Beiträge von photon6

    http://www.photovoltaikbuero.d…-photovoltaikmodulen-pid/
    Viele Photovoltaikpanele zeigen einen eigentümlichen Schimmer. Keine Ahnung, ob das schon mit PID zu tun hat...


    Gibt es auch eine einfache Erklärung für diesen Potential induzierten Degradationseffekt, für mediumversierte Techniker? Vielleicht mit Prinzipschaltbild? Aber auch nicht zu einfach: Ein Wanderer geht auf einen Berg und steht auf 1000 m ...


    Welche Bedeutung hat der Effekt derzeit tatsächlich in der privaten Solarpraxis?

    Konnte leider keinen 12 Volt Außenscheinwerfer mit PIR Bewegungsmelder finden. Fluter - solo, gibt es genug.
    Wenn nicht, vermute ich, funktionieren wahrscheinlich 230 Volt Fluter intern ohnehin mit ca. 12 Volt. D.h. internes Netzgerät entfernen...?
    Hinweis: Bei Ferienhaus ist meist Strom abgeschaltet. Bei Ankunft und Abfahrt sollte aber dennoch Außenbeleuchtung funktionieren.
    Nachtrag: Niedervoltaußenbeleuchtungen mit Solarpanel sind mir bekannt. Ich meine aber 10 - 20 Watt Fluter + PIR, der zentral vom Solarakku versorgt wird. Leuchtdauer pro Tag ist nur sehr gering.

    Zitat von bbernhard


    Erst dann wenn die Boden/Wandtemperatur nach einigen warmen Wochen gestiegen ist passiert nix mehr.
    Eine alternative Abhilfe kann für mich sein den Keller zu beheizen. Erstmal war aber die Lösung per PV Überschuß und Trockner einfacher.
    bb


    Nur nebenbei erwähnt: Da ich in nächster Zeit keine Kollektoren aufs Dach bauen werde, denke ich, ist die einfachste Lösung zur schnellen Mauererwärmung ein Luftkollektor: 2m² -> 1kW im Keller x 5 Std Sonnenschein x 10 Tage = 50 kWh. Damit wären die Mauern von so einem Kellerchen im Mai zumindest an der Innenseite vielleicht 2° wärmer und außerhalb des Taupunktes.


    Zum Steuerungssystem:
    Bin grad dabei mich über deine Technik kundig zu machen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/1-Wire
    http://www.chip.de/downloads/PHP_12995073.html


    Welches Smarthome vorwendest du? Link?
    Im Menü deiner Smarthome-GUI (dein Bild) sieht man den Entfeuchter. War der schon in die Menüführung integriert oder kann man über Konfigeinstellungen zusätzliche Geräte einbinden (Sensoren, Aktoren, Geräte...)?
    Ist dein Smarthome auch über Internet (Handyapp...) ansprechbar (z.b. f Ferienhaus...Alarmanlage usw)?


    Irgendwo schriebst du "zur galvanischen Trennung der Sensoren... Arduino..": Wie? Für jeden Sensor einen Arduino? Ich dachte, galvan. Trennung hieße einfach Optokoppler?


    Sorry für die vielen Fragen, aber ich möchte auch derartiges installieren und im Detail ... Praxis liegt der Hund und diese hast du offenbar bewältigt. Ich bin leider noch Theoretiker.

    Zitat von GAST

    Hallo,
    wenn du dauerhaft deinen Keller trockener bekommen möchtest solltest du über die Verwendung einer Brauchwasserwärmepumpe nachdenken.


    "Brauchwasserwärmepumpe" mit Kellerluft bzw. unter Nutzung der Kellerfeuchtigkeit (höherer Energiegehalt) ist cool: Sie verringert die rel. Luftfeuchte durch Temperaturerhöhung über Einbringung von elektr. Energie (wäre zumindest mein Verständnis). Das Problem ist halt das, was alle Luftwärmepumpen haben: Nachgewiesene Ineffizienz.

    Zitat von Backo


    Auch wenn ich trotzdem der Meinung bin, die Wände lieber trocken zu legen und von außen zu schützen.
    MfG


    Die Antwort von bbernhard ist perfekt: Feuchte Kellermauern sind nicht immer Ursache, sie können auch Wirkung sein. Oder wie die Theoretiker sagen: Adiabtische Enthalpieverläufe bestimmen das Schlagwetter im Keller.


    Ich darf zur Kellerfeuchtigkeitssommerlüftungsdebatte anmerken: Eine ständig wiederholte Bauernregel sagt, wer lüftet im Sommer, hat Nebel im Keller. Die Paradoxie: Wer sehr viel lüftet im Sommer, hat's trocken im Keller. Die Hintergründe sind bekannt aber scheinbar noch nicht Allgemeingut.

    Zitat von bbernhard

    Servus Photon
    a) An der PV hängen auch noch diverse Kühlgeräte. Um Lastspitzen zu vermeiden werden diese ggfls. alternierend mit dem Entfeuchter geschaltet. Dadurch bekomme ich einen halbwegs geglätteten Leistungsbedarf und ich komme mit weniger installierter PV Spitzenleistung aus.


    b) Da ich den Entfeuchter nur von Mai bis etwas Juli, also den Monaten mit genug Pv Ertrag benötige klappt das sehr gut.


    c) Hier mal ein Screenshot meiner Steuerung um das Prinzip zu verdeutlichen.
    (gestern war leider keine Sonne, darum hing die Feuchte immer am oberen Anschlag)
    bb


    Nicht schlecht! :!:
    a) dh. Kühlgeräte OFF, wenn Entfeuchter ON?
    b) Welche Wassermenge fällt pro Tag ca. an. Von... bis? Die 4 Feuchtigkeitsspitzen (70%) weisen aber nicht auf Luftwechsel durch geöffnete Türen hin (dann müsste Feuchtigkeit langsamer absinken), sondern Fehlanzeige, bzw. Sensorposition als Ursache?
    c) Die Menüführung sieht sehr übersichtlich aus. Ist doch nicht selbstgemacht??
    Und die Steuerungstechnik...Sensorik...Aktorik? Alles mit Arduino oder SPS oder wie? :)
    Interessantes Projekt, da kann man was lernen!

    Zitat von jodl


    das Streben der Natur nach einem stabilen Gleichgewicht sorgt dafür daß die Feuchtigkeit stabil bleibt.
    Je mehr du aus der Luft herauskondensierst, umso mehr Feuchtigkeit strömt nach.
    Der Plan einen Entfeuchter dauerhaft zu betreiben ist in Etwa wie wenn einer das Meer ausschöpfen möchte. Auch wenn er das mit einer PV-betriebenen Pumpe macht, wird er nicht erfolgreich sein


    So gesehen wärs am besten, wenn die Luftfeuchtigkeit im Keller angehoben wird, dann drückts die Feuchtigkeit durch die Wände hinaus statt sie hineinzusaugen. Und die Wände werden nicht geschädigt. Oder?

    Kellerluftentfeuchterbetrieb über kleine Solaranlage ohne Wechselrichter, sondern direkt über Niederspannung 12 oder 24 Volt. Vorerst für 2015 als Experimentalversuch gedacht. Konkrete Forumsteilnehmererfahrung erwünscht. :D


    Daten: Entfeuchter 200 Watt. Betrieb nur bei Sonne sollte vorerst ausreichen. Experimentalbetrieb angedacht: 3 Module zu 100 Watt (300 Watt), laden über Ladestromregler ein oder zwei Autobatterien (Problematik bekannt). Damit stehen 12 oder 24 Volt zur Verfügung. Einschalten soll sich der Entfeuchter nur bei Sonne und automatische Abschaltung bei 70% rel. Feuchte.
    Habe noch kein Entfeuchtungsgerät für Niederspannung gefunden. Zur Not tut's auch 230 V Gerät (Wechselrichterverluste).
    Entfeuchtungsproblematik Keller ausreichend bekannt (Steigerung der rel. Feuchte durch Zufuhr warmer Außenluft im Sommer, die im Keller abkühlt u rel Feuchte steigert; Feuchtenachtransport über Wände, usw. Bitte nicht diskutieren :) )
    Fragen:
    a) Hat schon jemand dieses Projekt auf einfache Weise verwirklicht? Wie?
    b) Welche Erfahrung mit "Kellerfeuchtebeeinflussung" wurden gemacht?
    Als Klimamechatroniker (Industrieanlagen) ist mir Aufbau und Technik grundsätzlich auch bekannt, aber Lehrgeld ist überall zu zahlen. Das würde ich gerne durch das geschätzte KnowHow der Forumsteilnehmer in Grenzen halten. Und ich stelle gerne danach meines zur Verfügung. Danke.
    c) Ein ähnlicher Beitrag aus 2012 ist mir bekannt. Da wurde aber eher die Kellerfeuchteproblematik allgemein diskutiert und nicht auf die eigentliche Problemlösung eingegangen. Es fand sich niemand, der bereits dahingehend experimentiert hätte.
    (- 70qm Fläche, 200 Kubikmeter Raum, keine Stromversorgung -> Solar/Photovoltaiklösung notwendig, - quasi unbewohnt -> automatisches bzw. autarkes System erforderlich, - rel. Luftfeuchte muss nicht auf Wohnraumniveau sein, um die 70%).