Beiträge von Stromwender

    hallo Stromwender,

    ich denke, die Anlage wird ohne Probleme weiterlaufen. Beim Ersatz von Modulen darauf achten, dass die leerelaufspannung ungefähr mit der des defekten Moduls übereinstimmt.

    Gruß

    Solarkatsche

    Ja prinzipiell wollte ich das, aber ich brauchte ein Polymodul mit min 40mm Höhe, die gibt es kaum noch und dann auch noch ein einzelnes Modul, und wenn ich es richtig verstehe, ist ein ähnlicher Strom Impp wichtiger umd Mißmatch zu minimieren

    Hast du mal überlegt, die Module durch aktuelle zu ersetzen(Repowering)?

    Auf die frei werdende Fläche kannst du dann eine neue 10KWp Anlage mit Überschußeinspeisung setzen lassen.

    Ich habe bereits 36 kWp und mehr schliesst mir der VNB nicht an, bzw. hat mir angeboten auf meine Kosten die Leitung zum Ortstrafo zu für 8000 Euro zu verstärken um dann 50 kWp anzuschliessen

    Die paar kWh gleichen weder die Degradation oder schlimmer: die zunehmende Verschattung durch wachsende Fichten des Nachbarn aus. Da mach ich mir keinen Kopf.


    Das Hauptproblem war, daß keiner der 3 angefragten Solateure Interesse hatte mich zu unterstützen, also selber machen.


    Nicht ganz einfach, da das Dach recht hoch ist (ca. 8 Meter), ich habe festgestellt, mit zunehmendem Alter wird man weniger schwindelfrei, also nix mit rumturnen auf dem Dach, aber ich habe von innen Dachziegel entfernt, das kaputte Modul angebunden und dann von aussen das Ganze abgeseilt. Komischerweise ging das Raufziehen/Schieben des neuen Moduls fast einfacher.


    Das Festschrauben mit 2 mm Unterschied ist keine Sache, da die Klemmen links ja die letzten sind.


    Jetzt muss ich das Ganze nur noch dokumentieren und an die PV Versicherung melden, ich setze mal nur 2 Arbeitsstunden a 60 Euro an und das neue Modul und eine gewisse Zeit den Ertragsausfall des Strings (bis ich den Defekt bemerkt habe).


    Anbei 2 Bilder: zunächst das Dach, es ist dann das Modul unten links:


    Hallo, ich überlege, was ist wohl besser?


    Letzten Winter ist durch Sturm oder Schneelast 1 Modul von 102 Modulen aus 2004 kaputtgegangen = Scheibenbruch


    Als Sofortmaßnahme habe ich das Modul überbrückt, so daß die Anlage erstmal weiterlief.


    Nach viel Suche habe ich nun ein ähnliches Modul gefunden, welches aber höhere Leistung hat.


    Es waren 16 Module Solon P220 (215Wp) in einem String in Reihe, die hängen an einem MPP eines neuen Kostal Plenticore 7


    Ein aktuelles Polymodul mit 42mm Höhe habe ich nicht gefunden, für ein Originalmodul Wucherpreise zu zahlen, wollte ich nicht.


    ich habe nun ein Astroenergy ASM6610 (270Wp) montiert (40 mm hoch)


    Nun haben die alten Module einen Nennstrom Impp von 7,55 A, das Neue aber 8,8 A.


    Was bedeutet es nun die dennoch in Serie zu schalten? Ist es dann so, daß das neue Modul sich dem Strom anpasst und damit 215Wp max. bringt, aber ansonsten problemlos läuft? Oder macht dieses Mißmatching doch irgendwo Probleme?


    Alternative wäre den String bei den 15 alten Modulen zu belassen und nur das eine neue Modul mit einem Modulwechselrichter auszustatten, allerdings wären das ca. 40 m 220V Kabel bis zum Verteilerschrank.


    Was ist nun besser?

    Danke... hatte ich so vermutet / erhofft.

    Dann macht das Invest in die PV-3 noch mehr Freude :)

    Mal sehen, was der Steuerberater dann in einigen Monaten daraus macht.

    Meine PV3 ist auch defizitär, da mit Speicher und Asbestdachsanierung.

    Das Nette nebenbei: durch die Ust Erstattung kam am Ende Jahr < 1000 Euro Steuerlast raus und es kam das Schreiben "Sie brauchen für 2019 keine Umsatzsteuervoranmeldungen mehr abgeben" was ja auch Zeit und Mühe spart.

    1) mit Wärmepumpe ist ein Speicher tendentiell überflüssig und unwirtschaftlich

    2) 26000 brutto?

    3) Simulation mit lastprofil Wärmepumpe kann die Software PVSol Premium, gibts zwar für 4 Wochen kostenlos zum testen, ist aber eher Sache für Profis

    4) Anlage ist anzumelden mit dem "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" gibts online

    5) zu Steuerfragen -> Steuerberater!

    6) Ust. gilt immer für alle Unternehmungen einer Person/Gemeinschaft zusammen

    Jupp, Erkläre das mal einem "normalen" Bürger und versuche dann auch noch den Begriff: Inflationsbereinigt näher zu bringen. Wenn der statt 27ct jetzt 32 zahlt, dann zahlt der 5ct mehr. Wie jeder andere übrigens auch ;)

    Und das der Kühltheken- Kühlhausstrom ebenfalls teurer wird, findest du dann im Wurstpreis wieder, oder ist die auch günstiger geworden wenn sie 5ct mehr kostet?

    Erstens muss man jedem Jammerer, der meint Schland habe die höchsten Strompreise erst mal erklären, daß ein Rumäne für diesselbe Strommenge dreimal so lange arbeiten muss und er hat vermutlich auch noch einen höheren Verbrauch, weil er sich kein A+++ Geräte leisten kann.






    Wie erklärt man Inflation?


    2014 musste der Standardrentner (1287 € mtl.) für 1500 kWh im Jahr bei mittlerem Preis von 29,14 ct 437,10 € zahlen, das waren 33,9% einer Monatsrente.


    2019 musste der Standardrentner (1487 € mtl.) für 1500 kWh im Jahr bei mittlerem Preis von 30,43 ct 446,45 € zahlen, das waren 30,7% einer Monatsrente.


    Strom ist also im Verhältnis zum Einkommen billiger geworden!

    Wie viele Speicherverkäufer kennst du denn, um dir ein solches Urteil darüber zu erlauben?

    Ich kenne keinen der mir diese Dinge auftischen wollte. Das einzige was ich sehe, dass die von einigen hier prognostizierten Strompreissenkungen nicht eintraten und ganz das Gegenteil der Fall ist und das nicht einmal unwesentlich.

    Deine herangezogene Studie lässt leider auch keine Strompreissenkungen erkennen, von daher wird wohl weiter die Tendenz steigend unser zukünftiger Wegbegleiter bleiben.

    Zitat E3DC Homepage "Bei einem jährlichen Anstieg der Strompreise um nur 5% spart der Anlagenbesitzer für jede kWh durch den selbst produzierten Strom."

    Real ist der Strompreis von 2013 bis 2019 aber sogar gesunken!, Nominal um 0,4 % gestiegen = Faktor 10 übertrieben!


    Zitat Sonnen Homepage "Unsere Strom-Sharing-Gemeinschaft, die sonnenCommunity, ist Ihre Eintrittskarte in eine saubere und bezahlbare Energiezukunft, in der konventionelle Energieversorger und stetig steigende Strompreise ab sofort der Vergangenheit angehören."

    Das ist an Hohn kauf zu überbieten, seit Sonnen zu Shell gehört, oder ist Shell etwa kein konventioneller Energieversorger?


    Ja man muss die herangezogene Studie auch verstehen, daher hier die Grafik für reale Strompreise. Man kann entweder bei der Wirtschaftlichkeit von Speichern einen kalk. Zins (=Inflationsausgleich) ansetzen und dann steigende Strompreise rechnen oder eben reale Strompreise, wenn man den Zins weglässt.


    Was sämtliche Youtube Videos von E3DC bisher gemacht haben: steigende Strompreise rechnen, aber keinen kalk. Zins


    Hier nochmal die Grafik zu den realen Strompreisen, und man sieht ab 2021 werden sie sinken!

    Der Strompreis sinkt nur real (also inflationsbereinigt), steigt aber auch nicht auf 35 ct oder mehr an, wie manche Speicherverkäufer immer wieder gerne behaupten:

    Möchtest du das, glaubst du das, oder weißt du das?


    Wie gesagt: Naturstrom E-Autotarif 27,55 ct bundesweit. Ohne E-Auto 28,95 ct.

    Ich habe ja auf die Studie verwiesen, insofern: Was ich möchte zählt nicht, aber wenn schon gefragt, dann meine Meinung:

    Strom muss teuer sein, sonst verpufft der Anreiz ihn einzusparen bzw. PV Anlagen zu bauen.

    Glauben tut hier nichts zur Sache, Wissen, äh nein ich bin kein Hellseher, aber ich weiss aus Erfahrung, daß Studien mal zutreffen, mal irren und je neutraler der Auftraggeber, desto besser sind sie auch, daher : dem Umweltministerium BaWü als Auftraggeber kann es egal sein, ob und wieviel die Strompreise steigen.


    Ein hochpreisiger Hausspeicher (Sonnen/E3DC/Senec) hingegen rechnet sich nur bei Strompreisen über 35 ct/kWh, daher bin ich skeptisch wenn Speicherverkäufer angeblich wissen, der Strom würde erheblich teurer werden...