Beiträge von Serin

    Hi nokk


    Erstmal Glückwunsch zum guten Jahr, 2018 war schon super was die sonne angeht :mrgreen:


    Aber ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben:

    Du sagst du hast 5333 kwh eingespeist.

    Das müssten so ca 600 € nach aktuellem tarif sein.


    Du hast schon 400 € erhalten.

    Wofür sind die letzten 400 €?


    Selbst wenn ich die MWST einrechne komme ich auf keine 800€


    Und 10 x 50€ sind 500 und nicht 400 ;-)

    Hi Nokkoxx



    Eine Frage hätte ich allerdings.


    Du sagst du bekommst noch fast 400 €

    Bei einer neuen Anlage wären dass etwa 3.600 kWh, welche eingespeist wurden aber nicht bezahlt wurden.


    Laut deinem Profil hast du 9,45 kWp an PV und 6.4 kWh an Speicher.


    Wie viel hast du denn von deinem VNB bekommen? Und wieviel Eigenverbrauch hast du?


    Wenn ich mal nur Überschlagsmäßig hoffe, dass der Speicehr 250 Zyklen geschafft hat und du auch nochmalen Direktverbrauch hattest, dann solltest du normalerweise schon 4000 kWh an EV haben?

    (Vorausgesetzt du hast überhaupt einen so hohen Stromverbrauch natürlich).


    WEnn ich mit 1000 kWh/kWp rangehe, dann können somit max 5.500 kWh eingespeist worden sein. Und wenn davon noch 3.600 kwh nicht bezahlt worden sind, dann hat sich entweder jemand schon fast Sträflich verschätzt, oder da stimmt was in der Abrechnung nicht


    (Ich möchte nur sicherstellen, dass die richtigen Zahlen in deiner Abrechnung stehen, bitte nicht falsch verstehen :-) )


    Das kann natürlich mit dem ersten Jahr zusammenhängen, aber könntest du uns die Daten geben?


    (Also Gesamtproduktion, Eigenverbrauch, Abschlag VNB, Einspeisung in kWh, etc.)


    Ich bin interessiert :mrgreen:

    Also wenn das wirklich eine INSEL ist (also nicht mit dem Stromnetz verbunden, sondern ein eines kleines Netz), dann kannst du dir die Anlage zusammenbauen wie du lustig bist, das ist privatvergnügen.


    Wenn du allerdings die Anlage an das Netz hängst, dann wirds interessant.


    Wenn du beide Anlagen ans Netz hängst, kannst du natürlich eine 10 kWp anlage NETTO bezahlen und dem Unternehmen zuweisen, und die 6 kWp Anlage Privat BRUTTO bezahlen und als Privatvergnügen deklarieren.

    Wichtig st, dass die 6 kWp Anlage nicht einspeisen darf, bzw. man muss eindeutig erkennen können, wieviel Einspeisung die 10 kWp Anlage geleistet hat, damit man nicht dem Verdacht ergeht hier EEG Förderungs-betrug zu versuchen.


    Das ist allerdings meistens trotzdem weniger wirtschafltich interessant als direkt eine 16 kWp Anlage als EEG Anlage laufen zu lassen. Das wäre auch bürokratisch einfacherer ^^

    Hallo erstmal M.Z.


    Bitte nimm es hier den Chattern nicht übel, da sind wir einige male schon direkt ;-)


    Also fangen wir mal an:


    1. 7,2 kWp

    Laut Gesetz wird in Zukunft ein "Smartmetering" stattfinden. Das bedeutet, alle unsere Stromzähler fliegen raus und es werden neue, tolle, super "intelligente" Smartmeter dafür eingebaut. Sinn für den Verbraucher nur sehr gering, Kosten aber bis zu 100 € im Jahr an Gebühr.

    Dies SOLL Wellenweise eingeführt werden. Als erstes sind alle Verbraucher dran, die entweder mehr als 10.000 kWh im Jahr selbst verbrauchen, oder mehr als 7 kWp PV auf dem Dach haben.

    Obs so kommt ode rnicht sehen wir in Zukunft aber das ist der Plan.

    Also es ist nicht so als würdest du für immer schlechter gestellt werden als der Rest, aber für 0.2 kWp evtl. 1-2 Jahre die Mehrkosten tragen ist eben "nicht das gelbe vom ei"


    Normalerweise sagen wir hier im Forum NIMM SOVIEL PV WIE DU KANNST, nur bitte nicht KNAPP oberhalb von 7 oder 10 kWp


    Passt vielleicht noch mehr aufs Dach? Dann lohnts sich wenigstens ;-)


    2. 2 Stromzähler

    Es ist mit EINER PV Anlage sehr schwer Verbraucher zu bedienen, die auf zwei unterschiedlichen Kreisen laufen. Dafür brauchst du normalerweise eine Zählerkaskade und einen 4 Quadrantenzähler.

    KANN Man zwar machen, ist aber anspruchvoller. Viele Leute schmeissen daher lieber einen Zähler raus und lassen auch die WP auf normalem Strmo laufen und sparen sich die GG, oder leben damit, dass die WP eben keinen PV Strom zieht.


    3. Speicher

    Da du dank des Speichers auf KFW 40+ gekommen bist und (hoffenlicht) auch ein gutes stück mehr Förderung erhalten hast, ist dies zumindest kein problematisches Verlustgeschäft (hoffe ich zumindest).

    Allerdings ist der Akku für die PV Anlage schon sehr groß (bzw. die Anlage ist sehr klein).

    Bist du in der Sonnencommunity und kriegst Flat Strom? Ich nehme nein an.

    Also müssen wir uns über Zyklen im Jahr unterhalten. Mit deiner PV wirst du nicht viele Zyklen pro Jahr schaffen und im Winterhalbjahr wird der Speicher vermutlich häufig leer rumstehen. Also musst du dich zumindest darauf einstellen


    4. LLWP

    Wenn man ein neues Haus baut, dann macht man meistens (wenn es die Gegebenheiten zulassen) eher eine LWWP, da diese normalerweise einene besseren COP wert gibt (aufgrund der höheren und konstanteren Temperatur des Mediums). Eine LLWP nimmt man meinstens nur, wenn LWWP nicht möglich ist ;-)

    Hallo zusammen,



    Also fangen wir mal an, was machen wir, wenn wir das Geld haben, aber auch einen Kredit aufnehmen könnten?


    Die Antwort lautet (natürlich): Kommt darauf an ;-)


    Warum?


    Hier einmal die Sachlage (soweit ICH sie verstehe):


    1.

    Wenn ihr die Anlage bar bezahlt, dann habt ihr das Geld JETZT vom Konto weg und stattdessen erhaltet Ihr jeden Monat eine Zahlunh (vom VNB oder durch Stroneinsparung).


    Vergleichen könnte Man das auch mit einem Entnahmeplan für angelegtes Geld, bei dem nach 20 Jahren nichts mehr im Topf ist.


    Vorteil: All-in-All habt ihr am Ende von 20 Jahren das meiste Geld gemacht, da bei einer Direktzahlung keine Kreditzinsen anfallen. Je nach Zinshöhe ist dieser Vorteil natürlich variabel und kann bei jedem unterschiedlich ausfallen


    Nachteil: Ihr habt das Gled JETZT vom Konto weg. Ihr könnt also mit dem Geld JETZT nichts anfangen oder für Rücklagen auf der hohen Kante liegen haben.


    2.

    Wenn Ihr einen Kredit aufnehmt, dann habt Ihr eruer Geld nch auf dem Konto. Dafür müsst Ihr jeden Monat eine Zahlung leisten. Je nach Kreditkonditionen kann es sein, dass diese Raten niedriger sind als das Geld, welches die PV einbringt, dann trägt sich die Ausgabe "von alleine". Ihr habt dann halt nut deutlich weniger "netto Gewinn" von der PV im Monat übrig, da der Großteil inden Kredit fließt.

    Es könnte natürlich auch sein, dass die Rückzahlungen höher sind als die Einnahmen von der PV. In diesem Fall müsstet Ihr natürlich jeden Monat etwas drauflegen von eurem gesparten bis zum Ende.


    Vorteil: Ihr habt das geld JETZT noch auf dem Konto und könnt namit irgendwas anderes machen was Ihr machen wollt.

    Außerdem trägt sich die Anlage selbst wenn die Rückzahlungen niedriger sind als die Rückzahlungen


    Nachteil: Aufgrund der Zinsen zum Kredit ist natürlich die Gesamtausgabeseite höher und Ihr habt am Ende (etwas) mehr Geld ausgegeben als bei Eigenkapital.



    Es stimmt natürlich, dass Kreditzinsen als Betriebsausgabe in der EÜR angegeben werden dürfen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass ihr die Höhe der Kreditzinsen weniger an Steuern zahlt.

    Grob gerechnet kann man sagen, dass die höheren Betriebsausgaben dazu führen, dass du etwa Zinsen * Grenzsteuersatz weniger zahlen musst.

    Bei einem (üblichen) Grenzsteuersatz von etwa 30% bedeutet das, dass du etwa ein Drittel der Kreditzinsen von der Steuer zurück bekommst. Aber nicht mehr.




    Was du nun lieber machst, dass musst du selbst wissen. Wenn du die maximale Rendite rausholen möchtest und das Eigenkapital in zukunft wohl nicht brauchen wirst, dann macht Eigenkapital mehr Sinn in meiner Einschätzung.

    Wenn du auf der anderen Seite das Geld gerne auf der Seite hättest für unerwartete Ausgaben oder andere große Investitionen anstehen (neues Auto, Renovierung, etc.) dann macht es mehr Sinn den Kredit für die PV aufzunehmen und das Geld in Privatinvestitionen zu legen (weil der Privatkredit fürs Auto oder für die Renovierung könntset du nicht steuerlich absetzen und würdest nicht ein drittel der Kreditzinsen zurück bekommen).



    So ich hoffe ich konnte alles richtig rüber bringen :-)

    Falls ich Fehler gemacht haben sollte, bitte mitteilen :mrgreen:

    Hallo zusammen,


    da will ich auch nochmal meinen Senf dazu geben, je mehr desto besser ^^


    Also fangen wir nochmal ganz vorne an.


    Du hast eine 35 kPw Anlage und verkaufst aktuell Strom zu ca. 12 Ct pro kWh. Das ist schon einmal super, wir brauchen mehr Leute mit großen PV Anlagen :mrgreen:


    Jetzt überlegst du dir, DAZU eine PW2 zu kaufen.

    Ich kenne die Kosten für DEINEN Speicher jetzt nicht, das kommt natürlich aufs Angebot an, aber soweit ich weiß, sind da inklusive Montage schon 8-9.000 € drin.


    Jetzt stellen wir uns vor, dass du dir die PW2 mit 13,5 kWh nutzbar ins Haus.

    Du hast einen sehr hohen Stromverbrauch (vielleicht solltest du den erst senken vor Speicherkauf) und kaufst aktuell ca9.600 kWh zu.

    daher können wir in erster Näherung vielleicht einmal von 250 Vollzyklen im Jahr ausgehen.

    250 Zyklen sind eine gute Größe wenn der Bedarf deutlich höher ist als die Speicherkapazität, das scheint bei dir ja der Fall zu sein :-)


    250 Vollzyklen bedeutet also ca. 3.375 kWh, die du aus dem Speicher ziehen kannst. Das mag vielleicht sehr optimistisch sein, aber zumindest in der richtigen Größenordnung.


    Jetzt haben wir einen Speicherwirkungsgrad von ca 80%. Das ist ein Erfahrungswert, der sollte eigentlich den Großteil der Speichereigenschaften abdecken.

    (Klar steht in den Produktbeschreibungen meist sowas wie >95%, aber damit ist meistens nur der Wirkungsgrad des Akkus selbst gemeint. Du hast aber noch umwandlungsverluste beim Laden und beim entladen. Diese fallen umso höher aus, je weiter dein Bedarf weg ist vom maximum/optimum der Energieabgabe. Grade bei Einer Nacht-grundlast ist der Wirkungsgrad der WR nicht besonders gut. Daher hat das System "all in all" eher 80% Nutzungsgrad)


    Dementsprechend brauchst du ca. 4.225 kWh an PV Strom, um diese 3375 kWh aus dem Speicher zu holen. Diese kannst du dann natürlich nicht einspeisen.


    Deine Stromkosten sind aktuell 28 Ct Brutto. davon ziehen wir erstmal die MwSt ab, weil du die sowieso ans FA zahlen musst, auch wenn du deinen eigenen Strom verbrauchst (solange du nicht in der KUR bist, was bei deiner Anlagengröße noch ein paar Jahre dauern sollte).

    Also hast du Nettostromkosten von ca. 23,5 Ct.



    Damit kommen wir auf folgende BASISrechnung:


    €/a = 3375 * 0,235 € - 4225 * 0,12 € = ca. 290 €/a


    Das bedeutet, dass dir der Speicher pro Jahr einen Mehrertrag von 290 € generiert.

    Wenn du davon die 8.000 € Investkosten abbezahlen möchtest, dann dauert das ca. 27 Jahre.


    Jetzt können wir zugunsten des Speichers annehmen, dass wir Strompreissteigerungen haben. Allerdings müssten wir dann auch annehmen, dass der Speicehr evtl. über die Jahre schlechter wird, bzw. auch mal eine Reparatur benötigt. Diese Werte sind natürlich spekulation, somit kann man dazu keine "echten" Aussagen treffen.


    aber machen wir trotzdem mal eine "over the top" rechnung und rechnen alles absolut positiv für den Speicher.

    wir nehmen an du hast die KUR.

    3% Strompreissteigerung pro Jahr inden nächsten 20 Jahren

    keine degradation

    keine reparaturen


    Dann würdest du im ersten Jahr 0,28 * 3375 - 0,12 *4225 = 438 € verdienen. Und in jedem Jahr dann sukzessive immer etwas mehr.


    Selbst unter diesen Voraussetzungen dauert es 14 Jahre, bis die 8-9.000 € der Investition wieder drinnen sind.

    Bei einer optimistischen Lebensdauer von 10 - 20 Jahren ist das schon knapp.



    Also würde ich festhalten:

    - Ein Speicher sorgt dafür, dass man tatsächlich weniger Geld pro Jahr für Strom ausgibt

    - Ein Speicher KANN dafür sorgen, dass man bewusster mit Strom umgeht (muss aber nicht)

    - Ein Speicher macht Technikbegeisterten Spass

    - Ein Speicher benötigt allerdings schon etwas aufmerksamkeit, damit man keine Probleme bekommt (also mal mit einem wachen Auge auf die Performance schauen)

    - Ein Speicher kostet als Investition aktuell noch soviel, dass ein Überschuss an Geld erst nach 15 (sehr optimistisch) - 40 Jahren erreicht ist. da die Lebensdauer von Batterien i.A. in der gleichen Größenordnung liegt (oder darunter), lohnt es sich nicht aus Wirtschaftlichen Gründen

    - Ein Speicher im DIY Selbstbau oder mit "added benefit" wie Stromflatrate muss natürlich anders gerechnet werden


    Hi Stefan
    Kannst du vielleicht einmal erklären wie du zu diesen Überzeugungen kommst?
    Der konsens hier im forum ist eigentlich (grade im bezug zur Wirtschaftlichkeit) das genaue Gegenteil.


    1. Der eigenverbrauch ist erstmal egal, die anlage wird so groß wie möglich um die €/kwp möglichst klein zu kriegen


    2. Die anlage rechnet sich über die einspeisevergütung. Alles was man selbst verbraucht ist bonus obendrauf was man gerne mitnimmt.


    3. Der bürokratische aufwand hält sich sehr in Grenzen, wenn man vorher zumindest weiss was auf einen zukommt (EÜR, EST, UST). Man sollte sich da aber auf dem laufenden halten, denn man ist nun einmal unternehmer.
    Der bürokratische Aufwand reduziert sich im übrigen nur minimal wenn die anlage kleiner wird, solange man geld für die Einspeisung haben will


    4. Lebensdauer ist schon planbar. Allerdings hast du recht und man sollte über die 20 jahre mit einem WR Austausch rechnen (daher gehen wir hier im forum immer von einer rücklagenbildung bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung aus). Batterie Lebensdauer ist sehr stark vom system abhängig, daher mache ich hierzu keine Aussagen ;-)


    5. Dachmontage auf den gängigen dacheindeckungen ist eigentlich seit mehreren Jahrzehnten standard und kann auf fast allen dächern durchgeführt werden. Klar sind immer Verbesserungen möglich und individuelle dinge sind u.U. unmöglich , aber wo genau sollte es hängen?


    6. Bei Garantien gebe ich dir vollkommen recht. Diese sind häufig das papier nicht wert auf denen sie gedruckt sind, daher sollte bei der auswahl von Komponenten hier erst ganz zum schluss drauf geachtet werden


    Disclaimer: alles mit Taschentelefon geschrieben, also Rechtschreibung und textformatierung nicht beachten ;-)

    Ich habe zufällig eine sehr ähnliche Anlage mit 19,8 kWp.

    Halb und halb nach südwest und nordost ausgerichtet und mit 15% Dachneigung.


    Ich habs nach 70% weich ausgelegt.

    Meiner Meinung nach ist die Kappung bei derartigen Bedingungen fast nicht nachweisbar (Standort NRW). Ich merke zwar im Frühsommer oder Sommer ein paar mal die Begenzung, aber das ist SO wenig, dass ich mich wundern würde wenn ich überhaupt 1-2% abregelung bekommen würde.


    Wenn du den RSE quasi kostenfrei bekommen kannst, dann machs ruhig, aber sobald du dafür deutlich Geld latzen müsstest lohnt sich das meiner Meinung nach nicht.