Beiträge von Retrerni

    Die Module selber entscheiden da nichts, der Wechselrichter nimmt ihnen die Leistung nicht ab und im Idealfall kann er Dir auch sagen, warum.

    Solltest Du schon eine aktuelle Firmware auf Wr und Stick haben bliebe jetzt erst einmal nur ein Test ohne Stick, ob das Problem dann auch auftritt . Wenn ja, wäre der Wr zu täuschen. Andernfalls der Stick und/oder die WLAN Verbindung.


    Ciao


    Retrerni

    Moin,


    bei meinen 8 Modulen mit jeweils max. 32Volt komme ich rechnerisch auf maximal 256V. Das läge ja nur minimal über den 10%. Wie können denn dann diese "Ausreißer" in der Stringspannung von bis zu 300 V entstehen, bzw. ist das evtl. der Grund für das Aussteigen des WR und was kann ich ggf. dagegen tun?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Deine 8 Module haben bei 25°C Zelltemperatur und 1000W/m2 Bestrahlung im MPP Arbeitspunkt 31.6 V, im Leerlauf sendet es da schon 38.3 V und somit kämst Du über die 300 V. Heißt aber auch, dass der Wechselrichter hier (fast) keine Leistung ins Netz eingespeist hat.

    Die 230 V Netzspannung (ac) hat hier nichts mit der Stringspannung (dc) zu tun.


    Ciao


    Retrerni

    Also ich versuche einmal, ganz vorne anzufangen.

    Ein 6 kWp PV-Generator liefert unter STC (Standard Test Conditions) 6 kW. Nur dafür muss die Sonne senkrecht auf die Module scheinen, der Weg durch die Atmosphäre 1.5 betragen und die Module noch 25°C haben.

    Das ist nicht sehr wahrscheinlich.

    Daher nimmt man aus wirtschaftlichen Gründen hier einen Wechselrichter, der hier etwa 85% der Nennleistung aufnehmen kann, also bei 6 kWp etwa 5,1 kW. Das mal Wirkungsgrad ergibt dann die Ausgangswirkleistung von ca. 5 kW. Nun musst Du für den Netzbetreiber noch Blindleistung zur Verfügung stellen (i.d.R. hier cos Phi von 0.95) und landest so bei theoretisch nötigen 5.2 kVA. D.h. ein Wr mit 5.5 kVA kommt dem üblicherweise am nächsten, einer mit 5 kVA wird länger in der (Leistungs-)Begrenzung hängen.


    Ciao


    Retrerni

    Hast Du mal mit dem Netzbetreiber geredet, in wie weit Du z.B. die Q(U) Regelung aktivieren kannst/darfst aufgrund der niedrigen Spannungslage?


    Ciao


    Retrerni

    Also die Axitec Datenblätter sind hier interessant. Die Wahrscheinlichkeit für gleiche Zellen ist hier etwas höher.

    Dennoch unterscheiden sich die (Mess-)Werte erheblich, was wohl auch mit der Messmethodik begründet ist. Insofern wäre evtl. nachzufragen, ob es zum jeweiligen Modul auch ein Zelldatenblatt zur Verfügung steht.

    Somit könnte es sich bei den Unterschieden auch bei Ja um messtechnisch bedingte handeln.


    Ciao


    Retrerni