Beiträge von Serin

    Hi Sprudel,


    das hängt mit der Stringspannung zusammen.


    "normale" MPPT WR haben ein Spannungsfenster, in welchem Sie am besten arbeiten. Dieses Spannungsfenster sollte man mit der Stringspannung möglichst gut treffen. Gleichzeitig haben diese eine maximalspannung, welche man tunlichst nicht überschreiten sollte


    Das Problem ist, dass ein String je nach Temperatur und Last unterschiedliche Spannungen haben kann.
    In Deutschland geht man von der Auslegung dabei aus, dass es üblicherweise nicht kälter als -10° wird (Tagsüber).


    Also rechnet man aus, welche Leerlaufspannugn ein Modul bei -10°C besitzt.
    Danach berechnet man, wieviele Module in einen Spring passen, um die maximalspannung des WR nicht zu übertreffen.
    Das sind bei AKTUELLEN Modulen zumeist 21 - 23 Stück.
    Da bei normalem Betrieb die Spannung immer geringer ist als diese macimalspannung ist man damit im safen bereich.


    Gleichezitig sorgen die 22 Module in einem String für eine so hohe Spannung, dass auch einige Module ruhig verschattet werden könnne (also nichtsmehr zur Spannung beitragen, da die Bypassdioden anspringen), ohne dass die Spannung sofort UNTEN aus dem günstigen Spannungsfester des WR rausrutschen und der WR garnichtmehr einschaltet.


    Also die Regel lautet:
    Die Spannung sollte SO HOCH wie möglich sein, ohne dass die Leerlaufspannung bei -10°C die maximalspannung des WR überschreitet :-)

    AAahja, es handelt sich also mal wieder um eine Sonnenbatterie.


    Grundsätzlich ist dann zumindest das Modell verständlich. Die Wirtschaftlichkeit basiert also nicht auf der Anlage selbst, sondern der Kombination mit der Sonnenflat.
    Hierzu bitte als erstes einmal die Suchfunktion nutzen im Forum, hier gibt es schon tonnenweise Threads zu dieser Art Angebot.


    Hier einige Highlights:


    Vorteile:
    1. Dank der Sonnenflat hast du eine zusätzliche Ausgabenminderung um einen Großteil deines Stromverbrauchs, was positiv ist
    2. Als Komplettpaket brauchst du dich nicht darum kümmern, wann du deinen Strom verbrauchst um möglichst viel PV Strom zu verbrauchen
    3. Zumindest theoretisch deutlich höhere Wirtschaftlichkeit als ein Speichersystem ohne Sonennflat


    Nachteile:
    1. Du bindest dich für 20 Jahre an den Stromversorger. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung geht nur auf, wenn Sonnen diese Konditionen auch 20 Jahre lang aufrecherhält. Also wenn Sonnen insolvent geht oder die Nutzungsbedingungen anpasst um Gewinn zu machen, dann stehst du mit einer teuren Anlage da und ein Großteil deiner Wirtschaftlichkeit geht den Bach runter (siehe auch z.B. Insolvenzmedlung von Catvera, welche ein ähnliches Produkt angeboten haben). Ich möchte hier nicht sagen, dass das auch wirklich so kommt, Sonnen scheint (zumindest bisher) stabiler zu sein, aber ich möchte dir zumindest klar machen, dass wir hier über einen langen Zeitraum reden
    2. Tatsächlich verdienst du bei Sonenn genau dann am meisten, wenn du NICHT den Strom selbst verbrauchst sondern einspeist. Also verdreht sich das schon irgendwie
    3. Sonennbatterieanlagen sind i.A. noch teurer, als eine vergleichbare Anlage mit Batterie (Sonnen muss ja auch irgendwie verdienen), du hast also hohe Anschaffungskosten


    Wenn ich mehr Zeit habe (und evtl. mehr vondeinem Angebot gesehen habe ;-) ) dann kommt auch gerne noch ne längere Antwort :-)

    Also die "Einkaufskosten" des Stroms (die mit sicherheit laut AGBs dann nicht fest stehen, sondern mit dem Markt "mitschwanken" können) mit denen man einsparen soll sind also 26,26 Ct/kWh.


    Selbst mit einer einfachen Strompreivergleich-suchmaschine OHNE einberechnung des Bonus gibts da doch günstigere oder?
    Sind die UNTER Einkaufspreis des Stroms? ;-)

    Zitat von svdtwe

    Wenn ich (als Privatperson) aus dem PV-Betrieb Strom entnehme, dann wird das Finanzamt das doch als "Sachentnahme aus dem Gewerbebetrieb" werten. Der Gegenwert ist dann entsprechend als "Einnahme" zu buchen und auch dementsprechend zu versteuern. Oder verstehe ich das jetzt flasch?


    PS: der Thread hätte eigentlich nach "Finanzen/Steuern" gehört. Kann man das verschieben?


    Es ist korrekt, dass du das versteuern müsstest. allerdings müsstest du die verkaufte kWh auch mit dem Steuersatz versteuern, und das zu dem gleichen Preis. Daher kannst du das nicht als Opportunitätskosten aufschlagen
    (Oder du müsstest die 12 Ct Einspeisevergütung um den Steuersatz vorher reduzieren und den dann hier in der Rechnung wieder aufschlagen. Das ist aber umständlich ^^)

    Also ich verstehe zumindest jetzt auf was er hinauswill, nämlich die WR noch deutlich kleiner zu dimensionieren bei schlechter Ausrichtung.


    Alelrdings ist auch hier das Problem, dass selbst die shclechteste Ausrichtung zumindest irgendwann im Jahr vermutlich mal Nennleistung erreichen kann bei sehr günstigen Wolkenreflektinen etc.
    Ich glaube nicht dass PVGIS das so genau auflösen kann.


    Was du bräuchtest ist eine Wahrscheinlichkeitseverteilung der momentanleistung.


    Allerdings muss ich sagen, dass bei 70% Auslegung zumindest alles abgedeckt ist. Ich denke nicht, dass VIEL kleiner sinnvoll ist (zumindest nicht für jemanden, der gerne die momentanleistung kontrolliert. Denn dann würdest du dich immer ärgern, wenn der WR am Anschlag hängt, selbst wenn das wirtschaftlich richtig ist. Das sehe ich ja schon bei mir ;-) )

    Und das ist der Grunda aus dem Speicher nicht ganz so gut sind, wie einige Speicherverkäufer Sie gerne rechnen ;-)


    Die Opportunitätskosten deines EV fressen nunmal einen Großteil der zusätzlichen Ersparnis auf.
    Du hast einen Gap von 10 Ct zwischen dem Nettostrompreis und der Einspeisevergütung angenommen. Das ist dann schon per Definition das maximale, was du einsparst durch EV.


    Die EEG Umlage kann man mit <10kWp bauen umgehen, ist allerdings nicht wert die Anlage DEUTLICH kleiner zu bauen


    Den Steuersatz musst du weglassen, dass haben meine Vorposter ja schon gesagt.


    Die MwSt abgabe auf den EV kannst du im Übrigen umgehen, wenn du zur KUR wechselst. Deshalb gehen die meisten Empfehlungen dahin, dies nach Ablauf von 5 Jahren nach IBN der Anlage zu machen (also wenn du keine USt mehr auf die Anlage zurückgeben musst).

    Das Problem ist die Zeit, wielange die spitzenleistung erreicht wird und wiviel Energie das nun ausmacht.


    ca. 95% der Zeit bist du normalweise unter 70% der nennleistung (also 95% des Ertrags holst du unter 70% Nennleistung meine ich).


    allerdings können mit Sicherheit einige Sekunden oder Minuten bei gut ausgerichteten Anlagen drin sein, wo du sogar über 100% Nennleistung brauchst (sehr kalte Luft un plötzlicher Sonnenschein aufgrund von Wolkenloch z.B.)


    Den WR auszurichten auf diese wenigen Sekunden macht normalerweise nicht viel Sinn, grade wenn du eigentlich keinen eigenen Bedarf an diesem Strom hast.


    Daher gehen die meisten hier im Forum den "70%-weich" weg für eine normale EFH Anlage.


    Oder wird das was größeres?

    Hi Randy und willkommen im Forum :-)


    Als allererstes Mal zu deiner Frage:
    Das hängt sehr von dir ab ;-)
    Nur weil jemand hier einmal eine gute Konition angeboten bekommen hat, heißt das nicht, dass du die auch kriegst. Daher ist eine Bankenfrage hier immer nur sehr wage zu beantworten.
    Am besten wäre es natürlich, wenn du eine Bank findest, welche für dich mit der KFW zusammenarbeitest, die haben da einige nette Konditionen. (Oder eine Bank die das gleiche oder sogar bessere Konditionen anbietet). Leider hilft da nur Klinkenputzen, dad ies in den meisten Fällen eine "case by case" entscheidung ist, so dass wir hier keine pauschalen Antworten geben können, sorry :-/


    Und nunr zum zweiten Punkt, den du hier schon anhand einiger Antworten hast ablesen können:


    Eine Wirtschaftlichkeit INCL. Speicher von grade einmal 8 JAhren ist fast nicht zu schaffen. Ich hätte hier noch keine Wirtschaftlichkeitsberechnung gesehen, in welcher das möglich ist, ohne dass einige recht dubiose Dinge angenommen wurden. z.B.:


    1. Hohe Stromkostensteigerungen in der nahen Zukunft
    2. Übermäßig hoher Eigenverbrauch
    3. MwSt Abgaben auf Eigenverbrauch vergessen
    4. Keine Laufenden Kosten
    etc.


    Also wäre es vielleicht einmal super, wenn du uns kurz das Angebot und die Wirtschaftlichkeitsberechnung geben könntest (entweder einscannen und persönliche Dinge unkenntlich machen, oder abtippen für die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Das Angebot kannst du im Angebotsthread einmal hinterlegen.
    Wenn du das machst, dann können wir hier einmal drüber schauen, du wirst dich mit sicherheit wundern ^^


    Disclaimer:
    In diesem Forum kann es vorkommen, dass einige Posts relativ kurz abgebunden sind, so dass du dich evtl. angegriffen fühlst. Bitte nimm den Personen dies nicht übel, wir haben hier schon sehr oft Leuten immer das gleiche mitgeteilt, so dass bei "üblichen Fehlern" (falls du derartige hast) mittlerweile vielen hier die Geduld für eine lange Antwort fehlt und dies sehr direkt angesprochen wird ^^