Beiträge von Schneemann88

    „kompletter Bullshit“ - ist das hier der Diskussionsstil?

    Bitte sieh Dir die Stromquellen und Senken im 24h Zyklus an. Dann siehst Du den Bedarf an Speichern deutlich. Das können natuerlich auch PtG Anlagen sein. Oder Pumpspeicherkraftwerke.

    Dein Argument pro Zentralisierung ist bzgl. Effizienz sicher richtig, bzgl. Flächenverbrauch und Netzleitungsbedarfen aber falsch.

    Und natuerlich sollte jede nutzbare Aussenflaeche an Gebäuden Strom erzeugen. Das widerspricht sich nicht.

    Ich sags mal so. An einen etwas undiplomatisch rauen Umgangston wirst du dich hier gewöhnen müssen. Insbesondere, wenn du Strom lokal speichern willst. :D


    Wir kommen auch auf zumindest Strom- und Mobilitätsautarkie von März bis Oktober. Auch könnte ich mir vorstellen, dass wir die noch nicht vorhandene Wärmepumpe von März bis Mai relativ komplett mit Strom vom Dach versorgen könnten. Blieben also nur noch die vier dunklen Monate, in denen wir zu sagen wir mal zwei Drittel noch auf externe Energie angewiesen sind. Bilanziell kommen wir mit unserem unsanierten 83er BJ aber auf eine schwarze Null.


    Photovoltaik und Speicher kann da schon sehr viel leisten. Im Winter braucht es aber halt neben der Windkraft auch noch andere Lösungen. Ich glaube eher an regionale Lösungen wie unsere BHKWs hier, die Strom und Wärme erzeugen, also ideal für den Winter. Andere sagen, dass das durch ein kontinentales oder noch weiter verzweigtes Verbundnetz geregelt wird, weil immer irgendwo genug Energie erzeugt wird und jeder so in freundschaftliche Abhängigkeit von den anderen gerät. Was es wirklich mal werden wird? Ich glaube an eine gesunde Mischung aus beidem und vielleicht noch einer Idee, die derzeit noch keiner hat.


    Fakt ist, viel Zeit haben wir nicht mehr.

    Ich fahre fast überhaupt kein Auto mehr. Aber ich würde mich da noch nicht als die Regel ansehen. Viele fahren halt die Pendelstrecke komplett oder zumindest zum nächsten P&R mit dem Auto. Und dann steht es da den ganzen Tag rum.

    Zu einer sinnvollen Diskussion gehört aber auch, dass man die Argumente der Gegenseite zumindest mal anhört und nicht für sich die Wahrheit gepachtet sieht. Denn bei einer Zukunftsvision gibt es keine Wahrheit. Niemand weiß, was wie passiert und ob das theoretisch sinnvollste auch immer das praktisch möglichste sein wird.

    Da steht zwar, dass man damit "bis zu 100 € Stromkosten p. a. sparen KANN" , von 5 ct pro kWh finde ich leider nichts.


    Das ganze ist ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Forschungsprojekt was im wesentlichen zum Ziel hat die Anpassung des Verbrauches an die Erzeugung zu optimieren.

    Die Einbeziehung von" Testhaushalten" ist nur ein kleiner Teil des Projektes, im Wesentlichen geht's um die bessere Vernetzung von Erzeugern (Windparks) und Grossverbrauchern.

    Das Projekt läuft lt. HP noch bis 2020.

    Ich weiß nicht, ob der Preis da steht. Ich weiß aber, dass es so ist. Was hier gemacht wird, ist nur ein Teil des Projekts. Klar. Aber es wird halt so gemacht.

    Wie war das noch, der Durchschnittspendler legt am Tag 35 km zurück. Das macht bei einem vernünftig dimensionierten Auto 5-7 kWh. Die kann man doch jeden Abend aus dem Hausakku laden. Wo ist das Problem? Bleiben je nach Hausspeicher noch 3-4 kWh für den Nachtbedarf des Hauses übrig.


    Idealer wäre natürlich tagsüber beim Arbeitgeber an der PV, aber ein Arbeitgeber macht nunmal, was er will und nicht, was der E-fahrende Arbeitehmer will. Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber wurde ein E-Dienstfahrzeug von der Chefin abgelehnt, wegen der Kinderarbeit bei der Lithiumgewinnung. :juggle: Die kann froh sein, dass ihr PR-Vorsitzende den Job gewechselt hatte. Die Anschaffung eines Verbrenners mit dem Argument hätte ich gleich abgelehnt.


    Und wer bitte hat Platz auf seinem sinnvoll ausgerichteten Hausdach für 30-40 kWp? Der typische Vorstadt-Reihenhausbesitzer hat eine Dachfläche von 12x5 Metern, die Hälfte davon im schlechtesten Fall nach Norden ausgerichtet. Dann bleibt anzüglich Dachfenster noch Platz für 5-6 kWp.


    Theoretisch mag ja vieles sehr gut möglich sein. Aber in der Praxis wird der Idealwert nunmal um Längen nicht erreicht und man muss sich auf das realistisch Machbare konzentrieren.

    Hast du dazu einen Link ? 🤔

    Auf der Projekt - HP kann ich dazu nichts finden :

    http://www.new4-0.de/

    Hier gibt es mehr dazu: https://www.stadtwerke-norders…en/nachhaltigkeit/new-40/


    Ich wohne leider ein Dorf weiter, werde aber mal sehen, ob da über das EVU Naturstrom und das Projekt NEW 4.0 etwas geht. Wäre doch prima, den Speicher im Winter über den SHM 2.0 mit überschüssigen Windstrom zu laden.

    Da würd ich erst mal drüber nachdenken, ob man Wäsche nicht auch etliche Monate im Jahr draußen trocknen kann, so wie man es jahrzehnte lang gemacht hat...praktisch keine Komforteinbuße, dafür etliche kWh Einsparung...;) oder wohnt der Kollege neben einem Kohlekraftwerk^^

    Wenn du auf einem gewissen Niveau Sport betreibst, hast du nicht immer Zeit, auf die Sonnentrocknung zu warten.