Beiträge von Light

    Gleichzeitig möchte ich, und das ist mir sehr wichtig, eine Ersatzstromfunktion mit der Enwitec Umschaltbox realisiert haben. Je mehr der WR also an Ausgangsleistung hat, umso besser scheint mir das.

    Das muss der Speicher erstmal liefern können (> entsprechend Kapazität notwendig).


    Grundsätzlich ist ein Einsatz eines überdimensionierten WR´s möglich, sofern die Module/Strings zum WR passen.

    Das hieße im Umkehrschluß, daß man mit einem E3DC kein Balkonkraftwerk betreiben kann?

    Besser darauf verzichten, insbesondere weil sich die verwendeten Wechselrichter nicht so ganz an die Regeln halten (siehe DEYE Relais)


    Theoretisch sollte es kein Problem sein, weil mWn auch die offiziell verbauten externen WR nicht abgeschalten werden, sondern nur nicht zuschalten, weil das Ersatzstromnetz vmtl. mit 52Hz läuft. Müsste man mal mit dem Oszi begutachten, weil mit einem Multimeter wird das nichts. Da gibts sekündlich andere Werte im kHz Bereich.


    Sollte der WR des BKW´s jedoch zuschalten gibts mit ziemlicher Sicherheit Magic Smoke.

    Und selbstverständlich wird das nichts mit Garantie, immerhin liefert das Teil die Werte an den Hersteller.

    Was machen 3kWh Wärmeeintrag im Dachboden aus?

    ...

    Zitat von Google

    Um 1 m³ Luft um 1 °C zu erwärmen, ist eine Wärmemenge von ca. 1.200 Joule bzw. 0,33 Wattstunden erforderlich (spezifische Wärmekapazität).

    Überschlagsmäßig vmtl. ~50-100Wh für 1K Raumlufterwärmung, je nach Raumgröße (wenn ich da nicht um ein paar Kommstellen verrutscht bin ...). Wobei anfangs das Inventar noch einiges an Energie schluckt.


    das erscheint mir sehr sehr unglaubwürdig, das ist ja kälter als draußen???

    Durchaus möglich bei sehr guter Isolierung.

    Wobei das beim lüften im Sommer oder bei der Abwärme dann wieder zum Verhängnis wird.


    Imho eh der komplett falsche Installationort.

    Aber wenn der ernsthaft in bedacht gezogen wird, dann doch mal einfach mit einem Heizlüfter testen.

    Eine 25kWp Anlage liefert auch als Ost/West bei einem guten Dach durchaus bei Kaiserwetter 6kWh/kWp. Sind dann 150kWh Ertrag. Die Wechselrichter (ohne Speicher) arbeiten mit einer Effizienz von ~97%. Bleiben also 4,5kWh als Abwärme im Dachboden.


    Die günstigen 2kW Industrie Heizlüfter haben 3 Stufen (Lüften / 1kW / 2kW). Reicht also aus den Heizlüfter auf 1kW zu stellen und 4,5h im Dachboden laufen zu lassen (bei Anwesenheit und mit Rauchmelder im Dachboden). Für die tatsächliche Energiemenge ein Energiemessgerät dazwischenhängen, weil bei den Heizelementen zwischenzeitlich immer wieder das Thermostat greift.


    Das ganze im Hochsommer 2-3 Tage hintereinander wiederholen, den das Inventar schluckt vmtl. erstmal einiges an Energie. Imho wird das selbst mit geöffnetem Minifenster ein Schwitzkasten.

    Ich habe so eine alten Grundkasten auf den der Zähler sitzt, wurde der ausgetauscht oder wurde der neue Zähler einfach ausgetauscht?

    Grundkasten?

    Du meinst vmtl. eine Zählertafel (keinen Zählerschrank).

    Auf denen werden nach wie vor neue Zähler montiert. Die digitalen (moderne Messeinrichtung oder gar iMsys) gibts auch für Dreipunkt. Für die steckbaren EHZ Zähler gibts BKE Adapterplatten in unterschiedlichen Ausführungen.


    Jetzt kommts drau an, was du angemeldet hast.

    Normaler Tausch (Eichfrist) > kein Problem

    Balkonkraftwerk > kein Problem

    größere PV (über 800VA WR Leistung) > Zählerschrank samt SLS und ÜSS muss nachgerüstet werden.

    Alte Zählerschränke hingegen können oftmals passend aufgerüstet werden.

    thorsten_nrw Von welchen Verbrauchern, Lastgang/Lastspitzen, täglichen Verbrauch und notwendiger Versorgungssicherheit reden wir hier überhaupt?


    Du schreibst hier zwar von Hallen aber das sieht nach (ehemaliger?) Landwirtschaft aus.

    Da sollte man mit einem ~50kW Hybridwechselrichter und entsprechendem Speicher weit kommen, wenn größere Verbraucher (Güllepumpen, Rührwerke, Mühlen, ...) bei Bedarf über ein Notstromaggregat versorgt werden.


    Aktuell ist die Auswahl in dem Leistungsbereich zwar etwas gering, aber bei der Marktentwicklung in den letzten 12 Monaten dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis da fest jeder Hersteller etwas im Angebot hat.

    Den will der Typ auch nicht haben. Dann muss der halt damit leben, dass er kein Notstrom haben wird.

    Tja, dann hat er halt Pech.


    Verkauf ihm einen Last- bzw. Notstromumschalter und einen Wandgerätestecker für den Anschluss eines mobilen Notstromaggregattes. Mehr geht nicht, wenn weder Speicher noch Aggregat gewünscht sind.

    Aber sagen wir mal, ich realisiere das mit Batterien, wie mache ich das dann? Bei Huawei ist bei großen Wechselrichtern keine hybridfähigkeit mehr gegeben.

    Es gibt Möglichkeiten bestehende WR per AC auch Offgrid zu koppeln.

    Dafür werden Microgridfähige Wechselrichter benötigt, die über die Netzfrequenz andere Erzeugungsanlagen (wie eben die vorhanden Wechselrichter) steuern können.


    Hilft dir aber nicht wirklich weiter.

    Die Victron Lösung unterliegt der Faktor 1.0 Regel. Dafür sind deine WR zu groß.

    Die SMA Lösung funktioniert nur in Kombination mit ausgewählten SMA Wechselrichtern.

    Die Deye Lösung hat auch so ihre Tücken.


    Alle obigen Lösungen sind imho nur etwas, wenn sich sowohl Installateur als auch Kunde genau mit dem System auskennen und die Limits kennen.


    Aktuell fährst du mit einer Lösung von der Stange am besten.

    Also ein möglichst leistungsfähiger Hybridwechselrichter mit dementsprechend großem Speicher und möglichst viel angeschlossener Modulleistung. Die restliche Modulleistung an weiteren WR entfällt dann im Offgrid Betrieb.

    Ob da schon etwas im für Kunden brauchbaren Leistungsbereich verfügbar ist, wäre zu prüfen.


    Aber gewöhn dem Kunden mal erstmal die vollständige Notstromversorgung für Lau ab, die gibts nämlich nicht.

    Ich habe hier wegen wirtschaftlicher Auslegung auch nur einen Mini Speicher. Und weil es damals die großen Hybrid-WR noch nicht gab bin ich bei Stromausfall auf 11kW und ~14kWp beschränkt. (Mehr wäre auch nicht gesund für den Speicher. Ladung und Entladung sollte nur max 0,5C betragen)

    Daher gibts noch einen Nostromschalter und einen Wandgerätestecker, wo bei Stromausfall das vorhandene Aggregat angeschlossen wird.

    Wieso sollte ich mir das verbauen?

    Wieso solltest du auf Modulleistung verzichten, wenn im Winter jedes Modul zählt?


    Du wist in einem Haus nie um irgendeine Baumaßnahme oder einen zusätzlichen Kasten, Rohr, etc herumkommen.

    So ein Haus mit 22°C im Hochsommer ist mit Homeoffice Gold wert.

    Dann ist die Lösung doch schon klar.

    Splitklima in den Wohnraum. Die entsorgt dann indirekt auch gleich die Abwärme aus dem Technikraum.

    Halbe Leistung = halbe Abwärme = halbes Problem...

    Gleiche Fixkosten = Teurer pro kWp = mehr Netzbezug insbesondere im Winter


    Ja, allerdings würde ich so ein Gerät dann eher in den Wohnräumen haben wollen als im Haustechnikraum. Im Haustechnikraum fehlt mir auch das Fenster, über das ich die Abluft des mobilen Klimageräts "entsorgen" könnte

    Wenn du die Wärme des Haustechnikraums in der Wohnung entsorgst, hilft dir so ein Teil im Wohnraum. Das Teil kommt problemlos mit der zusätzlichen Abwärme der WR klar. Problem ist eher dass du erstmal kein Zweischlauchsystem hast.


    Beim Einschlauchsystem bläst du warme Luft nach draußen um die Wärme loszuwerden.

    Als Austausch strömt dafür aber auch zwangsläufig wieder warme Luft von außen nach innen.

    Funkioniert, ist aber nicht gerade sonderlich effizient.


    Genau ein solches Fenster im Technikraum fehlt mir eben. Es gibt zwar eine Außentür, aber wir haben zu viele aktive Einbrecher hier in der Gegend als dass dauerhaftes "Tür auf" eine ernsthafte Option wäre.

    Gäbe auch Türen mit Fenster zum öffnen.

    Da gibts sicherlich eine Lösung die sich einbruchsicher schrägstellen lässt.


    Bau doch erstmal die PV und kümmere dich dann um die Abwärme.

    Das "Problem" hast du nur wenige Wochen im Sommer, ansonsten ist die Abwärme sogar gewünscht.

    Und bis die bei dir wirklich in Betrieb geht, ist der Hochsommer vmtl. eh schon vorbei und du hast noch ein ganzes Jahr um dir Gedanken darüber zu machen.

    Naja ist eine rein theoretische Zahl

    Das ist immer eine theoretische Zahl.

    kWp ist die Modulleistung unter STC.

    STC steht für Standardtestbedinungen und die da wird mit 1000 W/m² Einstrahlung bei einer Modultemperatur von 25°C getestet. Das ist also die Spitzenleistung der Module unter Laborbedingungen.


    Und genau die Angabe verwenden wir zur Vergleichbarkeit.

    Und so manche Vorgaben hängen auch von dem Wert ab, wie eben die Fernsteuerung die ab 25kWp pro Anlage Pflicht ist.

    Ab 30kWp gibts dann steuerliche Konsequenzen.


    Aber wir haben hierfür eine ganze Liste im Forum: Schwellenwerte und Grenzen


    Hab nochmal einen gesamt Screenshot gemacht.

    Kommst du irgendwie weiter ins Untermenü?


    Welcher VNB ist für dich zuständig?

    Bei Bayernwerk funktioniert die Netzampel, da kannst du vergleichen.