Beiträge von Zentralschmiertechnik

    Servus,
    ja das mit der EnEV Berechnung ist so ein Paradoxum geht oder geht nicht je nach Anwenderfall bzw. Schlitzohrigkeit der Hersteller bzw. Ingenieure bzw. EnEV Planer.
    Ich hatte noch in 2015 ein Gespräch mit dem Planer von Fullwood über die phänomenalen U-Werte der Massivholzwand in 20 bzw 25 cm Stärke. Da Holz in der Literatur mit ca. 0,13 W/m²/k gerechnet wird,gehen die die Sache anders an, Je trockener das Holz desto grösser der Widerstand und desto besser der U-Wert.
    Es gibt Berechnungsfaktoren bei Holz die besagen,dass bei einer Verringerung des Feuchtewertes um 1% ,der Energieverbrauch um 7 bis 8% sich verringert.
    Diese Konstellation wird bei Strahlungswärme sehr gut erreicht,allerdings in Form einer Wandheizung bzw. eines Strahlungsofen der einen sehr hohen Strahlungswert erreicht.Speicheröfen mit sehr grossen Massen erreichen sehr hohe Strahlungswerte und geringem Konvektionsanteil.
    Der grösste Vorteil liegt aber in der Wärmebrückenberechnung die bei Fullwood zB. fast komplett ausgeblendet wird und damit ein phänomental gutes U-Wert Ergebnis liefert.


    Holz hat super Werte die kann man nicht von der Hand weisen,ausserdem spielen andere Faktoren noch eine grosse Rolle zB. die Temperaturleitfähigkeit eines Stoffes in der die Masse eine grosse Rolle spielt.
    Viele die ein offenes Dachgeschoss haben das mit Mineralwolle oder ähnlich leichte Baumaterialien gedämmt haben,können ein Lied davon singen,wie warm es im Sommer da oben wird.Der U-Wert mag ja sehr gut sein,allerdings haben solche Baustoffe hohe Temperaturleitwerte die ein schnelleres durchdringen der Wärme ermöglichen und dementsprechend es schnell warm wird.
    Hier haben schwere Baustoffe erhebliche Vorteile,wenn sie auf der Innenseite angebracht sind,und aussen mit guten Dämmstoffen (z.B. Holzfaserdämmstoffe)gearbeitet wird.


    Zum eigentlichem Thema IR Strahlheizung ist ja alles gesagt worden und bedarf keiner weiteren Darstellung.


    Übrigens haben meine Frau und ich uns für den Baustoff Ytong entschieden,da das Bauen mit Massivholz viel zu teuer gekommen wären. Auf der anderen Seite haben wir uns aber den Luxus erlaubt alle Innenräume in Lehmputz auszuführen kombiniert mit einem Sichtdachstuhl und einer Aufdachdämmung mit 220mm Holzfaserdämmung.
    Auch unser Planer hat für den Stand 2015 EnEV auch einen Endenergiebedarf von 108 kwh/m²/a errechnet.
    Wir haben aber nach EnEV 100 noch gebaut,da uns das KfW Programm nicht zugesagt hat.
    Übrigens liegt unser Wert nach dem Primärenergiebedarf 10,8% unter der EnEV Festlegung.


    Grüsse ZST

    Servus,
    die gleichen markanten Fehler habe ich auch bei den Serien FS 270 und 272 und mwAnton hat das ja schon beschrieben,das der Eindruck erweckt wird,daß Undichtigkeiten von aussen nach innen erfolgen.
    Da ist der Randbereich das Problem das Feuchtigkeit hier einen guten Ansatz gefunden hat,einzudringen.
    Wenn man bedenkt wie die beiden Glasscheiben aufeinandergeklebt werden mit Kantenversatz von über 1 mm Differenz,dann kann man nicht allzuviel gute Qualität erwarten.
    Von Leistungseinbussen bis 10%/10 Jahre liege ich noch im Randbereich zwischen gut und böse.
    Die Preisunterschiede waren damals bei über 10% zwischen kristallin und Cadmium und gaben letztendlich den Ausschlag für FS. Heute,10 Jahre danach,würde ich so nicht mehr entscheiden und hätte doch lieber die 10% Mehrpreis für bessere Module ausgegeben.
    Den Absprung habe ich dann aber doch noch geschafft.


    Grüsse ZST

    Servus,
    habe das gleiche Problem bei allen Anlagen.
    Ich frage mich nur, ob ich jetzt den Solateur zu allen Anlagen schicken soll, um die Domain zu ändern!
    Das steht ja in keinem Verhältnis Kosten zu Nutzen, verzichte ich halt auf die abendliche Meldung und erspare mir weitere 5 E-Mails zu lesen.
    Meine Überwachung funktioniert ja, eigentlich sollte man denen die Kosten aufbürden.


    Grüsse ZST