Beiträge von Serin

    Hi Baeuerlein,


    Also das Thema EV ist "eigentlich" ganz einfach.


    Wenn du nachweist, dass der Strom, den du als Eigenverbrauch deklarierst, von DIR als Privatperson verbraucht wird, und du auch kein Geld von anderen dafür bekommst (wie z.B. beim Allgemeinstrom), dann brauchst du auf diesen Teil keine EEG Umlage zu zahlen.


    Falls du in dem haus nicht selbst wohnst: Keine Chance, egal was du mit dem Allgemeinzähler für Dinger anstellst, rechtlich wird der Strom nicht von dir verbraucht, also volle EEG Umlage (oder Miesterstrommodell. Würde ich für die drei-euro-fünfzig, die du mehr bekommst nicht machen).


    Wenn du selbst in dem Haus wohnst oder einen bestimmten Teil des Stroms wirklich privat für dich ist, dann kannst du deine Anlage an diesen (Unter)zähler anschließen lassen und verbrauchst deinen eigenen Strom. Je nach Zählerkaskade im Haus muss man sich aber überlegen wie das genau passieren soll.


    Also stellt sich einfach die Frage:
    Hand aufs Herz, verbrauchst DU PRIVAT einen Teil des Stroms (nicht allgemeinstrom)? Und wie stellst du fest wie groß der Teil ist?

    Hallo auch von mir ^^


    Also ich finde die Idee gut, das klingt nach Spass ^^


    Alelrdings sollte klar sein, dass du 100% Autarkie ALLEINE mit Solar wirklich so gut wie nicht machbar bekommst, speziell in Deutschland. Aber man kann so nah rankommen wie man möchte.


    hier ein paar Dinge, welche ich machen würde und dir auf den Weg geben würde:


    Fang wirklich nicht mit 1-2 Panels an. Den Strom dieser zwei Panels nimmst du zu 100% selbst ab und kannst die vielleicht sogar hegen und pflegen und mit Hand nach Sonennstand ausrichen, etc.
    Dies ist absolut nicht repräsentativ für eine größere Anlage und würde das "Gefühl" für eine Großanlage eher in die falsche Richtung führen, so dass du evtl. enttäuscht bist, warum eine 100x so große Anlage dann nicht 100x so gut ist.


    Ich würde hier dem Rat der anderen folgen und eine ca. 10 kWp große Anlage als EEG Anlage aufs Dach setzen.
    damit kannst du dann folgendes lernen:


    - Umgang mit der Technik an sich (was du ja lernen wolltest)


    - Ansicht der Menge an Strom, die du eben NICHt selbst verbrauchen kannst, grade im Sommer, und welche du dann entweder einspeisen musst oder wegwirfst. wir können dir hier viel erzählen vonwegen "da kannst du nur 30% selbst verbrauchen", wenn du das nach einem Jahr richtig "fühlst" wie viel das wirkich ist, dann bekommst du eine Ahnung von der Größe der Anlage die du brauchst


    - Du kannst sehen, was bei Schnee passiert und was ist wenn man eben NICHT das Modul selst reinigt (oder wieviel Arbeit das ist die Module zu reinigen)


    - Die EEG Anlage bezahlt sich selbst, also kannst du, wenn dich das Fieber gepackt hast, gleich in die Vollen greifen und hast sogar mehr Kleingeld dafür als vorher (oder du hast zumindest keine miesen gemacht wenn du doch keinen Bock auf Solar hast)


    Wenn dich die Wirtschaftlichkeit nicht interessiert, dann kannst du natürlich gerne einen Stromspeicher dazuholen. hierrauf solltest du allerdings achten, da du dich ja "nicht einschränken" willst:


    - Die Kapazität des Speichers sollte groß genug sein, dass du ein paar nächte damit durchkommst. An einem Regentag kommt häufig nichtmal genug vom Dach für den Eigenverbrauch, da ist an Speicherladen nicht mal zu denken.


    - Wenn du schon jetzt die Möghlichkeit "100% autark" im block hast, dann sollte die Lade und Entladeleistung hoch genug sein um deine Spitzen abzufangen (also wenn gleichzeitig bei dir der Elektroherd, der Küchenboiler und Spüli, Wachmaschine läuft, dann muss der Speicher kräftig genug sein, damit du nicht aus dem Netz ziehst). das macht den speicher natürlich teurer. also kannst du auch gerne kleiner anfangen und später erweitern


    - Wenn du "nur" bilanziell 100% autark sein willst, dann reicht eine Phase auf der der Speicher hängt. Wenn du auf der anderen seite so "real" autark sein willst, dass du den Hauptzähler komplett abschalten kannst, dann brauchst du einne dreiphasigen Speicher (und einen Hybrid oder Insel-WR, damit du auch ohne Netz Strom hast)




    Ich gehe mal nicht davon aus, dass du ausschließlich mit Strom heizt, oder? Falls du also schon Gas zum heizen im Haus hast, wäre ein BHKW mit sicherheit deutlich besser als Kombi mit der PV Anlage zu installieren um autark zu werden.
    die PV Anlage, die du bräuchtest um zu jedem Zeitpunkt des Jahres strom zu haben (grade die letzten 10% des Eigenverbrauchs) sind astronomisch. Da wirst du jede Fläche brauchen, die du da abgemalt hast ;-)




    Zu guter letzt sei noch angemerkt, dass außer der EEG Anlage selbst die Empfehlungen NICHT wirtschaftlich orientiert sind. Also ein Speicher oder ähnliches wird eher Verlust machen als Gewinn. Dies dient nur dazu mal die Parameter aufzustellen, mit denen du dich beschäftigen solltest.

    Gut finde ich die 10 qm pro kWp die man braucht.


    Ich weiß, dass soll nur eine konservative Abschätzung sein, aber mittlerweise schafft man, wenn man gut ist das ganze mit 5 qm ;-)


    Und was neues sagen die ja auch nicht:
    - Einspeiseanlage mit EV bauen
    - Volleinspeisung lohnt sich weniger als Überschusseinspeisung
    - Speicher noch zu teuer, kann sich aber mit der PV Anlage als "Paket" insgesamt zumindest rentieren


    Das ganze hätte ich auch in 5 min erklären können, auch ohne ne Stiftung Warentest dabei :mrgreen:

    Ups, hab "WLan" gelesen und nicht "DLan" :mrgreen:


    und wenn du zuviel am Router hast, vielleicht kannst du auch davon etwas aufs DLan umlegen und eine Buchse am Router frei machen? ;-)


    Und ja ich verstehe das Ärgernis, würde mir auch so gehen, allerdings halte ich von WLAN Verbindung für derartige Anwendungen eher nichts genau aus diesem Grund (bei mir sind zwischen Router und WR krage mal 7 meter, allerdings sind die Wände so Dick, dass ich keine vernünfige Verbindung bekommen :-P

    Wie wärs mit nem Powerline Adapter, ich meine Stromnetz hast du zmeist doch sowieso ind er Nähe des WR oder? ^^


    Ich hab mir nen Netzwerkkabel an den Powerline Adapter gehangen und dann direkt neben meinem Router wieder aus der Powerline aufs Netzwerkkabel.


    Funktioniert super und die notwendige Datenübertragungsrate ist vernachlässigbar klein, kannst also günstige Adapter nehmen ;-)

    Hi und willkommen im Forum.


    Onlinerechner gibts wie sand am Meer, und das sind meistens "Standard" Rechner.


    Vielleicht würde es mehr bringen, wenn du hier einmal nennst, in welchem PLZ Bereich deine Eltern wohnen und welche Größe /Ausrichtung und Dachneigung du so hast.
    Wie hoch ist der aktuelle Stromverbrauch?
    Außerdem die Frage, was empfindest du als "zu lange" in der Amortisation? PV Erträge nach dem EEG gibts 20 jahre lang vergütet, dass is ein langer Zeitraum.



    also alles in allem:
    bitte mehr Daten, dann helfen wir dir bei der Rechnung ^^

    Hehe, das IST schon der sachliche Ton hier im Forum :mrgreen:


    Wir sind hier einiges gewohnt bei neuen Leuten an Anfragen, also bitte nicht persönlich nehmen, hier will dich niemand angreifen ;-)


    Es ist nur verwunderlich, wenn man nach 4 Jahren das erste mal mit ner Frage kommt, wieso bei 70% Regel Peaks abgeschnitten sind und wieso der Einspeisezähler soviel weniger zählt als der Erzeugungszähler. Das klang jetzt nicht so, als wüsstest du, welche Zahlen du in deine Steuererklärung eintragen müsstest ;-)


    Also, sind deine Fragen zur Zufriedenheit beantwortet, oder brauchst du noch mehr info?
    (Also spezielle Info. Bezüglich allgemeiner Themen bitte erstmal einiges anlesen in den Themengebieten ;-) )

    Willkommen im Forum


    gut dass ihr hier seid, das steuerthema ist manchmal schon etwas verzwickt zu verstehen.


    Fangen wir erstmal vorne an:


    Ihr habt die PV Anlage gekauft.
    Habt ihr dazu eine Rechnung erhalten? Oder ist im Notarvertrag für das Haus die PV Anlage wenigstens separat aufgeführt?
    Oder könnt ihr sonst irgendwie belegen, wieviel Ihr für die separate PV Anlage bezahlt habt?


    Danach die Frage, auf wen läuft die Rechnung?
    Nur auf eine Person?
    Oder auf euch beide?
    Das ist insofern wichtig, als dass normalerweise nur Rechnungen als "für das Unternehmen" angerechnet werden, wenn der Leistungsempfänger auch derjenige ist, der das ganze betreibt. Hier ergibt sich normalerweise, ob eine GBR notwendig ist oder nicht.