Beiträge von schlossschenke

    Ein Radio und LED-Leuchten mit insgesamt maximal 40W klingen nicht nach zyklischer Belastung. Auf wieviel Betriebsstunden kommst du denn in der Woche - täglich? hauptsächlich abends oder untertags?

    Ein zyklisch genutzter Akku braucht die 14,4V Ladespannung in der PV, unabhängig vom Gasaustritt.

    Man kann die Spannung aber auch bei einer PV niedriger ansetzen, wenn die Akkus quasi sowieso ständig voll bleiben.


    Gruß


    schlossschenke

    Achso, jetzt macht das Sinn :). Das kannst du so machen, falls Typ A von SMA zugelassen ist.

    Für die Endstromkreise solltest du einen (oder mehrere) mit 30mA nehmen.


    Ob die B16 bleiben können kann man pauschal nicht sagen. Anbei ein Dokument von ABB, das dir dabei weiterhilft:


    https://library.e.abb.com/publ…C401002D0106_viewfile.pdf


    Zitat


    Generator wird mit B25 LS näher am Generator abgesichert plus Lasttrennschalter. Da wäre meine Frage, wenn der LS näher am Generator sitz müsste ja auch der Generator den LS auslösen. Der SI kann nämlich nur bis B16 auslösen.

    Die Frage verstehe ich leider nicht. Ein LSS löst seiner Charakteristik entsprechend beim Überschreiten des entsprechenden Stromes aus und ist nach Kabelquerschnitt und Verlegeart zu dimensionieren. Warum soll der Generator oder der SI diesen auslösen?



    Gruß


    schlossschenke

    Hallo cyran,


    BYD meint wahrscheinlich die Erdung des Gehäuses. Das wird SMA nicht stören :)


    Ein Typ A RCD bei Gleichstrom? Das ist keine gute Idee, aber wofür möchtest du PV-seitig überhaupt einen RCD und LSS? Ggf. habe ich da etwas falsch verstanden.


    Den RCD würde ich - nach erfolgter Erdung - lieber im Wechselstromnetz installieren, dann aber mit 30mA.


    Gruß


    schlossschenke

    Hallo Costi,


    die Leistungsangaben auf den Geräten entsprechen meistens dem dauerhaften Maximum. Die Anlaufströme können hingegen ein Vielfaches davon betragen. Multiplizierst du diese Leistungsangaben mit der Zeit, erhälst du einen Verbrauch.

    Die bereitzustellende Gesamtleistung (W) ist wichtig für die Auslegung des Wechselrichters, der Verbrauch (Wh - Leistung*Stunden) für die Größe der Batteriekapazität sowie der PV-Anlage.

    Bei konstanten Lasten, wie z.B. deinen Leuchtmitteln, die 4 Stunden lang bei selber Helligkeit leuchten kann man mit 100W*4h rechnen und erhält für die Leuchte einen Tagesverbrauch von 0,4kWh.


    Bei Computern, Waschmaschinen und einigen anderen Geräten kommt es hingegen sehr auf das Nutzungsverhalten und die Beanspruchung an. Eine Waschmaschine fordert meistens eine 10A-Absicherung und reizt diese auch aus. Die 2300W werden aber lediglich in der Aufheizphase benötigt. Das bedeutet der Stromverbrauch hängt nicht unbedingt von der Laufzeit ab, sondern eher von der gewählten Temperatur. Kochwäsche bei 95°C benötigt um einiges mehr Energie als ein Waschprogramm mit 30°C.

    Hier brauchst/kannst du also nicht 2300W*2h rechnen. Eine moderene Waschmaschine wird für ein 2-stündiges 30° Buntwäscheprogramm deutlich unter 1kWh verbrauchen während die 2-stündige Kochwäsche bei >2kWh liegt.


    Die 410W vom Kühlschrank kommen mir etwas hoch vor - ist das ein moderner Kühlschrank? Auch der Backofen mit 700W scheint mir kein richtiger Backofen zu sein.


    Eine 5kVA-Wechselrichtereinheit scheint mir für dich ausreichend zu sein. Waschmaschine und Spülmaschine lässt du nacheinander, nicht zeitgleich laufen und idealerweise untertags, wenn die Sonne scheint, dann schonst du die Batterien. Bei ausreichend Kleidung lässt sich das Waschverhalten ja weitgehend an das Wetter anpassen ;).

    Zum eigentlichen Verbrauch kommen dann noch Verluste/Eigenverbrauch durch den Wechselrichter.


    Was deine verlinkten Angebote angeht würde am ehesten noch das letzte in Frage kommen. Ich bezweifle aber ganz stark, dass diese Anlage im Winter täglich die versprochenen 11,8kWh liefern wird.

    Siehe hierzu auch (durch Google gejagt, spreche kein spanisch :oops:):)

    "Die Produktionsschätzung wurde mit mindestens 3 Stunden Spitzensonne für den Winter erstellt"


    Also eine relativ unrealistische Berechnung, die einen guten Winter mit täglich Sonne voraussetzt. Nun möchtest du bei einem schlechten Winter aber nicht ohne Strom da stehen :)


    Mit deinem Budget wirst du wahrscheinlich leider nur mit gebrauchten Komponenten hinkommen.


    Wie hoch ist denn deine aktuelle Stromrechnung, bzw. genaugenommen der ausgewiesene Jahresstromverbrauch? Könnte man den vielleicht verwenden oder lebst du aktuell anders als dort?


    Gruß


    schlossschenke

    Zitat

    nur wer kauft sowas wegen "Dünnpfiff" Modulen

    Wer kauft heute überhaupt noch DS-Module? ^^ (dachte immer in Österreich heißt das "Spritzkack" :))

    Zitat

    ich habe hier das Benutzerhandbuch vom Victron MPPT 100/30 liegen, in der die Erdung des Minuspols empfohlen wird

    Der Victron schaltet doch Plus - oder? Wenn der Minus gemeinsam ausgeführt ist wäre PV-Minus damit automatisch mitgeerdet. Dann würde doch auch nichts dagegen sprechen eine Minus-geerdete PV-Anlage anzuschließen - oder wo ist der Unterschied?



    Gruß


    schlossschenke

    Zunächst mal: Der Pezi hat recht. Aber trotzdem noch eine blöde Frage.


    Bei manchen Dünnschichtmodulen erdet man den Minuspol (manche am Plus) zur Vermeidung einer Degradation, damit es keine unterschiedlichen Spannungspotentiale im Modul gibt und die Spannungsrichtung die selbe bleibt. Dadurch erreicht man ein stets positives (negatives) Potential gegen Erde (= die geerdete Unterkonstruktion) und vermeidet Leckströme.

    Nachdem am Netz der "N" ebenso Erdpotential hat ist ein galvanisch getrennter Netzwechselrichter nötig.


    Soweit so klar.


    Wo ist jetzt aber das Problem beim DC-MPPT? Was passiert wenn ich eine geerdete PV-Anlage daran betreibe? Wenn ich zusätzlich zum DC-System ein TN-Netz mit Trafowechselrichter aufbaue, wird es dann überhaupt gefährlich?

    Bei Victron arbeiten ja keine Deppen (außer denen, die regelmäßig unfertige Software freigeben :mrgreen:) also scheint es schon einen Grund zu geben, wenn der Hinweis in der Anleitung erscheint. Aber kann mir das jemand erklären? Danke :)



    Gruß


    schlossschenke

    Ein guter MPPT wählt den Arbeitspunkt so, dass er nicht überlastet wird. Falls der Phocos das kann, dann funktioniert das.

    Der im Thread erwähnte blaue Regler kann das offiziell.


    Zitat


    Warum nimmst den ich den ML2440 den ich vorgeschlagen habe ?

    Ist bei seinem Einkaufsverbund wohl nicht gelistet ^^



    Gruß


    schlossschenke

    Zitat

    er soll in 9-13 Tagen da sein

    Wenn meine PV nicht mehr funktioniert bestelle ich auch immer den Regler mit der längsten Lieferzeit - ohne vorher zu fragen sowieso 8)

    Mir gefällt an dem Regler, das er speziell für die Anwendung von leistungsstarken Panels gedacht ist.

    Die Möglichkeit, günstigere, für die Netzeinspeisung vorgesehene Module mit einer Leerlaufspannung von bis zu 95 Volt auch für Inselanlagen einsetzen zu können, reduziert die Kosten des Gesamtsystems.

    Mit einem Regler, der 20% weniger leistet als andere zu einem günstigeren Preis, hast du die Kosten im Gesamtsystem wahrlich reduziert und die Eignung für leistungsstarke 1200Wp im 12V-System immens erhöht :juggle:


    Ich möchte dann aber lieber nur noch zwei Module in Reihe betreiben, damit noch Luft nach oben ist.

    Außerdem sind die PV Module auf einem Nebengebäude montiert, von wo 6quadrat PV Erdkabel in den Keller geht, da müsste ich alles wieder aufbuddeln um eine zweite Leitung für den zweiten Strang zu legen.

    Hast schon recht. Ich wollte letztens auch aus einer Steckdose eine Doppelsteckdose machen, aber hatte keine Lust die komplette Wand nochmal bis zum Unterverteiler aufzuschlitzen.

    Stattdessen habe ich lieber die nachfolgenden Steckdosen abgeklemmt, die kann ich ja vielleicht noch anderweitig verwenden.


    Aber das mit deiner Schützschaltung hast du auf Anhieb hinbekommen? Is ja n Ding. :thumbup:


    Zitat


    Die beiden übrigen Module kann ich ja vielleicht noch anderweitig verwenden.

    Ich verwende meine an der Garagenwand immer als Einparkhilfe/Dämpfungsschutz für die APE50.

    Die geben immer so schön nach, wenn man mittig dagegen fährt :)



    Gruß


    schlossschenke