Beiträge von Retrerni

    "De Facto" interessiert hier nicht, es muss sichere Zustände geben, und die unterscheiden sich zwischen Wind und Solar.

    Es gibt kein Stromnetz ohne Stromausfall, keinen Wr mit unendliche Lebensdauer und minimaler Temperatur etc.


    Sollte man sich bis dato noch blauäugig unterwegs sein, wird man sich spätestens dann selbige holen.


    Ciao


    Retrerni

    Hattest Du denn schon einmal die Suchfunktion des Forums verwendet?

    Solarwechselrichter sehen den Null-Strom-Fall (Leerlaufspannung) als sicheren Zustand an, bei elektrischen Maschinen ist es aber der kurzgeschlossene Generator. Denn bei Leerlauf und Wind geht der Generator durch.


    Ciao


    Retrerni

    Rüdiger, bitte genau lesen, was ich schrieb...

    Die PV-Module dürfen einen Gleichfehlerstrom erzeugen, u.U. bis 300 mA. Und den kann der Wr üblicherweise nicht (gut) "filtern". Daher sind in praktisch allen trafolosen Wechselrichtern Fehlerstromsensoren verbaut, die i.d.R. deutlich komplexer und differenzierter reagieren selbst als allstromsensitive externe. Von den reinen AC ganz zu schweigen.

    Und wie schon geschrieben wurde ist das hintereinanderschalten gleichartiger FIs ökonomischer Unfug und bringt sicherheitstechnisch praktisch keinen Mehrgewinn... Dafür befindet sich dann die Betriebsstabilität im freien Fall.


    Ciao


    Retrerni

    So, habe gerade mal mein Poppkorn aufgefüllt.

    Leider ist hier immer noch sehr viel Gefährliches Halbwissen unterwegs.



    Der zusätzliche RCD ist doch überflüssig. Im Fehlerfall würde der schon vorhandene RCD auslösen und gut. Nur Beutelschneiderei. Wenn schon einen eigenen RCD, dann diesen vor den vorhandenen einbinden. Wenn das nicht möglich ist, Balkonanlage , dann braucht es diesen nicht.
    Ein eigener RCD ist letztlich eine Entscheidung für die höhere Verfügbarkeit. Ein Fehler im WR Kreis schaltet dann nicht den Rest im Haus aus und Selektivität sollte immer ein Ziel sein.

    So ein RCD muss dann auch nicht 0,3A Fehlerstrom haben, Die Wechselrichter produzieren keine systematisch großen Fehlerströme.
    Es gab hier gerade eine Diskussion da löste ein 0,03A RCD aus wenn der WR Leistung brachte. Wie ich da von Anfang an vermutete lag der Fehler in der E-Anlage und es stellte sich heraus, dass der Überspannungsschutz einen Fehlerstrom erzeugte. Da waren auch erst einige davon überzeugt, das ein höherer Nennfehlerstrom die Lösung ist ;) Dabei ist es nicht zulässig, das ein Gerät überhaupt solche Fehlerströme produzieren darf.

    Auch hier stimmt so einiges nicht.

    Im Wr sind N und Pe zwar nicht kurzgeschlossen, dennoch aber quasi immer über Y-Kondensatoren verbunden. Folglich fließt da ein AC-Strom...

    Zudem werden die Generator-Grenzen ignoriert, die einen Dc Fehlerstrom produzieren dürfen... Und ob der im Gebäude montierte diesen korrekt auswertet darf bezweifelt werden, wer da einen 30mA verbaut hat bestätigt jedenfalls, dass er es nicht verstanden hat...


    Ciao


    Retrerni

    Welcher Konsens sollte denn Deiner Meinung nach herrschen? Verkäufer müssen ja eine Rechtfertigung für die teureren Leistungsoptimierern finden, um diese (für den Solarteur) gewinnbringend an den Kunden zu bringen und größere Teile des Daches belegen zu können.

    Wo wenig ist, kann man nicht viel holen, sondern maximal die Differenz zwischen den Optimierern und einer klassischen Lösung, die nicht optimal umgesetzt wurde. Und der Differenzinvestmentbetrag sollte in einem ökonomischen System durch selbige Ertragsdifferenz eingespielt werden.

    Dazu wurde hier doch schon alles gesagt, vieles auch mehrfach.


    Ciao


    Retrerni

    Du brauchst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Stromsensor sondern nur das nötige Wissen und ausreichende Qualifikation für eine fachgerechte Reparatur.

    So sieht mir das stark nach einer Verbastelung aus.


    Ciao


    Retrerni