Beiträge von schlossschenke

    Vielleicht hast du dir einen Virus eingefangpusunt. Schickt der Pust-um-Support keine 3.08er Firmware?


    Zitat

    aber die entladenden AH springen von jetzt auf gleich auf 0

    Ich vermute aber eher das Gerät ist falsch eingestellt, denn das passiert auch mit dem Original.

    Detailliertere Hilfe für bewusst erworbene Plagiate gibt's von mir nicht, aber du findest die Parameter im Forum und kannst das Problem damit lösen :)


    Gruß


    schlossschenke

    ASP dürfte bei alten Wechselrichtern den selben Ruf genießen wie Miele bei alten Haushaltsgeräten.

    Solange ein Gerät seinen Zweck erfüllt ist es für mich nicht veraltet.


    Anschalten - - > liefert sauberen Strom


    Was anderes machen heutige Geräte auch nicht, die bieten höchstens etwas mehr Funktionen.


    Genauso die 30+ jahre alte Miele Spülmaschine meiner Eltern.


    Anschalten - - > liefert sauberes Geschirr.


    Die heutigen mögen vielleicht noch selbst die Tür öffnen und etwas leiser und sparsamer sein, aber raus kommt trotzdem "nur" sauberes Geschirr.


    Übrigens gab es in den 90ern mehrere qualitativ hochwertige Wechselrichter. Ich hatte hier einmal einen entdeckt:


    Trace Engineering Inverter (Xantrex)


    Gruß


    Schlossschenke

    Wer von euch hat ungefähr so eine Anlage wie ich sie mir vorgestellt habe mit 10mal 375 W und kann mir sagen was sie bei euch so in der Realität am Tag bei schlechten Tagen inkl. Mondscheinaufladung an kW liefert? Bisher habe ich nur fiktive Rechenbeispiele gelesen, aber keine Erfahrungen.

    ich habe ein neues Lieblingswort :mrgreen:


    Die PVGIS Datenbank liefert dir genau diese Realitätswerte, die du suchst.

    Na Geld sparen…

    Ich würde da schon bis zu 10.000 € investieren.

    Darf ich dich fragen wie hoch deine Stromrechnung ausfällt, dass du bei 10.000€ noch sparst :)? Dass sich eine Insel niemals rechnet ist zigfach bewiesen. Auch wie groß diese auszulegen wäre ist durchaus bekannt, wenn man die nötigen Details denn wüsste.


    Mir wäre im Studio eine USV übrigens lieber als "Unabhängigkeit" bzw. halte ich einen Stromausfall für wahrscheinlicher als dass die Abhängigkeit des NBs Probleme mit sich bringt (abseits des Stromausfalls).

    Das Dach voll machen und einzuspeisen ist nie verkehrt. Dazu kannst du dann einen kleinen netzparallelen Speicher kaufen, der deine Gerätschaften einige Stunden lang mit Strom versorgen kann. Je nach Systemeinstellung und Kapazität kann ein gewisser Prozentteil auch als Puffer dienen, womit du im Sommer dann zumindest teilautark wärst.

    Klar, bei einer Insel ist die USV inkludiert (solange gut berechnet und kein Gerät streikt), aber du musst den Speicher um das zigfache überdimensionieren und der kostet ..


    Gruß


    schlossschenke

    Eine sehr schön abgestimmte Anlage hast du da, die deinen Wochenendbedarf gut abdeckt und sich unter der Woche selbst pflegt.


    Ich sehe hier absolut keinen Handlungsbedarf etwas zu erweitern oder umzukrempeln. Lass es doch einfach laufen :)

    Man kann immer mutwillig den Verbrauch sowie Verschleiß und damit die Kosten erhöhen, nur wozu? Monitoring ist okay, aber bei einem Miner im Wochenendhaus muss man sich schon fragen weshalb man dann überhaupt ins Wochenendhaus fährt.


    Gruß


    schlossschenke

    Hi ripper,


    du bekommst eine 1.5mm2 Ader mit einem einzelnen Multi 3000 nicht überlastet. Bei einem Kurzschluss schaltet der Multi (schon nach wenigen Perioden) vor dem LSS ab, bei Überlast je nach Automat ebenso. Mit einem B4 müsste es klappen, aber da habe ich keine Erfahrungswerte.

    Die Absicherung einer Leitung richtet sich immer nach Leitungslänge und Verlegeart sowie einigen anderen Gegebenheiten. Wenn es dir nur um den Leitungsschutz geht wird in den meisten Fällen ein B13 zulässig sein. Der wird bei einem Multi 3000 im Inselbetrieb(!!) aber nie auslösen und dient mehr zum Freischalten der Leitung.


    Gruß


    schlossschenke

    Hallo redbear,


    bei der Haupt-PV-Leistung auf einem 18° Norddach sehe ich im Winter grundsätzlich eher schwarz. Ohne die große Anlage mit einzubinden wird das bei einem Jahresverbrauch von 8500kWh nichts werden.

    Der aktuelle 9,6kWh Speicher liegt unter der Hälfte deines aktuellen Tagesverbrauchs. Wenn du das nach und nach zur vollständigen Autarkie erweitern willst, dann sind das noch SEHR viele Ausbaustufen :).


    Meine Meinung: Mach erstmal gar nichts mehr und lass das so laufen. Sammle Erfahrung mit dem ersten Winter und überlege dir bevor du weiteres Geld investierst ein anständiges Konzept.

    Bei der vorhandenen Dachfläche komplett vom Netz zu gehen wäre keine gute Entscheidung. Wenn du Unabhängigkeit möchtest, dann baue dir das System so auf, dass es für eine gewisse Zeit notstromfähig ist. Netzparallel macht bei dir viel mehr Sinn als ein Inselsystem und bietet eigentlich nur Vorteile.


    Falls du trotzdem dein Haus autark bekommen und vollständig vom Netz trennen möchtest, dann verwende für die Insel - falls vorhanden - am besten ein (steiles) Süddach, an das du auch zum Freiräumen ran kommst und binde das DC-seitig an. Die restlichen Anlagen sollten weiterhin einspeisen.

    Den Speicher solltest du dann auf 200kWh+ aufstocken und deine Lebensweise im Winter an das Wetter anpassen. Ich würde es nicht tun.


    Gruß


    schlossschenke

    Hi e-zepp,


    durch den Innenwiderstand entsteht im Akku zwangsläufig Wärme. Die Temperaturkompensation mag die 2,4V dann zwar herabsetzen, aber natürlich wird der Klotz im Inneren wärmer als bei geringeren Ladeströmen, da er die Wärme nicht schnell genug abgeben kann. Nun weiß man ja, dass sich die Akkulebensdauer bei Erhöhung um 10°C etwa halbiert.


    Grundsätzlich ist "Schnellladen" mit Temp-Fühler (im Inneren ist es wärmer) in Einzelfällen kein Problem (passiert quasi in jedem Auto nach einer Starthilfe bei leerer Batterie), aber für die Lebensdauer förderlich ist es auch nicht :). Also mit der Aussage macht "überhaupt nix" wäre ich vorsichtig, wenn man sowas regelmäßig vor hat. Auch wenn es die Batterie "verträgt". Ist bei Li-Akkus im Übrigen ähnlich. Kann man mal machen, ist auf Dauer aber nicht gesund. Das weißt du zwar selbst, aber es ist an dieser Stelle nicht ganz unwichtig das nochmals zu erwähnen. :)


    Gruß


    schlossschenke

    Hi Pezi,


    ich sag mal so: beide Versionen hatten Ihre Vor- und Nachteile. Doof ist, dass die V4 nun abgeschalten wurde! Ich will stark hoffen, dass noch eine Satellitenansicht kommt. OSM verwende ich lieber fürs MTB/wandern. Auch klappt die Adresssuche bei Google um einiges besser. Einige Adressen die bei Google problemlos funktionieren werden auf PVGIS überhaupt nicht gefunden, nichtmal der Ort.

    Für uns war das alte gerade deswegen praktisch weil man Anlagen vorallem im Offgridbereich mit Anlage im Freien Gelände wo es keine Adresse im Gebirge über die Google Maps gefunden hat..mit der aktuellen Version vollkommen sinnfrei geworden..

    Klappt noch über Umwege. Ich hole mir auf den Google Maps die Koordinaten und trage sie bei PVGIS ein! Diese Option haben sie zum Glück eingebaut ;)


    Gruß


    schlossschenke