Beiträge von Serin

    Das Problem ist, dass du von Solateur zu Solateur andere Preise für andere Module bekommen kannst, je nachdem wo der Solateur einkauft, ob der Großhändler einen Restposten hat, etc.


    Eigentlich musst du dir das jeweilige komplettangebot ansehen und mit anderen Angeboten vergleichen.
    Also frag den doch mal, an welche Module er denn zu welchem Preis rankommt, vielleicht antowrtet er dir ja :mrgreen:

    Naja das ist weder der erste seiner Art (siehe Niederlande, Frankreich und USA) noch der letzte befürchte ich ^^
    @Edit: Ich sehe Jodl kennt "Solar Roadways" auch :-D:mrgreen: )


    Auch wenn man bei oberflächlicher Betrachtung der Theorie jetzt sagen könnte "ist ja besser als normaler Asphalt", so halte ich nichts von der Idee.


    Warum?
    1. Vorher sollte man bitte die Flächen belegen, welche sich deutlich besser eignen und deutlich günstiger belegen lassen (z.B. solche dinge wie.... DÄCHER?)


    2. Asphalt ist bereits eines der am besten recycelten Substanzen. Selbst nach aufreissen und abreißen einer Strasse wird ein Gutteil des Asphalts (was ja das einzige ist, was substituiert wird) schon wieder verwendet


    3. Aus Sicherheitsgründen ist es meiner Meinung nach nicht besonders gut, auf Glas oder ähnlich rutischgen Flächen Fahrrad oder Auto zu fahren. Zwar kann man die Reibung deutlich erhöhen, jedoch geht das zu lasten der Leistung, der Selbstreinigung etc.


    4. Selbst das beste Glas (zumindest alles was ich aktuell kenne) ist weicehr als der typische Stein. Also wenn ich da jetzt Staub und Steinchen auf die Fahrbahn bekomme und dies von Fahrrädern und Autos eingescheuert wird, so wird der "wear and tear" ungleublich viel höher sein als auf einer "normalen" strasse. Also darf man das immer ziemlich schnell erneuern (und Glasstaub ist jetzt auch nicht gesundheitsförderlich)


    5. Es wird immer Unfälle geben. Also was macht man wenn z.B. mal Öl auf diesem Zeug ausgelaufen ist. Oder wenn jemand aufgrund eines Autobrands Teile aufschmilzt und es offene Kontakte der Stringkabel gibt. Ich erinnere mich da noch an die Zeiten vor einigen Jahren, wo die "feuerwehr davor gewarnt hat, nicht löschen zu können". Und was macht man bei einem Unfall, wenn sozusagen alles drum gerum unter Spannung steht? ^^


    6. WENN schon Strassen die Energie erzeugen. dann vielleicht als Dach oben drüber? Regenschutz, Sonnenschutz und gleichzeitig deutlich höhere Leistung mit niedrigeren Anforderungen. Da muss ich die Pv doch nicht UNTER die Räder bringen, oder?


    Ja, man kann viele der obigen Argumente mit genügend Forschung verringern. (Oder noch mehr Argumente finden, je nachdem ;-) ) Aber Fakt bleibt, dass selbst das abslut über-super-duper-beste Modul immernoch besser auf dem Dach aufgehoben wäre als unter einer Strasse.
    Also für mich eher ein "PR Gag - Nett gedacht aber schon irgendwie schwachsinnig" ^^

    Autsch, da muss man aber einiges glattziehen um hier noch deine Schäfchen ins Trockene zu holen ;-)


    1. USt
    Solange du vom FA noch keine neue Steuernummer bekommen hast, kannst du deine UStE und USTVA normalerweise noch auf deiner aktuellen Steuernummer machen (hab ich auch gemacht).
    Da du die UST in 2017 ausgegeben hast ist deine USTVAund deine USTe für 2017 für dich natürlich sehr wichtig und macht den Löwenanteil aus. Wie KPR shcon gesagt hat: mach die so schnell es geht.


    2. ESt
    Hier haben wir das Problem, dass du offensichtlich schon die EST2017 gemacht hast. Da du allerdings nach deiner Anmeldung ab 2017 schon Unternehmer warst, hättest du eine EÜR mit der EST abgeben müssen um Einnahmen aus deinem Gewerbe zu versteuern. Das du das nicht gemacht hast ist in diesem Fall zu deinem Nachteil, da du in 2017 nur Ausgaben hattest (die UST der Anlage sowie evtl. anteilige Abschreibungen) aber noch keine Einnahmen erhalten hattest. Also hast du 2017 eigentlich "zuviel" EST bezahlt. Das fällt dir zwar jetzt noch nicht auf, aber mit der EST2018 will das FA nuneinmal genausoviel GEld von dir haben, wie es dir eigentlich 2017 hätte gutschreiben müssen (und zwar egal ob du das Geld tatsächlich bekommen hast oder nicht).
    Steht auf deinem Steuerbescheid ein Vorbehaltsvermerk?
    Vielleicht kannst du deinem FA mitteilen, dass du die EÜR veregssen hast und den EST korrigieren möchtest? (Ich weiß, KPR wird mich steinigen, aber zumindest bei mir hat ein telefonischer Kontakt mit dem FA tatsächlich geholfen ^^)


    (Nur um einmal die Größenordnung zu nennen, ich denke es wird so um ca. 30% der UST gehen, je nach Steuersatz)

    Falls das nicht mögich ist mit der Volleinspeisung, weil man gerne auch von den ersten 40 kWp das ganze hätte, was altet Ihr von folgendem Messkonzept:


    Zähler 2 ist der Gesamterzeugungszähler der Anlage
    Zähler 1 Zählt die Erzeugung der Anlage 1-40 kWp. damit kann man genau berechnen welcher teil der erzeugung aus welcher anlage kommt
    der 2. Richtungszähler ist "normal"





    Berechnung:


    Gesamterzeuung: Zählerstand Zähler 2
    Eigenverbrauch: Zählerstand Zähler 2 - Einspeisezählerstand des 2. Rtg. Zähler
    Eigenverbrauch der großen Anlage: Gesamteigenverbrauch - Zählerstand Zähler 1
    Falls dieser Negativ ist, wird der Rest des Eigenverbrauchs auf die Anlage 1 gepackt.


    Dies ist meiner Meinung nach die für den "Betreiber" beste Möglichkeit, soweit der VNB dies mitmacht.
    Der Knackpunkt ist hierbei, dass die Einspeisung der großen Anlage hier den EV zu gunsten des Betreibers verschieben kann.
    Also wenn du das Konzept durchkriegst, dann hast du gewonnen.


    Ansonsten gäbe es noch folgendes Konzept (Bitte beachte, dass Anlagen noch Erzeugungszähler braucht den ich nicht dargestellt habe)




    der 2 rt Zähler zählt wieder gesamtverbrauch und Einspeisung
    Eigenverbrauch ist die Summe der Erzeugungszähler - Einspeisung


    Eigenverbrauch der Anlage 2 ist Erzeugung der anlage - Einspeisung über Zähler 2 (muss Rücklaufgesperrt sein)
    Eingeverbrauch der Anlage 1 ist dann Eigeverbrauch gesamt - EV der Anlage 2
    Zähler 1 ist nur für Kontrollzwecke und wird nicht benötigt wenn ERzeugungszähler vorhanden sind


    Benötigt mehr Zähler und ist nicht so "vorteilhaft" für dich. Dafür genauer meiner Meinung nach, oder?

    Oje, das ganze auch noch über zwei Jahre aufgeteilt, jetzt wird’s spannend. (so war’s bei mir auch)
    Hast du schon die Einkommensteuererklärung 2017 gemacht?


    Also folgendes habe ich getan (bitte an KPR oder Donner mich hier korrigieren falls man da auf Fettnäpfchen aufpassen muss):


    1. Anmeldung des Unternehmens durch Ausfüllung des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung. Um hier Probleme mit den Rechnungen zu vermeiden die Anmeldung des Unternehmens auf eine Zeit vor der ersten Rechnung datieren (ich hab das auch verpennt und 9 Monate rückdatieren müssen)


    2. Alle USTVA des Jahres 2017 nachholen (oder mit dem Finanzamt klären dass das nicht notwendig ist).


    3. Umsatzsteuererklärung 2017 machen. Hier sollten (und müssen) alle Umsätze und Ausgaben drin sein, die 2017 geflossen sind. Du kannst in 2018in keiner USTVA Steuer zurückholen, welche du schon in 2017 ausgegeben hast. Da das dein Löwenanteil ist, solltest du hier sorgfältig sein.


    4. Alle USTVA von 2018 nachreichen (meistens ne Nullmeldung)


    Damit solltest du vorallem mit der Umsatzsteuer durch sein.


    Einkommenssteuer:
    Als Unternehmer bist du zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet und musst auch die Anlage G ausfüllen. Hier musst du dein Anlagevermögen darlegen und Einnahmen und Ausgaben gegeneinander aufführen.
    Das ist explizit in deinem Fall jetzt wichtig, da du in 2017 schon UST ausgegeben hast, die du aber erst im Jahr 2018 zurückholen wirst.
    Du musst aber ausgegebene UST als Betriebsausgabe in der EST geltend machen und zurückerhaltene UST vom FA als Betriebseinnahme.
    Normalerweise gleicht sich das im Jahr aus, so dass das nicht so schlimm ist, aber in deinem Fall hat dein Unternehmen im Jahr 2017 einen deutlichen „Verlust“ gemacht (nämlich die UST, da du die ausgegeben hast ohne die zurück erhalten zu haben).
    Dieser Verlust reduziert deine Steuerlast für das Jahr 2017 und du kriegst Steuer zurück-
    In 2018 kriegst du die UST zurück. Also hat dein Unternehmen Einnahmen und du musst mehr Steuer im Jahr 2018 zahlen.
    Im Grund also eigentlich nur eine Steuerverschiebung von 2017 auf 2018.
    Wenn du aber den Verlust in 2017 nicht geltend machst, dann wird sich da niemand drauf aufmerksam machen. In 2018 musst du trotzdem die zusätzliche Steuer zahlen. Also pass auf, dass du in der EST die Ausgaben geltend machst ;-)

    Am besten machst du das mMn folgendermaßen:


    1. Du meldest dein Unternehmen an zu dem Datum, an dem du die Anlage aufgebaut hast, also VOR Rechnungsstellungsdatum.


    2. du machst jetzt naträglich alle monatlichen USTVA Anmeldungen "auf einmal" und reichst diese ein. Die Einnahmen sind natürlich mit 0 anzugeben wenn du noch keine hattest. Alelrdings kannst du alle Ausgaben (also alle Rechnungen etc. die du schon bezahlt hast) in den jeweiligen Monaten angeben um deine USt zurück zu bekommen.


    3. Sobald du einnahmen erzielst, werden diese natürlich auch direkt mit angegeben.



    Wichtig ist, dass all deine USTVA am Ende des Jahres mit deiner USTerklärung zusammenpassen uns sich keine Abweochung ergibt, die nicht im Rundingsfehler liegt. Sonst gibts Rückfragen und Erklärungen ;-)

    Ich finde es halt ungewöhnlich, dass "die Sicherung" (egal ob der FI gemeint ist oder was anderes) nur dann auslöst, wenn die Energieerzeugung von der Batterie aus erfolgen soll (also wenn die Sonne untergegangen ist).


    einspeisung und "normale" PV Erzeugung sind nicht betroffen.


    Das Klingt für mich nach einem separat angeschlossenen Batteriekasten (also AC-Seitig), welche unter hoher Last auslöst.


    Aber ihr habt recht, wir brauchen mehr infos ;-)

    Kann es am Einspeise WR der Batterie liegen?
    wie ist das ganze denn verdrahtet? AC seitige Batterie oder DC seitig?


    Wenn der Speicher AC seitig an einer anderen Sicherung liegt als deine PV Anlage dann könnte es doch sein, dass du den Speicher (oder die Sicherung) beim einschalten eines großen Verbrauchers überanspruchst?

    Also keine wirtschaftlichkeit, ok


    Also AKUTELL kannst du nur den strom der EV anlage speichern, da die anderen auf Volleinspeisung laufen.
    Wenn du aber in Zukunft (was allerdings mehr als 12 jahre un der Zukunft liegt) alle anlagen speichern möchtest, dann bleibt wirklich nur ein AC System, zumindest nach aktuellem stand.


    Wenn wir aber davon ausgehen, dass sich die Systeme und die akkus in den nächsten Jahren schnell weiterentwickeln, macht es vielleicht sinn sich nur um die EV anlage zu kümmern, und die Volleinspeisuner aussen vor zu lassen. Dann könnte man mit einem hybrid wr auch Notstrom und dergleichen realisieren.
    Um 2030 rum wirst du das sowieso langsam alles erneuern müssen :ironie::mrgreen: