Beiträge von e-zepp

    Servus Kalle , das kann ich ganz schnell und einfach erklären- ich hatte keine Zeit/Lust am Rechner zu hocken

    und genauer nachzufragen bzw. mit anderen eine Lösung zu diskutieren weil grad Besuch im Anmarsch war.

    Sonst doch immer gerne - Du kennst mich doch :mrgreen:

    Und weil der Steve ja sagte ein Komplett-Set wäre von Vorteil hab ich ihm einen unserer sehr erfahrenen Händler hier empfohlen, auch wegen der räumlichen Nähe;)

    Außerdem hat er ja zugesagt die Baustelle trotzdem weiter zu dokumentieren:)

    lg,

    e-zepp

    Wenn man dann Wasser zugibt, sinkt die Dichte weiter, das Sulfat löst sich vermehrt und fällt später, bei steigender Säuredichte, als Schlamm, aus.


    Servus Georg, es stimmt zwar dass sich "alte" große Bleisulfat-Kristalle in Elektrolyt niedrigerer Dichte ein kleines

    bisschen schneller auflösen können als bei höherer Dichte, aber mit der Abschlammung hat das nix zu tun.

    Der "Schlamm" besteht weitgehend aus abfallenden Korrosion-Produkten des positiven Gitters/Ableiters

    und Verlust aktiver Masse (Pb und PbO2) beider Elektroden. Die Ursachen der Korrosion sind hohe Ladespannungen

    und Temperaturen und niedrige Elektrolydichte, der Verlust aktiver Masse entsteht hauptsächlich durch starke

    Zyklisierung, hohe Entladeströme, hohe Ladespannungen und damit verbundene starker Gasung.


    Dass man erst nach Abschluss der Hauptladung dest. Wasser nachfüllen darf/sollte liegt ausschließlich an der

    riesen Sauerei die sonst durch Überlaufen entsteht.

    Wenn z.B die Elektroden oben schon aus dem Elektrolyt raus schauen sollte man sofort soviel Wasser nachfüllen

    dass sie gut bedeckt sind, sonst werden die Platten beim Laden beschädigt. Und dann läuft auch sicher nix über.


    lg,

    e-zepp