Beiträge von Andre78

    Ja, Strom kommt von Dachständer.

    Dann schau mal in den Speicher unterhalb des Masts.

    Dort sollte sich der Hausanschlußkasten befinden.

    Gegen von dort zwei "dicke" Leitungen ab, so sind die beiden Zählerschränke jeweils mit eigener Leitung versorgt.

    Dann gibt's nur zwei Möglichkeiten:

    - Leitung von neuer Zähleranlage zur alten

    - Leitung von neuer Zähleranlage zum Hausanschlußkasten beim Mast, dort die Leitung zum alten Zählerschrank abschließen und mit der neu zu verlegenden Leitung von der neuen Zähleranlage mit Klemmkasten verbinden.

    Die erste Möglichkeit wäre aber die zu bevorziehende.

    kann/sollte man hier nicht auf Gas, Öl oder sonstwas umsteigen?

    Bei dem, was das kostet, von der Umbauproblematik abgesehen, kann man den Generaotr bis zur Rente nutzen, um die Sauna damit zu betreiben.

    Abgesehen davon braucht ein Brennstoffbetriebener Saunaofen eine Zuluft und eine Abluft.

    Die Abgase müssen ja irgendwo hin.

    Aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig irrelevant und Zeitverschwendung, sich damit zu beschäftigen.


    Das grobe Vorgehen steht fest. Die Größe der Komponeten wird in der Detailplanung ermittelt.

    1. Rudimentäre Umrüstung auf einphasig mit Einspeisestecker (3pol. CEE) von einem örtlichen Elektriker.

    2. Kleiner Generator für Notversorgung. Das könnte noch diesen Monat passieren.

    3. Großer Generator damit man bedenkenlos unter allen Umständen 5kW verfügbar hat.

    4. Ertüchtigung und Überarbeitung der Elektrik vor Ort. Nach den Fotos, die ich habe, muß einiges für einen sicheren Betieb gemacht werden. (z.B. FIs nachrüsten, Umschaltmöglichkeiten Backup etc.)

    5. Akkuanlage mit Victron MultiPlus. Dann gibt's wieder 24/7 Strom.

    6. PV-Anlage

    6.1. noch Vorplanung: ca. 1,2 bis 1,5kWp senkrecht an Süd-Fassade (nicht ganz süd, etwa 10° nach Osten)

    6.2. noch Vorplanung: ca. 3 bis 4 kWp auf Carport mit mind. 30° Aufständerung nach Süd.

    6.3. Hausdach und Wintergarten belegen. Das wird Ost/West.

    Da das Haus am Hang liegt, ist von West nicht so viel zu erwarten.

    7. Wärmeauskopplung Generator

    Kann ich mir nicht so einfach vorstellen, dass man den ganzen Strom, der - laienhaft ausgedrückt - durch den Sicherungskasten im Keller läuft, jetzt "einfach so" durch den Kasten 2 Stockwerke höher laufen lassen kann ohne einiges an neuen Kabeln zu verlegen

    Nein.

    Ohne zu wissen, wie, was von woch nach wo verläuft, kann man aus der Ferne nichts sagen.

    Wenn Du z.B. einen Dachständer und kein Erdkabel hast, und der Strom so von einer Freileitung von oben kommt, durch den neuen Zählerschrank führt und zum alten Zählerschrank in den Keller, ist das eine Sache von ein zwei Stunden.

    Ist es umgekehrt, muß eben eine Leitung gezogen werden.

    Das ist auch kein Beinbruch.

    Oder man setzt einfach einen neuen zweifeldrigen Zählerschrank statt dem Alten in den Keller.

    Aber ohne die Gegenheiten vor Ort zu kennen, ist es nur Rätselraten.

    Ich seh erstmal keine Ressourcenverschwendung darin Großverbraucher mit schlechtem Energielabel zu ersetzen,

    Wir wissen doch gar nicht, ob es solche überhaupt im Haushalt gibt.

    Außerdem gibt es momentan andere Prioritäten.

    Denn momentan haben alle Geräte im Haushalt beste verbrauchswerte, da einfach kein Strom da ist.

    Daß man sich unabhängig von Insel oder nicht, hin und wieder die Verbräuche von Geräte anschaut, ist klar.

    Aber nicht auf Teufel komm raus, um im Jahr vieleicht 100 kWh einzusparen.

    Und z.B. mit alten Waschmaschinen fährt man beim Stromverbrauch meist sogar besser.

    Denn für bessere Energielabel haben sich die Hersteller etwas feines ausgedacht:

    Man läst das Programm einfach länger laufen: So erhält man bei gleichem Verbrauch ein besseres Label. Traurig, aber war.


    Ich finde die 3500kWh für einen Familienhaushalt mit Kleinkläranlage und eigener Wasserversorgung mit Tiefbrunnenpumpe definitiv wenig.

    Und eine Sauna gibt es ja auch noch, die benutzt wird. (Die wird interessant auf 1~ umzurüsten)


    9-11 kWh/Tag im Winter

    Das Zauberwort wird die Zentralheizung sein.

    Also Ölbrenner und Pumpen. Und die Sauna wurde wahrscheinlich eher im Winter genutzt.

    Bei der Heizkreispumpe kann man ansetzen, wenn die noch alt ist/sind.

    Da kann man im Extremfall schon mal 1kWh/Tag im Winter einsparen.

    ....wozu kann sich das nutzen lassen ? Um den EIgenverbrauch auch am 2. Zähler im Keller zu ermöglichen oder um beide Zähler zusammenzulegen ?

    Das geht Hand in Hand.

    Zwei Zähler in einem Haushalt ist einer zu viel.

    Du zahlst ja für jeden Zähler Grundgebühr. Meist sind das um die € 100,- im Jahr für den extra Zähler.

    Darum alles auf einen Zähler zusammenlegen.

    Den Zähler mit 75% Verbrauch abmelden und Leitung vom neuen Zählerschrank zur alten Anlage ziehen lassen, damit alles von nur noch einem Zählerversorgt wird.


    Der PV-Zähler kann entfallen. Es muß nur der Bezugszähler gegen einne Zwei-Richtungszähler getauscht werden.


    Nebenbei: Eine Zähleranlage muß nicht auf aktuellen Stand gebracht werden, wenn keine Nutzungsänderung erfolgt.

    Das schlichte Umstellen von Volleinspeisung auf Überschußeinspeisung einer vorhandenen Anlage zieht nicht unbedingt eine Modernisierung nach sich.


    Besser wäre es, wenn einfach mal zwei Fotos von der alten und der neuen Zähleranlage eingestellt werden.

    Denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

    Irgendein Kabel muss über die Grundstücksgrenze

    Nicht ganz ernst gemeint:

    Trafo so aufstellen, daß die Primärwicklung auf der einen Seite vom Zaun und die Sekundärwicklung auf der anderen Seite ist.

    So überquert nur der Spulenkern das Grundstück. :lol:

    mit wiederkehrenden Kosten alle paar Jahre.

    Nein, das hast Du was falsch verstanden.

    Es gab drei Optionen:

    1. der VNB bekommt den Auftrag zum Unterhalt der vorhanden nicht ihm gehörenden Technik

    2. der VNB legt eine neue MS-Leitung samt Trafo

    3. der VNB legt überbrückt die Distanz mit 990V-Technik, also Niederspannung.


    1. Fällt flach, da der italienische Eigentümer der ehemaligen Hühnerfarm nicht mitspielt.

    Das wäre das mit den wiederkehrenden kosten gewesen.

    2. hätte für alle Beteiligten Anschlußnutzer in Summe € 300.000,- gekostet, da der Hühnerfarm Besitzer nicht mitspielt, wären das auch die Kosten für Vidar gewesen.

    3. wäre eine individuelle Lösung für dieses eine Haus gewesen. Dafür will der VNB ca. 200.000,- haben.


    Auch die 990V Technik sagt mir nichts.

    Wird oft auf weitläufigen Baustellen eingesetzt, wenn die Leitungen für 400V zu lang werden.

    Für die Versorgung von Almen wird das auch gerne als Kostengüntige Alternative verwendet.

    Ist aber von der Länge auf ca. 3 km begrenzt, wenn der abgehende 400V/990V-Trafo direkt neben der Trafostation steht, die 400V bereitstellt.

    990V deshalb, da Mittelspannug bei 1kV anfängt.

    Man kann für 990V ganz normale Niederspanungserdkabel - also NYY bzw. NAYY - verwenden.

    Bei 990V arbeite man fast ausschließlich mit einem Trafopaar.

    Am Startpunkt transformiert man 400V auf 990V und am Endpunkt umgekehrt.

    Man nutzt vieradrige Kabel, wobei der ankommende PEN bzw. PE bei 990V mitgeführt wird und am Zieltrafo mit dem Sternpunkt verbunden wird. Das 990V-Netz wird im Baustellenbereich i.d.R. als Netzform IT betrieben.


    Bei Baustromverteilerbau Neugebauer ist das ganz gut dargestellt:

    http://www.neugebauer-baustrom.de/doc/trafoanlage.pdf

    Da stehen auch Preise dabei.

    Ist aber für den Einsatz auf Baustellen gedacht und nicht für den stationären Betrieb.


    Hier gibt es keine Einschränkung der Kosten.

    Der VNB darf sämtliche Kosten, die unmittelbar für die Anbindung an sein Netz entstehen, berechnen.

    Also ab der Muffe oder Klemme von der Abgezweigt wird bis zum HAK.


    Das mit den 30kW steht in §11 Baukostenzuschüsse.

    Ein Baukostenzuschuß betrifft nicht den Netzanschluß selbst, sondern das örtliche Netz allgemein.

    Hier würde nichts anfallen. Aber Baukostenzuschüsse sind gegen die Kosten des Netzanschlusses wären Peanuts.

    (Für einen 45kW Anschluß müßte man dort nach derren Preisblatt € 610,35 zahlen.)



    Ja, ein VNB muß anschließen.

    Die Kosten für den unmittelbaren Anschluß kann aber auf jeden Fall dem Kunden auferlegt werden.

    Es gab auch mehrere Angebote.

    Das letzte, so viel ich weiß, um die € 200.000,- für eine Lösung mittels 990V-Technik.