Beiträge von GPaul

    Hallo zusammen,

    ich habe ein paar tiefergehende Fragen zur technischen Funktionsweise von Mikrowechselrichtern.

    Nach meinen Informationen erzeugen die Wechselstrom mit etwas höherer Spannung als im Netz detektiert, was ja dann zu prioritärem Verbrauch im Haushalt führt.
    Kann das jemand bestätigen und ggf. noch sagen, wie viel höher oder wovon das abhängt?

    Und kennt ggf. jemand die genauen Kriterien für die Zertifizierung nach der neuen VDE-AR-N-4105? Insbesondere die Daten der Freischaltstelle (Spannungs-, Frequenz- und Impedanz-Spektrum sowie Dauer bis Spannungsfreiheit der Kontakte) und die Unterschiede zur AR-N-4105:2011-08 in Bezug auf die Netzstabilisierung interessieren mich sehr.

    :danke:


    Für mich ist das Thema "zeredet" worden, "zu viel des Guten".


    Der Mikrowechselrichter macht keine Blindleistung, der Powerfaktor wird bei AE Konversion mit > 0,99 angegeben.

    Den Ausflug zum Synchrongenerator, seiner Blindleistungsfähigkeit, über- und untererregt, alles nicht zur Beantwortung der Frage nötig.

    Die Spannung des Synchrongenerators setzt sich zusammen aus der Polradspannung Up und der Spannung der Induktivität UL. Da man das Polrad von der Induktivität nicht trennen kann, kann man auch nur die Spannung/Strom an der Klemme messen.

    Um es Laien zu erklären, reicht es aus, zu erklären was an der Klemme passiert, man muss nicht in die "Black Box" sehen.


    So, der Modulwechselrichter will die Spannung erhöhen, was ihn natürlich nur wenig gelingt, die Impedanz des Netzes ist halt sehr gering. Aber an der Klemme des WR ist die Spannung höher als am Zähler, es sei denn ein Verbraucher zieht die Spannung wieder runter.

    Der Wechselrichter zieht die Spannung nach oben, ein Verbraucher nach unten, am Zähler hat man dann die Differenz.

    Wie hoch die Spannungsdifferenz ist, hängt von der Leistung und dem Widerstand des Netzes, richtigerweise der Impedanz, ab.


    Das ist so einfach, wenn man die Blindleistung weg lässt, was man beim Modulwechselrichter auch kann.

    Aber auch wenn der Wechselrichter Blindleistung liefert, dann verschiebt sich das nur. Da ist die Leistung über die Zeit mal positiv, mal negativ. Bei cos phi 0, also nur Blindleistung, ist die positive Leistung genauso hoch wie die negative, sie wechseln sich ab. Bei cos phi von 1 ist die Leistung immer positiv!



    So, weil ich gerade gut gelaunt bin mal Zahlen.


    Mit einem Messgerät habe ich Zuhause an der Steckdose gemessen, Ik - Kurzschlussstrom, der muss bei dem neu verbautem C16 10 mal I-nenn sein, also mindestens 160A. Gemessen habe ich etwas über 400, ein hoher Wert, meist eher niedriger.

    Zum rechnen nehme ich 230A, das ergibt 230V/230A = 1 Ohm

    So, die Sonne gibt ihr Bestes, der Modulwechselrichter speist stolz 300W ins Netz ein.

    300 W/230V = 1,3A - diese 1,3A mal 1 Ohm - dann erhöht sich die Spannung von 230V auf 231,3 V

    Das kann man also durchaus messen !


    Und jetzt lese ich mal die Links zu - VDE-AR-N 4105

    in Papierform für nur 140€ zu haben


    Unsinn fertig

    Ich fürchte wenn ich nach VDE AR-N 4105 suche, ich nur Geräte finde, die diese erfüllen.


    Wo kann ich die lesen ?

    Aber ja, hat mich bisher nur wenig interessiert.


    Aus Wikipedia:

    Ein elektrischer Generator (zu lateinisch generare ‚hervorholen‘, ‚erzeugen‘) ist eine elektrische Maschine, die Bewegungsenergie in elektrische Energiewandelt. Der Generator ist das Gegenstück zum Elektromotor, der elektrische Energie in Bewegungsenergie wandelt. Er beruht auf dem von Michael Faraday1831 entdeckten Prinzip der elektromagnetischen Induktion.


    Ich muss ja mal schlafen, der Begriff statischer Generator - ich habe so meine Probleme damit.

    Der Modulwechselrichter kann also keine Blindleistung, zumindest muss er es nicht können. Könnten wir für den Fragesteller vernachlässigen..


    Zu den größeren WR, müssen die das nur können, oder auch machen ? Wie gesteuert ?


    Das der Herr Kirchhoff den Zustand beschreibt, aber nichts über die Ursachen - Ist doch schön wenn das vom "Schüler" kommt.


    Den statischen Synchrongenerator kommentiere ist jetzt mal (noch) nicht.

    Schön wenn der Fragesteller am Schluss es so gut erklären kann!


    "Die Kirchhoff'schen Regeln sagen rein gar nichts aus über die Ursachen der Zustände, die sie beschreiben. "


    "@Broadcasttechniker Danke erstmal, dass du dir bis jetzt so viel Mühe gegeben hast. Hier Antworten zu geben ist übrigens freiwillig, daher kann ich euch nicht "in Ruhe lassen", denn ich habe eure Ruhe nie gestört. Das ist hier auch kein Forum für Elektrofachbetriebe sondern für Photovoltaik, also für alle Interessenten an dem Thema. "


    Warum der Ausflug zu Synchrongeneratoren ? Im Wechselrichter ist keiner verbaut. In erster Linie soll er nur Wirkleistung erzeugen, das größere WR mal Blindleistungen erzeugen sollen ist doch Zukunftsmusik und hilft nicht beim erklären, sofern das dass Ziel war.


    Der WR ist nichts anderes als ein negativer Widerstand.

    In den Zählern sind kleine Ferrari Motoren, die erzeugen den Strom.


    Auf der ersten Seite hat einer so ein Bild gemalt, Zähler, Verbraucher und Erzeuger.

    Zähler ist dadurch zum Synonym für das Stromnetz geworden.


    Der Zähler ist mehrstufig aufgebaut, es gibt mehrere Bereiche, unten ist meistens Steinkohle, darüber Braunkohle. In der Nähe vom Fluß ist dann Atomkraft. Windkraft steht auf der grünen Wiese und im Deckel ist Solar integriert. Der Ferrari Motor läuft mit Gas, also meistens. Gut das wir das klären konnten.


    Natürlich muss der Wechselrichter die Spannung erhöhen damit ein Strom von ihm weg fliest. Das Netz hat aber eine niedrige Impedanz, da wird die Spannung nur sehr wenig höher.

    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das man nicht zwei mal/Woche Wasser nachfüllen muss.


    Das die Batterien bei der ungenügenden Pflege trotzdem so alt werden spricht für das Ladegerät und die Batterie.


    Wäre die Batterie Abdeckung ohne Werkzeug schnell abnehmbar würde da auch öfter geschaut, von daher ist auch der Hersteller nicht unschuldig.

    Bei meinem Freund sind 4 Trojan in einer Waschbürste im Einsatz. Die sind ganz ordentlich, der erste Satz hielt 7 Jahre, der zweite ist auch schon lange im Einsatz.


    Gel verzeiht Fehler beim laden weniger, wäre nicht meine erste Wahl. Bei der Waschbürste ist sicher über zwei Jahre kein Wasser aufgefüllt worden, also keine Sorge dass du da alle Woche schauen musst.


    Geladen kann die Batterie auch im Gartenhaus überwintern, Kälte verlangsamt die chemischen Prozesse. Nur wenn sie leer ist, die Säuredichte sinkt, kann sie auffrieren. Der Keller passt natürlich auch.