Beiträge von schlossschenke

    Frohe Ostern, Pezi!

    Schade, dass Victron das praktische Eierversteckfach bei den neuen CAN-Smarts wegrationalisiert hat :). Definitiv ein Feature! Aufpassen, dass der Aluverpackungs-Schokohase nicht schmilzt :mrgreen:

    Gruß


    schlossschenke

    Da der Inhalt vom tatsächlichen Thema nun doch für längere Zeit abgedriftet ist schlage ich vor einen neuen Thread mit dem Thema "Kalendarische Lebenserwartung von LiFePO4" zu eröffnen.


    Ein Versuch halbwegs zum Thema zurückzukommen:

    Wie erreicht man die optimale Lebensdauer bei einer "Langzeitlagerung", bei der der aktuelle Energieinhalt nicht sofort abrufbar sein muss?


    Angenommen ich habe ein altes Auto, das genau dann auf dem Schrottplatz landet, nachdem ich eine neue Batterie gekauft habe. Es soll nun diese Batterie für den neuen Gebrauchtwagen aufbewahrt werden, bis die dort verbaute Batterie das Zeitliche gesegnet hat. Sagen wir es sollen 3-4 Jahre überbrückt werden.


    Mag die Batterie dann lieber eine konstante Ladeerhaltung oder eher eine Nachladung im 3-Monatszyklus mit einigen Tagen Float im Anschluss? Oder ist gar eine Float-Ladung mit abgesenkter Spannung das Mittel der Wahl? Wie wir wissen bringt auch die Erhaltungsladung eine Korrosion am Gitter der positiven Platte mit sich.


    Gruß


    schlossschenke

    Zunächst muss man sich natürlich bewusst sein, dass auch über den Leitungswiderstand eine Spannung abfällt, die gemessene Batteriespannung am Laderegler bei einem vorhandenen Ladestrom also nie 100% korrekt sein wird. Außerdem gibt es noch Abweichungen in der Messtechnik. Eine verbaute Sicherung erhöht diesen Widerstand minimal. Nehmen wir unter Vernachlässigung der Temperaturabhängigkeit folgendes Beispiel:


    50A Ladestrom

    16mm² Kupferkabel, 2m lang

    14,4V Ladereglerspannung


    Der Spannungsabfall beträgt durch den Widerstand des Kabels (4,46mOhm) bereits ohne eine Sicherung ca 0,223V.

    Das bedeutet der Regler lädt mit zu geringer Spannung, weil von den 14,4V nur 14,18V ankommen. Nachdem in der Bulkphase aber lediglich mit Konstantstrom geladen wird hat das außer Verlusten erstmal keine Auswirkungen auf die Batterie.


    Nun wird eine flinke 100A Sicherung mit einem zusätzlichen Widerstand von 0,44mOhm verbaut. Der Widerstand erhöht sich in der Theorie somit nur um 10% und der zusätzliche Spannungsabfall wäre zu vernachlässigen. In der Praxis muss diese Sicherung aber noch verbaut werden. Hierdurch entstehen zusätzlich Übergangswiderstände, die sich leider nicht vermeiden lassen. Wir nehmen für die Sicherung deshalb einen Wert von 0,8mOhm an. Der zusätzliche Spannungsabfall beträgt dadurch 0,04V (0,223V zu 0,263V). Das bedeutet eine Mehrabweichung von weniger als 0,3% bezogen auf die Batteriespannung.


    Dieser Wert erhöht sich durch niedrigere Kabellänge und einen kleineren Sicherungseinsatz! Im Beispielfall ist die Auswirkung der Sicherung zu vernachlässigen. Ich denke darauf wolltest du hinaus kalle bond ? :) Die Formel dazu lautet "Ohmsches Gesetz" und dürfte jedem bekannt sein.

    Es macht dennoch vor allem bei spannungsempfindlichen Batterien und sofern die Möglichkeit besteht durchaus Sinn dem Laderegler den Spannungswert von einer zuverlässigeren Quelle mitzuteilen, als die Messung unter Last durch das Kabel erfolgen kann. Der Regler kann dann entsprechend die Spannung soweit erhöhen bis die "richtige" Spannung an der Batterie ankommt. Wie du bereits gesagt hast wird die Spannung gegen Ende des Ladevorgangs durch den sinkenden Strom aber wieder "korrekt", sodass die Batterie letztendlich korrekt vollgeladen wird.


    Gruß


    schlossschenke


    [EDIT: Der Text enthielt Fehler]

    Hi e-zepp . Beides fungiert als Leitungsschutz. Wenn du die Sicherung beim Laderegler weglässt, dann könntest du sie beim Wechselrichter ebenso weglassen, denn beide Geräte haben eine interne Gerätesicherung. Das heißt natürlich nicht, dass du sie weglassen sollst! Die Sicherung wird für den Fall eines Kurzschlusses verbaut. Persönlich hätte ich bei den Leitungen des Ladereglers da eher ein schlechteres Gefühl als beim Wechselrichter, weil die Anschlüsse für das Plus- und das Minuskabel dort recht nahe beisammen liegen :). Beim Wechselrichter ist das meist mit Rohrkabelschuhen und einer Mutter fixiert mit deutlich größerem Abstand. Während die "Batteriesicherung" ggf. beim Kurzschluss des Wechselrichterkabels auslöst, weil der Querschnitt hier meist recht hoch ist, brennt dir das Ladereglerkabel durch. Also besser immer erst die Stromquelle abklemmen bevor man am Gerät abklemmt um eine Sicherung nachzurüsten :mrgreen:!


    Nun könnte man meinen ein Kurzschluss passiert bei festen Installationen eher nicht mehr und ist bei 230V-Installationen wahrscheinlicher (anbohren, Kabel mit Heckenschere durchtrennen etc.), aber du erinnerst dich sicher noch an die Batterie mit dem Marder, die ich mal gepostet und selbst gesehen hatte :|. Das war ein typischer "sowas passiert im Leben nicht"-Fall :)


    Dass durch die Sicherung bei höheren Strömen die Ladespannung verfälscht wird ist korrekt. Mein Regler bekommt deshalb die Spannung vom BMV und die Temperatur vom Multi.

    Verpolt am Multimeter, deshalb hat es -21.5V angezeigt. Das war nur ein Anschluß am Multimeter!

    Und am Multimeter ist es richtig gesteckt, deshalb verstehe ich deine Logik dahinter nicht.


    Danke für diesen, möglicherweise, ausschlaggebende hinweis.

    Der Hinweis kam bereits von @hutschiwutschi auf Seite 2 ;)


    Zitat

    Wie gesagt, falsch angeschloßen schließe ich aus. Es muss sich aber deshalb keiner angegriffen fühlen und wie schon erwähnt, ich mach hier keine Witze!

    Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich verstehe nur nicht weshalb man um Hilfe bittet und diese dann ignoriert. Aber jetzt hast es ja zum Glück eingesehen.



    Das Panel ist kurzschlussfest, das bekommt man so einfach nicht kaputt :)


    Viel Freude beim Laden, mit dem Wetter hast du heute ja richtig Glück! :thumbup:

    Dir haben nun mehrere Personen mehrfach gesagt, dass dein PV-Modul verpolt angeschlossen ist und du kannst das trotzdem ausschließen, obwohl du es auch noch selbst gemessen hast? Soll das ein Witz sein?

    Es ist ein großer Fehler anhand von irgendwelchen Farben oder Markierungen etwas auszuschließen geschweige denn sich darauf auch noch zu verlassen! Blau ist Plus und rot ist Minus.


    Gruß


    schlossschenke

    Vermutlich ist die Batterie von Manuels piepen schon im Eimer. Die Unterspannungsabschaltung der Wechselrichter ist eher als Notabschaltung zu sehen und man sollte die Anlage so planen, dass es gar nicht dazu kommt. Ggf. kann man Pumpe und Licht auch in 12V ausfuhren. Wie lange müssen Licht und Pumpe denn laufen? Eine Abschaltung kann man SOC oder spannungsgeführt über den Remote Kontakt (sofern vorhanden) ausführen.