Beiträge von Gerold G

    Hallo Jochen,


    Zitat von JayM

    Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht die Tonne in die direkte Sonne zu stellen und nach dem befüllen fest zu verschliessen. Wenn es richtig heiß ist dehnt sich die Luft über dem Wasser aus und drückt Wasser in die Bewässerungsschläuche. Nachts wird es kalt und über ein Rückschlagventil kann Luft nachströmen. Das Resultat: Bewässerung überwiegend an heissen Tagen, ganz ohne Elektronik und PV.


    die Idee finde ich genial. Allein wird die Menge an Wasser, die durch die Ausdehnung heraus gedrückt würde, nicht ausreichen das Hochbeet zu bewässern.


    Eine Kombination wäre aber geschickt:
    Ein hydraulisches Ventil, welches bei hohen Temperaturen (Sonneneinstrahlung) öffnet und nach Abkühlung durch das durchfließende Wasser nach gewisser Zeit wieder schließt.
    Sonnenenergienutzung mal anders. :wink:


    Gruß,
    Gerold

    Hallo Hannes,


    Zitat von habu


    um nicht jeden tag in den Garten zum giessen fahren zu müssen wollte ich erstmal (als Test für evtl. weitere Ausdehnung) nur für unser hochbeet (ca 7,5 x 2 m) eine Bewässerungsanlage bauen, günstig natürlich ;).


    wenn es denn günstig sein soll:
    Die 300 Liter Tonne auf einen Fuß etwa 0,5m höher als das Hochbeet stellen und über einen Akku und Zeitschaltuhr ein Magnetventil, wie z.b. dieses http://www.virtualvillage.de/m…v-0-5-bar-001540-024.html steuern.
    Da würde dir ggf. ein 10 Wp Modul zum erhalten der Ladung im Akku ausreichen. Als Akku dann entweder deine alte Autobatterie oder ggf ein kleiner AGM Akku.


    Gruß,
    Gerold

    Hi,


    da hier der Bedarf stark schwankt, bzw. schlecht zu ermitteln ist, würde ich folgende Lösung versuchen:


    Aufbau einer einfach skalierbaren Anlage mit einem Laderegler pro Modul.
    - In der Bucht bekommst du 100Wp Module für um die 100 Euro.
    - Pro Modul einen Laderegler (z.B. Steca Solsum 6.6F ab 18.95 Euros)
    - anfangs pro Modul einen 100Ah Akku
    - alles parallel verschaltet, also bei einem 12V System bleiben
    - Wechselrichter: Sinus mit 300W bis 600W sollte reichen, wenn du die Gasgeräte möglichst beibehälst.


    Anfangen würde ich mit 200Wp, wenn du dann feststellst, das das nicht reicht, kannst du relativ einfach erweitern.


    Vorteil des Konzepts:
    - Ausrichtung und genauer Typ der Solarmodule sind 'egal' - du kannst jederzeit in der Bucht den günstigsten Typ raussuchen


    Du kannst relativ einfach im Betrieb der Anlage feststellen, wo es noch klemmt - erreichen deine Akkus tagsüber recht schnell ihre Ladeschlusspannung (grüne LED am Laderegler blinkt), gehen aber abends auch recht zügig unter 12,5V (gelbe LED am Laderegler leuchtet) brauchst du mehr Akkukapazität.
    Beobachtest du aber selten oder garnicht das grüne Blinken der LED, fehlt es dir an Modulleistung.

    Zudem natürlich vorher den Verbrauch optimieren. Beleuchtung gegen LED tauschen - zumindest dort, wo noch Neonröhren oder gar Glühlampen im Einsatz sind und den Röhren TV gegen einen *kleinen* LED-TV austauschen.


    Gruß,
    Gerold

    Zitat von Cosmo Kramer


    Bei dem Preis sind die verschiedenen Ausgänge mit Sicherheit ungeregelt. Das meint, dass du z.B. am 3V-Ausgang, je nach Ladezustand des Akkus zwischen etwa 2V - 4,5V anliegen hast.
    Das verträgt nicht jedes Gerät. Zudem wird die Spannung über widerstände verringert, was nicht wirklich effizient ist.

    Zitat von Cosmo Kramer


    Wenn man das Autoradio nun direkt an die Batterie klemmt, kann es sein, dass der Laderegler nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Sehe ich das richtig?


    Hmm?
    Die Unterspannungsabschaltung wird nicht für das Radio funktionieren - dem Laderegler ist das aber egal.

    Zitat von Cosmo Kramer


    Bei dem Preis* würde ich eher zum Steca Solsum 6.6 raten. Ich habe neben zwei China Modellen, die in der Schublade als 'Notfallreserver' liegen, jetzt hier drei Steca Solsum (6.6,8.8 und 10.10) im Einsatz und bin sehr zufrieden damit.
    Monatliches Ausgleichsladen auf 14.4V.
    Tägliches Laden auf 14V mit anschließendem Erhalten bei 13,8V.
    Minimaler Eigenbedarf.
    Keine furchtbar blinkenden LED - dezente LED die sehr genau die wichtigsten Akkuzustände anzeigen.


    *Reichelt.de 18.95 Euronen

    Zitat von Cosmo Kramer


    Gibt es bei diesen Ladereglern generell Unterschide zwischen Ladestrom (Panel zu Laderegler/Batterie) und Ausgangsstrom für Verbraucher? Oder kann ich davon ausgehen, dass der 2te Laderegler auch 12 A für die Verbraucher zulässt?


    In der Regel sind die Modulströme und die Lastströme bei vielen Reglern gleich - muss aber nicht so sein.
    Die Dokumentation des Herstellers sollte dir das sagen können.

    Zitat von Cosmo Kramer


    Ich würde gerne ein paar Meinungen zu dem "Problem" Laderegler und NIMH Akkus von euch hören. Falls euch noch irgendwas auffällt was ich nicht beachtet habe oder wo es Probleme geben könnte, nur raus damit.


    Sollte m.M.n. so funktionieren.
    Gruß,
    Gerold