Beiträge von Andre78

    Da pezibaer bereits AC-Kopplung vorgeschlagen hat, würde ich hier für Insel-WR Victron empfehlen und als PV-WR SMA in der US-Version. Die können auch entsprechend parametriert werden, daß die Leistung frequenzgesteuert reduziert wird.


    Die Klimageräte werden wohl US-üblich mit 240V über L1/L2 betrieben?

    Wenn nicht, sollte gepfüft werden, ob es zu großen Schieflasten kommt.


    Es gibt mit Victron drei Möglichkeiten ein Splitphase-System aufzubauen.

    1. Mit zwei 120V-Multiplus oder Quattro.

    2. Mit einem 120V-Gerät und Autotransformer (nicht zu empfehlen, wenn man dauerhaft am Netz hängt =>Schieflast am Netz)

    3. Mit einem 230/240V-Gerät und Autotransformer


    Die dritte Variante ist ideal für stark ungleichmäßige Aufteilung im Splitphase. (z.B. Großverbraucher auf 120V statt 240)

    Die erste Variante wäre sinnvoll, wenn man die Lasten einigermaßen gleichmäßig auf L1 und L2 aufgeteilt sind.


    Der Vorteil bei den Victron Multi-Plus ist, daß diese zwei Ausgänge haben.

    D.h. man kann im während Inselbetrieb gezielt leistungshungrige Verbraucher wegschalten.


    Die Victron MultiPlus und Quattro-Reihe unterscheidet sich in der Anzahl der AC-Eingänge.

    Die Quattro haben zwei AC-Eingänge, so daß der zweite für einen Generator genutzt werden kann.

    Das ist praktisch, wenn der Strom mehrere Tage ausfallen sollte und die PV zusammen mit den Akkus den Bedarf nicht decken kann.



    Bei 18MWh pro Jahr würde ich nicht unter 10kWp bauen, besonders wenn die Hauptlast tagsüber besteht.


    Was den Stromzähler angeht:

    Es wurde bereits im Thread erwähnt: Es sollte geprüft werden, ob der eine ggf. stattfindende Einspeisung als Verbrauch zählt. Denn das wäre fatal.

    Da aber Panama eher US-Standard entspricht sein sollte der Zähler nur in eine Richtung zählen.

    Ui, da gibt's mal wieder einiges "veraltets" zum Thema RCD. ;-)


    Also Laienbedienbare Steckdosenkreise =>max. 30mA Fi geschenkt.

    Ausnahmen gibt es nur für nur für ein bestimmtes Betriebsmittel bestimmte Steckdosen. (Leider sehr schwanmmig)

    (Sowie nur für Elektrofachkräfte zugängige und regelmäßig überwachte Steckvorrichtungen => Im Haushalt sehr unwahrscheinlich)

    Neu ist jetzt, daß auch alle Lampenkreise mit einem FI geschützt werden müssen.

    Schuld sollen angeblich die sein, die gerne ihre Finger in die Fassung stecken. :evil:


    Bleiben also nur noch Verbraucher, wie Zentralheizung oder E-Herd, die keinen FI erfordern.

    (Oder sonstige fest angeschlossene Maschinen im Innenbereich.)


    Also, theroretisch könnte die Mini-PV ohne FI auskommen. Praktisch nicht.

    Denn die PV befindet sich i.d.R. im Außenbereich.

    Stromkreise im Freien sind mittlerweile immer mit FI zu schützen.

    Das gilt auch für PV-Anlagen.

    Nur haben die meisten String-WR heutzutage eine Fehlerstromüberwachung integriert und würden abschalten.

    Bei den kleinen Modul-WR bezweifle ich das Vorhandensein einer solchen, weshalb ein externer FI erforderlich ist.

    Darf ich denn wohl einen Link auf die Seite des Herstellers hier angeben? Diese Frage geht wohl eher an die Forums-Moderatoten.....

    Einen Link zum Download einer Anleitung kannst Du immer setzen. Gehört ja zum Thema. ;-)

    Ansonsten darf man in D zitieren, wenn man die Quelle nennt.

    Abgesehen davon hilft notfalls auch meist eine Suchmaschine, die Anleitung zu finden. ;-)


    Daraufhin die Bedienungsanleitung von dem von mir gewählten WR Effekta Ax-P 3000 24 studiert, damit komme ich zu dem Schluß, dass der so mit dieser N -Brücke bei mir für meine Bedürfnisse eingesetzt werden kann.

    Du meinst in der Anleitung den Punkt 3.1 mit der Brückung von N Eingang mit N Ausgang?

    Das kommt darauf an, welche Netzform der VNB bei Dir hat.

    In einem TT-Netz darf das nicht gemacht werden.

    In einem TN-Netz ist das möglich.

    Aber dann muß der ZEP, welcher sich entweder im Hausanschlußkasten oder bei älteren Anlagen auch im Zählerschrank befindet auch als solcher explizit gekennzeichnet werden, daß dieser für mehrere Netze zuständig ist.


    Der Effekta hat leider kein Erdungsrelais.

    Besteht also ein TT-Netz, müßte man mit diesem Gerät einen Trenntrafo setzen, um nachfolgend ein TN-S-Netz aufzubauen.

    Das wäre Punkt 3.2 in der Anleitung. Die Eingangsnetzform wäre dann irrelevant.

    Ist aber nicht zielführend, da Kosten für einen Trafo entstehen und man unnötig Verluste durch den Trafo hat.


    Ob ein normaler Elektriker damit klarkommt, weiß ich nicht.

    Aus meiner Erfahrung gibt es leider nur wenige Handwerker, die man wirklich als Fachkräfte bezeichnen kann und ihr Handwerk verstehen.

    Wenn der Elektriker Erfahrung mit Ersatzstromanlagen hat, sollte er es aber schaffen.


    Der Königsweg wäre, das Bypaßrelais anzuzapfen, um damit ein Erdungsrelais/-Schütz zu schalten, welches bei geöffneten Bypaß den N des Ausgangs mit PE verbindet.

    So wie ich das sehe, sollte man im TT-Netz keinen Wechselrichter benutzen der Netzstrom zumischt.

    Das ist i.d.R. kein Problem, sofern der WR ein Erdungsrelais besitzt.

    Bei den Victron Multis (& Quattros) ist das z.B. der Fall.

    Standardmäßig ist das Erdungsrelais geschlossen, wenn der Eingang durch das Eingangsrelais getrennt ist.

    Schaltet der Victron auf das Netz durch, öffnet dieser das Erdungsrelais und N ist von PE getrennt.

    Das Netzrelais im Victron (und auch Studer) schaltet allpolig.

    Somit spricht nichts gegen den Einsatz im TT-Netz.

    Wie das beim PIP aussieht, weiß ich nicht. Hatte noch keinen in den Händen.

    Ich kann mit aber nicht vorstellen, daß ein Gerät mit integrierter Netzumschaltung eine starre N-PE-Brücke hat.

    Das Manual des PIP, das ich gefunden habe, gibt diese Information aber leider nicht her

    Hallo, und wie funktioniert die Geschichte mit einem TT-Netz.

    Wenn ich richtig informiert bin, sollte eine N - PE Brücke in das Inselnetz, damit der RCD funktioniert.

    Bei einem TT-Netz muß man allpolig umschalten. Hier führt kein Weg vorbei.

    Allpolig heißt aber: alle aktiven Leiter.

    Bei Drehstrom also 4-polig und bei Wechselstrom 2-polig.


    Beim TT-Netz existiert an der Verbrauchstelle keine Verbindung zwischen N und PE.

    Der VNB erdet den Sternpunkt des Trafos hier i.d.r. nur an der Trafostation.

    Vom VNB erhält man nur die Außenleiter und den Neutralleiter.

    Im Gebäude muß eine eigene Erdungsanlage existierten, die, wie gesagt, keine Verbindung zum N-Leiter des VNB hat.

    Da man aber im TT keinen ausreichend geringen Erdwiderstand garantieren kann, damit Überstromeinrichtungen bei Erdschluß sicher auslösen können, ist unabhängig vom max. 30mA RCD für Endstromkreise mit Laienbedienbaren Steckvorrichtungen (und neuerdings auch für Lichtstromkreise) ansonsten mind. ein 0,3A Anlagen-RCD erforderlich, wenn auch Kreise existieren, die nicht bereits anderweitig durch einen RCD geschütz sind.

    Man fährt aber nicht falsch, wenn man nur 30mA-RCDs einsetzt.

    Aber dann bitte mehrere. Nach aktueller Lage soll man sogar max, nur noch max. 6 Endstromkreise an einen RCD hängen.


    Also, auch beim TT-Netz ist N mit "dem Erdreich" verbunden. Nur eben hochohmiger als beim TN bezogen auf den PA und somit PE-Leiter im Haus.

    Um aber einen 30mA-RCD (und auch einen 0,3A-RCD) zum Auslösen zu bringen, ohne daß eine gefährliche Berührungsspannung entsteht, ist der Erdungswiderstand i.d.R. mehr als ausreichend.

    Allerdings ist beim TT-Netz der Anlagenbetreiber für die Funktoin des Erders verantwortlich.

    Daher sollte bei Häusern mit TT hin und wieder der Erdungswiderstand geprüft werden.


    So nun zum Inselnetz:

    Dieses muß entweder als TN-S oder als IT-System ausgeführt werden.

    IT-Systeme fallen aber im Privathaus aus, da man, sobald mehr als eine Verbrauchseinrichtung(Gerät) angeschlossen wird, eine Isolationsüberwachung installiert werden muß

    Also bleibt nur TN-S.


    Mit der Netzumschaltung verhält es sich hier so, daß der Anlagenteil hinter dieser als TT läuft, wenn auf Netz geschaltet ist, aber als TN-S, wenn auf Insel geschaltet wurde.

    Da ein Bild mehr sagt, als tausend Worte, hier zwei Ausschnitte aus dem oben verlinkten PDF des VDN mit der Richtlinie für Notstromaggregate:

    Quelle: VDN ( https://www.vde.com/resource/b…tstromaggregaten-data.pdf )


    Links siehst Du die Situation im TN-Netz und rechts im TT.

    Der Unterschied besteht in der Einbindung des lokalen Erders.

    Die Umschaltung erfolgt in beiden fällen vierpolig.

    Durch die Sternpunkterdung des Generators im Bild (kann aber auch ein Wechselrichter sein), also durch die Verbindung des Sternpunkts mit der Erdungsschiene, entsteht hier ein TN-Netz.

    Der notstromberechtigte Anlagenteil läuft also als TN-S sobald der Umschalter auf Generator steht.


    Gleiches gilt, wenn mobile Stromerzeuger eingebunden werden.

    Auch hier kann, anders als "Markge" behauptet, der vorhandene Anlagenerder genutzt werden. Ein zusätzlicher "Erdspies" ist nicht erforderlich.

    Aus den Zeichnungen für Mobile Stromerzeuger wird die verschaltung deutlicher:

    Quelle: VDN

    Man beachte als einzigen Unterschied die Brücke zwischen Erdungsschiene und HAK beim TN-Netz.


    Noch ein Nachtrag zum "Endkreis"-RCD:

    Dieser sollte immer nach der Netzumschaltung existieren.

    Wenn man einzelne Endstromkreise mit mehreren Netzumschaltern umschalten will, so sollte vor dem Umschalter im TT

    wenn nur ein Anlagen-RCD sitzen, der aber höher als 30mA auslösen sollte.

    Sitzt die Umschaltung aber im Verteilerfeld des Zählerschranks, so daß ein möglicher Erdschluß vor dem RCD unwahrscheinlich ist, reicht für die notstromberechtigten Kreise auch je ein RCD bzw. FI/LS nach der Netzumschaltung.

    Die Endstromkreise selbst sollten dann eigene RCD besitzen. Im Idealfall setzt man dann FI/LS ein.

    Da muß ich zustimmen.

    Man muß aber dazu sagen, daß man, falls man ähnliche Konditionen wie für den Heizkostenbetrieb bekommt, die extra Grundgebühr die Ersparnis aufressen wird.

    Allein schon bei Wärmepumpen muß man mittlerweile spitz rechnen, ob sich ein separater Heizstromtarif und damit eine extra Grundgebühr rechnet.

    Bei 6500kWh/a für die WP wird dies meist der Fall sein.

    Bei Häusern mit weniger Heizbedarf, wie sie heute gebaut werden, meist nicht mehr.

    Daher ist oft weniger mehr. Also lieber einen Zähler weniger. ;-)

    Du bist ein w****** und s******.

    Markge

    Da Du nur mit Beleidigungen agieren kannst, wurde bereits ein Beitrag vom Chef des Forums gelöscht.

    Jetzt damit weiter zu machen und weiterhin gegen die Forenregeln zu verstoßen, ist nicht sonderlich geschickt.


    So, wie Du schreibst, und nicht verstehst, was andere schreiben, fehlt es Dir meiner Meinung nach leider an zwischenmenschlicher Reife.

    Ich habe Dich mit keinem Wort beleidigt.


    Ich sage es nochmals Deutlich:

    Ich habe diesen Thread nicht gestartet. Ich bin nicht derjenige, der nach einem Umschalter gefragt hat.

    Dein Ausrasten kam meiner Meinung nach zustande, da Du mich mit dem Threadstarter gleichgesetzt hast.


    Aber ich kann auch nicht unkommentiert stehen lassen, was Du schreibst.

    Für Dich hier ein Dokument:

    https://www.vde.com/resource/b…tstromaggregaten-data.pdf

    Betrifft Notstromaggregate, ist aber analog identisch mit Umschaltung von Inselsystemen zu sehen.

    Hier ist die sichere Variante mit allpoliger Umschaltung gewählt. Allpolig heißt alle aktiven Leiter.

    PE aller Stromquellen ist miteinander verbunden, wie man im PDF unschwer erkennen kann.


    Der Einsatz eines ZEP ist aber immer noch geläufig, und es spricht im TN-Netz nichts dagegen, wenn dies sicher aufgebaut ist und die HV nicht getrennt aufgebaut ist.

    So z.B. bei zwei 6MW-Geothermiekraftwerken vor knapp 10 Jahren mit den beiden NS-Trafos.

    Hier besteht auch nur ein ZEP und eine Umschaltung nur über die Außenleiter. Funktioniert einwandfrei. ;-)

    Daß bei einer Netzumschaltung der RCD dieser immer nachgelagert sein sollte, ist selbstverständlich.

    Bei RCD vor einer Netzumschaltung, besonders wenn diese über Schütze erfolgt, wird man mind. einen RCD während einer schnellen Umschaltung schießen.

    RCD sollen Entstromkreise schützen. Eine Netzumschaltung gehört i.d.R. nicht zum Endstromkreis.

    Wenn man einzelne Endstromkreise zwischen Insel und Netz umschalten möchte, ist man sowieso besser beraten, für diese FI/LS einzusetzen.


    Ach ja, wie Du einen WR schießen willst, wenn nur die N-Leiter netzseitig und vom Insel-WR verbunden sind und keinerlei Verbindung über die Außenleiter besteht, muß Du mir mal nachweisen.

    Bisher war es in der Physik so, daß über offene Stromkreise kein Strom fließen kann. ;-)

    Ach ja, und ein WR kann keine Erde bereitstellen.

    Die PE-Klemmen am WR sind dazu da, um dort ein Erdpotential anzulegen.

    Legt man kein Erdpotential an einem Insel-WR an, der nicht als IT-Netz arbeitet, grenzs das bereits an Suizid, da der PE-Leiter dann schwimmend ist.

    Denn bereits durch einen Fehler kann dann am so isolierten PE-Leiter ein Gefährliches Spannungspotential gegen die richtige Erde anliegen.





    ikarussolar

    Entschuldige bitte, daß in Deinem Thread das passiert.

    Aber ich kann das, was Markge schreibt so nicht stehen lassen, da das fachlich falsch ist.

    Habe gerade das Kaskaden-Konzept von ComMetering gefunden. Also ist ein E-Auto messtechnisch eher eine Wärmepumpe :) Trotzdem fehlt mir noch ein sinnvolles Komplett-Konzept für zwei PV-Anlagen.


    Das E-Auto kommt aber an den Haushaltsstrom. Ist also eher ein E-Herd. ;-)

    Den günstigeren WP-Strom bekommt man nicht für's Laden vom Auto.


    Gibt es unabhängige, kompetente Berater für solche Fragestellungen?

    Ja, dieses Forum.

    Hier findest Du genug Leute, die sich auskennen.


    Aber Dein Anliegen mit der PV ist nicht schwierig.

    Nur falls Du im Bereich des falschen Netzcenters sein solltest. Das Netzcenter Ampfing z.B. war meist berühmt berüchtigt für deren Ansichten. ;-)


    Aber zu Deinem Vorhaben:


    Die bestehende PV aus 2007 ist sicher Volleinspeisung und bleibt unberührt.

    Die kann nach Ablauf der EEG-Vergütung 2028 über die Zählerkaskade eingebunden werden.


    Für eine neue PV steht nichts im Wege. Also mach voll das Dach. ;-)


    Die Zählerkaskade hast Du ja bereits gefunden. Das ist auch die Lösung.

    Der selbsterzeugte Strom wird zuerst im Haushalt (und vom E-Auto) verbraucht.

    Ist die Erzeugung größer, bekommt die WP den Rest ab.

    Braucht die WP weniger Strom oder ist aus, wird der Rest eingespeist.


    Mehr ist das nicht.


    Auch Bayernwerk sollte die VBEW Meßkonzepte mittlerweile alle unterstützen.

    Für Dich würde das MK C3 in Frage kommen.


    Z3 fällt bei Dir weg, da <=10kWp.

    Bayernwerk wird aber, da >7kWp, versuchen Dir einen Erzeugungszähler auf's Auge zu drücken.

    Du muß dann nur darlegen, daß es ausgeschlossen ist, daß mehr als 10MWh Direktverbrauch genutzt wird.

    z.B. da die Anlage nach Berechnung keine 10MWh/a erzeugen kann.

    Zügel mal bitte ein bisschen deine Wortwahl. Du vergisst eins, das Du bei 2 Poliger Trennung den vollen N vom Netz auf dem PE vom Inselwechselrichter hast. Was das bedeutet weist Du ja selber. Wenn Du eh alles weist, warum fragst Du dann nach einen Umschalter?


    Und ich habe extra 2 einzelne genommen, so das ich zwischen N und L eine vernümftige Isolationsschicht habe. Und durch die Stiftverbindung lassen sich die auch nicht einzeln schalten. geht einfach nicht. Hättest Dir besser einen Wechselrichter geholt der keine N - PE Brücke braucht. Wenn Du da mal einen direckten Erdschluss gegen L hast, haut es Dir wohlmöglich die Vollbrücke durch. Alles schon gehabt. Mein Weako hats damals dabei zerlegt.


    Ich bin raus, sowas brauch ich mir nicht antun.

    Und jetzt faß Dich mal an Deine eigene Nase und schau mal, wer ich bin und wer nach einem Umschalter gefragt hat!

    Kleiner Tip: Nur weil zwei User einen (nicht einmal ähnlichen) Grünton im vom Forum generierten Logo haben, ist das nicht derselbe User.

    Besonders, wenn die Namen keine Ähnlichkeit haben. Weder in Anzahl der Buchstaben noch in der Auswahl selbiger! ;-)


    Ich habe mich hier eingeschaltet, da hier jemand auf die Idee kam einen PE-Leiter zu schalten.

    Und das ist schlicht nicht nur nich erlaubt, sondern kann lebensgefährlich sein. Und ist mind. grob fahrlässig.




    Du vergisst eins, das Du bei 2 Poliger Trennung den vollen N vom Netz auf dem PE vom Inselwechselrichter hast.

    Sorry, das ist in diesem Zusammenhang Bullshit.

    Das Erdpotential aller Netze in einem Gebäude muß verbunden sein!

    Es darf nur einen Potentialausgleich für das Gebäude geben.

    Du verstehst dem Anschein nach leider nicht, was PE ist.

    Beim TN-Netz kommt vom VNB ein PEN-Leiter.

    Dieser wird in PE und N aufgeteilt und hat eine Verbindung zum PA.

    Wenn nun ein zweites Netz vorhanden ist, ist auch dieses in den PA einzubeziehen.

    D.h. PE des Insel-WR hat eine Verbindung zum PA und zur PE-Schiene.

    Ist der PA ordungsgemäßt installiert und existiert ab HAK kein TN-C, dann fließen hier auch keinerlei Ströme.

    Ist es eine alte Installation mit PA-Verbindung am HAK aber als TN-C bis zur Zähleranlage, muß individuell die Anlage betrachtet werden.


    Übrigens habe ich bei meiner Anlage keinerlei Probleme. Ich nutze einen ZEP und schalte nur die Außenleiter um.

    Alles kein Problem, wenn man es richtig macht.

    Du vergisst, wenn Du an deinen Wechselrichter eine Brücke von N nach PE hast, nützt Dir eine Zweipolige Trennung rein garnix, da der N vom Wechselrichter auf dem PE liegt.

    Und da ist das Problem bei einem Laien, der nicht versteht, warum der N in diesem Fall geschaltet werden muß und nicht weiß, warum es nur ein Erdpotential in einem Gebäude geben darf.


    Zudem sprachst Du selber von einer dreipoligen Umschaltung.

    Wo denn?

    Dreipolig wäre höchstens auf eine dreiphasige Umschaltung mit ZEP bezogen. Aber nicht in diesem Thread.


    Nochmal zum Mitschreiben:

    Wenn man zwischen zwei Netzen umschaltet, die einzeln für sich genullt* sind, so muß man den Neutralleiter ebenfalls umschalten, gerade weil PE durchgehend verbunden ist. (Und nach VDE auch verbunden sein muß.)

    Denn macht man das nicht, fließen über den PE der Anlage unerwünschte Ausgleichströme.

    (*genullt: N auf Erdpotential an einem definierten Punkt)


    In einem TN-Netz muß der N-Leiter eine Verbindung zum PE haben. Ansonsten sind die Schutzmaßnahmen größtenteils wirkungslos.

    Es darf aber gleichzeitig immer nur eine Verbindung geben.

    Beim Hausanschluß ist das der Punkt, an dem der PEN zum PE und N aufgetrennt wird,

    beim Insel-WR die PE-N-Brücke (oder Erdungsrelais, wie z.B. beim Victron MP).

    Stell Dir einfach den Stromfluß vor, wenn es mehrere Verbindungen zwischen N und PE gibt.