Beiträge von Joe-Haus

    Das M3, so wie es heute gebaut wird, ist meiner Meinung nach nicht für L4 geeignet, ...

    Das sehe ich auch so.

    Außerdem wäre es kein Problem, ein HUD halt nicht mehr auszufahren /einzuschalten - wenn es denn tatsächlich nicht mehr benötigt würde. Der Verzicht auf Anzeigen für den Fahrer im Sichtbereich ist eine reine (erklärbare und verzeihliche) Sparmaßnahme.

    Man muss dies nicht schönreden.

    VW hat keine modernen Fertigungssysteme und kein kompetentes Digitaldepartment.


    Warst Du mal in einem VW-Werk? Ohne moderne Fertigungssysteme bräuchte man in D doch überhaupt keine Autos mehr zu bauen!

    Genau so ist es!

    Der Druck Lohnkosten zu sparen ist in D wohl noch höher als in US, wo es kaum Tariflöhne und Gewerksachaften gibt.


    Da erinnere ich mich an die Ansage von E.M. von der vollautomatischen Produktion, die 2019 500k Einheiten M3 ausspucken sollte. Die Notlösung mit dem Fertigungszelt kann man als zeitlich befristet vergessen.


    Nnicht vergessen sollte man aber die Erkenntnis E.M. zur vollautomatisierten Produktiom:


    Zitat

    “Ja, die exzessive Automatisierung bei Tesla war ein Fehler. Um genau zu sein, mein Fehler.

    Menschen werden unterschätzt.

    Mit diesem Tweet und in einem Interview mit dem US-amerikanischen TV-Sender CBS hat Elon Musk eingestanden, dass sich Tesla bei den ambitionierten Plänen für eine nahezu vollautomatisierte Produktion übernommen hat. Seine Erkenntnis, dass menschliche Arbeitskräfte in der Automobilproduktion eine enorme Bedeutung haben, kommt spät. Um genau zu zu sein: Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zu spät.


    Für ein Alpha -Tier ist das eine echte Leistung und diese Erkenntnis komm m.M.n. für Tesla nicht zu spät.

    Aber genau hier hat VW einen Vorsprung: tausende gut ausgebildete und geschulte Autobauer ...

    Cockpit:
    Wie sonst soll ein Auto und dessen Userinterface zukunftssicher sein, also mit Updates noch in 10 Jahren aktuell, wenn du nicht ein großes Display und Universal/Blanko-Buttons einbaust.

    Warum soll ein Auto weniger zukunftssicher sein, wenn man die fahrrelevanten Angaben als Anzeige im Sichtbereich plaziert? Heutige Anzeigen sind auch nur Bildschirme und auch ein HUD ist programmierbar ...


    Wirtschaftskraft:

    Nein, VW hat keine Wirtschaftskraft, sondern enorme Altlasten die ein Mithalten mit Tesla mittlerweile unmöglich machen. Man hätte viel viel früher agieren müssen.

    Ich sehe nur BYD, Geely und vllt Toyota. Eher aber noch als die drei sogar ein Unternehmen aus der Batterie- oder Elektronikindustrie. Sony, Foxconn, etc...

    Na ja, die Umrüstung von VW Zwickau auf BEV-Produktion dürfte deutlich preiswerter gewesen sein als eine Tesla GigaFactory.

    2020 sollen 100.000 Fahrzeuge in Zwickau vom Band laufen, ab 2021 sollen es dann 330.000 Elektroautos pro Jahr sein.

    Das wäre ein Hochfahren der Produktion, welches Tesla nicht geschafft hat.

    Könnte daran liegen, dass VW über eine erfahrene Stammbelegschaft verfügt und das Know-How einer Kfz-Massenproduktion.

    Dass VW riesige Altlasten und eine "Wasserkopfstruktur" finanzieren muss - das ist unbestritten so.


    Toyota?!?

    Die hängen viel zu sehr an ihrem überholten FCEV-Märchen.


    Unternehmen aus der Batterie- oder Elektronikindustrie?

    Entschuldige - aber warum sollten diese das Risiko eines Automobilbauers tragen wollen?!?

    Es wird zu massiven Preisnachlässen /Rabattschlachten bei konventionellen PKW kommen und trotzdem wird es einen Kipppunkt geben, wo auch diese Maßnahmen die Kunden nicht mehr dazu bringen werden, die alte Technik zu kaufen.

    So wie ich das verstehe müsste doch das Gegenteil eintreten.

    Du darfst das gern si sehen. Nur Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Ab 2021 greifen die tieferen Flottengrenzwerte und die Konzerne haben schon heute ausgerechnet, wie viele BEV /Hybride sie verkaufen müssen (inkl. "SuperCredits" und anderer Tricksereien), um weiter ohne Strafzahlungen margenträchtige große Spritschlucker verjubeln zu können.


    Aber genau die wird trotz höherer Rabtte (und sinkender Margen) bald niemand mehr kaufen wollen und dann ist es vorbei mit mit der Glückseeligkeit und man steht ohne passendes BEV-Portfolio oder zumindest fehlender Produktionskapazität da.


    China ist übrigens ein schlechtes Beispiel, da nur begrenzt marktwirtschaftlich. Bis jetzt muss man der KP aber bescheinigen, dass ihre langfristige Strategie erfolgreich war und sie auch in der Lage /Willens sind, Korrekturen der ursprünglichen Planungen durchzuziehen.

    Siehe Eindampfen der AKW-Neubaupläne.

    Siehe unerwartete Streichung der H2-BSZ-Förderungen ab 2021. da die Industrie :

    trotz der finanziellen Unterstützung keine Durchbrüche und keine rasche Entwicklung erzielt“ hat.

    Nee, eben nicht... Die obige Prognose behauptet doch BEVs hätten 2030 erst nen gemütlichen Marktanteil von 50%.

    Im Diagramm liegt der Anteil Neuproduktion /Neuzulassung 2030 BEV nahe 100%, ICE nahe 0%.


    Sehr schön auch zu sehen im Kostendiagramm, welches für ca. 2026 ein Unterschreiten der BEV-Kosten selbst im Kleinwagensegment prognostiziert:



    Wer will dann noch teurere PKW mit alter Technik produzieren?

    Dass dies im Bestand nicht so schnell geht, sollte logisch sein?


    Dass die Diagramme auf die Kommastelle genau sind, ist nicht anzunehmen. Bspw. kann man den im ersten Diagramm stetig wachsendn PKW-Absatz durchaus in Frage stellen.

    Nicht nur wegen einer weltweiten Rezession (die ja im Beitrag thematisiert wird), sondern bspw. auch wegen neuen Verkehrskonzepten und Gewohnheiten in den Industrieländern, die die Bedeutung des eigenen, privaten PKW in Frage stellen und so zu einer verringerten Nachfrage führen können.

    Dem steht andererseits die erst beginnende Mobilisierung in vielen Ländern der Welt gegenüber ...


    Es werden spannende Jahre ...

    Es interessiert doch nicht wann die Märkte schließen... Kein Mensch wird 2030 noch nen Verbrenner kaufen WOLLEN. Das wird 2025 schon ziemlich schlecht aussehen mit der Nachfrage... Die Prognose kannst in der Pfeife rauchen, IMHO.

    Die Prognose deckt sich recht gut mit -> dieser Prognose :


    Es wird zu massiven Preisnachlässen /Rabattschlachten bei konventionellen PKW kommen und trotzdem wird es einen Kipppunkt geben, wo auch diese Maßnahmen die Kunden nicht mehr dazu bringen werden, die alte Technik zu kaufen.

    1. ... "Single Screen" im M3 ein genialer Schachzug ... Knöpfe kosten viel Geld ...eine geniale Einsparungsstrategie von Tesla.

    Das würde ich nie bestreiten.

    Genial finde ich vor allem, diesen Sparkurs und Rückschritt an Benutzerfreundlichkeit auf Grund von Kostenzwängen auch noch als Fortschritt zu verkaufen. Natürlich kann man damit im M3 gut Leben, denn das tatsächlich neue, fortschrittliche Bedienkonzept per TouchScreen kaschiert die Sparzwänge. Als Fortschritt sehe ich das ausschließliche Mittendisplay nicht.


    Alternativ ein HUD im Sichtbereich (ganz ohne Knöpfe) gibt es bei Tesla bis heute nicht. Bis zum tatsächlich autonomen Fahren, wo man außer einer Spracheingabe für das Ziel nichts mehr braucht - da ist es ja wohl doch noch ein längerer Weg.


    3. Tesla hat sehr wohl eine Plattform Basis, ... VW hat noch gar nichts gelernt - siehe Verbrauchswerte E-Tron. Es steht ja noch nicht mal fest ob VW mit seinen E-Autos überhaupt Geld verdienen kann. Tesla hat das aber bereits bewiesen.

    Zum Einen hast Du wohl eine sehr eigenartige Definition von "Plattform Basis", zum anderen sind Deine Rückschlüsse zum Audi eTron fragwürdig. Denn dieser basiert noch gar nicht auf dem MEB.

    Dass VW mit dem eGolf und dem eTron Geld verdient, kann man bezweifeln. Anzunehmen, dass die MEB-BEV keinen positiven Deckungsbetrag erwirtschaften, ist blauäugig.


    Aber zurück zum Thema:

    Die aktuelle hohe Bewertung ermöglich Tesla eine lechtere Refinanzierung zur Verwirklichung der kommenden Vorhaben. Der aktuelle Aktienkurs spiegelt die hohen Zukunftserwartungen und ich hoffe, dass sie nicht mehr so drastische Rückschläge wie bei den ersten Modellen verkraften müssen.


    ... denn Tesla hat über die Autos kontinuierlich und massiv gelernt.

    Das war auch dringenst notwendig und ich hoffe, dass der Lernprozess auch die Felder erreicht, wo es derzeit noch massiv klemmt: Service und Ersatzteilversorgung. Sonst wird Tesla sich selbst im Weg stehen beim Aufrollen der Firmenflotten ...


    Omg ist alles schlimmer als ich dachte - die Leute können nicht richtig rechnen.

    Der Kauf eines privaten PKW hatte noch nie viel mit Rechnen zu tun.

    Hi,

    kleines Erfolgsupdate: ...

    Glückwunsch ! :danke:

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser "Spiegelfolie", die man innen oder außen auf die Fenster per Wassersprüher aufklebt? Halten die ihr Werbeversprechen (und somit den Raum wirklich merklich kühler)?

    Ich habe solche Spiegelfolie sowohl an einem Dachfenster, als auch an einer Balkontür auf der Innenseite angebracht - seit mehreren Jahren. Bin zufriden damit.

    Die Aufheizung hat sich verringert und das Licht ist nicht mehr so grell.

    An einem anderen Dachfenster habe ich ein (nach außen verspiegeltes, völlig undurchsichtiges) Innen-Rollo mit drei Einhängestufen. Ist bei der Erwärmung weniger effizient, da die warme Luft im Zwischenraum zur Scheibe aufsteigt. Für das Regulieren der Lichtstärke /Abdunkelung aber variabler.


    Die Spiegelfolien kosten nicht die Welt. Ist also einen Versuch wert.

    Allerdings vermindern sie im Winter auch die solaren Erträge, wenn Licht durch das Fenster scheint und dann im Raum in Wärmeenergie umgewandelt wird.

    Am effizientesten /variabelsten sind halt Außenrollo.

    Sommer: Beschattung + Wärmedämmung

    Winter: tags offen (solare Gewinne) / nachts geschlossen (bessere Dämmung)

    Vom iD3 hat man noch nichts wirklich gesehen und selbst wenn er kommt hat Tesla VW genau da wo man sie haben wollte - auf eigenem Terrain. Software und die Reichweite geben den Ton an und da wird es ganz ganz hart für VW.

    Auch wenn ich Tesla den derzeitigen Erfolg gönne -

    für VW als Konzern sehe ich die geringeren Probleme im Vergleich zu den anderen konventionellen Mitbewerbern.


    Ich sehe weder in den fehlenden Cockpitinstrumenten bei M3 /MY, noch in der Abhängigkeit der Nutzer von der Tesla-Softwareintegration ausschließlich Vorteile.

    VW mag es technologisch anders angehen - aber die Wirtschaftskraft eines Großkonzernes mit seinen Strukturen hat nicht nur Nachteile. Reichweite?

    Das dürfte oberhalb realer 500km vor allem ein theoretisches Problem sein - bzw. ein Prestige- /Werbe-Feature.

    Diese Zielmarke ist zukünftig ab der Kompaktklasse problemlos erreichbar.


    Wenn dann die "Langzeiterfahrungen" mit den Teslas kommen sprich sehr guter Werterhalt und das in die allgemeine Restwert Prognose einfließt wird es zappenduster für VW bzw. die CashCow Audi. Dem Flottenmanagern ist es herzlich egal was da vorne drauf klebt - so lange es keine Kosten verursacht.

    ...

    Also wenn VW Eines kann, dann auf der Basis eines plattformübergreifenden Baukastens Unmengen Derivate mit all seinen Konzernmarken zu produzieren und durch die Gleichteilstrategie die Herstellungskosten massiv zu drücken.

    Tesla mag noch einen Vorsprung bei Akkikosten und Akkukonfektionierung haben.

    Dafür hat man nur eine ältere Modelllinie (ModelS+X), eine jüngere Modelllinie (Model3+Y) und einige Projekte, die wieder völlige Neuentwicklungen sind. Keine Basis ähnlich eines MEB und auch noch nicht die Produktionskapazitäten eines VW-Konzerns ...


    Eine quasi Alleinstellung hat Tesla derzeit (noch) bei der AHK. Aber dass dies keine wirkliche Herausforderung, sondern eine derzeitige Verweigerungshaltung bei VW & Co darstellt, dürfte einleuchten.


    Ich gehe davon aus, dass VW mit seinen Konzernmarken die Kosten für BEV mit dem MEB derart drücken kann, dass sie sehr gut marktfähig sind - Audi wird dann weiterhin die "CashCow" spielen und Porsche den hochpreisigen Sportwagenbereich abdecken.


    Tesla hat die Gigafactory in China in Rekordzeit hochgezogen - aber wie viele BEV dort 2020 produziert werden, muss man abwarten. Die Umrüstung eines (!) VW-Werkes (Zwickau) auf BEV ging auch recht zügig und 300.000Einheiten allein in diesm Werk sind schon eine Hausnummer.

    Ab 2021 gib es dann noch MEB-BEV von Seat, Skoda, ...