Beiträge von Zellenschaden

    Zitat von Zellenschaden

    Verstehe zwar Deine Winkel nicht, aber beigefügt Bild aus Google Maps:




    So wie ich Dich richtig verstehe, heißt das ich könnte auch die Nord West Seite noch belegen (ähnliche Maße sind möglich) und käme letztlich billiger davon, da ich nur ein Wechselrichter bräuchte?


    Was bedeutet diese 70% Kappung? Ist die Kappung überhaupt notwendig, wenn ich meinen Strom ja auch erst speichern will, da kommt doch dann eigentlich noch weniger ins Netz?


    Verstehe zwar Deine Winkel nicht, aber beigefügt Bild aus Google Maps:




    So wie ich Dich richtig verstehe, heißt das ich könnte auch die Nord West Seite noch belegen (ähnliche Maße sind möglich) und käme letztlich billiger davon, da ich nur ein Wechselrichter bräuchte?

    Zitat von sundevil

    Hmmm... Was ist mit 125° gemeint?
    Was ist mit der anderen Dachseite?


    Sind wohl 125° aus Norden kommend, Süd Ost ist eigentlich ja 135°, süd 180°..., die andere Dachseite liegt damit -55° Nordwest, das ist denke ich zumindest äußerst unvorteilhaft.


    Die Ziegel sind tonziegel in einem etwas ünüblichen Maß, aber keine flachen Bieberschwänze, eher so ein Art Frankfurter Pfanne, Original glaube ich von Fa. Eisenberger.


    Der Schornstein ist oben rechts das kleine schwarze Rohr, ist wohl eher ein Auspuff, unterhalb dieses Rohres könnte man natürlich auf volle Breite, also 49 oder 50 Ziegel= 11m verlegen. Das Rechteck um den Auspuff ist 8 Ziegel breit und 4 Ziegel hoch, also knapp 1,80 breit und 90cm hoch.


    "Nimmst Du die volle Breite von 11 Metern, würde ich ein Einlegesystem nehmen und es links und rechts je 3 cm überstehen lassen, dann bekommst Du 7 Module nebeneinander.
    5 x 7 dieser Module drauf, drei davon beim Schornstein weg = 2 Strings à 16 Module mit je 210 Watt sind 6,72 kwp x 0,7 (70% Regel) = 4,7 / 0,95 (Blindleistung) = 4,95 kva Wechselrichter.
    Hier brauchst Du den neuen SMA STP 5000 TL-20."


    Wo kann ich mir so ein Einlagesystem im Netz anschauen, wie groß sind die Module, was ist die 0,7 Regel und was sind denn genau Strings (ich vermute in Reihe geschaltete Module, weiß es aber nicht genau, welcher Modul-Hersteller ist empfehlenswert? Ja und geht dann noch die Blitzschutzeinbindung? Mit wieviel muss man dann rechnen, ohne Montage und Elekroinstallation?

    Also ich bin jetzt mal wieder um die Erfahrung reicher, dass man nicht allem bedenkenlos vertrauen kann.
    Das ist unser Haus, oberhalb der Gauben zähle ich 12 Ziegel Richtung First und 39 Ziegel bis zum Schornstein. Bei einem Ziegelmaß von 36*22cm verlegt komme ich auf 4,32*8,58... nix 4,99*11, das war wohl ohne Gauben und Schornstein :(
    Damit ist das Ganze Angebot Sch...


    Die Dachneigung ist 35°, die Ausrichtung 125° Süd-Ost, PLZ 64


    Vielleicht lässt sich aber mit Eurer Hilfe doch was gescheites erstellen. An Eigenbau hab ich auch schon gedacht, für den Strom brauch ich aber wohl einen Elektriker....

    Zitat von wieso

    Achso , wie soll den das BHKW eingebunden werden ???? das es mit dem IBC Solstore 8.0 PB kommuniziert ... , muesste ja eher auf der Batterieseite angedockt werden .... wie geht dann die Einspeisung ?


    Gruss Lars


    Das habe ich auch nicht geklärt, es gibt wohl aber KOmbinationen mit mehreren Zählern, irgendwo hier ist ein Thread mit BHKW und PV, da ist es wohl beschrieben.


    Mit der Dachfläche schau ich nachher mal nach, irgendwie passen die Maße des Angebotes nicht mit denen meines Daches zusammen... :(

    Das mit der Wärme im Gebäude speichern, meinte mein damaliger Architekt schon, er behauptetete, dass das Haus sogar mit Solarthermie beheizt werden könnte. Das war mir aber zu riskant, wenn im Winter mal 4 Wochen keine Sonne scheint ist, ist das Risiko zu groß, daher die Gastherme. die Heiztechnik, Niedrigtemperatur Fußbodenheizung ist vorhanden, selbst in strengsten Wintern kamen wir nie über 28-29° Vorlauftemperatur.
    Das mit dem Lastgang ist natürlich problematisch. Aufgrund der thermischen Konstruktion des Hauses und den Erfahrungen mit der Fußbodenheizung (z.b. machte Nachtabschaltung überhaupt keinen Sinn, da das System bei diesen Bedingungen relativ träge reagiert, (Speichermaße Estrich, Dämmung etc.)) glaube ich aber, das zumindest bei Heizbetrieb der Verlauf relativ gleichmäßig ist, dazu kommt halt das Warmwasser, 4 Personen, davon Jugendliche Langduscher :D . Ich glaube deshalb, dass der Lastgang thermisch relativ gleichmäßig ist, was für das BHKW sprechen würde.
    Der Stirlingmotor ist leiser als meine Gastherme, problematisch kann aber die Frequenz werden. Die Teile werden deshalb meist akustisch entkoppelt, damit die Frequenz nicht durch die Befestigung ins Haus übertragen wird. Hier kann echt ein Problem auftreten, es ist aber schon erkannt. Das BHKW soll dorthin, wo heute die Therme sitzt, direkt unters Dach damit ist der Schornstein minimiert, die komplette Heizung liegt, ich brauch nur einen Pufferspeicher. Wegen der Duschproblematik ist mir da ein größerer Schichtenspeicher auch lieber als die Trennung in Gebäudepuffer und Brauchwasser, da dies meines Erachtens den Lastgang verstetigt. Bei einem Heizungsausfall sank innerhalb von 24 Stunden die Temperatur im Haus bei Minustemperaturen von ca. 21 auf 18-19°, wir stellten den Ausfall erst spät fest und heizten dann unseren Kamin ein. Dies reichte um einen weiteren Tag bei 19° zu überstehen, bis die Heizung wieder instandgesetzt war. Der langsame Abfall spricht auch für einen eher gleichmäßigen Lastgang. Ich wage zu behaupten, dass wenn ein Mikro-BHKW irgendwo sinnvoll ist, dann aber bei uns. Hätte ich dann im Winter die 20-24 kwh Strom, würden die, gepuffert mit einer ausreichenden Batterie, den Eigenbedarf decken, im Sommer die PV und in den Übergangszeiten könnte genau ein passender Übergang zwischen BHKW und PV stattfinden. Klingt fast zu ideal.
    Sobald ich ein Bild vom Haus gefunden habe, stelle ich es ein, die Dachfläche vermesse ich nochmal (auch die Neigung und die exakte Ausrichtung, dann gehts weiter. Problematisch ist, dass es mit dieser Kombi keine Erfahrungen gibt. Dei MikroBHKW kennt kaum einer wirklich, wenn dann überhaupt nur Installateuere und Battereispeicherung und PV kennen nur wenig Solarfritzen. die meisten bauten in der Vergangenheit nur PV aufs Dach, die Einspeisevergütung wird es schon richten.
    Im BHKW ist eine Gastherme für Spitzenbedarf integriert, die Zielsetzung muss aber sein, dass die eigentlich nie benötigt wird, außer als Extrembackup.
    Unser Stromverbrauch ist mit durchschnittlich 24-25kwh/Tag hoch. Ich hab mal täglich und teilweise stündlich Zähler abgelesen, der TAgesverbracuh deckte sich mit dem Durchschnittswert. Stundenberbräuche höher als 3-4 KWh konnte ich auch nicht wirklich feststellen, so dass ein 6kwh Batteriepuffer, tatsächlich reichen könnte, um den Strom über den Tag zu verteilen. Bei Bleisäurebatterien würde das wohl wegen der Entladungstiefe eine mindestens doppelt so hohe Auslegung erfordern. Eine Staplerbatterie mit 24 volt und 1250 AH ergäbe rechnersich schon 30KWH (10 PzS 120???) kostet wohl im Netz neu um die 3.000 und erscheint mir zunächst einmal geeignet.
    Da muss ich mal mit meinem Anbieter drüber reden, der ist zumindest Elektriker/elektrotechniker und sollte da Auskunft geben können. Ansonsten gehe ich heute auf Bildersuche, dann können wir die PV Seite näher beleuchten, ja und dann muss es sich nur noch rechnen. Da es heute quasi für Festgeld keine Zinsen mehr gibt, wäre eine Amortisationszeit von 10 Jahren genial, aber selbst bei 15 Jahren wäre das Konstrukt überlegenswert, da ich mit deutlichen Strompreissteigerungen rechne, die in der bisherigen Schätzkalkulation überhaupt nicht eingeplant sind. Und im Zweifel führe ich lieber mein Auto noch 5 Jahre länger....

    die freie Dachfläche ist laut Plan 6,65x11, laut diesem sind 4,99x11 ungefähr belegt. Ich hab wohl die 0,99 unterschlagen :(


    Wenn ich den Gasverbrauch nicht durch die thermische Leistung teilen kann, wie kann ich sonst eine grobe Schätzung durchführen? Der Gasverbrauch ist die benötigte Energie für Wärme bei uns, die thermische Leistung des BHKW dito, es ist sicher nicht exakt, aber wohl einer der wenigen Schätzmöglichkeiten.
    Das Vaillant halte ich für zu klein, die thermische Leistung, abgeleitet aus obiger Schätzung ist zu gering für unsere großen Räume. 29000Gasverbrauch/360 Tage ergeben 80 kwh im Jahresschnitt, im Extrem im Winter mehr im Sommer weniger. Bei nur 2,5 thermisch muss dann der Zusatzbrenner zu oft ran, was zu vermeiden ist, wenn man ja Strom produzieren will. Mit meiner groben Schätzung, ich hab ja keine besseren Zahlen, liefe das Viessmann BHKW im Winter quasi rund um die Uhr, was auslastungsmässig perfekt wäre. Ziel bei BHKW muss eine möglichst gleichmässige Wärmeerzeugung sein. Ob sich das Ding betriebswirtschaftlich rechnet ist bis dato eher zweifelhaft, im Vergleich zur Therme sicher eher Null auf Null.


    Alternativ könnte ich ja ne neue Therme einbauen, die brauch sicher auch noch weniger, wobei ich auf die diesjährigen Verbräuche gespannt bin, da bei diesjährigen Wartung durch einen neuen Installateur, einiges zum Vorschein kam.
    Dann hatte ich Photovoltaik nur im Sommer und eine Speicherbatterie wäre nicht mehr so schön ausgelastet. Das Ideale an der Kombi ist doch, dass die beiden Techniken zu exakt gegenläufigen Zeiten Ihren Strom produzieren. Der eine im Sommer, der andere im Winter, oder auch und sogar der eine bei Tag, der andere bei Nacht. Dadurch könnte es gelingen, den Eigenverbrauch fast bis zur Gänze durch Eigenproduktion zu decken.

    Dann mal der Reihe nach:
    Wärmebildkamera negativ, Haus Baujahr 1995, Aussenwand mit ca. 15cm Isolierung, innen extra massives Mauerwerk zur Speicherung, Südostseite voll verglast, Sonst kaum Fenster
    Grundfläche pro Geschoss ca. 120m2, beheizte Fläche ca. 280m2, Niedrigtemperaturfussbodenheizung mit 10cm Estrich zur Wärmespeicherung, Belag Naturstein
    Gasverbrauch ca. 29000kwh (Heizung und Warmwasser)
    9000kwh Strombezug pro Jahr


    Ins Auge gefasstes Mikro BHKW Viesmman Vitotwin, 6kwh thermisch, 1 kwh elektrisch, wartungsfreier Stirlingmotor


    aus gasvebrauch 29000/6kwh thermische Leistung ergibt sich eine Laufzeit von .ca. 5000 Stunden jährlich, dito 5000kwh elektrisch


    freie Dachfläche, oberhalb der Gauben ca. 4x11m, unbeschattett, Ausrichtung Südost, PLZ 64, Südhessen


    Angebot 1 30 Paneele IBC Monosol 250 EX, 7,5 kwp
    SMA Wechselrichter STP 80000, 10 Jahre Garantie, Kabelsatz, Befestigungssystem, Gerüst, Einbezug in Blitzschutzanlage,
    Preis gesamt 14700 Brutto inkl USt.
    Optional IBC Solstore 8.0 PB 10.115€ brutto


    Angebot 2 Sunpower SPR-333 NE WHT 9,9kwp
    SMA Wechselrichter SMC 10000 TLRP, Rest wie oben, komplett montiert, Brutto 25.800


    So, ich hoffe, das hilft ein wenig besser...
    Auf jeden Fall schon einmal Danke

    Zuerst einmal Hallo, ich bin neu in diesem Forum. Bis dato haben wir noch keine PV Anlage, da alle Installateure, die mir in den letzte 5 Jahren mal ein Angebot machen sollten, dieses einfach nicht taten, sie haben wohl alle genug Geld verdient...


    Wir haben ein Haus in Süd Ost Ausrichtung mit Dachgauben und Blitzableiter. Auch aufgrund letzterem sagte man mir PV wäre nicht möglich, da laut Din ein gewisser Abstand einzuhalten wäre und dann die Restfläche zu klein wäre. Kurzum PV war nie mehr wirklich ein Thema. Dann haben wir eine Fußbodenheizung mit einer beheitzen Fläche von 250m² mit einer Gastherme, die wohl in absehbarer Zeit Ihren Geist aufgibt und ersetzt werden muss. ( Gasverbrauch ca. 26000KWH für Wärem und Wasser) Der Austausch der Therme würde 10.000 € kosten. Bei einem Besuch beim Installateur zeigte er mir ein Mikroblockheizkraftwerk. Dieses würde ca. 22.000€ kosten. Bei der Produktion von 6kw Wärme pro Stunde produziert es 1 KW Strom. Damit würde es im Winter bald 24 kwh Strom erzeugen, allerdings immer nur 1 KW pro Stunde. Ich habe es mehrfach durchgerechnet und komme über die angenommene Lebensdauer auf ein ausgeglichenes Ergebnis im Vergleich zur Gastherme. Unser STromverbrauch ist mit 25kwh am Tag übrigens sehr hoch... Übers Jahr würde das BHKW bei unserem Wärmeverbrauch wohl knapp 5000kwh produzieren.
    Ich hole deshalb so weit aus, da ich mich seit kurzem mit PV zum Eigenverbrauch auseinandersetze (unser Versorger erhöht zum 01.01. seinen Strompreis um 15% auf bald 27Cent (brutto) und habe jetzt einen neuen Solarteur gefunden, der mir endlich mal ein Angebot vorgelegt hat.
    Er bietet mir eine 7,5 kwp Anlage für ca. 15.000€ brutto an (Inklusive Blitzschutzeinbund, und sämtlchen Zählern, Wechselrichtern etc und zusätzlich alternativ ein Solstore 8.0 Pb als Stromspeicher, dieser soll knapp 9.000 € kosten. Angeblich würde die in unseren Breiten ca. 9000 KWH jährlich produzieren


    Meine Idee wäre nun den Strom zu speichern. Im Sommer hätte ich nur noch PHotovoltaikstrom, Im Winter den Strom aus dem Blockheizkraftwerk, Eigenverbrauch sollte dann insgesamt bald 80-100% ausmachen und zusätzlich konnte wohl noch Strom ins Netz abgegeben werden. Als Kosten hätte ich ganz grob 12€ für die Alternative BHKW (die Therme bäuchte ich ja eh), 15000 für die PV Anlage und 9 für den Solstore, den man eventuell aber durch eine große Panzerplattenbatterie für die Hälfte des Preises ersetzen könnte, zusammen also ca. 33.000 €. Beim kommenden Strompreis müsste ich dann defakto kein Strom mehr beziehen, ich würde also knapp 2500 € sparen, zusätzlich noch konnte ich wohl noch bis zu 5000kwh ins Netz schicken, für die es wohl um die 18Cent geben würde, also weitere 900€. Damit hätte ich jährlich 3400 € zur Verfügung. IN knapp 10 Jahren hätte sich dann das Ganze amortiesiert.


    Ist das reell? Ist das überhaupt genehmigungsfähig? Würde es mit einer großen Staplerbatterie, sagen wir 24V 1250 AH fünktionieren (die kostet nur 3.000€ keine 9.000)
    Was meint Ihr dazu? Unfug?