Beiträge von dancer1958

    Hallo Sunny47,


    Du sprachst nur von Einkommensteuer und dann entsprechen 500 € Einkommensteuer auf 900 € zusätzliche Einkünfte einem Grenzsteuersatz von knapp 56%. Bei Deinem zu versteuernden Einkommen liegt der Grenzsteuersatz zwischen ca 25 und 30%.


    Die gezahlte Umsatzsteuer kannst Du zzgl. Zinsen darauf als Betriebsausgabe (§ 4(3)-Rechnung vorausgesetzt) im Jahr der Zahlung als Betriebsausgabe ansetzen.


    Gruß
    dancer

    Hallo Tom,


    von Technik hab ich zwar keinen blassen Schimmer, allerdings ist meine kleine Anlage in etwa mit Deiner Anlage vergleichbar (Ausnahme 70% Regelung). Hiermit habe ich in 2011 - 44% und in 2012 - 42% Direktverbrauch erzielt (ohne besondere Maßnahmen zur Optimierung des Direktverbrauches). Dies bei einem Gesamtverbrauch (=Strombezug + Direktverbrauch) von 2011 - 6.650 kWh und 2012 - 6.200 kWh.


    Deine Quote von 4-10% finde ich erschreckend - da kann etwas nicht stimmen.


    Viel Erfolg bei der Fehleranalyse
    dancer

    Hallo Mozillaguide,


    umsatzsteuerlich gibt es für einen Unternehmer nur ein Unternehmen. In der Praxis bedeutet dies, dass alle Deine selbständig ausgeübten Tätigkeiten in einer Umsatzsteuererklärung (und natürlich auch den -voranmeldung) zusammengefasst werden müssen, auch wenn Du ertragsteuerlich mehrere Gewinnermittlungen erstellst.


    Die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG ist eigentlich kein Problem. Du kannst jederzeit darauf verzichten, bist dann allerdings 5 Jahre an diese Entscheidung gebunden und kannst erst danach (falls Du willst) wieder zur Kleinunternehmerregelung zurückkehren.


    Der Nachteil bei einem Verzicht wird die Pflicht sein, auch die Umsätze aus Deiner bereits seit 2007 ausgeübten Tätigkeit jetzt der Umsatzsteuer unterliegen.


    Musst Du mal durchrechnen und entscheiden bzw. fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen.


    Gruß
    dancer

    Hallo Sultan,


    das kommt darauf an, ob Du dem Finanzamt verdeutlichen kannst, dass Du für die kurzfristige Zwischenfinanzierung der USt (vielleicht 1-2 Monate maximal) einen langfristigen Kredit aufnehmen musstest.


    Insgesamt ist Deine Aufteilung auch angreifbar. Ich kann mir vorstellen, dass man auch folgenden Aufteilungsmaßstab anwenden könnte:


    Anteil der PV-Anlage an der Gesamtinvestition (gesamtes Haus, Grundstück + PV-Anlage) = Anteil der PV-Anlage an den Kreditkosten.


    Besser wäre es gewesen, für die PV-Anlage einen gesonderten Kredit aufzunehmen. Damit entzieht man sich jeder Diskussion (manchmal ist es eben gut vorab ein wenig Geld für Beratung auszugeben, damit bei der Gestaltung keine irreparablen Schäden entstehen).



    Gruß
    dancer

    Hallo Schnubbelsche,


    von meinem Solateur wurde ich informiert. Nach seiner Auskunft sollen die Kosten für den Ersatz/Reparatur der Anschlussdose von der Versicherung der Fa. Scheuten (ausführende Firma soll Suncycle sein) übernommen werden. Die Kosten für den Ab- und Aufbau der Anlage werden von ihm getragen, so dass mir nach dem derzeitigen Stand keine Kosten entstehen.


    Die Anlage habe ich bisher nicht abgeschaltet (trotz gegenteiligem Hinweis des Solateurs) und Module sind bisher auch nicht zu Schaden gekommen. Ich habe mich zu dieser Handlungsweise entschieden, da die Brandgefahr wohl überwiegend bei Indachanlagen bestehen soll.


    Gruß
    dancer

    Hallo andyschwarz,


    der Gewinn/Verlust aus dem Betrieb der Photovoltaikanlagen ist auf der Anlage G (=Gewerbebetrieb) zu erklären. Eine Vermischung mit den Vermietungseinkünften (Anlage V) darf nicht erfolgen.


    Gruß
    dancer

    Das "Nein" ist korrekt.


    § 13b UStG ist eine Vorschrift, die den Umsatzsteuerbetrug eingrenzen soll (über den Erfolg kann man streiten). Bei gewissen Voraussetzungen wird hierdurch die Steuerschuldnerschaft gedreht (Leistungsempfänger als Steuerschuldner). Konkret bedeutet dies, dass der Leistende mit Hinweis auf § 13 b UStG keine Umsatzsteuer berechnet und der Leistungsempfänger zwar einen Vorsteuerabzug hat, da er aber im Gegenzug die Umsatzsteuer schuldet dies bei ihm in einer Nullnummer endet.


    Gruß
    dancer

    Das ist m.E. nur interessant, wenn es sich um eine gemeinsame Anschaffung (Neuanlage) handelt. Hier haben wir es aber mit einer Nachrüstung zu tun, die, unabhängig ob es sich um ein selbständig nutzbares Wirtschaftsgut handelt, nicht betrieblich veranlasst ist.


    Gruß
    dancer

    Hallo,


    ich glaube, ihr diskutiert schon einen Schritt zu weit. Es handelt sich hierbei um ein nachgerüstetet Speichersystem, das als Betriebsausgabe (über die Afa) geltend gemacht werden soll.


    § 4 Abs. 4 EStG sagt: "Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind."


    Es muss also zu allererst eine betriebliche Veranlassung vorliegen. Die wage ich bei dem geschilderten Sachverhalt zu bezweifeln.


    Gruß
    dancer