    als "Plug-In"?

    oder muss es angemeldet werden? Wie wird es steuerlich behandelt?


    Gruß,

    Hendrik

    Hallo,


    ich fürchte, meine Fragen waren zu einfach, oder zu unkonkret?

    Ich denke, ich habe die Inselanlage noch nicht verstanden. Meine Fragen dazu:

    1. Ist es technisch mit einer kleinen bis mittleren Anlage (2-3kWp ohne EEG) Anlage möglich, ein ganzes Haus für einen Teil des Tages mit Strom zu versorgen (100% Solar, vom Netz getrennt) und dann, wenn die Akkus leer sind automatisch auf Netz umzuschalten?
    2. Ist das rechtlich möglich?
    3. Wird der Inverter/Wechselrichter dann nicht sehr stark überdimensioniert werden (ich denke, den Herd würde man nicht über die Insel laufen lassen, aber dennoch)?
    4. Was sagt der Inverter, wenn man doch mal mehr zieht?
    5. Ist obiges etwas, was hier häufiger praktiziert wird?

    Gruß,

    Hendrik

    Hallo,


    ich habe mich vor einigen Jahren gegen eine PV Anlage entschieden, da ich es für mich für unmoralisch halte, eine Förderung anzunehmen, die viele sozial schwächer gestellte zahlen müssen. Jetzt sehe ich aber den Nutzen einer PV-Anlage für die Umwelt. Daher denke ich über eine PV Anlage ohne EEG nach. Dies soll hier nicht Thema sein, soll aber meine Beweggründe zu einer PV Anlage ohne EEG.


    Ich habe -leider- einen recht hohen Stromverbrauch


    Ich könnte also mit einer Plug-In Anlage mit 500kWp 100% Eigenverbrauch erreichen (Variante A1). Ich scheue aber die rechtlichen Fallstricke einer Plug-In Anlage. Mein Netzbetreiber Avacon hat aber wohl ein vereinfachtes Verfahren für Anlagen bis 600kWp.

    Ich denke aber, das eine größere Anlage von vielleicht 1000kWp (Variante A2) sinnvoller wäre, da ich so die 500-700W die ich verbrauchen kann häufiger erzeugen kann. Dies wäre aufwändiger zu realisieren (Anmeldung)


    Ich überlege aber nun stattdessen auch, eine kleine Insel mit automatischer Netzumschaltung zu nutzen z.B. 1kWp (Variante B1).

    Meines Wissens ist diese komplett Anmeldefrei. Ist das richtig?. Das ist schonmal ein großes Argument dafür. Ich könnte ich so mehr Leistung auf dem Dach installieren und komplett selbst nutzen z.B. 2kWp (Variante B2). Natürlich wäre gleichzeitig die Investition höher.


    Bei den Insel-Anlagen bin ich noch sehr unerfahren - noch viel mehr als sonst.

    Wenn ich es richtig verstehe, kann die Anlage an das Strom-Netz angeschlossen werden, so dass sie automatisch auf Netzbetrieb umschaltet, wenn der Akku leer ist.

    Aber am Ausgang kann nicht das ganze Haus hängen, sondern nur einige Verbraucher, die eben direkt an der Anlage hängen, da der Wechselrichter eine begrenzte Leistung hat, richtig?


    Bei mir könnten das z.B. sein:

    Sat Verteiler 4.7
    KNX im Haus 6
    Switch Tplink TL sg1024 9
    Heizung (im Sommer) 10
    KNX im Schaltschrank 12
    Festplatten in Standby 22.5
    Kühlschrank 50.5
    KWL 70


    Das ist jetzt aber nicht besonders viel. 185W.


    Das wird kaum Sinn machen. Somit muss das ganze Haus - vielleicht ohne den Herd :) hinter die Insel?

    Wie macht man das? Sorry, für die Anfänger-Fragen. Gebt mir gerne Link-Futter.



    Gruß,

    Hendrik

    Hallo,


    danke für deine Antworten.
    Klar, der Punkt, dass größere Anlagen pro kWp günstiger sind, wurde nicht berücksichtigt.
    Anbei mal die Berechnung des Anbieters und die der Stiftung Warentest.
    Beide kommen zu höherer Rendite der kleineren Anlage. Welche Annahme würdest du anders treffen?
    Welche Preise sollte ich für die größere Anlage annehmen?
    (mir ist klar, dass die Steuern bei seiner Rechnung fehlen)


    Gruß,
    Hendrik

    Hallo Ralf,


    danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe jetzt erstmal Angebote abgewartet. Eins habe ich mittlerweile.

    Zitat von Ralf Hofmann

    das ist genau das Problem, darum habe ich anfänglich mit den schmalen, kleinen 72-Zellern und ohne Ost-/Westaufständerung geplant. Wenn Du doch mit der Aufständerung das Dach vollmachen willst, bekommst Du zwangsläufig "offene Rückseiten" von halben Aufständerungen, unter die der Wind greifen kann.

    Ja. Bzw.: Man kann beim Delta-Wing (oder ähnlichen) vielleicht auch dort wo nur ein Modul (also 1m Breite statt 2m) hin passt, eins hin packen und die Rückseite mit einer Platte schließen.

    Zitat

    Verschiedene Module (72-, 60,- 54- und 48-Zeller) sollte man nur dann in einem String kombinieren, wenn sie alle völlig identische Wafer haben. Das schliesst also schonmal die Kombination von 5" und 6" Wafern aus.


    Das hab ich ja nicht, sondern nur 6". Ist es schwer an Module mit identischen Wafern zu kommen?


    Zitat

    Ein Beispiel, wie man auslegen kann:


    Verstanden.
    Allerdings: Warum hast du in dem Beispiel auch die teuren 270W-Module genutzt?



    Zitat

    Das waren nur Auslegungsbeispiele, jetzt zurück zu Deinem Dach.
    Hier sehe ich das Problem, dass Du auf einen Oststring nur 6x 72-Zeller bekommst, das ist in jedem Fall zu wenig für eine brauchbare Stringspannung.


    Zur Not, bleibt das Ost-Dach halt weg... Aber In Kombination mit dem Ost/West-Aufständern der Nord/Süd-Dächer wäre es ja kein Problem.


    Jetzt frage ich mich aber: Habe ich durch das Ost und die West-Dächer nicht schon genug Leistung in den Tagesrand-Zonen, dass es mir nichts mehr zusätzlich bringt, die Süd/Norddächer nach Ost/West aufzuständern?


    Andererseits: durch eine Ost/West (oder garkeine) Aufständerung kann ich das Dach möglichst voll packen. Garkeine Aufständerung ist bei 5° sicher bzgl. Selbstreinigung ein Problem, oder?
    Also bleibt für das Nord und Süddach:
    a) Ost/West aufständern (--> Ertragsverlust/m², dafür geringere Dachlast, wg. verminderter Windlast und einfaches Einbinden des Ostdach)
    b) auf 10-15° aufständern (--> Ertragsverlust (absolut), dafür höhere Dachlast, Problem mit dem Ostdach)
    Richtig?



    Zitat


    2.) Die steckst einfach Ost- und West ausgerichtete Module in einen String. Ist nur eine Notlösung, da durch den Mismatch des MPPT Verluste entstehen. Da die in der Realität aber nicht so wahnsinnig groß sind, insbesondere bei der flachen Dachneigung (ich schätze die möglichen Verluste bei Dir unter 1% im betroffenen String) wäre das imho ein gangbarer Kompromiss.


    1% ist ja echt wenig, das wäre akzeptabel. Aber ansonsten: Ich MUSS das Ostdach ja nicht einbinden.


    Zitat

    3.) Du setzt Optimierer auf Modulebene ein wie z.B. das System von SolarEdge oder Tigo. Damit kannst Du Module in einem String mischen, wie Du willst. Da aber für jedes Modul ein eigener Optimierer benötigt wird, ist das eine teurere Variante.
    Auch da gibt`s einen gangbaren Kompromiss: Einige Modulhersteller, wie z.B. Trina (chinesischer Top-Hersteller) bieten Module an mit bereits integrierten Tigos, da fällt der Aufpreis erheblich geringer aus.

    Das wäre eine Möglichkeit. Da ich aber bisher nicht wirklich viel Rückmeldung bzgl. Angeboten habe, möchte ich jetzt nicht auch noch auf Anbieter angewiesen sein, die Trina anbieten...



    Zitat

    Du bekommst in jedem Fall die meisten Module auf`s Dach, wenn Du eine Sorte nimmst, die eine sehr schmale Seite hat wegen der Diagonalen auf den Dachflächen. Darum favorisiere ich eine Lösung mit kleinen 72-Zellern und ohne Ost-/Westaufständerung. Werden die mit der langen Seite paralle zur langen Dachseite verlegt, passt am Meisten auf`s Dach.
    Ich würde zur Not eher einen gemischten String bilden mit den 6 Ostmodulen und einigen aus Süd oder West, je nach dem, wo welche übrig sind.


    Aber aufständern muss ich doch das Süd und Nord-Dach ohnehin, oder? Was spricht also gegen die Ost/West Variante?
    Klar, weniger Module passen auf das Dach. Aber dafür gebe ich weniger Aus und habe höhere Rendite. Oder?


    Zu meinem Angebot:
    Es ist noch recht unkonkret, da wir erstmal die Richtung abstecken wollten:


    Variante 1)
    Nur das kleine Nord-Dach aufgeständert (30°), dort eine Reihe mit 5 Modulen (Rest verschattet)
    Alle anderen Dächer nicht aufgeständert.
    28 + 12 Module Süd
    8 Ost
    6+7 West
    16.5kwp
    Ertrag
    12500kW
    15% Eigenverbrauch
    4% Rendite


    Variante 2)
    Wie oben, aber Süd-Dächer +20° aufgeständert. Dadurch nur 5+15 Module nach Süd.
    11.5kwp
    Ertrag
    9150kW
    20% Eigenverbrauch
    4.8% Rendite



    Variante 3)
    Nur Süddach
    7kwp
    Ertrag
    5520kW
    30% Eigenverbrauch
    6,7% Rendite


    Die Eigenverbräuche sind erstmal geschätzt.


    Kosten: ca 1500€ pro kWp, plus 10% wenn aufgeständert.


    Noch eine Frage: Speicher-Lösungen: Geht ja als Nachrüstlösung, wenn ich das erst später machen möchte. Allerdings geht es dann nur noch hinter dem Wechselrichter (--> Wechselrichter Verluste, Gleichrichter-Verluste), richtig?


    Gruß,
    Hendrik

    Hallo,


    das verstehe ich nicht ganz:
    Ziel ist es ja, keine (möglichst wenig) Steuern zu zahlen.
    Abschreiben kann jeder jeweils x% pro Jahr seines Anteils der Investition. Was übrig bleibt, wird mit dem jeweiligen Steuersatz besteuert.


    Beispiel:
    Invest: 20000€
    Abschreibung: 10 Jahre
    Abschreibung pro Jahr 1000€ pro Person


    A) Alles meins:
    Ertrag =3000€
    Abschr=2000€
    Gewinn=1000€


    Nach Steuer: 600€


    B) Halbe halbe:
    Mutter
    Ertrag =1500€
    Abschr=1000€
    Gewinn=500€
    Nach Steuer:350€


    Ich:
    Ertrag =1500€
    Abschr=1000€
    Gewinn=500€
    Nach Steuer:300€


    300+350€=650€, also rund 10% mehr.


    Oder übersehe ich etwas?


    Gruß,
    Hendrik

    Hallo,


    ich wohne süd-östlich von Bremen und suche nach einer Firma, die meine PV-Anlage plant, montiert und in Betrieb nimmt.


    Jetzt habe ich über DAA (link oben: Angebote einholen) schon eine Anfrage gestartet, bisher aber kaum Rückmeldung (eine, aber unkonkret) erhalten.


    Habt Ihr eine Empfehlung für mich?


    Gruß,
    Hendrik