Beiträge von Joe-Haus

    Fakt ist in der Realität, dass sehr oft erst beim Beschäftigen mit eigener PV das Bewusstsein für den Wert elektrischer Energie wächst. Den Effekt kannst Du nicht berechnen, aber er zahlt sich direkt und dauerhaft aus.

    Genau dies wird im Beispiel gezeigt.


    Dass die Rechnung "Nur PV und alles andere behalte ich bei" deutlich ungünstiger aussieht und erst Recht, wenn man nicht einen Teil der Komponenten geschenkt bekommt oder keine handwerklichen Fähigkeiten hat ist unbestritten. Nur ist es eben "mit PV" deutlich einfacher, "auch Mieter und Eigentumswohnungsbesitzer ohne Dach und Balkon" an die Problematik heranzuführen.


    Kleinvieh macht eben doch auch "Mist" ...

    Da finde ich das Beispiel schon sehr interessant - auch für die Argumentation: "Bei mir geht das nicht ..."

    Naja, es gibt wohl aber auch tausende mit Problemen die das PV Forum nicht kennen, bzw. ihre Probleme hier nicht ausbreiten wollen.

    Diese Logik erschließt sich mir nicht.

    Wenn ich ein Problem habe suche ich Infos /Hilfe - sonst nicht ...


    Dass die Dinger bei dem Preis nicht so hochwertig sein können, sollte jedem klar sein.

    Genau! Deshalb bieten solche Firmen wie Steca "diese Dinger" mit eigenem Firmen-Aufkleber an ... :ironie:

    PIP-5048_als_Steca_Solarix_PLI_Manual.pdf


    Wenn man Problemen mit der Stromversorgung aus dem Weg gehen will, sollte man einen großen Bogen um die Dinger machen.

    Wenn man keine Ahnung hat ...

    ... sollte man evtl. einen großen Bogen um die jeweiligen Forumsstränge machen? :juggle:

    Mich würde interessieren, wie oft die Dinger kaputt gehen. Halten die echt nicht so lang?

    Falsche Fragestellung.

    Es sind wohl tausende im Einsatz - auch unter dem Label von Steca, Effekta, Voltronik, ...


    Gäbe es da ein Halbarkeits- /Qualitätsproblem, wären die Teile nicht so beliebt.

    Dass man in einem Forum vor allem Leute findet, die Fragen /Probleme /Ausfälle haben, liegt in der Natur der Sache. Die tausenden anderen, wo die Geräte unauffällig einfach funktionieren, kennen meist nicht einmal das PV-Forum ...

    Dekade 10.1 (1.10. - 10.10.) - es herbstelt


    2 MHL99974.........

    6 Kassi KR............. 13,05

    8 techn-o-tronic...

    10 KyoSun............. viel zu wenig

    14 Mike_Do...........

    16 Hansi090.......... Nachtrag 9.3:

    17 Akultim 1-2....... 13,96

    18 Kassiopeia........ 17,31 - nur am ersten und letzten Tag nennenswerte Erträge

    19 Dringi 1-2..........

    22 Rainbow........... Nachträge 7.2 - 9.3

    23 Eiguggema....... 14,92

    24 Gerd122........... Nachtrag 9.3:

    25 Eisy...................

    28 Kassi RO........... 16,32

    29 KyoSun-Kyo..... zu wenig

    30 Wolfsolar.........

    31 Joe-Haus.......... 22,87

    32 Kassi MS.......... 15,67

    33 Ragtime 1-2..... 13,28

    35 Red5FS1 1-2.... Nachträge 6.1 - 9.3

    36 Red5FS2 1-2.... Nachträge 6.1 - 9.3

    Aber diese Kosten kann man doch nicht zur Gänze den ersten verkauften Autos umhängen, das wird doch langfristig gegengerechnet. Macht man doch bei neu entwickelten Verbrenner-Autos auch nicht.

    Doch, das kann man wenn man zum Einen nur mit 4-5-stelligen Jahreseinheiten rechnet und zum Anderen dem kaufwilligen Kunden erklären will, dass er sich doch bitte "übergangsweise" noch ein konventionelles Modell statt einem "schweineteuren" Elektroauto kaufen soll ... :juggle:


    Ich freue mich auf 2021, wenn die Hersteller tatsächlich erstmals gezwungen sind, E-Autos anzubieten und zu verkaufen, um schmerzhafte Strafgelder wegen dem Flottenverbrauch zu vermeiden.


    Dann wird endlich aus dem derzeitigen Nachfragemarkt ein Angebotsmarkt und ich wäre schwer überrascht, wenn dies nicht auch (senkenden) Einfluss die realen Kaufpreise hat.

    Natürlich wirkt dem eine steigende Nachfrage nach E-Autos (Oseburne Effekt) entgegen - aber ich bin überzeugt, dass schon heute (bei gleichen Stückzahlen) ein E-Auto nicht teurer produziert wird als ein "Stinker".

    wenn ich sowas wirklich mal mein Eigen nenne betrachte ich eher die kalendarische Alterung des Akkus.

    Da kann ich dich beruhigen:

    Ich fahre einen Prototypen des Fiat 500 Kabarag. Der 22kWh Akku ist nunmehr 11 Jahre alt. ... Die Reichweite erhöhte sich von 100km auf 140km. Wenn man bei dem wirklich sparsam laufenden Fiat (zw.12 und 15kWh/100km) von einer Lebensdauer des Akkus von 5000 Ladezyklen ausgeht, so sprechen wir hier von mindestens 500.000km mögliche Laufleistung. Für einen Kleinwagen, der nur Kurzstrecke fährt ...

    Unser (siehe Signatur) Stromos AT (Erstwagen ;) ) aus 2011 mit >20Tkm Laufleistung im Jahr fährt mittlerweile sechsstellig. Das BMS kennt schon rudimentäres (sehr geringer Ausgleichsstrom) Balancing. Die Reichweite hat eher zugenommen - seit ich schmalere "Energiesparreifen" fahre ...


    Fairerweise sollte ich erwähnen, dass LiFePO4-Zellen verbaut sind.

    Die sind mit 5.000-7.000 Zyklen angegeben ... :juggle: und somit recht haltbar. Auch lassen sie sich einzekn wechseln ...

    Es hängt sowohl von der Zellchemie, als auch von der Nutzung und den Umgebungsparametern ab, wie lange die Zellen halten. Heutige BMS halten die (meist klimatisierten) Traktionsbatterien im "Wohlfühlfenster". Kein Serienhersteller will sich da wegen der Haltbarkeit eine blöße geben.

    Die anfänglichen Probleme (bspw. Renault Fluence) sind längst erkannt und gelöst.

    Wenn heute das E-Auto endgültig "ausfällt" vermute ich eher geplante Obsoleszenz.

    Zitat

    Mit dem zunächst anvisierten 10-Prozent-Anteil der Elektroauto-Ausführung an den 208-Verkäufen werde Peugeot bereits Gewinn machen. Die Fertigungsmenge auszureizen, sei daher nicht unbedingt nötig.

    Ich übersetze das mal für mich aus dem Artikel zum Peugeot e-208:

    - Wir könnten zwar auch mit E-Autos Gewinn einfahren, aber mit "Stinkern" verdienen wir mehr

    - Da die Flottenverbrauchssenkungen ab 2020 auf der Basis 2019 ermittelt werden, bauen wir 2019 nur so viel E-Autos wie nötig sind, um Strafzahlungen zu vermeiden. So können wir länger /mehr "Stinker" verkaufen.

    - Die Kundennachfrage oder gar die Umwelt ist uns Sch...egal.

    ... so wie bei fossil auch... will gar nicht wissen wieviel energie und transformation notwendig ist aus rohöl feines superplus zu machen...

    Wann hörst Du endlich auf, von Sprit für Verbrennungsmotore zu schwafeln?


    Bis "grüner Wasserstoff" überhaupt erst einmal produziert /verfügbar ist in nennenswerten Mengen, wird es kaum noch Neuzulassungen von Kfz mit reinem Verbrennungsmotor geben!

    Selbst Optimisten planen für H2 2030 und später !!!



    ... und wenn es erst mal teurer ist als etablierte wege... dann wird es eben anfangs mehr kosten oder staatlich subventioniert (wie kohle/atom ebenfalls werden)...

    H2 wird heute schon massiv subventioniert!

    Du begehst einen Denkfehler, den viele Wasserstoff-Fetischisten entgegen aller Fakten und der Realität propagieren wenn man meint, wegen der Verwendung von EE sei der Wirkungsgrad /die Effizienz nebensächlich.


    Die Verwendung von EE rechtfertigt keine Energieverschwendung!


    https://www.br.de/nachrichten/…wasserstoff-traum,RbCjABc

    (Abspielbutton des Videos vom Forschungszentrum Jülich etwas versteckt links unten)


    Mal ganz abgesehen davon, dass es eben gar keinen "grünen Wasserstoff" aus EE in den nächsten Jahren geben kann, da die EE zuerst dort eingesetzt werden (müssen) wo sie die höchsten Einsparungen bringen /am effizientesten eingesetzt werden können.

    Energieverschwendung ist es aber, wenn von den Lobbyisten H2 für Anwendungsfälle propagiert wird, für die effizientere /preiswertere Technologien verfügbar sind!

    hoffentlich haben wir nur aneinander vorbei getippert... der wasserstoff soll mit hilfe erneuerbarer energien entstehen...

    Ja, grüner Wasserstoff aus EE wird seine Chance bekommen:

    Wenn die Möglichkeit besteht, ihn tatsächlich aus EE zu produzieren. Derzeit (2019) ist H2 aber eben zu >90% fossil ...


    Also ist es als Erstes nötig, die EE deutlich auszubauen /besser zu nutzen -

    so lange dies nicht geschehen ist, sollte man mit den Versprechungen zum H2 etwas zurückhaltender sein.


    ... zur tankstelle für wasserstoff angetriebene fahrzeuge kann es in öl gelöst sicher durch tankwagen ganz klassisch dorthin transportiert werden... an der tanke wird es dann (vor dem verzapfen) erst wieder aus dem öl herausgelöst... und das öl mit ohne wasserstoff wird vom tankwagen einfach wieder mit genommen...

    Wasserstoff in H2-BSZ-PKW ist heute schon Blödsinn. Ob es bei LKW /Bussen eine Chance hat, ist zumindest fraglich. Bei Zügen, Schiffen u.a. werden sich wohl Anwendungen / Nischen finden.

    Dein "ganz klassischer Transport" mit LOHC konkurriert dann aber mit Liquid-H2, welches in diesen Anwendungsfällen m.M.n. deutliche Vorteile bietet.

    Denn das (unter Energieaufwand) aus dem LOHC an der Tankstelle wieder herausgelöste (und wieder gereinigte) H2 muss ja dann für mobile Anwendungen zusätzlich auch wieder komprimiert oder verflüssigt werden ...


    Ich sehe die H2-Anwendungen eher im stationären Fall und LOHC eher als Langzeitspeicher - wenn es denn kommt. Denn Erdgaskavernen lassen sich auch für H2 /Synthesegas nutzen und Erdgas-Pipelines ebenso ...