Beiträge von schlossschenke

    Hallo,

    Oder wäre es sinnvoller die Anlage erstmal nur mit einem Modul zu betreiben ?

    nein, auf keinen Fall.

    Und eventuell den TR 3210 30 A zu nehmen?

    Auf keinen Fall.


    Werden die 740wp bei mir dann einfach vom Regler auf die 480w runter geregelt?

    Ich erwarte eigentlich von jedem halbwegs aktuellen Regler, dass er seinen Ausgangsstrom begrenzen kann. Selbst mein erster MPPT-Regler konnte das bereits. Beim Toyo wären das dann 40A*Batteriespannung (13-14,4V), also schon mehr als 480W.

    Nichtsdestotrotz ist deine Frage berechtigt, denn bei den Toyo-Modellen kann ich es dir nicht mit Gewissheit sagen. Ich würde an deiner Stelle einfach mal den Händler telefonisch kontaktieren oder eine kurze E-Mail schreiben, dann dürfte das schnell geklärt sein. Vielleicht kann aber auch scauter2008 etwas dazu sagen.


    Gruß


    schlossschenke

    Da wird auf deine Argumentation eingegangen... ;)

    Du meinst meine Argumentation bestätigt? Ja, das ist korrekt.

    Auf die ersten beiden Punkte werde ich nochmal eingehen, aber sehen wir uns erst deine bisherige Argumentation an, die etwa wie folgt lautet:


    Lies Punkte 1,2,3 aus Dokument IRRELEVANT, lies Punkte 4,5,6 aus Dokument IRRELEVANT, Zitat aus Dokument IRRELEVANT bestätigt, dass das Thema bei Anlage IRRELEVANT gesetzlich geklärt ist. Lies trotzdem auch noch Punkte IRRELEVANT 7,8,9. EDIT: Achja, Punkte 10,11,12 auch noch, bitte komplett!

    Das Thema ist wirklich geklärt. Bei der besprochenen Anlage geht es um eine Victron-Anlage... Votum2019/38

    Lies einfach das Votum komplett durch!

    Nein! Punkt 40 lesen

    Einfach den Link lesen! Besonders unter "Tatbestand" die Punkte 21,22,23,39,40... ;)

    Siehe Punkt 40... ;)

    siehe den jetzt schon mehrfach erwähnten Punkt 40

    Das Votum der Clearingstelle

    Keine deiner Aussagen stimmt!

    Lies die Punkte 25,26


    Aufgrund deiner grandiosen bisherigen Argumentation, welche sich ausschließlich auf dieses Dokument IRRELVEANT stützt, in welchem es wie schon x-mal erwähnt ausschließlich um die mittelbare Verbindung der Stromerzeugungsanlage zum Netz geht, welche bei der richtigen NETZUMSCHALTUNG so nicht auftreten kann, erkläre ich dir nochmal die Punkte 25, 26 und werde es dann gut sein lassen, da niemand derart begriffsstutzig sein kann.


    Zitat

    25 Der Wortlaut des § 61a Nr. 2 EEG 2017 wäre im Ausgangspunkt einer Auslegung zugänglich, die in der vorliegenden Konstellation das Vorliegen auch eines (mittelbaren) Netzanschlusses verneint, da eine Netzeinspeisung des eigenerzeugten Stroms jederzeit unterbunden ist

    Auch wenn nicht eingespeist wird kann eine (mittelbare) Verbindung zum Netz vorliegen, wie es hier nun mal der Fall ist.

    Es geht einzig um die mittelbare Verbindung des DC-Netzes, in welchem sich die Erzeugungsanlage befindet, mit dem öffentlichen AC-Netz.

    Zitat

    und der Strom aus der Erzeugungsanlage nur dann in den Verbrauchseinrichtungen verbraucht wird, wenn das Hausnetz durch Trennschaltung vom Netz getrennt wird.

    Das beschreibt die Grundfunktionsweise des Multiplus. Der Inverter wird nur aktiv (stimmt nicht ganz), wenn der Eingang getrennt ist. Die mittelbare Verbindung besteht bei aktivem Eingang aber trotzdem, sodass dieses Argument nicht zählt. Es geht also noch immer um die mittelbare Verbindung.

    Zitat

    Da der Wortlaut auf den Netzanschluss der Stromerzeugungsanlage und nicht (mehr) auf den des Eigenversorgers abstellt (s. u. Rn. 28 ff.) und den Begriff des Netzanschluss nicht näher definiert, käme eine Lesart in Betracht, in der eine Netztrennung wie die vorliegende oder ähnliche technische Umsetzungen zur Verhinderung von Elektronenflüsse aus und in das Netz ausreichen könnten, um einen mittelbaren Netzanschlusses zu verneinen.

    Nein, eine Verhinderung der Einspeisung reicht nicht aus solange eine (un)mittelbare Verbindung besteht und diese besteht beim Multiplus aus technischer Sicht immer.

    Zitat

    Es ließe sich argumentieren, dass die Stromerzeugungsanlage zu keinem Zeitpunkt an das Netz angeschlossen ist. Hieran würde auch der für 20 ms stattfindende Parallelbetrieb nichts ändern, da es sich insoweit um eine technisch nicht vermeidbare Verbindung handeln dürfte

    Siehe oben. Aufgrund dieser technisch nicht vermeidbaren Verbindung wird zurecht die EEG-Umlage fällig. Man hätte den AC-Eingang nicht anklemmen dürfen, dann würde dieses Dokument nun anders aussehen.


    BTW: Mit "zurecht" meine ich nach geltendem Recht, nicht sinnvollerweise.


    Zitat
    6 Allerdings wird unter einem „Netzanschluss“ gemeinhin und auch in anderen Normen des EEG (bspw. in § 16 EEG) nicht mehr als die Herstellung einer Verbindungsleitung, also die Verlegung und der Anschluss eines einfachen Kabels verstanden und der Begriff des mittelbaren Netzanschlusses kann daher ebenso gut dahingehend verstanden werden, dass bereits das Bestehen eines Anschlusses des Hausnetzes und die Einbindung der Stromerzeugungsanlage in das Hausnetz das Vorliegen eines mittelbaren Anschlusses begründet,

    Bereits der Anschluss des öffentlichen Netzes an den AC-Eingang des Inverters genügt hier zur Herstellung besagter Verbindungsleitung, sodass die Erzeugungsanlage als eingebunden gilt.

    Zitat

    unabhängig davon, ob der Anschluss des Hausnetzes während des Eigenverbrauchs unterbrochen ist und die Stromerzeugungsanlage nur im Trennfall zur Versorgung der Verbrauchseinrichtungen herangezogen wird, da die bestehende Leitung des Hausnetzes durch die Trennschaltung nicht beseitigt wird.

    Dass der Inverter nur aktiv ist während das Transferrelais geöffnet ist und der Inverter während der aktiven mittelbaren Verbindung nicht einspeist, tut nichts zur Sache. Die Verbindung besteht, also müsste man die Leitung vom AC-In entfernen, damit die Voraussetzungen für ein Inselnetz erfüllt sind und bei größeren Anlagen keine EEG-Umlage fällig wird.


    Dies erreicht man mit einer I-0-II Umschaltung oder eine verriegelten Schützschaltung. Weshalb das so ist und hierbei keine mittelbare Verbindung oder Verbindungsleitung besteht, habe ich mittlerweile des Öfteren erläutert.

    Das Dokument der Clearingstelle behandelt eine Anlage, welche den Anforderungen nach § 61 Absatz 1 Punkt 2 nicht gerecht wird. Jegliche Herleitungen aus diesem Dokument mit Umlegung auf richtige Inselnetze, wie z.B. dass dadurch nun für alle größeren Inselsysteme EEG-Umlage fällig wäre, man diese anmelden müsste oder gar bei bestehen eines Netzanschlusses diesen rückbauen müsste, sind vollkommener Quark. Die hier statt findende Panikmache entstand einzig durch Fehlinterpretationen aufgrund massiven Mangels an Fachwissen und technischem Verständnis.

    Auch wenn Seevetaler das nicht verstehen möchte und mich beim nächsten Posting abermals dazu auffordert Punkt drölfzig aus Dokument irrelevant zu lesen, hoffe ich, dass es zumindest der ein oder andere verstanden hat, dass ein Inselnetz selbstverständlich auch zusätzlich zum Hausanschluss bestehen darf, es weiterhin als Inselnetz gilt und es auch keiner Anmeldung bedarf, solange es zwischen der Stromerzeugungsanlage und dem öffentlichen Netz zu keinem Zeitpunkt eine (un)mittelbare Verbindung gibt. Ich denke die Beispiele mit den Solarleuchten und Campingplätzen zeigen auch recht deutlich, weshalb das so wie es interpretiert wurde nicht gemeint sein kann.



    Gruß


    schlossschenke

    Hallo,

    Es geht ja um das System ob das zusammen passt

    Geht es wirklich darum? Denn:

    das kann der Solartronics nicht!

    Meine Fragen wurden noch nicht beantwortet, vielleicht meldet sich jemand der auf mein System eingehen will

    Ich denke sie wurden beantwortet ;)


    Eine Hebebühne erfordert in der Regel sogar C-Charakteristik. Wie soll das ein 1500W Wechselrichter schaffen?


    Diesbezüglich wurde auch bereits eine wichtige Frage gestellt, welche du nicht ernst genommen/beantwortet hast:

    Welche Leistung benötigt denn die Hebebühne? Vor allem beim Einschalten.


    Gruß


    schlossschenke

    Du bringst immer wieder die falschen Argumente zur eigentlichen Frage

    Nun, André und ich liefern zumindest Argumente und Erläuterungen und meines Erachtens auch die richtigen, denn deine beiden Fragen wurden in den letzten Postings bereits ausführlich geklärt. Ob letztendlich eingespeist wird oder nicht hat damit erstmal nichts zu tun und war nie das Thema.


    mehr als Zweizeiler mit stets den selben Behauptungen aus Rechtstexten, welche keine sind und zudem fehlinterpretiert werden, kommen von dir leider nie zurück.

    Und schon wieder kommst du zum gefühlten 10. mal mit diesem Käse an ... :roll:


    Das Thema EEG-Umlage ist geklärt!

    Zitat:

    Liegt der Sinn der Privilegierung aber vorrangig in der Autarkie zum vorgelagerten Netz und einer darauf basierenden bezugsseitigen Entlastung desselben, so hindert bereits das Vorhandensein eines technischen Anschlusses und das Vorliegeneines Netzanschlussvertrages – unabhängig von einer tatsächlichen Nutzung des Anschlusses – die Annahme einer Befreiung von der EEG-Umlagepflicht.

    Aus welchem verbindlichen, aktuellen Rechtstext stammt dieses Zitat, welches das "geklärt" hat denn?


    Das entsprechende GESETZ steht hier und nur hier. Nichts Anderes hat Gültigkeit. Wann Punkt 2 erfüllt bzw. eben nicht erfüllt wird habe ich erklärt. Der Gesetzestext ist hier eindeutig, selbst wenn etwas anderes damit gemeint sein sollte.


    Bei deiner "Klärung" hingegen wurde dieser Punkt 2 aus mehrfach erwähnten Gründen nicht erfüllt. Insofern ist alles was in deinem Dokument steht hinfällig, da es hierbei um eine Anlage mit mittelbarer Verbindung zum Netz ging.

    Des Weiteren ist es hinfällig und veraltet, weil es um das EEG2014 ging.

    Geklärt wäre es zudem erst, wenn ein Gericht ein Urteil gefällt hätte. Aber selbst dann wäre es nicht geklärt, weil es in dieser Installation eben eine mittelbare Verbindung gab und das Gericht zurecht das Urteil gefällt hätte, das du gerne sehen würdest. Dass hier die Umlage fällig wurde ist nur logisch.

    An dieser Stelle trotzdem nochmals der Hinweis, dass die darin enthaltene Grafik als äußerst fragwürdig einzustufen ist.


    Also, entweder ein entsprechendes Urteil vorlegen, in welchem es um eine Anlage geht, welche Punkt 2 des EEG2021 auch erfüllt hat, oder einfach mal Ruhe geben. Und kommt jetzt bloß nicht wieder damit, dass mittelbar bedeutet jemand könnte etwas umbauen und deshalb der Netzanschluss weg muss :roll:


    Ändert aber nichts an der derzeitigen Gesetzeslage.

    Zumindest damit hast du recht und das Gesetz ist oben verlinkt.



    Gruß


    schlossschenke

    warum sagt man das bei der Parallelschaltung von dem Modulen sich der Strom verdoppelt und die Spannung bleibt gleich

    Diese Aussage trifft am Eingang des MPPT-Reglers durchaus zu. Intern wird das dann so gewandelt, dass diese Leistung abzüglich eines kleinen Verlustes am Ausgang wieder herauskommt, aber eben auf Batteriespannungsniveau wodurch der Strom ausgangsseitig höher liegt. Ob am Eingang nun 80V*10A oder 40V*20A (Beispiel) reinkommen macht in der Theorie für den Ausgangsstrom keinen Unterschied.


    Gruß


    schlossschenke

    das einzige was ich jetzt noch nicht verstanden habe ist das der theoretische Ladestrom von den pv Modulen ja dann eigentlich immer gleich ist egal ob ich Sie parallel oder in Reihe schalte weil die 740wp hab ich ja egal wie ich sie schalte.

    Dann hast du es doch verstanden? ;)


    Gruẞ


    schlossschenke

    Blöde Frage, warum sollten Hersteller wie Victron, Steca usw. Wechselrichter mit Umschaltung anbieten, wenn diese Funktion nicht rechtlich anerkannt wird?

    Es ist keine Umschaltung, sondern nur eine Zuschaltung und rechtlich passt das erstmal. Hier siehst du wie die Geräte funktionieren und ebenso den entsprechenden Transferschalter. Es handelt sich auch um keine Online-USV. Die Geräte arbeiten bidirektional, das heißt du kannst im Inselbetrieb auch am Ausgang Energie reinschieben, sodass der Stromfluss sich ändert und das Ladegerät anspringt (sogar bei den VE.Bus Phoenix Modellen). Bei durchgeschaltetem Netz ist das Ladegerät am Ausgang ebenfalls aktiv, denn Eingang und Ausgang hängen zusammen. Auch gibt es die Funktion PowerAssist, welche Energie bei schwachem AC-Eingang zumischen kann. Der Multi kann aus "unsauberem Kuhschwanzstrom" aber keinen sauberen Strom machen, sondern er läuft innerhalb seiner Möglichkeiten stets synchron zum Eingang. Das alles zeigt eigentlich ganz gut, dass es sich um keinen wirklich Bypass und keine Umschaltung im eigentlichen Sinne handelt, was auch am Bild zu erkennen ist.


    Die Funktionen und der USV-Betrieb sind gar nicht das Problem. Das Problem tritt erst ein erst sobald eine DC gekoppelte PV-Anlage, also eine Erzeugungsanlage im Batteriestromkreis dazukommt. Nimmt man den Rechtstext ernst und der Multiplus ist ans öffentliche Netz angeschlossen, dann gibt es unabhängig der Konfiguration und der tatsächlichen Einspeisung besagte mittelbare Verbindung. Abgesehen davon ist das aber auch nur ein deutsches Problem und man kann den Eingang alternativ auch für einen Generator verwenden oder die EEG-Umlage einfach bezahlen.

    Auf der anderen Seite muss es halt erstmal jemanden stören. Ich bin mir sicher, dass tausende Anlagen in Deutschland so betrieben werden und die wenigsten dürften Probleme bekommen haben, geschweige denn die dafür nötige Größe haben. Viele davon dürften auch in Wohnmobilen verbaut sein, aber da hängen dann auch keine >30kWp dran :lol: und in der Standardkonfiguration schiebt der Multi ohnehin keine Energie ins Netz. Trotzdem ist man mit dieser Konfiguration, wenn man es ganz genau nimmt, nicht immer auf der sicheren Seite oder besser gesagt mit den "gängigen" Netzumschaltungen ist man auf der sichereren Seite.



    Gruß


    schlossschenke

    Dein Umschalter befreit dich nicht von der EEG-Zahlung

    In erster Linie ging es mir um den Käse mit der Insel und dem Netzanschluss, aber der Schalter erfüllt natürlich Punkt 2:

    Zitat

    Der Anspruch nach § 61 Absatz 1 entfällt bei Eigenversorgungen, wenn die Stromerzeugungsanlage des Eigenversorgers weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen ist,


    Das Wort "mittelbar" wird falsch verstanden.

    Zitat

    Mittelbar an das Netz der öffentlichen Versorgung angeschlossen sind Eigenversorger, deren Eigenversorgungsanlage in ein nicht-öffentliches Netz eingebunden ist, welches aber seinerseits mit dem Netz der öffentlichen Versorgung verbunden ist.

    Unmittelbar ist klar, dies wäre eine direkte Verbindung, also ein PV-Inverter.

    Mittelbar ist ein MPPT-Regler in einem DC-Netz (--> nicht öffentliches Netz), also eine DC-gekoppelte PV-Anlage, welche aber wiederrum über den Multiplus mit dem öffentlichen Netz verbunden ist, wenn der AC-Eingang aktiv ist.


    Beispiel/Problem:

    Zitat

    Der Einbau technischer Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen

    Der Multiplus läuft im Grundzustand offiziell als USV und während aktivem Ignore-AC gibt es auch keinerlei Verbindung zum Netz. Ignore-AC führt also zu einer Trennung vom Netz. Soweit so gut.

    Zitat

    die Verbindung aber nach Anforderungen des Eigenversorgers wieder herstellen können

    Die Anforderung des Eigenversorgers ist die Netzzuschaltung bei leerem Akku. Bei jeder Wiederzuschaltung des Netzes kommt es aber zu einer Wiederherstellung dieser mittelbaren Verbindung, also stellt der Multiplus aus technischen Gründen keine geeignete Einrichtung dar. Es genügt hierbei meines Erachtens schon, dass das Gerät technisch dazu im Stande ist, nicht wie es konfiguriert ist. Der AC-In darf nicht angeschlossen werden, wenn es eine Erzeugungsanlage im DC-Kreis gibt.

    (Außerdem ließe sich der Multiplus sogar sehr einfach von jedem Laien und ohne Passwort auf Einspeisebetrieb umkonfigurieren, ohne dass an der Installation physisch etwas geändert würde)


    Als weiteres Beispiel könnte man noch einen einfachen LSS nehmen, denn auch dieser trennt im Grundzustand "aus". Er lässt sich nach Anforderung des Kunden aber jederzeit wieder einschalten um diese Verbindung wiederherzustellen.

    Zitat

    ist nicht ausreichend um die Voraussetzungen einer Inselanlage zu erfüllen

    Logisch, macht Sinn.



    Die richtige Umschaltlösung erfüllt aber die Voraussetzungen einer Insel, da sie weder im Grundzustand noch in sonstigen Eigenversorgeranforderungszuständen eine mittelbare oder unmittelbare Verbindung zwischen Erzeugungsanlage und öffentlichem Netz herstellen kann. Sie ist technisch einfach nicht dazu in der Lage. Der AC-In vom Multiplus wird hierbei nicht angeklemmt.


    Mit mittelbar ist nicht gemeint, dass jemand die Anlage unter Umständen elektrisch vollkommen umbauen könnte. Die alleinige Eventualität eines Umbaus rechtfertigt keine EEG-Umlage und kein Entfernen eines Netzanschlusses. Ebenso wenig wie ein unangemeldetes KFZ auf Privatgrund die Zahlung der KFZ-Steuer rechtfertigt.



    Ich weiß schon, dass du ein Sturkopf bist und dir nie etwas erklären oder sagen lässt und nachgeben tust du schon drei mal nicht, aber was deinen Kopf angeht scheitert es sicherlich nicht am Verstehen, sondern ausschließlich am Verstehen wollen.
    Der Beitrag gilt deshalb eher den anderen als Erklärung, denn mehr als Zweizeiler mit stets den selben Behauptungen aus Rechtstexten, welche keine sind und zudem fehlinterpretiert werden, kommen von dir leider nie zurück. Es sei denn man vertauscht 1 & 2 bei den Wohnungen, dann ist das natürlich ein wichtiger Grund um mal etwas mehr zu schreiben und einen zu berichtigen, was? ;)


    Sollte dies jemals von irgend einem Gericht anders aufgefasst worden sein, dann lag das an schlechter Argumentation oder mangelndem Sachverständnis des Richters. Würde man dies so einführen, gäbe es sehr viele Rechtsfragen und Sonderfälle zu klären.


    Jetzt ist es mir eingefallen. Da gab es einen user jdhenning ...

    Auch der Kenny wäre ein heißer Kandidat ;)



    Gruß


    schlossschenke

    Die Anlage müsste innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme ins Marktstammdatenregister eingetragen werden.

    Dann trage mal schön deinen Solartaschenrechner, deine Solargartenleuchten und als Campingplatzbetreiber jegliche auf dem Stellplatz befindlichen Wohnmobile mit PV-Modul auf dem Dach ein. Falls du eine Solar-Smartwatch besitzt, dann trage bitte auch diese ein und lade sie besser niemals am öffentlichen Netz auf, denn es könnte zu einer Verbindung mit der Erzeugungsanlage führen.


    Wie ist das eigentlich mit der EEG-Umlage, wenn zeitgleich 101 Dalmatiner Wohnmobile mit jeweils 300Wp auf dem Dach anreisen? Was passiert, wenn eines wieder wegfährt - oder über die Grenze zum Nachbarsgrundstück? Kommt das dann auf den Zeitraum und Abstand der Anreise/Verweildauer an oder auf den Montagezeitpunkt und den Standort des Moduls? Wird das während einem Aufenthalt außerhalb der EU dann ausgesetzt? Macht es einen Unterschied ob das Mobil in einer Halle ohne Stromanschluss oder bei mir in der Einfahrt mit Stromanschluss überwintert? Muss ich es im Falle der Halle im Winter ummelden? Zahlt das dann der Betreiber des Platzes oder jeder für sich selbst? Wie ist das bei einem gemieteten oder geliehenen Mobil, da haben wir schon drei Möglichkeiten? Und wie wird die erzeugte und verbrauchte Energie überhaupt ermittelt?

    Viele kleine Inselanlagen können es nach eurer Definition unmöglich sein, solange das Grundstück mit den 101 Campern drauf einen Netzanschluss hat. Zusätzlich haben viele dieser Stellplätze auch noch die Möglichkeit den Camper ans öffentliche Netz anzuschließen. Ohje, hast du den Paragraphen parat, welcher das regelt? Das kann so unmöglich erlaubt sein, dagegen muss man etwas unternehmen ... =O


    Ein anderer Fall: angenommen ich hätte einen Container voller PV-Module auf dem Grundstück stehen, müsste ich die alle anmelden? Es bestünde immerhin eine mittelbare Verbindung zum Netz - oder doch nicht? Wie ist das mit dem mittelbar gleich wieder gemeint? Ab wann wird angenommen, dass ich etwas umbauen könnte und wird das überhaupt angenommen? Vielleicht schon bevor ich Module gekauft habe? Dann kappen wir vorsichtshalber besser mal alle Stromanschlüsse der Bevölkerung. Es könnte jemand auf die Idee kommen seine Anlage nicht anzumelden oder eine "unechte" Insel aufzubauen.

    Wenn die zweite Wohnung nicht an das Verteilnetz angeschlossen ist, es also innerhalb der Hausverteilung keine Verkabelung vom Netzverknüpfungspunkt zur 2.Wohneinheit besteht und es keinen zweiten Zähler für die 2.Wohnung gibt. wäre dies eine Insel

    Cool, dann kaufe ich einfach die zweite Wohnung und stecke die Verbraucher bei leerem Akku dort an während die erste Wohnung als "echte" Insel läuft 8)

    Welchen Unterschied macht das gleich wieder für den VNB oder das EEG und warum? Müsste man im anderen Fall etwa eine weitere Trafostation aufstellen?



    Naja, nicht so wichtig ... jedenfalls führen ein I-0-II Umschalter oder eine verriegelte Schützschaltung zuverlässig zu einer dauerhaften Trennung beider Netze. Das Inselsystem läuft für sich autark weiter während dem öffentlichen Netz ganz regulär Verbraucher zugeschalten werden. Das ist nichts Anderes als würde man das Licht anschalten. Achso, der Neutralleiter. Das ist nichts Anderes als würde man mit einem Heizungsnotschalter ein Licht anschalten. Vor dem Moment, in welchem es zugeschalten wird, ist es aus und niemand hat mir vorzuschreiben wie oft oder wann ich mein Licht ein- oder ausschalte. Das Inselnetz ist natürlich nicht aus, sondern läuft ohne (un)mittelbare Verbindung zum öffentlichen Netz ebenso wie die Solargartenleuchte vollkommen abgeschottet als echtes Inselnetz weiter. Hier wurde das Licht einfach abgeschaltet.

    Zitat

    Der Einbau technischer Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen, die Verbindung aber nach Anforderungen des Eigenversorgers wieder herstellen können, ist nicht ausreichend um die Voraussetzungen einer Inselanlage zu erfüllen

    Weißt du was echt blöd ist? Der I-0-II Schalter erfüllt meine Anforderungen zur WiederHerstellung dieser Verbindung überhaupt nicht. Denn egal wie sehr ich mich anstrenge, in Mittelstellung klappt es einfach nicht beide Netze miteinander zu verbinden und auch nicht die Erzeugungsanlage mit dem öffentlichen Netz. Ich kann meine Verbraucher nur entweder auf das Inselnetz oder das öffentliche Netz schalten und das noch nicht einmal ohne einen Stromausfall zu verursachen, da sie vorher von beiden Netzen vollständig getrennt werden. :(

    Umbauen kann ich es als Laie auch nicht, weil ich das gar nicht darf und/oder aus versicherungstechnischen Gründen will ;) .


    Subbr Schalter! :thumbup: :saint:



    Nun noch ein paar nützliche Tipps von mir, da Urteile scheinbar grundsätzlich nicht nach Fakten, sondern Möglichkeiten gefällt werden:


    • Solltest du einen Kanister Motoröl in der Garage stehen haben, dann lasse den Abwasseranschluss rückbauen, denn es bestünde die Möglichkeit, dass du das Öl in diesem entsorgst.
    • Nun da der Abfluss weg ist, zählt die Trockentoilette im Garten endlich als echte autarke Toilette.
    • Der Sportwagen ohne Straßenzulassung, welcher in deiner Garage steht, setzt den Rückbau des Teils der Straße voraus, welcher an dein Grundstück grenzt. Es bestünde ansonsten nämlich eine unmittelbare oder mittelbare Verbindung zu öffentlichen Wegen. Die Alternative wäre KFZ-Steuer für dieses Fahrzeug zu zahlen, obwohl du es nicht auf öffentlichen Wegen benutzt oder aus diversen Gründen nicht einmal benutzen kannst. Leider hat aber nunmal sowohl die Rennstrecke als auch das öffentliche Straßennetz eine (getrennte) Verbindung zu deinem privaten Grundstück. Kann man leider nichts machen.
    • Wenn du Trinkwasserflaschen kaufst, hüte dich davor deinen Durst aus dem Wasserhahn zu stillen, sobald deine Flaschen leer sind. Dem Wasserversorger entstehen durch deinen Trinkwasserkauf Kosten, welche er tragen muss. Am besten du baust deinen Wasseranschluss gleich ab, denn man munkelt solange ein Anschluss besteht wäre in der Falsche gar kein echtes Mineralwasser. Ansonsten bitte Flaschen anmelden.
    • Zu guter Letzt entferne bitte deine Familie aus deinem Haushalt, denn es bestünde dort die Möglichkeit, sie mit einem Küchenmesser abzustechen.


    Wenn ich mir das so durchlese klingt das irgendwie alles recht dämlich, findest du auch?

    Vielleicht kommst du ja selbst drauf was das eine oder andere mit dem Thema zu tun haben könnte.

    Ich geb dir nochmal einen kurzen Denkanreiz ;):

    Es ist keine INSEL!

    Aus welchem Grund ist eine Solarleuchte gleich wieder keine Insel, wenn ein Stromanschluss auf dem Grundstück besteht? :/

    Du hättest nämlich jederzeit die Möglichkeit selbst, die ... mit den Netz zu verbinden. Darum ist es keine Inselanlage.

    Ah, okay, danke! Das ist natürlich ein echtes Problem =O. Welchen Solarleuchtenbetreiber möchtest du zuerst verklagen?



    Gruß


    schlossschenke