Beiträge von Schneemann88

    Ich habe hier mal den Vergleich November 18 mit 8,64 kWp und 9,3 kWh und November 19 mit Erweiterung auf 12,06 kWp und 9,3 kWh. Leider sind die Daten aus 18 unvollständig, da der SHM ausgestiegen war. Aber das betraf nur den Netzbezug. Daher kann man schön sehen, dass erstens im November 19 genausoviel Strom aus dem Speicher wie direkt aus der PV gezogen wurde, was 18 noch ganz anders aussah. Und außerdem ist der Wirkungsgrad nun auch deutlich besser, wenn auch noch nicht wirklich prall.


    November 18 hatten wir nur 57,75 Prozent. Im November 19 waren es dagegen 73,88 Prozent. Ein besseres Verhältnis PV zu Speichergröße bringt uns also im Winter einen deutlich höheren Wirkungsgrad.


    Großverbraucher (Spül- und Waschmaschine) laufen bei uns immer tagsüber. Heimkino abends.



    Mein Speicher oder vielmehr seine Steuerung hat derzeit ein echt bescheidenes Timing. Heute um 10.30 Uhr meinte er, mal was tun zu müssen. Und kurz danach war die PV-Leistung ausreichend, um heute zumindest 0,1 Zyklus aufzuladen. Naja, die Waschmaschine lief nebenher.


    Insgesamt sieht es bei uns um diese Jahreszeit bescheiden aus. Für den Dezember wird morgen hoffentlich der erste Zyklus vollendet. Was unsere Anlage braucht - dünne helle Bewölkung - ist um den Jahreswechsel halt sehr selten. Entweder dichte Suppe oder komplett blau.


    Ich führe ja so eine Statistik zur Wirtschaftlichkeit der Pachtanlage. Die hat für den Dezember 2018 eine negative Bilanz des Speichers von -61 ct ergeben. Ansonsten war der Speicher in jedem Monat im Plus. Es gibt also aus meiner Sicht keinen echten Grund, den Speicher im Winter abzustellen.

    Naja, habe zwar noch 8 Tage Plus, aber so wirklich Sinn machen die Ertragsposting im Dezember nicht mehr. Daher, bis zum Frühjahr. Machts gut :thumbup:

    Hehe, in guten wie in schlechten Zeiten. ;)


    Heute hat es mal wieder weniger geregnet, mittags kam sogar kurz die Sonne raus. Und morgen soll es noch besser werden. -> 0,20 / 0,28. Monat bei 21,2 Prozent.

    Ich habs ja über das Projekt NEW 4.0 versucht. Windüberschuss: Signal an den SHM 2.0 und Akku laden. Macht New 4.0 hier schon so mit schaltbaren Steckdosen. Aber der Mensch verhindert das technisch Machbare. Hashtag Technologieoffenheit.


    Das größte Problem sehe ich noch in der Abrechnung. Regentag im November. Akku bleibt leer, nachts Orkan, Akku wird mit Windüberschüssen vollgeladen. Am nächsten Tag hat der Orkan die Wolken weggeblasen. Sonnenschein und ich muss zu 10 Ct einspeisen, weil mein Akku zu 30 Ct mit Windüberschüssen gefüllt wurde.

    Gut, dann seien diese bewiesen... Aber wer diese heranziehen muss um sich seinen Speicher schön zu rechnen... :thumbdown:

    Ich ziehe die auch heran, aber ich rechne mir meinen Speicher nicht schön. Fakt ist aber, dass auch im Netz Verluste entstehen, wenn wir EE quer durch die Republik transportieren. Und diese Verluste sind maximal im Verhältnis Erzeugung zu Verlust interessant, nicht im Verhältnis Einspeicherung - Ausspeicherung, wie sie hier immer angeprangert werden.

    Wieso sind 5,7 % Leitungs- und Wandlungsverluste im deutschen Stromnetz unbewiesen?


    Wo ist das Problem, den Speicher von April bis September erst mittags laden zu lassen? Voll wird der in diesem Zeitraum bei einem vernünftigen Verhältnis von PV zu Speichergröße in der Zeit immer. Und außerhalb dieser Zeit dürfte das Abregeln kaum vorkommen.