Beiträge von WaMaU

    Wie ich schon vermutet habe, hat Fronius die Weiterentwicklung ihrer alten App solar.web live und solar.web pro eingestellt. Seit wenigen Tagen ist nun die App auch aus den Playstore von Google und Apple verschwunden.

    Damit hat sich Fronius von dem leidigen Thema des fehlenden Supports entledigt.

    Die neue App gibt es gratis mit der Einschränkung, dass die Tagesverläufe nur für die letzten drei Tage sichtbar sind. Alternativ gibt es zwar den kostenpflichtige Premium-Account mit monatlichen Kosten, aber für mich als Einfamilienhausbesitzer und kleiner PV-Hausanlage rechnet sich das nicht. Da gibt es nur noch die Möglichkeit, umständlich auf die Daten über die Webseite von Fronius zu kommen (Historie).

    Oder ich muss mir eine eigene externe Lösung suchen. Ideen und Vorschläge gibt es hier ja genügend. Ob das im Sinne des Erfinders ist, bezweifle ich jedoch... 😊

    Die Veröffentlichung einer neuen App ist also der Grund, dass der Support von Fronius für die vorige App sehr schleppend arbeitet ... (auf meine Anfrage warte ich heute noch) :|


    Für die Darstellung der Archiv-Tagesdaten vor mehr als 3 Tage wird in der neuen App solar.web Premium benötigt. Ich habe bislang die Pro-Version der alten App genutzt, die alle Archiv-Daten für einen kleinen Einmal-Obulus von ein paar Euro bereitstellte. Ich hoffe, dass Fronius zukünftig bei der neuen App ebenfalls eine kostengünstige Alternative schafft, denn für kleine Hausdachanlagen rechnet sich die Premium Mitgliedschaft sicher nicht.

    Die Problematik, dass die Maximalleistung in der App Solar.web um den Faktor 2 zu klein angezeigt wird, haben im Android - Playstore schon mehrere Nutzer bemängelt. Es scheint, dass die Daten in der App falsch aufbereitet werden. Über die Webseite von Fronius und auch im Datenlogger passen alle Darstellungen.

    Fronius hat im Playstore mehrere Mal reagiert und den Nutzer gebeten, dass direkt Kontakt mit support@fronius.com oder pv-support@fronius.com aufzunehmen ist.


    Da ich auch von der fehlerhaften Darstellung betroffen bin, habe ich im September den Fronius-Support mehrfach per Email (auch über das Kontaktformular in der App) kontaktiert. Leider erhielt ich keinerlei Antworten und habe daher eigenständig ein Workaround für mich gefunden:


    Das Problem entsteht dann, wenn über die Webseite Solarweb.com zu der Anlage in der Rubrik Einstellungen der Komponenten die Ausgangsleistung für beide MPP-Tracker am Wechselrichter identisch angegeben wird. In meinem Fall sind beide DC-Ausgänge identisch beschaltet und somit habe ich jeweils identische Werte angegeben, in meinem Fall exakt jeweils 3120 Wp. Daraus hatte bislang die Solar Web App eine Spitzenleistung von 6,24 kWp angezeigt. Seit ca. Ende August 2020 zeigt die App nur noch den halben Wert als Spitzenleistung an, in meinem Fall 3,12 kWp und damit sind die Tagesverläufe der Leistung abgeschnitten bzw. die Auslastung beträgt mehr als 100 %.

    Lösung: Ich gebe abweichende Werte unter DC1 und DC2 an, z. B. 3119 und 3121. Nach Löschung der Daten aus dem Cache in der App werden nun Spitzenleistung, Tagesverläufe und Auslastung richtig angezeigt.

    Der Fehler ist eindeutig reproduzierbar und das habe ich ebenfalls an Fronius an den PV-Support gemailt. Leider wieder ohne Reaktion...

    Hallo GAST,
    gelangweilt hat sich mein Tripower sicher nicht. Er musste ja immer fleißig produktiv sein, sobald es hell wurde. 8)


    Mein Solateur meint, dass die Fehlermeldung 6408 alles heißen kann. Eine Reparatur bedeutet ein Austausch der einzelnen Platinen im Tripower und dann schauen, wann der Fehler nicht mehr auftaucht. Diese Reparaturmethode liefert natürlich keine Antwort darauf, welche Ursache für die Gerätestörung vorlag. Das gleiche gilt für ein Austauschgerät. SMA sagt dazu nichts und verlangt dafür den Preis, den die Herstellung und Lieferung eines Neugeräts entspricht.


    Solch ein Geschäftsgebaren möchte ich nicht unterstützen. :|

    Hallo,
    ich muss diesen Beitrag leider noch einmal aufleben lassen und um einen weiteren Fall erweitern.


    Nur gerade mal 10 Monate nach Ablauf der Garantie von 5 Jahren meldete mein SMA Tripower STP 6000TL-20 vor ein paar Tagen morgens die nichtsaussagende allgemeine Gerätestörung 6408 und verblieb laut Anzeigedisplay in Selbstdiagnose.
    AC-Netzspannung, Frequenz und DC-Spannung auf beiden Strings wurden angezeigt und entsprachen den erwarteten Werten. Durch den automatischen und meinen manuellen Neustart konnte die Störung nicht mehr beseitigt werden.
    Äußerlich waren keinerlei Beschädigungen erkennbar (keine Brandspuren oder -gerüche, Risse, Verformungen). Auch nach Entfernen des Gehäusedeckels zeigte das Innere keinerlei Veränderungen an allen Platinen, Bauteilen, Verbindungen, etc. (machte einen neuwertigen Eindruck ohne Staubablagerungen oder Abnutzungsspuren). Bis zum Auftreten der Gerätestörung hat der Tripower ununterbrochen zuverlässig gearbeitet (ohne irgendeinen Hinweis auf eine Störung im Logbuch).


    Ich bin daraufhin an das SMA Online Service Center mit der Bitte um einen Lösungsvorschlag herangetreten.


    Das Angebot des SMA Online Service Centers:
    Austausch-Wechselrichter mit 1-jähriger Garantie für 700 € + Lieferung + MwSt. + optional SMA-Servicetechniker


    Aufgrund meiner Befürchtung, dass nach Ablauf des Garantie-Jahres (oder etwas später) die gleiche oder eine ähnliche Gerätestörung auftreten wird, habe ich um Alternativen bei SMA angefragt (z. B. die Option einer Garantieverlängerung für AT-Geräte, Reparatur mit Fehlerdiagnose). Daraufhin hat die SMA-Kundenbetreuung ein Repowering mit einem Neugerät vorgeschlagen.


    Das habe ich jetzt gemacht: Fronius Symo 6.0-3-M inkl. 7 Jahren Garantie :D


    Das ein PV-Wechselrichter kurz nach Ablauf der Garantie eine Störung zeigt, ist wie bei jedem technischen Gerät nicht vermeidbar. Leider bietet SMA für PV-Betreiber, die nicht die kostenpflichtige Garantieverlängerung in Anspruch genommen haben, keine wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Lösung an. Zudem hält sich SMA bei Gerätefehler 6408 mit der Weitergabe von Informationen sehr bedeckt. An dieser Stelle bin ich von SMA als der Marktführer für PV-Wechselrichter enttäuscht worden. Daraus habe ich meine Schlüsse gezogen.


    SMA hat jetzt einen Fürsprecher weniger und dafür einen Kritiker mehr.

    Aufgrund des Threads bin ich überhaupt darauf gekommen, dass SMA hier evtl. bewusst Änderungen vorgenommen hat.
    Leider gibt es zum Dateiformat im Sunny Explorer keine Einstellmöglichkeit, selbst wenn ich mich als Installateur anmelde. Eine ini-Datei im Installationsverzeichnis gibt es auch nicht.
    Vielleicht stirbt Windows (ANSI) auch aus ...

    Hallo,
    seit dem letzten Update vom Sunny Explorer 1.07.9 fiel mir auf, dass die exportierten Tagesdateien etwa doppelt so groß sind als mit der Version 1.06.17. Leider kann ich seitdem auch nicht mehr die Dateien mit QPySolanizer auswerten (bleibt hängen beim Import der Daten).
    In Excel sehen die Dateien identisch aus, nur wenn ich mit einem Texteditor die Dateien vergleichen, fällt auf, dass die neuen Dateien im Format "UTF-16 LE" anstelle von früher "Windows (ANSI)" vom Sunny Explorer gespeichert wurden.


    Ich möchte jetzt nicht alle Dateien nach dem Export noch zusätzlich konvertieren, um diese weiterhin nutzen zu können. :(


    Gibt es dafür einen Grund, dass SMA hier ein Änderung eingebaut hat :?:
    Leider steht noch keine Release-Beschreibung zur neuen Version auf der Homepage von SMA zur Verfügung.

    Hallo win_solar,
    danke für die Rückmeldung.
    Die 1-phasige Lösung mit max. 4,6 kVA und 70 % habe ich auch zuerst ins Auge gefasst. Wenn zudem die größeren Module mit 60 Zellen eingesetzt werden, passen spannungsmäßig auch 2 Strings an einen Wechselrichter.


    Leider ist keiner meiner Anbieter bereit, auf diese Auslegung einzugehen. Alle Alternativangebote bevorzugten entweder die dreiphasige Einspeisung, um evtl. Probleme mit den VNB (?) zuvor zukommen, oder es werden zwei 1-phasige Wechselrichter vorgeschlagen, die preislich noch höher liegen als das jetzige Angebot mit einem Gerät.
    Keiner wagt sich daran, die Wechselrichterleistung voll auszuschöpfen.
    Mögliche Begründung:
    Laut technischen Datenblatt geben die WR-Hersteller die max. DC-Generatorleistung meistens mit 5-10 % oberhalb der AC-Bemessungsleistung (Pnenn) an.
    Den Datenblatt glauben die Anbieter anscheinend mehr als der Auslegungssoftware, die zeigt, dass die Generatorleistung auch fast 36 % größer als Pnenn sein kann. Es traut sich anscheinend keiner meiner Anbieter an diese Lösung.


    Ich kann aber auch mit der 3-phasigen Lösung leben, wenn Preis und Leistung stimmen. Zudem reduziere ich die asymetrische Belastung meines Hausanschluss und damit verbundene Spannungsschieflage.
    Mich interessiert zudem auch die Möglichkeit, ohne Datenlogger die Anlagenüberwachung im SMA Portal über die neue Webconnect-Schnittstelle im Sunny Tripower STP6000TL-20 zu nutzen. Beim SMA SB5000TL-21 müsste die Schnittstellen separat dazu bestellt werden. Ein Preisvergleich über einigen Onlineshop zeigt, dass die Differenz zwischen 1-phasigen SB 5000TL-21 und 3-phasigen STP 5000TL-20 ca. 350 € beträgt. Das sind auch die Kosten, die ein zusätzlicher Datenlogger ausmachen würden, den ich jetzt nicht mehr brauche.


    Meine Frage: Kann man als Anlagenbetreiber das Einrichten im SMA Portal mit Webconnect selber durchführen oder sollte/muss das vom Solarteur erfolgen?


    Mein Solarteur, von dem das Angebot stammt, hat als einziger Anbieter die kleineren 72 Zellen-Module für die 3-phasige Einspeisung vorgeschlagen, um besser an den Nennspannungsbereich des Wechselrichters zu kommen. Damit sollte der Wirkungsgrad näher am Optimum liegen.


    Den unteren Bereich vom Dach möchte ich nicht belegen, da der gezeigte Schatten nur eine Momentaufnahme darstellt und über den Tag über die Dachfläche wandert. Zudem möchte ich nicht durch einzelne Module die Optik verschanden. Die Anlagengröße sollte für den Eigenbedarf ausreichend sein.


    Der Preis soll recht hoch sein? Von meinen 5 Alternativangeboten bislang das günstigste ... Die Nachfrage mit dem STP 5000 alternativ zum STP 6000 läuft. Das wird aber nur maginal den Preis drücken (vielleicht 20...30 €/kWp). Wo müsste der Preis denn liegen?

    Hallo Forum-Teilnehmer,
    das Angebot von einem örtlichen Elektrounternehmen ist das erste Angebot, dass ich hier zur Diskussion einstellen möchte. Weitere Vergleichsangebote habe ich eingeholt. Diese sind jedoch nicht akzeptable aufgrund kommerzieller oder technischer Gründe (Vorauskasse, fehlende oder sehr oberflächliche Angaben, ...).


    Die Auslegung passt m. E. von den Stringspannungen und mit den 2 MPP-Tracker wird der Einfluss der Teilverschattung durch das Nachbarhaus minimiert.


    Die Anlagenüberwachung bzw. Datenaufzeichnen soll über die neue on board Schnittstelle "Webconnect" und dem SMA Portal erfolgen.


    Was meint ihr?