Beiträge von Retrerni

    Also die von Dir geschilderten Temperaturen sind auf jeden Fall nicht in Ordnung.

    Habt Ihr auch "gleichzeitig " eine Thermographieaufnahme der Frontseite nebst normalem Photo zur Dokumentation der Schattenfreiheit gemacht?

    Nächster Schritt vor der zerstörerischen Öffnung der Vergussmasse wäre aus meiner Sicht die Elektrolumineszenzmessung.


    Wenn sich auch dabei herausstellt, dass es die Verbindungen sind und nicht die Dioden oder Zellen, tauschen... Die Verbindung wird zumindest im nächsten Sommer (lange Zeit mit hohen Temperaturen und hoher Einstrahlung) deutlich schlechter werden.


    Wenn der Hersteller schon da war und das für unproblematisch hält, soll er Dir das schriftlich für die Zeit der Leistungsgarantie bescheinigen (20/25a , im Zweifelsfall durch "Garantieerweiterung") oder die Module tauschen. Wenn er sich weigert mit der Publikation drohen (hier und anderswo ).


    Ciao


    Retrerni

    Mit Deinen bisherigen Angaben kann man nicht viel anfangen.

    Welchen Wechselrichter und welchen Speicher planst Du?

    Bei einem Speicher mit Schutzkleinspannung (<120 Vdc) müssen Wr und Speicher direkt beieinander sein. Bei Hochvolt-Speichern können diese evtl. auch etwas weiter voneinander entfernt sein.


    Wenn Dein Dachboden jetzt schon 40°C im Sommer hat, wird das mit PV-Anlage und WR im Dachboden wohl nicht weniger werden. Das hängt natürlich vom Raumvolumen, Montageanleitung des Wr etc. ab. Dass die kühlende Wirkung der PV Anlage gegenüber der Raumerwärmung durch die Verlustleistung des Wr dominiert darf aber wohl getrost bezweifelt werden.


    Ciao


    Retrerni

    Die Norm befasst sich mit Einspeise-WR mit MPPT im Netzparallelbetrieb, hier geht's aber um Insel/Hybrid (Victron Multiplus), ganz anderes Thema 😉

    Das ist zwar richtig, aber dann erzähle mir bitte einmal, wie man es sonst machen soll.

    Auch im Insel-Betrieb gibt es unterschiedliche Eingangsspannung und unterschiedliche Ausgangsleistung. Zumindest für rein ohmsche Lasten wäre sie somit 1:1 anwendbar.


    Ciao


    Retrerni

    Da hier die korrekte Antwort auf die Frage noch nicht kam:


    Die DIN-EN 50530 regelt dies seit 2010 für den EWR, die neueste Fassung ist von 2013.


    Zu messen sind definierte Leistungen bei drei verschiedenen Eingangsspannungen: minimale, maximale und nominal (optimale) Spannung.


    Manche Asiaten versuchen aber noch immer, die normativen Vorgaben zu ignorieren.


    Ciao


    Retrerni

    Sorry, aber was ist das denn schon wieder für eine "Bauernfängerei", wenn ich auf obiger Seite lese:



    Zitat

    10.000 Watt Hausnetzeinspeisung Solaranlage Photovoltaik SET 10 KW 3-phasig


    Artikelnummer: 3930

    Bis zu 18.250 kWh im Jahr selbst erzeugen bei durchschnittlich 5 Sonnenstunden am Tag.


    Selbst bei 5 "Vollsonnenstunden" (also mit Nennleistung der Anlage) müsste diese schon in El Paso (Texas) stehen, um die prognostizierten Erträge abliefern zu können.


    Ciao


    Retrerni

    Aus meiner Sicht ist hier ein 10 kVA Wr nötig, alles andere führt zu Ertragseinbußen, wenn die Ausrichtung-135°:45° beträgt.

    Die harte 70%-Regel würde ja auch 9 kW benötigen, selbst wenn der cos(phi) eins wäre.


    Evtl. findet sich ja jemand, dem ein zu großer 10 kVA angedreht wurde und ihr tauscht mit SHM teilweise als Wertausgleich?


    Ciao


    Retrerni