Beiträge von Stromwender

    Stimmt, war wohl mein Fehler...

    Vielleicht habe ich auch den Sinn diese Thread nicht verstanden :/

    Es geht eigentlich darum, daß Horst Lüning in seinem Video den Wirkungsgrad falsch darstellt, bei Min 54 erklärt er den Wirkungsgrad auch damit, daß ihn die DC DC Steller verursachen und der WR, er zeigt dann im Video aber den reinen Batteriewirkungsgrad von 94,5% an.

    Das ist insofern irreführend, da sein Gesamtsystem nur einen Wirkungsgrad von +/- 80% aufweist und sich somit die Wirtschaftlichkeit des Hausakkus in Wahrheit als nicht gegeben rausstellt.

    Aber einen ähnlichen Verlust wie im Lade- Entladebereich der Speicher halte ich nicht für realistisch.

    Werden solche Angaben genannt, müsste man sehr genau die Messbedingungen hinterfragen.

    Grundsätzlich:

    Die Verluste eines Hausspeichers sind die Verluste des Akkus selbst, zuzüglich der Wandelverluste im Batterie WR bzw. DC Laderegler bei Hybriden und der Grundverbrauch des EMS/BMS.


    Der Akku selbst hat im Falle BYD HV schon mal nur ca. 96% Wirkungsgrad, also kann man an die 98% eines idealen PV WR nie hinkommen.


    Der BatterieWR ist ja nahezu identisch gebaut wie ein PV WR, unterliegt damit ähnlichen Wirkleistungskurven. Man kann das optimieren, indem man die Speicherspannung nahe der Netzspannung wählt. So dürfte ein BYD HV 6.4 kWh mit 256 V DC am wenigsten Verluste durch Hochsetzsteller o.ä. haben. Dieser Theorie widerspricht allerdings das Ergebnis der HTW Stromspeicherinspektion 2019, bei der am SMA (also einphasiger WR, kein DC Laderegler) der grössere Akku minimal besser abschneidet.


    Die DC Laderegler scheinen gegenüber den AC Wechselrichtern einen Effizienzvorteil zu haben, so daß Hybride besser abschneiden.


    Zusammenfasst haben bestens ausgelegte Hausspeicher (Hochvolt am Hybriden) einen Gesamtwirkungsgrad von knapp über 90%

    In der Praxis dürften Systeme wie Senec, Sonnen, E3DC eher +/- 80% liegen.

    Hallo,


    die ausgewiesene PV-Produktion ist bei den S10E-Hauskraftwerken definitiv DC-seitig

    Wo steht das? Im Handbuch steht "Solarproduktion=Die über die PV-Anlage selbst produzierte Solarenergie."

    Ist die "PV-Anlage" nicht Module und verbauter WR? Andereseits wird ja der Akku über DC Steller geladen, das spricht für eine DC Messung, aber auch hier : vor oder hinter dem DC Steller gemessen?

    Da man in weiteren Menüs einstellen kann, bei welcher Produktion Schaltschwellen erreicht werden, z:b. für Wallbox, macht das nur Sinn, wenn der Wert AC hinter dem PV WR ist, denn was nicht da ist, kann ich auch nicht verteilen.

    Danke für die Erwähnung.

    Ich bin mir zunächst nicht sicher, ob die 1000 kWh die da fehlen wirklich die Verluste ausweisen, das ist eine auffällig glatte Zahl. Leider ist Lüning bisher nicht auf die Frage eingegangen, woher die Differenz kommt.


    Ich gehe davon aus, daß die Verluste der PV WR von der Erzeugung abgezogen werden, d.h. die Erzeugung gibt an was der PV WR AC seitig ausspuckt. Die Verluste des BatterieWR und der Eigenverbrauch werden dem "normalen" Hausverbrauch zugerechnet.


    Zur Frage der Wirtschaftlichkeit bzw. Vergleich von Akkusystemen kann man die PV WR Verluste rauslassen, den auch eine PV Anlage ohne Speicher hat diese Verluste. Ich gehe davon aus, die WR baut E3DC nicht selber, sondern kauft sie zu.

    Von Sonnen weiss man, daß sie Steca verbauen, die auch Kostal vertreibt.


    Grundsätzlich kann man vermuten daß 1) ein System welches DC gekoppelt ist physikalisch effektiver sein kann und 2) die Hochvoltanbindung effektiver ist.


    In der Praxis hängt es mehr an der richtigen Auslegung. In der Stromspeicherinspektion der HTW hat man ja gesehen, daß SMA mit AC gekoppelten HV Systemen nahe an den Sieger Kostal herankommt. Über Wandelverluste von DC-DC Stellern ist wenig bekannt.


    Systembedingt hat der E3DC einen hohen Grundverbrauch von ca. 65W. Aber incl. verbauter Meßtechnik. Die "Kiste" kann aber auch viel. Mein Kaco Hybrid liegt bei 35 W.


    In Sachen Wirtschaftlichkeit ist der hohe Preis von E3DC halt das Problem, ich habe auch unter diesem Video versucht die Speicherkosten zu ermitteln und kam auf 31,6 Ct je kWh aus dem Akku, wobei ich hier Lünings spezielle Situation beachtet habe:

    Ich gehe davon aus, er hat seinen PRO als Pilotkunde und E3DC Bewerber zum HändlerEK bekommen, soweit ich weiss, nimmt er die KUR in Anspruch und lässt die Anlage steuerlich unter Liebhaberei laufen, so daß die steuerlichen Aspekte der Wertabgabe/Sachentnahme nicht beinhaltet ist. Auch weiss man, daß Lüning über "Kleingeld" verfügt, so daß ich für die Anschaffung keinen kalk. Zins angesetzt habe.

    hallo Stromwender,

    ich denke, die Anlage wird ohne Probleme weiterlaufen. Beim Ersatz von Modulen darauf achten, dass die leerelaufspannung ungefähr mit der des defekten Moduls übereinstimmt.

    Gruß

    Solarkatsche

    Ja prinzipiell wollte ich das, aber ich brauchte ein Polymodul mit min 40mm Höhe, die gibt es kaum noch und dann auch noch ein einzelnes Modul, und wenn ich es richtig verstehe, ist ein ähnlicher Strom Impp wichtiger umd Mißmatch zu minimieren

    Hast du mal überlegt, die Module durch aktuelle zu ersetzen(Repowering)?

    Auf die frei werdende Fläche kannst du dann eine neue 10KWp Anlage mit Überschußeinspeisung setzen lassen.

    Ich habe bereits 36 kWp und mehr schliesst mir der VNB nicht an, bzw. hat mir angeboten auf meine Kosten die Leitung zum Ortstrafo zu für 8000 Euro zu verstärken um dann 50 kWp anzuschliessen