Beiträge von Andre78

    Wenn du eine FB neu startest wird der interne Switch rebootet

    Es wurde schon ausgeführt, daß ein extra Switch existiert, an die alles der PV hängt.

    Wahrschinlich sogar nur ein Uplink zur FB und nichts weiter an der FB direkt.

    Wenn nichts an der Fritzbox direkt hängt, ist es wumpe, was wie oft die FB neu startet. Das restliche Netzwerk läuft weiter.

    Es kann aber andere Störquellen im Netzwerk geben.

    SMA programmiert leider die Kommunikation nicht sauber.

    Es gab bereits immer wieder Probleme mit SMA im Netzwerk.

    Wen die Kommunikation gestört ist und der SI keine Werte des Energy-Meters bekommt, wird auch nichts aus dem Akku entladen.

    Er hat keine Widerrufsbelehrung gegeben.

    Braucht er nicht.

    Netzparallele PV-Anlagen sind B2B-Geschäfte. => kein Widerrufsrecht.

    Widerrufsrecht besteht nur bei B2C.

    Rückabwicklung wegen Nichterfüllung des Vertrags wäre die einzige Möglichkeit.


    Der Solarteur hat mich nachweislich getäuscht, sonst wäre ein Teil der Anlage schon, wie besprochen, im Januar ans Netz gegangen.

    Frist setzen, nach Ablauf Anwalt. (Hast ja ggf. einen Schaden)

    Vertrag wegen Arglistiger Täuschung anfechten.

    Das mußt Du aber wirklich nachweisen können.


    Schon mal mit dem VNB gesprochen, ob überhaupt eine Anmeldung vorliegt?

    Wieviel % sind von der Anlage bereits bezahlt?

    Bei Rückabwicklung, dies nur Zug um Zug machen.


    Wenn eine neue Anlage drauf kommt, gilt die Vergütung ab dem IBN-Zeitpunkt.(=Betriebsbereitschaft)

    Separater Zählerschrank heißt nicht, daß nichts weiter drin sein darf, sondern daß keine weiteren Zähler verbaut sein dürfen.

    Sonst würde das so nicht beim letzten Punkt stehen.

    Den Nachweis nach EN 61439-3 kann man leicht rechnerisch führen. In größeren Verteilungen (Industrie etc.) ist das üblich.

    Und wie gesagt, der einzige Faktor, der bei Direktmessung gegenüber Wandler hinzukommt, ist die Erwärmung des Zählers selbst.

    Der Rest ist identisch.


    Im Technischen Anhang zu den Hager Zählerfeldern steht:

    "Zählerplätze im Aussetzbetrieb > 63 A sowie mit Dauerbetriebsstrom > 44 A

    sind mit dem Netzbetreiber abzustimmen.

    Hier kann eine halbindirekte Messung verwendet werden."


    Hier steht "kann", nicht "muß".


    Wenn man sicherstellen kann, daß die Erwärmung i mzulässigen Bereich bleibt, spricht wenig gegen die Direktmessung bei höheren Strömen.


    Klar ist Wandlermessung narrensicherer und läßt Reserven für die Zukunft.

    Aber die Kosten schlagen dafür richtig durch, wenn man an den Anfang des Threads schaut, daß das für den Umbau € 10.000,- verlangt werden.

    Das Problem ist dennoch, daß der VNB sagt Direktmessung.

    Kommt eine Wandlermessung rein, wird er auf den kompletten kosten sitzenbleiben, da VNB und Elektriker sagen Direktmessung wäre auch möglich gewesen.


    Übrigens hier als Beispiel etwas von 2017 für die Netze Berlin und Brandenburg:

    (Also zwei Jahre nach erscheinen der aktuellen VDE AR-N4101:2015)

    https://www.elektroinnungberli…Stromnetz_Berlin_GmbH.pdf

    Seite 9: 100A-Direktmessung

    Seite13: bis 55kVA Erzeugungsanlagen Direktmessung mit 25mm² Zählerverkabelung


    Kurz: bis 69kVA Bezug oder 55kVA Erzeugung machen die keine Wandlermessung.

    Das entspricht 100A im Aussetzbetrieb und 80A im Dauerbetrieb.


    Ich bin sicher, es gibt noch mehr VNB, die das so handhaben.


    Zählerfelder selbst haben keine Belastbarkeit.

    Es gibt eine Freigabe von Zählerschränken bis zu einem gewissen Strom.

    Die Belastbarkeit von Zählerfeldern wird einzig und allein durch die Verdrahtung und den Zähler selbst vorgegeben.

    Kleinwandleranlagen sind auch nur Felder für normale Zählerschränke.


    Bei Striebel & John Zählerschränken gibt es sogar Kleinstwandlerfelder, bei denen einfach die 25mm²-Leitung durch den Wandler geschoben wird und hinter dem Zähler durch auf einem Klemmstein im OAS führt.

    D.h. der einzige Unterschied ist, daß der Strom nicht durch Zählerklemmen führt.

    Wenn ein VNB 100A-Zähler einsetzt und an den Zählerklemmen es mal schmoren sollte, ist das das Problem des VNB.

    Alle anderen Komponenten kann man leicht für 80A Dauerbetrieb auslegen.


    Wie gesagt, ich sehe das rein aus technischer Sicht.

    Eine Norm ist kein Gesetz.

    Auch wenn der VDE eniges an Gewicht hat.

    Man kann von der VDE abweichen, wenn man sicherstellen kann, daß es mind. genauso sicher ist.

    In den allgemeinen TAB 2019 des BDEW, welches die meisten VNB nutzen, gibt es folgenden Passus:


    Zitat von BDEW TAB 2019

    13.8 Direktmessungen > 63 A

    Direktmessungen über 63 A sind grundsätzlich mit dem jeweiligen Netzbetreiber abzustimmen. Für Direktmessungen bis 100 A ist eine Schrankinnenverdrahtung mit einem Aderquer-schnitt von 16 oder 25 mm² Cu feindrähtig und mit 25 mm langen Aderendhülsen auszuführen.


    Warum sollte das noch drinstehen, wenn es zu einer Regel keine Ausnahme gibt? ;-)

    Wago Klemmen haben weder in der Zuleitung, bei einem Herd, bei einer Wallbox, noch bei einer PV was verloren

    So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

    Herdanschlußdosen mit Federzugklemmen sind Standard.

    Im Schaltschrankbau sind Reihenklemmen mit Federzugtechnik ebenfalls Standard, auch bei großen Querschnitten.

    Und was soll an an einer Wago221 das Problem sein?


    Ich habe noch nie eine abgebrannte Wagoklemme gesehen.


    Aber unzähle Dosenklemmen (die mit einer Schraube) habe ich ohne Kunststoff bei Anlagen rausgeworfen, weil selbiges als ausgehärtete Pfütze am unteren Dosenrand sich gesammelt hatte.

    Dosenklemmen haben bei mir die Bezeichnung "Brandbeschleunigerklemmen". Und diesen Ausdruck verwende ich auch offen.

    Selbes mit Lüsterklemmen, die manche meinen, verwenden zu müssen.

    In einer festen Installation haben die nichts zu suchen.


    Federzugklemmen haben den Vorteil, daß bei nachgebenden Draht (z.B. Bei Verformung) weiterhin gleichmäßig Druck ausgeübt wird.

    Bei Schraubklemmen wird die Ader locker und das Ergebnis ist in der Branche bekannt.

    Egal welche Schraubverbindung auf einen Rundleiter, man sollte diese nach einiger Zeit mind. einmal nachziehen.

    Was mir allerdings grade einfällt, die Fritzboxen werden nachts einmal neugestartet,...

    Das erklärt nicht, warum die Kommunikation zwischen Homemanager und Zähler abbricht.

    Die muß weiterlaufen. Denn auch ohne Internet muß die Anlage laufen.


    Es gab' doch mal Meldungen im Forum, daß der der Homemanager & Co. Probleme im Netz macht. Broadcasts/Multicasts.

    Daher ist es sinnvoll, die ganzen SMA-Geräte in ein eigenes Netzsegment zu verfrachten.

    Entweder mit einem einfachem Router getrennt oder testweise ins Gastnetz gelegt.

    Wenn das ein managebarer Switch ist, dann kann man das testweise über port-based-VLAN regeln.

    Das mit den max. 63A bei Zählerschränken halte ich für ein Gerücht. ;-)

    Bei Hager sind die Univers Z bis 355A Gesamtstrom zugelassen. (Es gibt Sammelschienen bis 250A und bis 355A)

    Bei den Zählerfeldern mit Zählerkreuz sind auch Ströme >63A zugelassen, wenn die Zählerverkabelung den entsprechenden Querschnitt aufweist.

    Früher haben wir genug PV-Anlagen unter 100A mit Direktmessung installiert, da von den VNB so vorgegeben.

    Erst über 100A war Wandler pflicht.

    Abgebrannt ist von den Anlagen bisher keine. ;-)


    Den Spaß mit Direktmessung nur bis 44A Dauersatrom haben wir erst seit der neuen VDE AR-N 4101.


    Wie gesagt, wenn der VNB der Meinung ist, Direktmessung ist OK, dann das bitte (rechtssicher) schriftlich geben lassen.

    Wenn das ganze ordentlich installiert wird, sehe ich aus technischen Gründen keine Bedenken, warum es Probleme geben sollte.

    Die Zähler selbst halten das aus.

    Die Verkabelung auch, wenn entsprechend ausgelegt.

    Hauptleiterklemmsteine ebenfalls

    etc.



    Falls Kleinwandlermessung:

    Kosten für Kleinwandlerschrank nur Material € 2500,- bis € 4000,-.

    Wenn zweimal benötigt, dann das doppelte.

    Hinzu kommt noch die Arbeitszeit. (Da im Gewerbe, wahrscheinlich Wochenendeinsatz.)

    Bei Wandlermessung werden keine SLS installiert. Hier kommen direkt NH-Sicherungen zum Einsatz.

    Anlagenhauptschalter kommt dann unmittelbar nach der Messung. (Ist i.d.R. BEstandteil des Wandlerfelds.)


    Bei Direktmessung müssen als SLS z.B. ABB S701 zusammen mit der Adapterplatte S700SA1 gesetzt werden.

    Die S701/703-Serie geht bis 100A. (Alles Schraubverbindungen, auch der Adapter zur Sammelschiene)

    Die "modernen" S750er, die direkt auf die Schienen aufgesteckt werden können, gehen nur bis 63A. (reiner Federkontakt)