Beiträge von bbernhard

    Servus


    Wenn du eienen aktuellen 5048GK oder5048MK hast dann kannst du doch den Akku direkt mit dem WR über über die RS485 Datenschnittstelle verbinden. Dann macht er alle Einstellungen von selbst.

    Übrigens übernimmt der WR dann auch den SOC vom Akku und rechnet sich nicht selbst irgendwelche Phantasiewerte zusammen.


    Bei mir hat er die Ladespannungen auf 53.8 eingestellt.

    Rückkehr zur Entladung solltest je nach deinem Anwendungsprofil wählen. Soll der Akku vorwiegend Überschüsse wegpuffern dann ein kleiner Wert. Soll er aber eher als Notsromversorgung dienen dann ein höherer Wert.


    schöne Grüße

    Bernhard

    Hallo

    Nachem ich das eingangs geschilderte Verhalten nun mehrere Tage beobachtet hatte, sah es heute deutlich besser aus.

    Nur noch ein kurzer Peek in der Differenz der Zellspannungen (genau als die Floatspannung erreicht wuerde), aber dann alle Zellen und Ströme schön in sync.

    Scheint als ob das BMS nun sein Arbeit getan hat und nur an den Vortagen nie damit fertig wurde.

    Warum das aber gleich in 200mV Spannungsdiffernz ausartete weiß ich nicht.

    Naja, werds natürlich weiter beobachten.


    Stephan Piel: An der RS485 hängt der Wechselrichter. Für mein eigenes Monitoring bleibt daher nur der Consolenport.

    Für Überwachung und Auswertung nehm ich IPSymcon. Auch die Daten vom Wechselricher kommen dort an. Sehr interesannt was man aus all den Daten rauslesen kann. Hab mir dazu auch ein hübsches Dasboard programiert:


    Hallo Freunde


    Seit einigen Wochen tun hier ein 4Stk. Pylontech 2000B Module Dienst.

    Soweit alles prima, um Größenordnungen besser als meine alten Staplerakkus.


    Was mir allerdings etwas Bedenken macht ist das sich ein Modul leicht anders verhält als die drei restlichen.

    Modul#4 fährt durchwegs mit höheren Strömen als die anderen. - siehe Screenhot

    Weiters ist bei diesem Modul auch die Zelldrift also der Spannungsunterschied innerhalb der Zellen des Modules auffällig. Gegen Ladeschluß steigt die sehr stark an.


    Jemand eine Idee was ich davon halten sollte ?


    Da zu Ladeende auch die Temperatur dieses Moduls leicht steigt hab ich mich noch nicht recht getraut es längere Zeit auf der Floatspannung zu lassen. zzt. hab ich 53V eingestellt.

    Hier ein paar Plots:


    Jupp, pezi hat vollkommen recht.


    Die Peltier Boxen taugen bestenfalls um vorgekühltes nicht ganz warm werden zu lassen.
    Wenn du kühlen willst mußt eine Kompressorbox nehmen. Aber auch da dauert es mehrere Stunden bis lauwarmes Trinktemperatur hat.
    Als Camper hab ich da meine Erfahrungen.


    gruß
    bb

    Zitat von Murray


    theoretisch müßten die auch gehen (?)
    Oder hat es eine "höhere Bedeutung" dass die da so einen spannungsfesten reinlöten :?:


    Aus Bastlersicht würde ich sagen der 420V Typ geht auch. Die 700V werden wohl sein um halt doch etwas mehr Betriebssicherheit zu bekommen. Haupteinsatzgebiert ist ja doch der USV Betrieb da ist durch instabile Spannungsversorgung natürlich mit höheren Surges zu rechnen.
    k.A was in unseren Breiten so die Norm ist.


    Zitat von Murray


    Ansonsten hab ich den WR mit Kühlkörper getestet - funktioniert :D


    Gratuliere !
    Ich hab den Thread nur mehr halb im Kopf. Da waren doch leidige Probleme mit dem Gate Signal und Überlappung zw. oberem und unterem Teil der Brücke. Mit den richtigen MOSFET ist es nun scheinbar OK. ?
    Waren das nun Messfehler, oder hatte das der falsche MOSFET mit falscher Gate Kapazität ausgelöst ?


    mit ehrlicher Hochachtung
    bb

    Hallo
    Ja, da stimme ich euch zu parallelschalten von sehr ungleichen Blöcken ist wohl keine so gute Idee.
    Werd mir noch überlegen was ich a la long mache. Irgendwie würde mir gefallen die beiden nur bei Bedarf zusammenzuschalten.
    Zwei dicke MosFET und bisl Code ... Das gehört aber in einen anderen Thread.


    Nach meinem Post hab ich mal beide aufgetrennt und den 250Ah Block die Arbeit machen lassen.
    Inzwischen sind etwa 140AH rausgenuckelt und die SD auf 1.19 runter. Die böse Zelle7 ist auf 1.11
    Bei aktuell 18A Last sehen die Zellspannungen so aus:


    Hier der bilanzierte Strom.



    Man sieht übrigens auch das bis heute etwa 9:00 die Nachladung aktiv war, dann hab ich abgeschaltet und die Spannung an der 7 ist sofort gesunken, unter Last ist aber kein erhöhter Innenwiderstand zu sehen.
    Soweit ich mich erinnere war der Innenwiderstand des Blockes vor einigen Monaten noch deutlich höher, bzw. ist die Spannung unter Last schon früher abgeknickt. Hab von euch da ja mal heftig Schimpf bekommen.


    Ob das nun ein Verdienst des BMS oder der Sommersonne ist kann ich nicht sagen.
    Wunder hat das BMS keines vollbracht,das hab ich aber auch nicht erwartet. Es konnte aber zumindest ein Altakku mit dem ach so schlechten PIP Laderegler in einem passablen Zustand gehalten werden.


    Eines hatte ich noch vergessen, die "7" braucht kein Wasser, alle anderen saufen.


    Während ich die Zeilen formulierte sind inzwischen 160AH entnommen und auch andere Zellen beginnen einzuknicken.
    Ich gehe den Block jetzt erlösen und gönn ihm Morgen Ruhe und frischen Saft.


    gruß
    bb

    Servus
    der Henning hat such schon mal nachgefragt, also hier ein kleines Update:


    Kurz zur Erinnerung ein paar Facts meiner Anlage:
    Ich habe eine ziemlich alte 250AH und eine recht neue 360AH parallelgeschaltet. An der alten 250AH hängt ein EZM mit selektiver Nachladung.
    Typischerweise wurde die letzten Monate auf etwa 50-70% SOC entladen. Gesteuert vom PIP über Spannung, gemonitort durch bilanzieren des Stromes.
    In den letzten Wochen gab es deutlich mehr PV als ich verbrauchen konnte, d.h. die Akku waren recht oft mehrere Stunden über 28.8V.
    Der "alte" Akku hat zusätzlich eine Zelle (die berühmte "7") welche sowohl in der Spannung als auch in der Säuredichte deutlich hinterherläuft.
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    Des Nachladen hab unregelmäßig alle paar Wochen mal an und abgeschaltet, die Zellspannungen wurden immer gemonitort.
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    Ergebnis:
    Rein an den Zellspannungen und am entnehmbaren Strom bis eine bestimmte Spannung erreicht war hab ich keine nennenswerten Unterschiede festgestellt. Auch hat sich der Innenwiderstand des ganzen Blocks "gefühlt" nichts verändert. Extra nachgerechnet oder Kapatest gemacht hab ich aber nicht.
    Da ich auch den Querstrom zwischen den beiden Akkus logge sehe ich das beide etwa im Verhältnis 1:2 zum Stromdurchsatz beitragen. Wenn ich für die 250Ah aufgrund ihres Alters nun eine verringerte Kapazität annehme dann passt das auch etwa zum Verhältnis der Kapazitäten.


    Auch hat sich beim Verhalten der fragwürdigen Zelle7 rein gar nichts verändert. Sobald die Nachladung abgeschaltet ist, oder höherer Strom fließt hinkt sie etwa 70mV nach. Die SD ist deutlich niedriger. Nachdem sich an der Zelle7 rein gar nix änderte hab ich die von der Nachladung ausgenommen damit auch die anderen Zellen was abkriegen.


    Bemerkenswert ist aber allerdings folgendes: Die Sauredichten sind beim alten 250er deutlich homogener als beim neuen 360er.
    Ich hatte die Nachladung nun ein paar Tage aus, und gestern etwa eine Stunde >28.8V.
    Danach nur mehr den PIP Ruhestrom entnommen. Heute gingen wieder ein paar Ah rein, dann Mittag gemessen:



    Was auffällig ist, ist das der alte 250AH Akku sehr sehr viel mehr Wasser braucht als der neue 360er.
    Die 250AH muß ich alle paar Tage nachfüllen. Beim parallelgeschalteten 360er erst 1x in 3 Monaten.


    Ich werde jetzt mal das Monitoring und Nachladen an den 360 Akku hängen und schauen ob sich hier ebenfalls die Säuredichten angleichen.


    Soderla, ich denke das ist alles was ich als Zwischenstand berichten kann.
    bb

    Servus Philip
    Ehrlich gesagt ich war etwas faul in den letzten Wochen. Nach Installation und Inbetriebnahme der zweiten PV/PIP/AKKU war die Luft nun etwas draußen.
    Zusätzlich ist das extrem Wetter auch nicht unbedingt für irgendwelche reproduzierbaren Versuche geeignet und ich ließ es einfach mal laufen.


    So am ersten Blick hat sich nichts an dem im ersten Post dargestellten Verhalten geändert.
    Der alte Akku ist beim Laden immer noch merklich träger und braucht viel länger bis der Ladestrom zurückgeht.
    Wegen der nun doppelten PV Leistung waren nun sehr viele Tage wo beide Akku in Absorb gekommen sind dabei. d.h. Ausgleichladung gab es wohl genug denke ich.
    Entladen tu ich nun je nach Bewölkungsvorhersage auf etwa 50-80%. Beim Entladen verhalten sich die Blöcke nun recht ähnlich. d.h. jeder bringt den Stromanteil entsprechend seiner Kapazität.


    SD müßt ich wieder mal messen, jetzt sind endlich mal einige sonnige Tage angesagt da sollte es dann passen.
    Dann nehm ich auch mal den neuen Akku mit in die Liste auf.
    SD automatisch messen wäre natürlich sehr cool, hmm aber daran haben sich wohl schon schlauere Leute versucht und noch keine für unsere Anwendung taugliche Lösung gefunden.


    Was ich sehe ist das der neue Akku wesentlich weniger gast als der Alte. Obwohl er pro Zyklus deutlich länger in Absorb ist.
    Beim neuen hab ich noch nie Wasser nachfüllen müssen, der Alte säuft wie ein alter Amischlitten.


    gruß
    bb