Beiträge von schlossschenke

    Lies einfach das Votum komplett durch!

    Das hatte ich bereits und nun habe ich es nochmal.


    Punkte 21

    Dass grundsätzlich ein Netzanschluss des Hausnetzes mit dem vorgelagerten Verteilnetz besteht, ist zwischen den Parteien ebenfalls nicht strittig.


    Besagt, dass ein Netzanschluss vorhanden ist.


    Punkte,22

    Der Annahme eines (mittelbaren) Netzanschlusses der Solaranlage steht nicht der

    Umstand entgegen, dass die PV-Speicher-Kombination derart in das Hausnetz der
    Anspruchstellerin eingebunden werden soll, dass der Strombezug des Hausnetzes
    aus dem Netz per Trennschaltung unterbunden wird und ein Parallelbetrieb der
    Stromerzeugungsanlage
    nur
    für 20 ms stattfindet


    Besagt, dass es sich aufgrund der fett markierten Stelle um kein Inselnetz handelt.


    Punkte 23

    Die durch technische Einrichtung bewirkte Umschaltung in einen Inselbetrieb reicht für die Befreiung von der EEG-Umlage grundsätzlich nicht aus. Zu fordern ist eine dauerhafte Trennung der Erzeugungsanlage vom Netz, die zur Beseitigung eines mittelbaren Netzanschlusses auch die dauerhafte Trennung des Hausnetzes voraussetzt.


    Besagt, dass die netzparallele Anlage während des Inselbetriebs nicht von der EEG-Umlage befreit ist.


    Zitat


    Punkte 39

    wird das vorgelagerte Netz zweifelsohne beansprucht


    bezogen auf Punkt 38:


    Sinn und Zweck der Privilegierung dürften darin liegen, dass eine vollständig autark betriebene Stromerzeugungsanlage, die weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen ist, weder das Netz in irgend einer Form in Anspruch nimmt,


    Hierbei geht es um Folgendes:

    Die Begriffe mittelbar und unmittelbar verstehen leider viele nicht.

    "unmittelbar" heißt, daß für die Verbindung zum öffentlichen Netz keine Netze anderer auf dem Weg dorthin genutzt werden, also die Anlage hängt über einen Zähler des Anlagenbetreibers direkt am Netz des VNB.

    "mittelbar" heißt, daß man andere private Netze dazwischen hat, um zum Netz des VNB zu gelangen.


    Gruß


    schlossschenke

    Votum2019/38

    Ich habe doch im vorherigen Beitrag bereits erklärt was dabei das Problem ist.


    Nochmal Klartext, eine Inselanlage hat überhaupt keinen Stromanschluss!

    Hat sie auch nicht, sie läuft dauerhaft eigenständig.


    Die Ausnahme zur Befreiung nach § 61a Nummer 2 EEG 2021 greift nur bei einem „echten“ Inselbetrieb, welcher eine dauerhafte physikalische Trennung von Erzeugungsanlage und Netz voraussetzt.

    Welche bei der I-0-II Umschaltung oder eine Verriegelung gegeben ist und im Beispiel halt nicht :roll:

    Die Abgabe entfällt nur, wenn du keinen(!) Stromanschluss auf deinem Grundstück hast

    Sicher, dass ihr das richtig versteht? Ich denke es ist eine Umschalteinrichtung gemeint, welche aus einer (ursprünglich) netzparallelen Anlage eine Inselanlage macht. In dem Fall ist für den Zeitraum, in welchem die eigentlich netzparallele Anlage

    vom Stromnetz getrennt als Inselanlage läuft, weiterhin die Umlage zu bezahlen.


    "Zu einer Trennung vom Netz führen" setzt ja voraus, dass ohne diese Trennung, also in der anderen Schalterstellung oder kurzzeitig während der Umschaltung, eine Verbindung bestehen würde. Im Falle einer Inselanlage müsste es aber zu keiner Trennung führen, da nie eine Verbindung bestand. So verstehe ich das.



    Gruß


    schlossschenke

    Servus,


    sehen wir uns das Beispiel mal genauer an:

    Zitat

    Laut Herstellerangaben wird die PV-Installation nur für den Umschaltvorgang für einen Zeitraum von 20 ms parallel zum Netz betrieben.


    Er ist nicht gemäß §§ 61 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. 61a Nr. 2 EEG 2017

    von der EEG-Umlagepflicht befreit, da die Stromerzeugungsanlage und die Verbrauchseinrichtungen der Anspruchstellerin an ein Netz i. S. d. § 3 Nr. 35 EEG 2017 angeschlossen sind. Dies gilt ebenso für die in Rede stehenden Zeiträume in denen die PV-, Speicher-Kombination vom Netz durch Trennschaltung getrennt wird.

    Logisch, durch diese 20ms - so lächerlich das auch sein mag - tritt das EEG in Kraft und es ist eben KEINE Inselanlage mehr.

    Diese Tatsache ließe sich aber einfach durch eine rein manuelle Umschaltung oder eine Schützverriegelung lösen, wodurch die Anlage zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung zum Netz hätte. Folgende Aussage:

    Die Rechtslage ist eindeutig, es darf keine Möglichkeit der Netzverbindung zur Inselanlage möglich sein

    Ist also korrekt und dein Beispiel widerlegt diese keineswegs.


    Die automatische Umschaltung, welche hier direkt zwischen Wechselrichterausgang und Netz umschaltet, wurde einfach nur schlecht gelöst. Interessant wäre natürlich gewesen welche Gerätschaften genau zum Einsatz kamen.



    Gruß


    schlossschenke

    Bei den bisherigen Komponenten macht es weniger Sinn nun plötzlich etwas aus dem hochpreisigeren Segment dazu zu packen, aber ich würde an deiner Stelle zumindest Mittelklasse-Komponenten wählen.

    Der erwähnte SR-ML2440 würde im 24V System für alle Module ziemlich gut passen.

    Den Wechselrichter solltest du ohnehin tauschen, da er nicht so aussieht als wäre er sparsam im Verbrauch. Georg kann dir sicherlich einen im mittleren Preissegment empfehlen, welcher auch für das Hauswasserwerk ausreichend Leistung bereit stellt und trotzdem einen akzeptablen Leerlaufverbrauch hat.


    Bezüglich deiner Verbraucher wären Leistungsangaben und Laufzeiten wichtig. Erst dann lässt sich ermitteln ob das so funktioniert wie du es dir vorstellst.


    Gruß


    schlossschenke

    Naja, da hast du halt so ziemlich das Billigste zusammengekauft was man so findet. Die Batterien eignen sich nur bedingt für zyklische Anwendungen, der Wechselrichter taugt auch nichts und welchen Laderegler du hast weiß ich nun immer noch nicht. Auch die Verbrauchs- und Verbraucherliste fehlt noch.


    Gruß


    schlossschenke

    ok würde das alles dann ausreichen für mein vorhaben ?

    Erstelle doch mal eine Liste deiner Komponenten (mit Links oder Typenbezeichnung) und deinen Verbrauchern, dann können wir uns das einmal genauer ansehen.

    Wichtig sind auch die Laufzeiten der jeweiligen Verbraucher und der Nutzungszeitraum.

    Wo soll die Anlage stehen, wie sieht das Dach aus, gibt es Schatten?


    In der Regel klärt man das aber bevor man einkaufen geht ;)


    Gruß


    schlossschenke

    Nun, dann schließe 2 Module parallel an den bestehenden 30A Laderegler an und kaufe als zweiten Laderegler einen 40A Toyo, an welchen die restlichen drei Module angeschlossen werden.


    Gruß


    schlossschenke

    Servus Jens,


    für diese Module kommt praktisch nur eine Parallelschaltung in Frage. Der Fehler ist der 12V Wechselrichter. Dein 30A Regler (welcher überhaupt?) hätte bei 24V nämlich mehr oder weniger gereicht und zwei Batterien hast du ja sowieso.


    Aber was möchtest du mit der Anlage überhaupt betreiben, dass der Wechselrichter so groß sein muss?


    Gruß


    schlossschenke