Beiträge von schlossschenke

    Servus,

    "Hinter" dem Steca ist die Pylontech US2000 Plus

    Den Steca 5000/48 habe ich nur deshalb gewählt, weil wir einen hohen Anlaufstrom für eine Hebebühne benötigen.

    Soll ja 5 KW können ;) , die "Menge" Strom mit 2,4 kWh sollte reichen, auch wenn effektiv davon nur 70-80% genutzt werden können.

    Die Pylontech haben klare Vorgaben ..

    Laut Protokoll soll ich abends, wenn ich selten Strom gebraucht habe, den Speicher mehrmals mit >50A (=2500 Watt) zu hoch belastet haben.

    und mit deinem ersten Beitrag hast du praktisch bestätigt, dass das der Fall war.


    die lehnen jegliche Garantie oder Gewährleistung mit dem Hinweis auf Bedienerfehler ab (obwohl das Gerät mit den gleichen Einstellungen 3 Monate problemlos seinen Dienst getan hat!)

    Insofern ist das vollkommen richtig, denn ein 5kW Wechselrichter an einem einzigen Modul ist leider nicht zulässig und das hätte man auch sehr einfach sehen/herausfinden können.


    lasst die Finger von Pylontech!

    Die Batterie kann doch nichts dafür, wenn sie außerhalb der Spezifikationen betrieben wird. Auch den Schutz vor Kurzschluss sollte man nicht ernst nehmen ( egn), denn in den Garantiebedingungen gibt es klare Vorgaben zum Betrieb.


    Gekauft als Paket zusammen mit einem WR als Inselanlage

    Die Frage ist jetzt ob du das selbst so zusammengestellt hast oder ob das in der Kombination vom Händler als Set angeboten wurde. Im zweiten Fall ließe sich da vielleicht noch etwas machen.



    Gruß


    schlossschenke

    Hallo,

    Sicherungen kommen für Fehlerfälle und Wartungsarbeiten sowieso hin.

    Das ist auch gut so. Die Sicherung soll nämlich nicht bei Schatten, sondern wie du bereits sagtest vor Fehlern/Überlastung schützen. Die Rückstrombelastbarkeit deiner Module beträgt 11A, also ab 3 Strängen gehört abgesichert.


    Module. 25 x 120W Kyocera KC-120-1

    Das einzig Sinnvolle sind 5er Stränge an einem 150V-Regler. Damit hast du pro Strang die selbe Zellenzahl wie mit 3x60-Zellern. Bei allem anderen würde es entweder unnötig teuer oder es bliebe ein Modul übrig.


    Da ist mir die Diode lieber.

    Dioden sind ungeeignet, da sie bei Defekt sowohl hochohmig als auch niederohmig werden können.


    10x38 Sicherunghalter / Trenner

    Schmelzsicherung mit gPV - also super flink

    :thumbup:


    PS: Die Aufständerung ist fertig, wie geplant erfolgt eine Flachmontage.

    Entweder es ist eine Aufständerung oder es ist eine Flachmontage. Die Flachmontage ist bei Schnee halt wie gesagt Mist. Deine Sache ;)


    Welche Akkugröße schwebt dir mittlerweile vor?



    Gruß


    schlossschenke

    Hallo Jens,


    erstmal herzlich willkommen im Forum und schön, dass du dich bereits zurecht findest und schon etwas gestöbert hast!

    Ich habe mir deine drei Beiträge mal durchgelesen und da das nun alles etwas unübersichtlich ist, nehme ich das Wichtigste einfach mal mit in dieses Thema rein.


    Schnell sind mir auch die "kompetenten Platzhirsche" hier aufgefallen. Es freut mich, dass es diese auch hier gibt!

    Geben tut es die schon, aber da bisher noch niemand etwas geschrieben hat wirst du dich erstmal mit mir herumschlagen müssen :lol:.

    Ich denke es liegt am langen Text und der Überschrift, welche mehr Arbeit vermuten lassen als es eigentlich ist. Sobald einer losgelegt hat, kommen die großen Jungs aber meist schnell dazu.


    Die Verwendung vorhandener - irgendwo aufgegabelter Sachen - wird von mir einem Neukauf durchaus vorgezogen.

    Bei dieser Einstellung könnte z.B. e-zepp demnächst aufkreuzen und mich davon abhalten dir teures Zeug aufzubrummen, indem er gute Ratschläge gibt ;)


    Mein Fokus liegt auf Inselanlagen! Ganze Dächer zu beplanken, ins Netz einzuspeisen, Vergütungen zu bekommen und dann mit dem Finanzamt um Steuerliches zu streiten liegt nicht wirklich in meinem Interesse.

    In meinem auch nicht, aber dafür gefällt mir dein Häuschen schonmal sehr gut. Also, legen wir los .. :)


    Welche Kardinalsfehler habe ich im Sinn, was habe ich völlig übersehen, in meine Planung einfliessen zu lassen?

    Wenn ich das richtig sehe, dann möglicherweise einen riesigen Baum, welcher zwar mir gefällt, den Modulen unter Umständen aber nicht. Bist du dir sicher, dass ...

    An Ostern '21 habe ich mal die ( noch ) tiefstehende Sonne beobachtet und diese nur von 10h00 bis knapp 17h00 gesehen.

    während dieser ohnehin schon kurzen Zeit auch bei tiefstehender Sonne kein Schatten durch Bäume auf dem Dach landet?


    Für ein 2. Modul hat es keinen vernünftigen Platz.

    Das Dach sieht für mich beidseitig frei aus? Die Sat-Schüssel ist auch schon brav im Norden montiert. Bloß der Kamin und die Bäume könnten unter Umständen einen garstigen Schatten werfen. Das sollte man zuerst abklären.


    Die Dachkonstruktion für die Solarmodule ist mit geschätzten 45° Neigung ca. nach 190° ausgerichtet.

    Ich habe keine Ahnung, ob und welche Gedanken sich die damals über die Ausrichtung gemacht haben.

    Gute Gedanken haben sie sich gemacht :). Die Ausrichtung ist für den Herbst genau richtig.

    Heute sind Module allerdings so günstig geworden, dass man auf diesem Dach eher nicht mehr aufständern würde, sondern - falls kein/wenig Schatten - einfach Ost/West belegt und dafür halt etwas mehr. Bist du auch im Winter dort? Auf 1800m liegt sicherlich länger Schnee? sorry, zuhause mit Ferienhaus verwechselt :oops:


    Breche ich Vmpp und Ampp des geplanten Moduls auf 14.4v runter, komme ich auf über 20 A. Somit würde ein Victron 100/20 wohl nicht mehr so ganz ausreichen.

    Also müsste der 100/30 her!

    Für alle gilt das neue Modul Suntech Hi-Pro Serie, 120 Zellen, bifazial, 325 W, 34.5 V(mp), 9.43 A(mp)...

    Der 100/20 Laderegler passt für das Modul bei 12V super. Im 24V System entsprechend für zwei. Realistisch kommen da etwa ziemlich genau 20A raus, darüber begrenzt der Regler im Gegensatz zum PWM sowieso.

    Bedeutet: eine leichte Überbelegung ist durchaus sinnvoll.


    Mein Aufenthalt hat sich in den letzten Jahren nach und nach ausgeweitet. Sowohl in der Häufigkeit des Aufenthaltes, als auch in der Dauer der jeweiligen Besuche. Das Maximum sind so 14 Tage am Stück.

    So komme ich - äusserst grosszügig gerechnet - auf 1500 Wattstunden am Tag. Rechne ich sparsam, so reichen 1000 Wh/d bestimmt aus.

    Bei häufigerem und längerem Aufenthalt und einem Tagesverbrauch von 1-1,5kWh (zzgl. Verlusten!) wird es mit einem Modul nicht klappen und bei den Bedingungen leider auch nicht mit zwei ?(


    Scheint mir für den Moment zu aufwendig! == teuer

    Klar, der Preis ist ein Thema. Leider sind insbesondere Inselsysteme, welche vernünftig funktionieren sollen, nicht sonderlich günstig.


    eine komplette Überarbeitung der Anlage.

    Die "Neue" soll dann auch den veränderten Ansprüchen genügen.

    Wie das genau aussehen soll, weiss ich final noch gar nicht. Vieles zeichnet sich bereits ab, einige Details sind noch unklar.

    Da erhoffe ich mir hier natürlich noch ein paar Inputs aus der Community...

    Es ist immer die Frage wo fängt man an und wo hört man auf :juggle:


    Ich würde mal folgendes abklären/überlegen:


    1. Ganz wichtig: wie sieht das mit dem Schatten und der Dachfläche aus?


    2. Möchtest du das 12V Netz behalten oder macht es vielleicht Sinn gleich alles auf 230V umzubauen? Also Licht, Kühlschrank und jegliche andere Verbraucher mit einem ausreichend starken Inverter abzudecken.


    3. Je nachdem um welche Elektrowerkzeuge es sich handelt und wie oft diese zum Einsatz kommen könnte sich der Aufpreis zu einem etwas größeren Inverter-Modell rechnen. Den Honda-Generator kann man dann zum Nachladen der Batterien nutzen, was ab Ende Oktober unter Umständen auch nötig sein wird.


    4. Preislimit.



    Du scheinst allgemein recht genügsam zu sein, also falls du bisher mit deinem 12V-Lichtsystem und den beiden Mini-Invertern zufrieden bist, könnte man es natürlich dabei belassen.

    Den Kühlschrank würde ich allerdings ohnehin über 230V realisieren, da sich die Engel-Geräte (CHF 1'120.00 :shock:) aufgrund des hohen Preises meines Erachtens nur im mobilen Bereich auszahlen. Wenn dann erstmal ein neuer Inverter samt Kühlschrank zu geringerem Preis des Engels drin ist, fehlt zum Licht und dem Rest auch nicht mehr viel, denn dieser deckt dann bereits alles ab. Beim Licht-Netz kommt es natürlich auf den Aufwand an, also ob man bestehende Leitungen verwenden oder neue einfach nachziehen kann. Prinzipiell spricht auch nichts dagegen es einfach bei 12V zu belassen.


    Komponentenwahl kommt später dran ;)



    Gruß


    schlossschenke

    und was hilft einem das? Der Platz ist vorgegeben und begrenzt, mehr Kapa auf gleichem Raum wird man nur mit

    NiMh- oder Li-Akkus bekommen, höhere SD, Zwischenladung und/oder Wechselakku.

    Es hilft einem zu wissen ob man von dir Genanntes (Zweitfahrzeug hast du vergessen) benötigt oder eben nicht benötigt? Es hilft einem auch die daraus resultierende Entladetiefe zu kennen. Die SD-Messung nach Vollladung "hilft" wo genau mehr? Mit "benötigt" meine ich ob es sinnvoll ist oder nicht, denn dass es funktioniert sieht man ja.


    Man kann natürlich auch einfach mit verfälschten Spannungswerten (>50V) weiterfahren, denn unabhängig von jeglichen Messungen funktioniert es halt entweder oder es funktioniert nicht. Das ist aber nicht zwangsläufig aussagekräftig/förderlich für die Lebenserwartung. Wenn man weder SD noch Verbrauch misst erfährt man nie ob es gut oder schlecht läuft, sondern einzig ob es läuft.


    Was stört Dich daran?

    Nichts? Jetzt zitierst du bitte mal wo steht, dass mich das stört :/


    Gruß


    schlossschenke

    Hallo,

    Leider war ich zu langsam mit der Bestellung der Solarmodule und nun bekomme ich die Panasonic HIT N300 nicht mehr.

    hast du schonmal bei den Händlern angerufen? Vielleicht liegen irgendwo noch zwei Stück rum.


    Ich würde einfach 3 Module in der Baugröße üblicher 36-Zeller quer verbauen. Das bietet meist den besten Kompromiss aus Preis und Flächennutzung, wenn einem ein einzelnes 72-Zeller nicht genügt. Möglicherweise stehen sie am Dach zwar etwas über, aber hinsichtlich der Gesamtfahrzeugbreite sollte es noch klappen.


    Module dieser Größenordnung haben meist 180-200Wp mit leicht variierenden Maßen in Länge und Breite. Beispiele:


    Günstig: enjoysolar ES180M36 mit 180Wp und den Maßen 1480mm x 670mm

    Günstig: AE Solar M6-36 mit 195Wp und den Maßen 1480mm × 670mm

    Unverschämt teuer: WATTSTUNDE® WS200SPS mit 200Wp und den Maßen 1430mm x 657mm


    Die beiden ersten Varianten können in Reihe an einem 100V Laderegler betrieben werden. Die Empfehlung wäre ein 30A Modell bei der ersten und eine Nummer größer ab der zweiten Variante. Bei den teuren Modulen passt alternativ zur Parallelschaltung am 100/50 auch dein bisheriger Regler in Reihenschaltung ganz gut. Den Regler kannst du aber auch für die ersten beiden Lösungen problemlos verwenden, denn die Wirkungsgradverluste bei unterschiedlichen Spannungen sind nicht besonders groß.


    Am günstigsten wäre es ein einzelnes 72-Zeller zu verbauen, aber da werden dann nicht viel mehr als 450Wp drin sein. Zwar gibt es mittlerweile bereits Module in Übergröße, welche 600Wp übertreffen, doch wüsste ich nicht woher man solche in Deutschland einzeln beziehen könnte und ob das von der Länge überhaupt noch passt.


    ein Orion DC/DC 12/12-30 -> Ladung über die Lichtmaschine

    Ich würde in jedem Fall noch mindestens einen zweiten zu bauen bzw. gleich einen großen eines anderen Herstellers verwenden.



    Gruß


    schlossschenke

    eher zu schlappe Reifen, wo ich dann Sorge hab, das jemand über einen Stein fährt und bis auf die Felge durchdrückt.

    Das hört sich doch ganz nach einem "ebenen Rollfeld" an :mrgreen:.

    Im Ernst, in dem Fall ist/wäre der Reifendruck wirklich ZU niedrig.


    Alle Testerei von Kapazität und/oder SD wird mir keine Verlängerung der Lebensdauer erbringen

    Falls technisch möglich, wäre eine Verbrauchsermittlung an einem harten Tag die sinnvollste "Testerei", denn davon hängt die notwendige Akkugröße ab.



    Gruß


    schlossschenke

    Deswegen hängt beim beim meinem AC In des Multis NICHTS..., zuleitung netz abgeklemmt... Ich hab eine Insel gebaut weil ich einen Insel wollte

    Damit definierst du eine Insel also doch wie ich bzw. halt wie allgemein üblich ;) :thumbup:

    die Anlage erfüllt alle Kriterien einer Echten Insel auch vom Betrieb und Auslegung..

    Nach aktueller, deutscher Auffassung ist das scheinbar nicht mehr der Fall ... was dir aber zum Glück egal sein kann :)



    Gruß


    schlossschenke

    Servus Jungs,


    Vergiss die Lügen/persönlichen Meinungen, einiger Forumsnutzer die hier zum § 61a Nr. 2 EG 2021 verbreitet werden.

    Damit unterstellst du mir bewusste Fehlaussagen, von denen ich wüsste, dass sie so nicht zutreffen. Nicht so fein, denn das war sicher nicht meine Intention. Viel mehr ist es so, dass diese Texte derart schwammig formuliert sind, dass es nun mal keine hundertprozentige Klarheit gibt und mehrere Interpretationen möglich sind. Wenn du so möchtest, dann kapiert mein Holzkopf es halt einfach nicht. ;)


    Ist Lesen und Verstehen wirklich so schwer?

    Ja, das Verstehen ist meines Erachtens schwierig, weil teils zu undeutlich formuliert. Auch wenn Regeln Sinn ergeben und man diese grundsätzlich versteht, ist das Verstehen der Sinnhaftigkeit manchmal immer noch schwierig. Es ist deshalb klar, dass Fragen auftreten, die zu Diskussionen führen, welche man wiederum nicht einfach ignorieren kann, nur weil sie nicht der eigenen Auffassung entsprechen. Ich habe in vorherigen Beiträgen bereits mehrere Beispiele genannt, welche undeutlich ausgedrückt sind und ein weiteres wäre folgendes:


    Bei einer Insel gibt es keine Energieflussrichtungssensoren.

    Dieser Einwand ist durchaus berechtigt. Der Ersteller dieses Textes hat dieses Wort nicht ohne Grund dort eingebaut. Die Formulierung würde/sollte anders lauten, wäre grundsätzlich nur eine Art der Trennung zulässig: nämlich die vollständige, indiskutable Trennung und Stilllegung vom Netzverknüpfungspunkt. Man hätte hier einen Satz erschaffen können, welcher keinerlei Spielraum ließe und welchen jeder deutlich verstehen würde. Hat man aber nicht, stattdessen steht dort das Wort "Energieflussrichtungssensoren". Bloß warum?


    Nachdem Chango so gescheit ist, hätte ich diese Frage gerne beantwortet.


    Immerhin hat sich eine Sache zwischenzeitlich schonmal geklärt:

    Zitat

    Die Registrierungspflicht besteht nach der MaStRV nicht, wenn die Stromerzeugungseinheit nicht ortsfest betrieben wird

    Weshalb hat mir das keiner mitgeteilt, als ich Taschenrechner und Camper ins Spiel gebracht hatte? Diese gelten also auch bei bestehendem Hausanschluss als Insel, da mobil :)


    Ich kann also ein Modul problemlos auf meinem Wohnmobil installieren, mir dieses in die Einfahrt stellen und Verbraucher aus meinem Haushalt daran anschließen und habe nach Definition eine Insel, welche noch nicht mal autark sein muss.

    Baue ich das selbe Modul 2m daneben auf das Hausdach um, habe ich keine Insel mehr. :/


    Chango, weshalb und wie sinnvoll ist das so? Kurzzeitig dürfte das Wohnmobil sogar mittelbar ans Hausnetz angebunden werden, wenn ich das korrekt gelesen habe =O


    Das negative Tatbestandsmerkmal, dass die Person des Eigenversorgers weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen sein darf, setzt im Kern voraus, dass ...

    ... diese nicht in die Steckdose fässt? ;)


    Mittlerweile wurde "der Eigenversorger" zumindest unter Punkt 2 bekanntlich durch "die Stromerzeugungsanlage des Eigenversorgers" ersetzt, was auch wesentlich mehr Sinn ergibt. Da sich an der Regelung dadurch angeblich nichts geändert hat, scheint es auch immer schon ausschließlich um diese gegangen zu sein. Meine bisherige Interpretation war deshalb immer und mit Begründung folgende:

    Hat sie ja auch nicht.

    Die Stromerzeugungseinheit ist nicht an das Stromnetz angeschlossen.

    Steht doch eindeutig da.

    Denn für mich war der Stromanschluss und die mittelbare Verbindung stets nur auf die Erzeugungsanlage bezogen und das ließe sich mit den bisher erbrachten Argumenten auch belegen. Selbst der Begriff mittelbar wird in allen Dokumenten so gedeutet wie von mir dargelegt (egal ob nun das DC-Netz oder das Verbrauchernetz gemeint ist).


    Nun gibt es leider tatsächlich einen Teil (S.56), welcher wenig Spielraum lässt:

    Zitat

    Der Einbau technischer Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen, die Verbindung aber nach Anforderungen des Eigenversorgers wieder herstellen können, reicht daher nicht aus, um die Voraussetzungen einer Inselanlage zu erfüllen. Im idealtypischen Fall einer Almhütte mit Stromerzeugungsanlage zur Eigenversorgung hat es niemals eine Verbindung zum Netz gegeben.

    Sofern es jedoch in anderen Fällen eine Verbindung gab, muss diese technisch und rechtlich dauerhaft, ohne einseitige Wiederherstellungsmöglichkeit gekappt sein, um den Anschluss des Eigenversorgers im Sinne von § 61 Abs. 2 Nr. 2 EEG
    zu beseitigen. Bestehende Netzanschluss- und Anschlussnutzungsverhältnisse müssen folglich gekündigt
    bzw. beendigt und der ehemalige Anschluss vom Netzbetreiber technisch dauerhaft gesperrt werden.
    128

    Davon kann jetzt jeder halten was er will, aber es lässt sich leider nicht leugnen, dass es dort so geschrieben steht.

    Ob das gerechtfertigt ist und vor Gericht so durchgehen würde, kann ich nicht beurteilen, aber es entspricht nicht der allgemein bekannten Definition von "mittelbar". Dass man mit dem Netzanschluss nicht die Insel nachladen darf und es keinerlei ähnliche Verbindungen geben darf, ist hingegen klar.


    Aus technischer Sicht hat der Netzanschluss als solcher jedenfalls erstmal wenig damit zu tun ob ein Inselsystem eine Insel ist oder nicht, denn auch eine solche kann getrennt dazu und vollkommen autark bestehen.

    Nach dieser Definition dürfte der Netzanschluss aber auch nicht für separat angeschlossene Verbraucher und noch nicht einmal für gar keine Verbraucher bestehen. Man dürfte sich diesen für einen Notfall nicht vorbehalten, selbst wenn man Grundgebühr zahlen würde und diesen nicht nutzt.


    Eine Eintragung als solche stört mich grundsätzlich wenig. Mich stört in dem Fall aber, dass sich Inselsysteme überhaupt nicht eintragen lassen. Mit der Anmeldung bestätigt man praktisch, dass es sich beim eigenen System um kein Inselsystem handelt. Das könnte unter Umständen zu späteren Überraschungen führen, muss es aber nicht.

    Es ist aber raffiniert, denn umso mehr solcher Anlagen gemeldet werden, umso eher kann argumentiert werden, dass die Allgemeinheit Inseln bei getrennt bestehendem Netzanschluss nicht als Inseln ansieht. Das halte ich für bedenklich und würde mir eine Anmeldung gut überlegen. Mir ist auch niemand bekannt, welcher eine solche Anlage je eingetragen hätte.


    Das sieht die BNA, die Clearinsgstelle und u.a. du, Chango und ich so

    Sicher, dass pezibaer das so sieht? Zwar betrifft ihn das in Österreich nicht, aber meines Wissens hat auch er parallel - bzw. nutzen wir besser das Wort "getrennt" - zur Insel einen Netzanschluss und vor ein paar Jahren hat er, wenn auch freiwillig, sogar schonmal darauf umgeschalten. Dass er deshalb keine Insel hat, möchte ich bitte von ihm selbst hören :)


    dann muß man sich aber fragen warum meldet man den Anschluss nicht ab.

    Ja, warum meldest du ihn eigentlich nicht ab? Vielleicht für den Notfall, Wartungsarbeiten, Defekte oder ähnlichen Gründen? Kauf doch einen Dieselgenerator, dann hast du endlich eine echte Insel (ich renn schonmal weg :mrgreen:) und kannst den Anschluss abmelden.



    Gruß


    schlossschenke



    PS: meine einbetonierte, nicht mobile Solargartenleuchte im Wintergarten ist bei vorhandenem Netzanschluss noch nicht geklärt. Und ja, das muss so dämlich sein, denn es handelt sich um eine stationäre Erzeugungsanlage und die Akkus kann ich sogar ausbauen und am Netz laden. Wo ist der Unterschied?

    jetzt kannst Du nicht mehr über diesen Rand schauen, schade. :(

    Wie kommst du denn zu dieser Auffassung?


    die Aktion mit dem Modul hat sich gelohnt!

    Ich habe dem Modul (glaube ich) nie abgesprochen, dass es sich lohnen würde ("kein Fehler")?

    Ich sagte nur ein Modul kann das Problem nicht lösen. Könnte es auch nicht, wären die Akkus nicht derart im Eimer (gewesen), sondern auch in gutem Zustand ständig leer. Folglich hat man nun zwar eine vorübergehende Besserung erreicht, über die man sich auch gerne freuen darf, aber meine Meinung bleibt unabhängig davon die selbe.


    Und wenn der nächste Akkusatz so statt 4 dann 6 Jahre durchhält schneidet ein Li-Akku und sogar eine PzS wirtschaftlich gesehen noch schlechter ab als jetzt schon.

    Dann sind wir doch genau der selben Meinung ;). Lies nochmal:

    Wenn das Modul es schafft die Laufzeit tatsächlich zu verdoppeln, ist das einzige was sich klärt, dass ein neuer Bleiakku das auch locker ohne Modul schaffen würde (das dann aber natürlich trotzdem dran bleibt).

    Warum klammerst Du Dich jetzt an die Aussage von Yossarian bezüglich des "halben Verbrauchs"?

    Einzig aus dem oben genannten Grund. Wenn die Akkus ohne Modul komplett leer waren und mit Modul nun (fast) noch halb voll wären, dann ist doch ganz logisch, dass ein neuer Bleiakkusatz den Anforderungen mehr als gerecht wird (selbst ohne Modul) und ein Li-Umbau vollkommen unnötig ist. Dass das Modul die Lebenserwartung eines neuen Akkus u.U. verlängert habe ich auch mal irgendwo geschrieben und dass sich Li finanziell nicht lohnen wird ebenso. Sollte sich hingegen herausstellen, dass die SD im Keller ist, dann wäre ein Kapazitätstest oder besser eine Verbrauchsmessung die einzig richtige Herangehensweise um einen passenden Folgeakku zu ermitteln. Aus dem Grund interessiert mich die SD nach der Entladung deutlich mehr als die nach Vollladung.



    hier geht es um ein ebenes Rollfeld, die Reifen der Golfschüssel sind extrem breit

    Breite Reifen und niederer Luftdruck (okay, der Standardwert ist bereits niedrig) sind nicht nur zur Schonung des Rasens gut, sondern auch um bei durchnässter Wiese oder allgemein weicherem Boden nicht einzusacken (Auswirkung auf den Verbrauch). Außerdem für erhöhte Traktion beim Anziehen. Im Durchmesser sind die Reifen verhältnismäßig klein, sodass erhöhter Luftdruck sich bei Unebenheiten eher negativ auswirkt, sowohl auf den Verbrauch als auch auf den Komfort. Wie der Untergrund bei Yossarian aussieht, welcher Reifendruck aktuell gefahren wird und wo das Fahrzeug überall bewegt wird weiß ich nicht. Bei nur sehr geringfügigen Unebenheiten und trockenem Untergrund wirkt sich ein etwas höherer Reifendruck natürlich positiv aus, wobei die Wiese als solche bereits zu erhöhtem Verbrauch führt.



    Gruß


    schlossschenke

    Morgen,

    Weil die ja mit vielen Zellen <1,26kg/l nicht grade gesund ausgeschaut hat...

    Der Ertrag eines solchen Modülchens ist insbesondere bei trüberem Wetter doch eher beschränkt. Was denkst du, wie gesund werden die Zellen noch sein, wenn ein solches Modul selbst bei diesem Wetter den Verbrauch auf die Hälfte drücken kann?

    Und damit klärt sich dann halt auch die Frage ob es Sinn macht weiterhin auf Pb-Traktionsakkus zu setzen

    oder ob man beim nächsten Mal tatsächlich besser in einen Li-Akku investiert.

    Absolut nicht. Wenn das Modul es schafft die Laufzeit tatsächlich zu verdoppeln, ist das einzige was sich klärt, dass ein neuer Bleiakku das auch locker ohne Modul schaffen würde (das dann aber natürlich trotzdem dran bleibt).


    schmalere Reifen und höherer Luftdruck wirken sich übrigens enorm auf den Verbrauch aus!

    Ich nehm dich mal auf die nächste MTB-Tour mit, dann reden wir nochmal :)

    Beim Rennrad hättest du wiederrum recht.

    Korrekt lautet die Aussage: ein an den Untergrund angepasster Luftdruck und Reifen wirken sich positiv auf den Verbrauch aus ;)



    Gruß


    schlossschenke