Beiträge von Retrerni

    Ein fester cos(phi) ist üblicherweise nicht sinnvoll, zwischenzeitlich wollen die meisten eher ein Q(U), um lokal die Netzspannung zu stabilisieren. Aber was hat das mit dem Thread zu tun?

    Wer die 70% (weich) heraus nimmt verliert zurecht seine EEG Vergütung.


    Ciao


    Retrerni

    das hier ist vermutlich das alte Leid mit einem viel zu großen Innendurchmesser der Durchkontaktierungen.

    Der Strom fließt dann eine viel zu lange Zeit und Strecke über das Lötzinn was dann letztendlich zu Ermüdung des Lötes und zur "Selbstentlötung" d.h.dem o.g. Fehlerbildes führt.

    Das ist nur ein Teil des möglichen Problems hier.


    Ciao


    Retrerni

    Am sichersten wenn Du ein Einstrahlungssensor incl. Temperaturmessung installierst . Wobei initial schon ein Temperaturfühler an einem Modul helfen würde.

    Und ohne Bilder vom Dach können wir uns keine Vorstellung über den Aufwand machen.

    Aber wie so oft mal wieder eine Kostal-Anlage, die deutlich verbesserungsfähig ist...


    Ciao


    Retrerni

    Seuftz, meine Glaskugel hat noch immer Corona. Ferndiagnosen sind sehr schwer und fehlerträchtig, wir benötigen hierfür so viele Informationen wie irgend möglich.


    Eine der entscheidenden Fragen ist hier doch, ob die Tigos das machen, was man von ihnen erwartet. Kontrollieren kann man das z.B. über die Cloud Connect Advanced von Tigo. Wenn Du das nicht selbst hast, sollte Dir zumindest für ein paar Tage Dein Solarteur Dir einen leihen zur Funktionskontrolle. Ist der Tigo Gateway installiert oder Access Point? Fragen über Fragen...


    Aber die Königsfrage ist wohl mal wieder: Warum machen zu einem erheblichen Teil Kostal-Anlagen so viel Probleme und haben starkes Optimierungspotential?


    Ciao


    Retrerni

    Also Du scheinst ja etwas Motivation zu haben, Deine Anlage zu pimpen respektive optimieren.


    Der Kostal verträgt ja bis zu 950 V. 22 Module in Reihe ergeben bei mir 906 V bei -10°C. Insofern wäre das unproblematisch.

    Dabei würdest Du statt aktuell minimal etwa 413 V dann 568 V Dc Spannung haben, was schon einmal deutlich näher an der optimalen DC Spannung des Wr von 680 V.


    Vielleicht stellst Du uns hier erst einmal Deine Anlage im Detail vor, insbesondere den Stringplan.


    Evtl. ist es bei Dir am ökonomischsten, einen NOS Wr alter Norm mit 15 kW und 3 MPP Trackern wie Danfoss TLX oder auch dem größeren Bruder und verkaufst die beiden kleinen. Mit einem R3M2 wärst Du auf nur etwa 1/3 kW Verlustleistung gekommen, also weniger als die Hälfte des aktuellen.


    Ciao


    Retrerni

    Dann noch zum 1001sten Mal:

    Der Wr senken die Stringspannung soweit, dass die normalerweise positive Modulspannung des verschatteten Moduls ins negative gedrückt wird (entsprechend der Flussspannungen der aktivierten Bypassdioden).

    Dann können die unverschatteten Module den vollen Strom liefern. Das funktioniert, weil das verschattete Modul den geringsten Strom liefern kann und damit das schwächste Modul in der Kette ist.


    Die Anti-Schattenalgorithmen scannen den gesamten Eingangsspannungsbereich (des Wr), um das globale Leistungsmaximum zu finden. In der kurzen Zeit Fährt der Wr natürlich weniger Ertrag ein, aber über den Tag verteilt dennoch mehr, als wenn er in einem lokalen Nebenmaximum hängen bleiben würde.


    Ciao


    Retrerni