Beiträge von lreP

    Vielen Dank für Eure Antworten, ich denke so werden wir es dann auch machen. Nächste Woche mache ich mit dem Installateur die Inbetriebsetzung mit kurzem Protokoll und Meldung im Stammdatenregister und das schick ich dann dem Netzbetreiber inkl. Zählerständen und warte dann mal ab ob er auf seine Kosten noch Jemaden schicken möchte :)


    Trotzdem würde mich ja mal noch interessieren was in der VDE 4105 unter 4.3 steht was das Vorgehen des VNB begründen soll...


    Gruß,

    lrep

    Mir liegt die VDE 4105 leider auch nicht vor, so dass ich auch nicht nachlesen könnte was in Abschnitt 4.3 zu dem Thema steht. Die andere genannte Richtlinie bezieht sich ja auf das Mittelspannungsnetz und sollte hier nicht relevant sein.


    Schön ist auch das der Netzbetreiber seinen Besuch natürlich vergütet haben möchte. Unterm Strich möchte ich aber eine Lösung und meinem Elektriker auch keinen Ärger mit dem Netzbetreiber machen, er muss ja noch öfter mit ihm auskommen :)

    Hallo,


    auch Dank diesem Forum habe ich mittlerweile eine weitere Photovoltaik-Anlage errichtet. Neben der bestehenden Anlage (9,8 kWp aus 2017) ist nun eine 9,1 kWp Anlage dazu gekommen. Errichtet habe ich diese gemeinsam mit einem bekannten (konzessionierten) Elektriker. Dieser hat aber im Bereich PV keine Erfahrung, daher benötige ich nochmal Eure Hilfe:


    Der Antrag beim VNB haben wir bereits vor Wochen eingereicht und auch seit ca. einer Woche eine positive Rückmeldung (Einspeisezusage). Leider hat dies bereits sehr lange gedauert (ca. 4 Wochen) und man hat sich auch geweigert eine Netzverträglichkeitsprüfung ohne kompletten Antrag (inkl. Unterschrift Anlagenerrichter) zu bearbeiten. Das hat mich bereits etwas geärgert, spielt aber nun keine Rolle mehr.


    Es geht nun um die Inbetriebsetzung der Anlage. Ein Zweirichtungszähler ist bereits vorhanden und die neue Anlage soll auch (anteilig) über diesen abgerechnet werden. Der Netzbetreiber wollte natürlich gerne noch einen Einspeisezähler "verkaufen", da die neue Anlage aber auf Grund der Ausrichtung definitv <10MWh jährlich erzeugen wird ist dieses Thema (hoffe ich) vom Tisch. Der Netzbetreiber (Energienetz Mitte) möchte nun die Inbetriebsetzung gemeinsam mit meinem Installateur durchführen:

    Zitat

    Nach Abschnitt 4.3 der VDE Anwendungsregel 4105 „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz - Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ bzw. Abschnitt 1.4 der BDEW-Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz - Richtlinie für den Anschluss und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ muss eine Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage mit dem Netzbetreiber und dem Elektroinstallateur vor Ort erfolgen.


    Da die Sonne nun bereits wunderbar scheint und die Anlage komplett fertiggestellt ist, möchte ich es aber vermeiden wieder wochenlang auf den Netzbetreiber warten zu müssen (zumal der Zähler bereits da ist). Können wir die Anlage in diesem Fall auch ohne den Netzbetreiber in Betrieb setzen und wie sollten wir hier am besten vorgehen?


    Vielen Dank vorab!


    Gruß,

    lrep

    Der Stall wird natürlich nicht sich selbst überlassen und/oder vollständig automatisiert. Strom ist keiner verfügbar und die Solarversorgung dient eher dem Kompfort und zur Kontrolle. Wenn im Winter mal die Batterie mitgenommen und am Netz geladen werden muss ist das auch kein Problem. Täglich sollte dieser Aufwand aber nicht betrieben werden.

    Ob die Steuerung nun 5 oder 10W benötigt kann ich noch nicht genau sagen. Der Tagesverbrauch sollte so ganz grob bei max. 300Wh liegen. Sind hier wirklich über 1kWp notwendig? Und ist eine Starterbatterie das richtige? Empfehlung für den Laderegler? Machen Standardmodule bei 12V Sinn? Sorry kenne mich im Inselbereich gar nicht aus...

    Hallo,


    ein bekannte benötigt Strom für einen mobilen Hühnerstall.

    Verbraucher (alles 12V):

    2x Linearmotor (max. 3A) für Klappe (wird nur zwei Mal am Tag bewegt)

    2x Licht (8W)

    Steuerung evtl. mit Kamera (max. 5-10W)


    Bisher hat er Startbatterien verwendet, die natürlich Recht schnell kaputt waren. Evtl. können wir von dem alten System was übernehmen, ich muss aber noch in Erfahrung bringen was genau noch vorhanden ist.


    Wie sollte das System von Akuugröße/Typ und Panelleistung ausgelegt sein? Empfehlungen für Komponenten und Bezugsquellen (falls erlaubt) wäre ich mangels Erfahrung auch dankbar. Macht es sind normale PV Module zu verwenden oder passen die für 12V eher weniger?


    Vielen Dank vorab,

    Lrep

    Ich habe nun nochmal etwas hin und her überlegt und tendiere im Moment dazu Ost und West zu belegen mit 2x8 Module (ca. 300Wp). Dach würde ich dann nicht vergrößern und käme mit 2 Reihen quer auf jeder Seite gut hin. Würde dann auch sehr preiswert und ich kann den Verlust durch den unterdimensionierten Wechselrichter denke ich gut verkraften. Montage im Laufe des Jahres und Inbetriebnahme direkt Anfang 2019 :D


    Wenn ich die technischen Daten meines Wechselrichters richtig interpretiere müsste das ja gemeinesam mit den bestehenden 36x280Wp Module funktionieren, oder?


    Die Konfiguration wäre dann wie folgt:

    • bestehender Fronius Symo 10.0-3-M
    • bestehende Module 2x18 Solarworld SW 280 an Eingang / MPP 1 (z.Z. auf MPP1/2 verteilt), Süddach 33°
    • neu 16 Module max. 300Wp an EIngang / MPP 2 verteilt auf Ost/West mit ca. 25°


    Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe!

    :danke: Ja ich meinte auch einen String mit 12 Modulen, war wohl irritiert weil es zwei Reihen mit je 6 Modulen werden sollen. Mit der Belegung von der Ostseite will ich mal noch nicht ganz verwerfen, wahrscheinlich Beleg ich die sonst eh 6 Monate später ;)
    PV*Sol hat allerdings schon Fehlermeldungen bzgl. maximalem Strom im String ausgespuckt. Wenn ich den Modultyp weiß melde ich mich nochmal, vielleicht passt es ja noch an den WR.

    Also laut PV*Sol bringt die Ostseite ca. 700 und die Westseite jeweils inkl. Schatten leider nur 600 kWh/kWp.


    Daher tendiere ich im Moment dazu nur die Ostseite mit 2x6 Modulen zu belegen und mit an den bestehenden Fronius Symo 10.3 zu hängen (Danke für den Tipp!). Habe das auch mal mit PV*Sol mal simuliert (2x18x285W bestehend auf Süd + 2x6x285W neu auf Ost), Verlust durch die "Überbelegung" nur 3,3%. Das wäre dann eine sehr preiswerte Erweiterung und ich hätte für die Zukunft immer noch Optionen auf den schlechten Dachflächen (33° Nord ist ja leider sehr ertragsschwach).


    Werde meinen Solateur mal um ein Angebot bitten (Module und Befestigungssystem auf Trapezblech + Inbetriebnahme). Gibt es bei dem Trapezblech etwas zu beachten (außer Blech nicht zu dünn)? Das soll in dem Zuge auf den Schuppen kommen.