Beiträge von Gerold G

    Ich weiß nicht, ob du es schon kennst:
    Seit einigen Wochen findest du auf der Steca-Homepage unter dem Link zur Bedienungsanleitung auch einen Link zu einem Dokument, in dem beschrieben steht, wie du die Ladeschlussspannungen für Boost-, Ausgleichs- und Erhaltungsladung einstellen kannst.


    Das könnte bei deinen PzS hilfreich sein und dir ggf. künftig das An/Abklemmen zum Erzwingen der Ausgleichsladung sparen.


    Um ehrlich zu sein, habe ich aber die Problemstellung (den Fehler) nicht so recht erfassen können? Was läuft jetzt falsch? Kommt der Regler gar nicht mehr auf die Hauptladespannung?


    Normalerweise bleibt er bei Erhaltungsladung, wenn er keine 'niedrigen' Batteriespannungen, bzw. SOC-Zustände (je nach Einstellung) registriert. Diese Schwellenwerte findest du im Handbuch zum Regler (technische Daten)

    Zitat von Bussol

    Was würde denn im Winter passieren, wenn ich das 110er Modul ca. 45° aufgestellt habe und das andere Modul flachliegt? Dann "bremst" das flachliegende Modul doch das aufgeständerte Modul aus?


    Nein.
    Die Meinung liest man häufig. Ist aber nicht so. Der einzige Nachteil ist der, dass das weniger stark angestrahlte Modul nicht im Mpp läuft, sondern im schlechtesten Fall bei etwa Leerlaufspannung (also praktisch nichts mehr dazusteuert).


    Miss mal (sobald du das 50Wp-Modul hast) die Leerlaufspannung im Schatten. Dann vergleiche den Wert mit der Mpp-Spannung des anderen Moduls.
    Der Mpp-Regler wird immer den gemeinsamen besten Arbeitspunkt suchen. Der liegt im Zweifelsfall beim Mpp des stärkeren Moduls. Die Spannung des verschatteten Moduls steigt dabei an, die Leistung dieses Moduls sinkt. Es ist in Summe immer noch mehr, als ohne das Modul.


    Wenn beide Module immer unterschiedlich ausgerichtet sein werden, würde ich dennoch (oder gerade deswegen) einen zweiten Regler einsetzen. Zwar wird, wie beschrieben, die Leistung des stärkeren Moduls nicht beeinträchtig, der Nutzen des zusätzlichen Moduls wäre aber vermutlich minimal (kommt auf die tatsächliche Abweichung und ggf. Verschattung an).

    Zitat von mchammer

    Die Station hat 2 Module
    Typ
    Trina TSM PC05 mit 225W (Module sind gebraucht und ca 5 Jahre alt).


    Als Akku kommen 2 x 6V/150Ah Akkus aus einem Gabelstapler zum einsatz (Gel).


    12V-System mit 29,4V (Mpp) Modulen.
    Da kommt nur ein Mppt-Regler in Frage.


    2x225Wp = 450Wp. 450Wpx0,95 (Leitungsverluste, Wandlungsverluste) = 405W. 405W/12V = 33,75A
    Das sollte also bereits ein Regler der 40A-Klasse sein.


    Alternativen:
    - Tristar Mppt45A oder 60A (mit Ethernet-Schnittstelle, daher ggf. besser).
    - Outback FM 60
    - Tracer Mppt 40A


    Mit etwa 10-20% Verlust kann auch ein Soltronic Mppt7520 eingesetzt werden.

    Ich würde dir hier zu einem guten PWM-Regler mit Display zur Anzeige von Modulstrom, Ladestrom, Laststrom raten. Das wäre in dem Fall z.B. ein Steca PR1515.


    Soll es ein Mppt-Regler sein, empfehle ich den Mppt7520 von Soltronic.


    Bei Modulen mit 36V Mpp-Spannung bringt ein Mppt-Regler am 24V-System aber nur wenig Mehrertrag, so dass du den preiswerteren PR1515 verwenden solltest.


    Apropos preiswert:
    http://www.enjoy-solar.de/Lade…iu4vnjrgcpdoti2gd6qp3sd10


    Das ist eine Alternative zum Steca PR1515. Der Regler bietet aber kein so ausgereiftes Ladeprogramm, wie der Steca, was u. A. eine langsamere Ladung der Batterien zur Folge hat (und keine automatische Pflege). Am Ende kann sich dieser Regler also als teurer erweisen. Dieser Regler ist aber unter den 'China-PWM-Reglern' einer der besten (wenn nicht der Beste).


    BTW: Der von dir verlinkte Regler ist hier bereits bekannt und es ist soweit klar, dass das kein 'echter' Mppt-Regler ist (und auch ansonsten von schlechter Qualität zu sein scheint). Wenn noch irgendwie möglich, gib ihn zurück.

    Zitat von stromdachs

    Hallo Gerold,
    hast Du Blitzschutz???


    Nein.


    Ich liege aber auch dermaßen umzingelt von anderen (höheren) Gebäuden, das es sehr unwahrscheinlich ist, das es zu einem direkten Einschlag kommen wird.


    Über die Telefonleitung ist es bislang zwei mal zu Überspannung in Folge eines Blitzschlags gekommen. Das liegt wohl auch daran, dass die Leitung vom Dorf aus zu einer 'Feriensiedlung' in exponierter Lage noch oberirdisch verlegt ist.


    Wenn das Gewitter sich ankündigt, ziehe ich die Telefonleitung aus der Dose. Hat diesmal nicht rechtzeitig geklappt.


    Bestellt habe ich mir diesen 'Com-Guard':
    http://www.reichelt.de/COM-GUA…76290&artnr=COM+GUARD+LSA


    Und werde weiterhin bei Gewitter den Stecker ziehen (wenn ich da bin und es sich zeitig genug ankündigt). Der Com-Guard soll aber im Falle der Abwesenheit zumindest einen kleinen Schutz darstellen.


    Übrigens war es diesmal so heftig, dass der Telefonstecker zwei deutlich sichtbare Schweißpunkte aufweist. Der USB-Stecker zwischen Fritzbox und externer HDD zeigt beidseitig Schmauchspuren. Sowohl den externen Controller, als auch das 'Board' der HDD hat es zerrissen (SMD-Dioden). An der FritzBox sind es die Beschaltung am Tel/DSL-Eingang und vor dem Spannungseingang. Sieht heftig aus und riecht auch jetzt noch intensiv nach verbranntem Radio.

    Zitat von Tatra603

    Soll ein PWM -Regler beispielsweise bei 3/4vollen Akkus nur mit 10 statt mit 30 a laden?


    Alle PWM-Regler, die ich kenne, regeln erst ab dem Erreichen der Ladeschlussspannung den Strom. Das meint, darunter fließt der volle (momentan mögliche) Modulstrom in den Akku.


    Denkbar wäre auch eine zweistufige Regelung. Das würde aber auch zwei nacheinander geschaltete PWM-Regelungen bedeuten, was teuer wäre und auch der Nutzen wäre eher zweifelhaft.


    Gibt es bei dem Regler eventuell die Möglichkeit, den maximalen Ladestrom generell zu begrenzen?

    Zitat von pezibaer

    Guck mal, er hat "leerlauf" geschrieben.. und auf den bezieh ich mich


    Jetzt wo du es sagst... :wink:


    Aber auch 12,5V im Leerlauf bedeutet nicht 12,5V Klemmenspannung.
    Und was zum Teufel ist Leerlauf? :evil:

    Zitat von excurso

    Katastrophe :o


    Jep.


    Einsiedler,
    Schau noch mal in deinen Versicherungsschein. Bei manchen sind z.B. auch 'Garagen' mit einbegriffen, wenn diese z.B. nicht mehr als 3km von der Wohnung entfernt sind.


    In jedem Fall solltest du mal mit deiner Versicherung Kontakt aufnehmen. In der Regel sind die recht kulant, wenn du nicht unbedingt jedes Jahr einen Schaden meldest. :wink:
    Es könnte hilfreich sein, das 'Kleingedruckte' zu kennen, damit du z.B. die richtigen Begriffe ('Garage' statt 'Schuppen') verwendest.


    BTW: Mir ist letzte Woche Freitag der Blitz durchs Telefonkabel in die FritzBox gekrochen und hat diese samt angeschlossener HDD gehimmelt. Da die FritzBox Bremsklotz gespielt hat, ist es zum Glück zu keinen Schäden an der Inselanlage selbst gekommen.

    Zitat von pezibaer

    Das ist aber ein Irrtum wenn du Blei Batterien Leerlauf bis 12.5V entlädst das dies keine Auswirkung hat ... das sind dann ganz normale 30% zyklen.. und die sind limitiert lt. Zyklenangabe der Batterie


    Naja:
    12,5V unter Last sind noch keine 30%.
    Ich würde daher auch die Umschaltung durchaus erst bei 12,3V ansetzen (da eben davon ausgegeangen werden kann, dass fast ausnahmslos unter hoher Last umgeschaltet wird).

    Zitat von smi

    Probleme sind manchmal nur die hohen Einschaltsröme des Hauptkühlschrankes bei an sich schon hoher Last z.B. 300W Beamer+ 70W Nebenkühlschrank + Einschaltspitze Haupkühlschrank). Falls dies auftritt, dann kommt die Umschaltstation ins Spiel und hilft mit dem Netz bis wieder der Level unten ist und es wird zurückgeschalten auf PV.


    Also das eigentliche Problem liegt (wieder mal) in der zu geringen Überlastfähigkeit des Wechselrichters, bzw. ist die 'Spitzenleistungszeit' zu klein.


    Schade. Aber nachher weiß man es dann immer besser.


    Bei 300W (ist das nur der Beamer oder bereits die gesamte Anlage, die hinter der USV sitzen soll?) müsste es schon eine USV mit 450VA sein. Am besten misst du mal mit einem Energiekostenmessgerät, was die gesamte Heimkinoanlage so zieht. Das mal 1,4 ergibt die VA, die die USV haben sollte.