Beiträge von Matthias BZ

    Um auf die Wärmeversorgung durch WP zurück zu kommen. Wie gesagt, im Neubau ist es die beste Lösung, bei Sanierung so weit möglich auch. In dicht besiedelten und hoch bebauten Gebieten ist es nicht so einfach. In Innenstädten können Erdsonden nur schwer gesetzt werden und die luftgekühlten sorgen oft für Überschreitungen der Lärmschutzauflagen. Habe das schon öfter bei Planungen mitbekommen. Ein Hochhaus mit 50+ Stockwerken mit Wärmepumpe heizen Stelle ich mir sehr schwer vor.

    Ist Dir schon mal aufgefallen in welchen geografischen Regionen Großstädte üblicherweise liegen? Was so die Mindestvorrausetzungen dafür waren das sich größere Ansiedlungen bilden konnten? Kleiner Tip es ist eine ganz simple Resource: Wasser. Und jetz Überlege was in einem dicht bebauten Umfeld wohl die sinvollste Möglichkeit ist Wäme / Kälte bereitzustellen ohne das jeder "Block" ein eigenes "Kraftwerk" betreiben muss: Stromleitungen und ein Heizwasser / Kaltwassernetz. Also wieviel Energie kann man dem Rhein, der Elbe, der Spree etc. entnehmen wenn man sie nur um 1°C abkühlt ...

    Gruß Matthias

    Braunkohle kann zwischen 40% bis 100% die Last sehr gut mitfahren, das ist richtig. Aber sie wird am Lastbereich unter 40% sterben.

    Und unter 40% Last wird es für die BK ziemlich ekelig - einfach mal 5 Stunden komplett abschalten geht halt nicht.

    ... die muss mit 40% weiterlaufen und für jedes Gramm CO2 blechen.


    Wenn CO2 längerfristig bei 25 EUR/t bleibt ist Kohle im Jahr 2025 Geschichte. Und Braunkohle stirbt vor der Steinkohle.

    Nunja, das gilt für einen einzelnen Block ... mit ein wenig Kreativität und Ingeneurs- und Anlagenbaukunst geht das noch deutlich weiter runter ... 1 Block abschalten und vom Nachbarblock mit "warm halten lassen" und schon bist du bei ein wenig mehr als 20%. Bis der Bedarf wieder soweit ansteigt das 1 Block das nicht leisten kann, ist der zweite bereits wieder auf Temperatur.

    Gruß Matthias

    Und ja, es liest sich seltsam, wenn Drehstrom plötzlich von einer Minute auf die andere seine Richtung ändert. Dies passiert zwar in einem EFH mit einer PV-Anlage auch, aber nicht auf dieser Leistungsebene.

    hmm,

    ich mag mich täuschen aber Drehstrom ist doch Wechselstrom mit in Europa üblichen 50 Hz. Der ändert also seine "Richtung" 100 mal in der Sekunde ... und jetzt meinst Du das das einmalige Vertauschen von Quelle und Senke irgend ein Bauteil auf dem Stromhigway "vewirren" könnte (abgesehen von der Gesamtbilanz im Netz)? Könnte es sein das Du in Physik wärend der Vermittlung der Elektrodynamik vielleicht immer Kreide holen warst?

    Gruß Matthias

    Das ist ja kein Grund, das ins Meer zu spülen. Wenn du ein altes Flachdach sanieren möchtest, kostet es dich halt auch ein Vermögen, das Alte Zeug zu entsorgen (mit Prüfung) .


    Beim Einkochen von Wasser über Filter bleibt am Ende wie viel Trockenmasse (mit den Filtern? über?

    Natürlich, keine Frage ist das Geld kein Argument ... nur leider ist es mit eindampfen und dann den Trockenrest entsorgen nicht getan, es gibt keine Filter für Tritium. Dazu muss man vermutlich das Wasser in einer Kaskade mit Schwefelwasserstoff bei unterschiedlichgen Temperaturen (ca. 30°C und ca 130 °C) in Kontakt bringen (zumindestens bei Deuterium geht das so, es ist zu erwarten das das für Tritium auch funktionier), um das entsprechend voranzureichern. Danach kann man dann mit entsprechende Rektifikationskolonen die geringen Siedepunktunterschiedevon zwischen H2O und THO von ca. 0,7 °C zur Abreicherung ausnutzen. Das ganze muss aber so off ablaufen (Wasser erhitzen, Wasser abkühlen) das das enorm teuer ist, da die Ausbeute des Prozesses sehr zu wünschen lässt. Nur zum Vergleich bei der Herstellung von Schwerem Wasser wurden für 1t schweres Wasser ca. 310000t Meerwasser entsalzt und so behandelt in den 310000t Meerwasser sind aber rechnerisch ca. 56t schweres Wasser enthalten. Man hat also weniger als 2% der vorhandenen Menge rausgeholt. Als man schweres Wasser für die Bombe brauchte spielte es keine Rolle aber für die Umwelt ... effektiver ist es da die "paar t" wirklich für 125 Jahre in Tanks zu füllen. Man hat schon Supertanker für 1/2 Mio tdw gebaut, warum also nicht auch 3 - 4 Stück für Fukushima, da wäre dann auch die Erdbebensicherheit gegeben...

    Gruß Matthias

    Also kontaminiertes Wasser lässt sich wunderbar Aufarbeiten.

    Mit Wasser bzw. Dampf, werden ja ganze KKW Bauten de kontaminiert. Da wird das Wasser auch nicht einfach in den Abfluss entsorgt. Das machen nicht mal die Italiener so.


    Wasser hat eben so wunderbare Eigenschaften, die uns nur ein wohlgesonnener Gott geschenkt haben kann.

    Naja, das Problem sind die Tritiumanteile im Abwasser. Die Ursachen dafür sind vielfälltig, zum Teil ist es ein Spaltprodukt das bei der Beschädigung der Brennstäbe freigesetz wurde, zum Teil sind es Nebenreaktionen der "Löschversuche" mit Borsäure, zum Teil aus dem normalen Betrieb des Reaktors wie der Moderation mit Borsäure und deren Nebenreaktion und dem Neutroneneinfang von Wasserstoff bzw Deuterium. Hier bleibt also Isotopentrennung als einzige Möglichkeit ... also fleißig Gaszentrifugieren oder Rektifizieren oder Elektrolysieren oder ... das braucht sicher jede Menge Energie und Kapital.

    Gruß Matthias

    Bin etwas verwundert. Man meinte, die lahmende Konjunktur (BASF) sollte die Nachfrage drücken und damit die Preise purzeln lassen. Sind da mal wieder Jungs am machen, die diese Zertifikate als neue Bonds betrachten?

    Denn dass die langfristig deutlich steigen werden, ist ja klar. Alleine der hohe Anteil der EE im Deutschen Strommix, sollte ja einige Zertifikate frei gespült haben.

    Nun es ist anzunehmen das sich einige Akteure auf den Fall einstellen das der Emmisionshandel auf den nächsten "privaten" Bereich ausgedehnt wird (Benzin, Diesel, Heizöl) und dann an die "neuen" Emmitenten "preiswert" verkaufen können ... nur meine 2 Cent oderglaubt einer an die CO2-Steuer?

    Gruß Matthias

    Bitte! Keine Übertreibungen mehr! Dem russischen Netz hat man zuerkannt, das von den erzeugten Elektrizitätsmengen knappe 30% in den Umspannstationen ankommen, beim Verbraucher eher noch weniger!

    Deine Fiktionen sind deutlich unter Niveau! Verbundnetz mit China, Junge, du hast Null Ahnung von Verlusten!

    Aber von solchen Phantasten haben wir leider schon genug....

    Du hast da welche Quellen für?

    Gruß Matthias

    Dir ist schon klar was das Retorische Mittel einer "Übertreibung" ist oder?

    2. Szenario (realistischer): Dein anderer Nachbar ist auch ein Arschloch. Er hat einen Hund und lässt den immer vor Deine Haustür sch.... Er macht das nicht weg. Ist doch Deine Haustür. Mach Du das halt weg, wenn es Dich stört.

    Nunja ok Treffer. Aber warum sollte man nun lauter neue Verbote erfinden wenn man es anders regeln kann? Warum den Dieselmotor in der Stadt verbieten? Wenn man es teuer genug macht in die Stadt zu fahren (egal ob mit Diesel oder BEV) dann fährt da auch kaum jemand in die Stadt mit dem Auto. Und schon erledigen sich so unwichtige Dinge wie unnötige Gifte, unnötige Klimagase, unnötige Unfälle unnötige Platzverschwendung, unnötige Versiegelung, unnötige Hitze.

    Gebt dem unerwünschten Verhalten einen Preis von mir aus sogar einen politischen Preis der höher als die Folgekosten der unerwünschten Handlung ist. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: man kann dem Hund nicht verbieten zu scheißen, man kann dem Hundebesitzer nicht verbieten den Hund scheißen zu lassen, die Lösung ist nicht ein Verbot sondern die Preisgestaltung für die unterlassene Beseitigung.

    Gruß Matthias